Daten sind eine äußerst reichhaltige Unternehmensressource. Es wird jede Sekunde über eine Vielzahl von Systemen und Anwendungen hinweg generiert. Jede E-Mail, jeder Chat, jedes Meeting, jede Social-Media-Interaktion, Datei und jede Aktion repräsentiert einen Kunden- oder Betriebskontaktpunkt und trägt zu einer scheinbar endlosen Datenquelle für Analyse, Automatisierung und KI bei.
Für viele Unternehmen sind diese Daten jedoch nicht nutzbar. Das meiste davon sind unstrukturierte Daten (wie Bilder, E-Mails und Dokumente), die kein vordefiniertes Schema besitzen, in großen Mengen vorkommen und traditionell schwer zu analysieren sind.
Enterprise-Daten – über alle Datentypen hinweg, sowohl strukturierte als auch unstrukturierte– sind ebenfalls stark fragmentiert. Es ist auf Mainframes, Clouds, Data Lakes, CRMs und Analysetools verteilt, was die Komplexität und die Verzögerungen bei der Datenverarbeitung erhöht. Jede Abteilung oder jedes Team verwendet zudem ihre eigenen Werkzeuge und folgt einzigartigen Datenrichtlinien, was zu inkonsistenten Datenformaten, Unstimmigkeiten und einer verminderten Datenqualität im gesamten Unternehmensdatenbestand führt.
Da die Entscheidungsfindung und Präzision wichtiger denn je sind, müssen Unternehmen in der Lage sein, all ihre Daten effizient zu nutzen. Tatsächlich ist das Bereitstellen von Daten zum Wettbewerbsvorteil mittlerweile die oberste Priorität für Chief Data Officers (CDOs), vor Governance und Sicherheit, laut der CDO-Studie des IBM Institute for Business Value aus dem Jahr 2025.1
Eine effektive, einheitliche Datenstrategie kann Unternehmen einen vollständigen und verlässlichen Überblick über ihr Geschäft verschaffen. Die Daten sind konsolidiert, hochwertig und einsatzbereit für Geschäftsanwender und Datenteams, was die datengesteuerte Entscheidungsfindung, Innovation und die Bereitstellung von KI beschleunigt.
Das IBM IBV stellte außerdem fest, dass Unternehmen, die zuvor isolierte Datenquellen verbinden, messbare Gewinne erzielen: Salesforce-Kunden, die Mainframe-Daten integrierten, meldeten fast 30 % häufiger signifikante Kosteneinsparungen und genauere KI-Vorhersagen als solche ohne diese Konnektivität.2