Bei der Daten-Observability geht es darum, einen tatsächlichen Überblick über den Zustand Ihrer Daten und den Zustand Ihres gesamten Daten-Ökosystems zu erhalten. Dies umfasst eine Vielzahl von Aktivitäten, die über die herkömmliche Überwachung hinausgehen, bei der lediglich ein Problem beschrieben wird. Daten-Observability kann helfen, Datenprobleme nahezu in Echtzeit zu identifizieren, zu beheben und zu lösen.
Um Probleme mit fehlerhaften Daten zu vermeiden, ist der Einsatz von Tools zur Daten-Observability unerlässlich. Nur so lässt sich Datenzuverlässigkeit erreichen. Diese Tools ermöglichen eine automatische Überwachung, Triage-Alerts, Nachverfolgung, Vergleiche, Ursachenanalyse, Protokollierung, Ermittlung der Datenabstammung und die Nachverfolgung von Service Level Agreements (SLAs), die allesamt dazu beitragen, die Datenqualität von Anfang bis Ende zu verstehen – einschließlich der Zuverlässigkeit der Daten.
Die Implementierung einer Daten-Observability-Lösung ist besonders wichtig für moderne Datenteams, in denen Daten genutzt werden, um Erkenntnisse zu gewinnen, maschinelle Lernmodelle zu entwickeln und Innovationen voranzutreiben. Das stellt sicher, dass Daten ein wertvolles Asset bleiben und nicht zu einer potenziellen Belastung werden.
Daten-Observability muss durchgängig über den gesamten Lebenszyklus der Daten angewendet werden. Auf diese Weise werden alle beteiligten Datenverwaltungsaktivitäten standardisiert und teamübergreifend zentralisiert, um einen klaren und ununterbrochenen Überblick über Probleme und Auswirkungen im gesamten Unternehmen zu erhalten.
Daten-Observability ist die natürliche Weiterentwicklung der Datenqualitätsbewegung, die die Praxis der Datenoperationen (DataOps) ermöglicht.