Unternehmen sammeln heute große Datenmengen aus verschiedenen Quellen, einschließlich Kundeninteraktionen, Finanztransaktionen, IoT-Geräten und Social-Media-Plattformen.
Um den Geschäftswert all dieser Daten zu erschließen, müssen sie oft in Datensätzen organisiert werden: organisierte Sammlungen, die Informationen für Analysen und Anwendungen zugänglich machen.
Verschiedene Arten von Datensätzen speichern Daten auf unterschiedliche Weise. Beispielsweise ordnen strukturierte Datensätze Datenpunkte oft in Tabellen mit definierten Zeilen und Spalten an. Unstrukturierte Datensätze können verschiedene Formate wie Textdateien, Bilder und Audio enthalten.
Zwar beinhalten nicht alle Datensätze strukturierte Daten, aber sie haben immer eine gewisse allgemeine Struktur, egal ob es sich um definierte Schemata oder lose organisierte Syntax in semistrukturierten Datenformaten wie JSON oder XML handelt.
Beispiele für Datensätze sind:
- Kundenservice-Datensätze, die Support-Interaktionen und Lösungen aufzeichnen
- Produktionsdatensätze zur Überwachung der Leistungsmetriken von Equipment
- Datensätze, die Transaktionsmuster und Verbraucherverhalten analysieren
- Marketing-Datensätze, die die Effektivität und das Engagement von Kampagnen messen
Unternehmen verwenden und pflegen häufig mehrere Datensätze zur Unterstützung verschiedener Geschäftsinitiativen, einschließlich Datenanalyse und Business Intelligence (BI).
Insbesondere Big Data ist auf riesige, komplexe Datensätze angewiesen, um einen Mehrwert zu schaffen. Wenn diese Datensätze mithilfe von Big-Data-Analyse richtig gesammelt, verwaltet und analysiert werden, können sie dazu beitragen, neue Erkenntnisse zu gewinnen und eine datengestützte Entscheidungsfindung zu ermöglichen.
In den letzten Jahren hat der Aufstieg der künstlichen Intelligenz (KI) und des maschinellen Lernens den Fokus auf Datensätze weiter verstärkt. Unternehmen benötigen umfangreiche, gut organisierte Trainingsdaten, um genaue Modelle für maschinelles Lernen zu entwickeln und Vorhersagealgorithmen zu verfeinern.
Laut Gartner geben 61 % der Unternehmen an, dass sie ihr Daten- und Analysemodell aufgrund der Auswirkungen von KI-Technologien weiterentwickeln oder überdenken müssen.1