Der offensichtlichste Unterschied zwischen ETL und ELT – extrahieren, laden, transformieren – liegt in der in der Reihenfolge der Vorgänge. ELT kopiert oder exportiert die Daten von den Quellspeichern, aber anstatt sie zur Transformation in einen Staging-Bereich zu laden, lädt es die Rohdaten direkt in den Zieldatenspeicher, um sie nach Bedarf zu transformieren.
Beide Prozesse verwenden zwar verschiedene Datenspeicher, wie Datenbanken, Data Warehouse und Data Lake, aber jeder Prozess hat seine Vor- und Nachteile. ELT ist nützlich für die Verarbeitung großer, unstrukturierter Datensätze, da das Laden direkt aus der Quelle erfolgen kann. ELT kann für die Datenverwaltung idealer sein, da es nicht viel Vorabplanung für Datenextraktion und Speicher erfordert.
Der ETL-Prozess erfordert von Anfang an eine klarere Definition. Es müssen spezifische Datenpunkte für die Extraktion identifiziert werden, zusammen mit potenziellen „Schlüsseln“ für die Integration über verteilte Quellsysteme hinweg. Die Quelle der Eingabedaten wird häufig mithilfe von Metadaten nachverfolgt. Auch nach Abschluss dieser Arbeit müssen die Business Rules für Datenkonvertierungen erstellt werden.
Diese Arbeit hängt in der Regel von den Datenanforderungen für eine bestimmte Art der Datenanalyse ab, die den Grad der Verdichtung der Daten bestimmen.
Während ELT-Pipelines mit der Einführung von Cloud-Datenbanken immer beliebter geworden sind, ist die ELT-Technologie immer noch ein Entwicklungsprozess. Und das wiederum bedeutet, dass sich Best Practices noch in der Entwicklung befinden.