Der Aufstieg von Big Data-Analysetechnologien wie dem Internet der Dinge (IoT), KI, Deep Learning und ML hat den Unternehmensdaten einen neuen Wert verliehen. Datenaustauschplattformen haben den Prozess der Datenbeschaffung rationalisiert und machen es einfacher denn je, die Kluft zwischen Käufern und Verkäufern zu überbrücken, ähnlich wie Verkäufer auf einem Flohmarkt, nur eben für Daten.
Datenmarktplätze bieten drei entscheidende Vorteile:
- Kommerzielle Verfügbarkeit: Private Daten können online zum Verkauf angeboten werden.
- Zugänglichkeit für alle: Einzelpersonen, Regierungen und Unternehmen, einschließlich Data Scientists und Datenanalysten, können Daten kaufen und verkaufen und auf zuvor unzugängliche Daten zugreifen.
- Skalierbare Vorteile: Betreiber von Marktplätzen verbessern die Geschäftsabläufe sowohl von Käufern als auch von Verkäufern im großen Maßstab.
Externe Daten werden genutzt, um Vorhersagemodelle zu optimieren, Sicherheitslücken zu beheben, die Effizienz zu steigern und den Return-on-Investment zu maximieren. Der Begriff „externe Daten“ bezieht sich auf Daten, die von außerhalb eines Unternehmens stammen, im Gegensatz zu internen Daten, die aus den eigenen Operationen und Transaktionen des Unternehmens generiert werden. Externe Daten sind ein wertvolles Gut für Unternehmen, denn sie ergänzen die internen Daten, bieten einen breiteren Kontext und ermöglichen Einblicke, die mit den Beschränkungen der internen Daten vielleicht nicht möglich gewesen wären.
Die fortschreitende Monetarisierung von Daten hat den Weg für Data-as-a-Service (DaaS) geebnet, mit dem Unternehmen eine skalierbare Einnahmequelle aus ihren Datenbeständen schaffen können. Auf einem Datenmarktplatz listen Anbieter ihre Datenprodukte auf, legen Preise fest und stellen die notwendigen Informationen für die Datenübertragung bereit. Die Verbraucher können fast sofort nach Daten suchen, sie kaufen und nutzen, was die Kosten und die Komplexität der Datenbeschaffung reduziert und datengestützte Entscheidungen erleichtert.
Der Zugang zu Datensammlungen sollte den Datenschutz nicht gefährden. Die Teilnehmer müssen sich an alle geltenden Gesetze und ethischen Standards bezüglich der Erfassung von personenbezogenen Daten halten. Datenanbieter müssen Vorschriften wie die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und den California Consumer Privacy Act (CCPA) einhalten.
Weltweit müssen sich Datenmarktplätze mit unterschiedlichen rechtlichen Rahmenbedingungen auseinandersetzen, was für multinationale Unternehmen eine Herausforderung darstellen kann. Datenmarktplatz-Plattformen müssen anpassungsfähig und offen sein und den lokalen Datenschutzgesetzen entsprechen, die sich von Land zu Land erheblich unterscheiden können.