Saisonalität ist ein Merkmal von Zeitreihendaten, bei dem es ein wiederkehrendes Muster gibt, das auf einem regelmäßigen Zeitintervall basiert, wie z. B. der Wechsel der Jahreszeiten. Zum Beispiel könnte eine E-Commerce-Plattform im Frühling und Sommer mehr Sonnenbrillen und im Herbst und Winter mehr Schals verkaufen. Haushalte verbrauchen in der Regel tagsüber mehr Strom als nachts.
Zeitabhängige saisonale Schwankungen sind nützlich, wenn es darum geht, zukünftige Werte mit Hilfe von Forecasting-Modellen vorherzusagen. Tools zur Datenvisualisierung wie Diagramme und Grafiken stellen Saisonalität als eine sich wiederholende Fluktuation dar, oft in Form einer Sinuswelle.
Bei der Analyse von Zeitreihendaten deckt der Dekompositionsprozess etwaige Saisonalitäten in den Daten sowie Trends und Rauschen auf. Trends sind langfristige Zunahmen oder Abnahmen von Datenwerten, während sich Rauschen auf zufällige Variationen bezieht, die nicht vorhersehbaren Mustern folgen. Rauschen ist oft auf Fehler und Sonderfälle zurückzuführen.