Geschäftliche Herausforderung

Die Hochschulen müssen den sich wandelnden Erwartungen der Studenten gerecht werden - aber kostenintensive, unflexible Systeme vor Ort halten sie zurück. Wie konnte Jenzabar den Kunden helfen, Kosten zu senken und Agilität zu gewinnen?

Transformation

Mit IBM Cloud bietet Jenzabar höheren Lehranstalten transformative cloudbasierte Lösungen für Studenteninformationssysteme mit umfassenden Services, dank derer sich die Ausführung kostspieliger lokaler IT-Lösungen erübrigt.

Ergebnisse

Vermeidet

Zeit- und Kostenaufwand für On-Prem-Implementierungen

Ermöglicht

Jenzabar macht sein Geschäftsmodell deutlich skalierbarer und sicherer

Ebnet

den Weg zur internationalen Expansion und weiteren kommerziellen Möglichkeiten

Business-Challenge-Story

Begeisterung für das Lernen

Jenzabar engagiert sich für den Erfolg seiner Kunden in der Hochschulbildung und unterstützt mehr als 1.300 Universitäten auf der ganzen Welt mit maßgeschneiderten Studenten-Informations-Software und ähnlichen Serviceleistungen. Von der Immatrikulation bis zum Studienabschluss unterstützt Jenzabar die Studierenden- und Hochschulverwaltung und -finanzierung.

Für große und kleine Institutionen, die steigenden Kosten und die Komplexität des Laufens einer hauseigenen IT-Infrastruktur machen sie zu einer unwillkommenen Ablenkung vom Kerngeschäft der Bildung. Jenzabar erkannte dies und wollte den Druck auf die technischen Ressourcen seiner Kunden verringern und gleichzeitig Institutionen mit veralteten ERP-Systemen helfen, die Schwierigkeiten haben, die wachsenden Erwartungen der Studenten zu erfüllen.

Um diese neue Chance zu nutzen, brauchte Jenzabar eine flexible, robuste und hochsichere Plattform für die Bereitstellung privater Software-as-a-Service-Lösungen für eine wachsende Zahl von Kunden. Auch die internationale Dimension war wichtig: Jenzabar wollte speziell solchen Kunden helfen, deren Compliance-Regeln vorschreiben, dass Daten nicht außerhalb der Landesgrenzen gespeichert werden dürfen.

Gus Ortiz, Managed Services Program Manager bei Jenzabar: „Da das Geschäft und unsere Horizonte gewachsen sind, wollten wir eine skalierbare und zuverlässige Cloud-Plattform, die eine direkte Kontrolle über die Computer-, Speicher-und Netzwerkressourcen bot, um schnell auf die Bedürfnisse unserer gehosteten Kunden reagieren zu können. Ohne eine standardisierte globale Plattform für Cloud-Dienste wären wir nicht imstande, das Geschäft unseren Ambitionen entsprechend zu skalieren.“

Die IBM-Methodik, das Bereitstellungssystem, die Kundenschnittstelle, die Skalierbarkeit – all diese Dinge, die wesentlich dazu beigetragen haben, IBM Cloud zu unserer ersten Wahl zu machen, sind unverändert geblieben.

Gus Ortiz, Managed Services Program Manager, Jenzabar

Story einer Transformation

Reise in die Cloud

Jenzabar überprüfte die Angebote führender globaler Anbieter von Cloud-Diensten und entschied sich schließlich für die IBM Cloud: „Die IBM Methodik, das Bereitstellungssystem, die Kundenschnittstelle, die Skalierbarkeit - all diese Dinge, die ausschlaggebend dafür waren, dass IBM Cloud unsere erste Wahl war, gelten nach wie vor unverändert“, sagt Ortiz, „ich weiß auch gerne genau, wo sich die Ausrüstung befindet, damit ich den Kunden Gewissheit in Bezug auf ihre Daten geben kann.“

Derzeit migriert Jenzabar seine Clientumgebungen auf eine private VMware vSphere-Virtualisierungsplattform, die auf IBM Cloud Bare-Metal-Servern ausgeführt wird, um die Ausfallsicherheit und Flexibilität zu maximieren.

„Mit VMware Site Recovery Manager richten wir eine Site-to-Site-Replikation in der IBM Cloud ein, sodass wir unseren Kunden eine sehr schnelle Wiederherstellung in einem zweiten Rechenzentrum als Teil unseres Standardservice anbieten können“, kommentiert Ortiz, „Unser neuer Ansatz für IBM Cloud Bare-Metal-Server ermöglicht es uns außerdem, weniger Hardware zu verwenden, sodass unsere Kunden die zusätzlichen Sicherheits- und Datenschutzvorteile einer vollständig privaten Cloud nutzen können, ohne dass ihre Kosten in die Höhe gehen.“

Jenzabar verwendet weiterhin IBM IBM Cloud Block Storage und IBM Cloud File Storage , um sowohl Live- als auch gesicherte Daten für die ERP-Lösungen seiner Kunden zu speichern. Dabei nutzt Jenzabar mehrere Hochgeschwindigkeitsverbindungen, um eine außergewöhnliche Leistung und Ausfallsicherheit für Daten und Anwendungen zu gewährleisten. Über seinen Geschäftsbereich Managed Services nutzt das Unternehmen diese Funktionen der IBM Cloud, um seinen Kunden ein Backup-as-a-Service-Angebot zur Verfügung zu stellen. Bildungseinrichtungen nutzen den Service, um alle Arten von Systemen zu sichern und wiederherzustellen, von On-Prem-Servern und Workstations bis hin zu Executive-Laptops - unabhängig davon, ob sie die SIS-Lösungen von Jenzabar nutzen. Für höchste Standards bei Durchsatz, Sicherheit und niedrigen Latenzzeiten bietet Jenzabar IBM Cloud Direct Link, mit dem Kunden private Verbindungen zwischen ihren Remote-Netzwerkumgebungen und ihren IBM Cloud-Implementierungen herstellen können, um hybride Workloads zu unterstützen.

„Wir fördern den Cloud-Backup-as-a-Service für jeden im Hochschulbereich als Teil eines Cyber-Sicherheitsangebots, denn Offsite-Backup und -Aufbewahrung sind Schlüsselelemente beim Schutz vor Crypto-Locker- und Ransomware“, sagt Ortiz.

Da die Sicherungsmethode von Jenzabar darin besteht, komplette System-Images zu erfassen, kann Jenzabar die Workloads jedes Kunden auf neuen virtuellen VMware-Maschinen in der IBM Cloud wiederherstellen. Dies bietet eine vollständige Disaster-Recovery-as-a-Service-Option, sodass Clients nicht mehr auf eine doppelte On-Prem-Hardware warten müssen, die vielleicht nie genutzt wird – ein großer Vorteil im kostensensitiven Bildungssektor.

„Eine Kundin meldete, dass ihre On-Prem-Systeme an einem Freitagabend vor Schulbeginn am darauffolgenden Montag ausgefallen waren“, sagt Ortiz. „Mit den Bare-Metal-Servern von IBM Cloud konnte ich die neue Kapazität durch das Portal sofort in Auftrag geben und anbieten, die Daten zu migrieren und eine kostenlose 60-Tage-Testversion zu starten. Sie war so beeindruckt, dass sie den Full-Service-Vertrag unterschrieb.“

Erfolgs-Story

Neue Märkte erreichen

Durch den Aufbau seines SaaS-Angebots auf IBM Cloud-Compute-, Speicher- und Netzwerkinfrastrukturen verfügt Jenzabar über die Größe, Belastbarkeit, Sicherheit, Leistung, Flexibilität und geografische Reichweite, um die Anforderungen eines wachsenden Kundenstamms zu äußerst wettbewerbsfähigen Preisen zu erfüllen. Die Option, dedizierte Bare-Metal-Server zu spezifizieren, ermöglicht es dem Unternehmen, seine eigenen privaten Ressourcen zu besitzen und zu verwalten, wodurch die Sicherheit und der Komfort, die für eine interne Infrastruktur typisch sind, zu den flexiblen, kostengünstigen Vorteilen der Cloud hinzukommt.

Jenzabar hat sich dem Ziel verschrieben, ein führender Anbieter von SIS-Lösungen im Hochschulbereich zu bleiben, baut jedoch seine Managed Service-Angebote weiter aus und nutzt die umfassende Palette der in der IBM-Cloud verfügbaren Lösungen. Mit diesem Dienst entfällt für die Institutionen die Notwendigkeit, ihre eigene IT-Infrastruktur zu unterhalten. Durch die Nutzung der IBM Cloud lassen sich die Verzögerungen vermeiden, die mit der Spezifizierung, Bestellung und Bereitstellung neuer Hardware verbunden sind; das Team muss lediglich auf das IBM Cloud-Portal zugreifen und die entsprechenden Ressourcen konfigurieren.

„Einer der wirklich eindrucksvollen Aspekte von IBM Cloud ist das Kundenportal, in dem wir die Umgebung auf eine schnelle, reaktionsschnelle Art und Weise selbst bestellen und verwalten können“, so Ortiz. „Wenn ein Kunde heute einen weiteren 12 TB Festplattenplatz benötigt, kann ich das von meinem Handy in fünf Minuten erledigen. Die Agilität und Reaktionsfähigkeit machen IBM Cloud zu einem echten Business-Enabler für Jenzabar.“

Mit mehr als 60 Rechenzentren weltweit unterstützt das IBM Cloud Netzwerk Jenzabar dabei, die lokalen Anforderungen von Kunden in Afrika, Amerika, Asien und Europa zu erfüllen. Wenn ein Kunde darauf besteht, dass Daten innerhalb einer bestimmten geografischen Grenze aufbewahrt werden, kann Jenzabar den physischen Standort der Ressourcen festlegen. So hat beispielsweise ein Kunde seinen Sitz außerhalb der USA, muss aber aus regulatorischen Gründen seine Daten in den ‚Lower 48 States‘ aufbewahren – ein einfacher Klick im Kundenportal machte dies möglich. Ortiz sagt: „Die Konfigurierbarkeit und Management-Steuerung, die von Bare-Metal-Servern von IBM Cloud angeboten wird, ermöglichen es uns, unser Geschäft in einer Weise zu erweitern, die bisher nicht möglich war.“

Die Wahl von IBM Cloud vereinfacht den Betrieb von Jenzabar, senkt die Kosten und ermöglicht es, eine breitere Palette von Einrichtungen für die Hochschulbildung zu bedienen, die kosteneffizienter sind. In der Vergangenheit haben die im Vorfeld getätigten Hardware-Investitionen Jenzabar-Lösungen für einige kleinere Schulen und Colleges finanziell unerreichbar gemacht. Jetzt finden es selbst Institutionen mit weniger als hundert Studenten kosteneffizient, sich für eine Jenzabar SIS-Lösung anzumelden.

„IBM Cloud ermöglicht es uns, kleineren Institutionen Zugang zu Computing-Ressourcen zu gewähren, die sie sich normalerweise nicht leisten oder auf dem Campus bereitstellen könnten, und das bei höchster Sicherheit, Skalierbarkeit und Flexibilität“, so Ortiz, „für größere Kunden bieten wir einen Fluchtweg aus veralteten Vor-Ort-Rechenzentren mit ausfallender Hardware und unzureichender Bandbreite zu geringeren Kosten, als sie für sich selbst erzielen könnten. Diese Kunden können Geld sparen, während sie bessere Serviceleistungen für eine glücklichere Gemeinschaft von Studenten und Mitarbeitern bieten.“

Für Neukunden ohne bestehende Vor-Ort-Infrastruktur ermöglicht die Entscheidung zugunsten einer Jenzabar SIS-Lösung in der IBM Cloud die volle Konzentration auf eine effiziente Studentenverwaltung und nicht auf die Plattform. „Wir haben vor einigen Jahren eine Start-up-Schule mit aufgenommen“, erinnert sich Ortiz. „Sie starteten in unserer Cloud, blieben in unserer Cloud und sind in unserer Cloud von buchstäblich Null auf 5.000 Studenten gewachsen, und wir haben sie in einem Pay-as-you-go-Modell nach Bedarf skaliert.“

Ortiz zieht das Fazit: „Durch die Auswahl von IBM Cloud Computing, Storage und Netzwerkinfrastruktur haben wir eine Fülle von Möglichkeiten eröffnet, um unser Geschäft zu optimieren, zusätzliche Serviceoptionen für Kunden zu schaffen und weitere Umsatzströme durch neue Serviceangebote zu generieren. Wir sind gespannt, was die Zukunft für uns bereithält.“

Jenzabar-Logo

Jenzabar

Jenzabar (externer Link) bietet weltweit Hochschulsoftware-Lösungen für Hochschulen und Universitäten und unterstützt mehr als 1.300 Bildungsstätten.

Machen Sie den nächsten Schritt

Wenn Sie mehr über Bare-Metal-Server von IBM Cloud erfahren möchten, wenden Sie sich an Ihren IBM Ansprechpartner oder IBM Business Partner, oder besuchen Sie die folgende Website: ibm.com/cloud/bare-metal-servers

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