Ein Speichercontroller ist eine entscheidende Komponente des Datenspeichersystems eines Computers, das für die Verwaltung des Datenaustauschs zwischen der Zentraleinheit (CPU) und Speichergeräten wie Festplattenlaufwerken (HDDs), Solid-State-Laufwerken (SSDs) und nichtflüchtigen Memory Express (NVMe) Flash-Modulen dient.
Menschen produzieren enorme Mengen an Daten. Im Jahr 2024 beläuft sich die globale Datenmenge schätzungsweise auf unfassbare 149 Zettabyte, wobei die Prognosen bis Ende 2025 auf 181 Zettabyte an Daten ansteigen werden.
Zum Vergleich: Ein einzelnes Zettabyte entspricht 1.000 Exabyte, 1 Milliarde Terabyte oder 1 Billion Gigabyte. Mit anderen Worten: Ein Zettabyte entspricht 250 Milliarden DVDs.
Alles in allem istdie Datenverwaltung ein wichtiger Bestandteil aller Computersysteme, einschließlich der Rechenzentren von Unternehmen, Cloud-Plattformen, IoT-Geräten und digitalen Plattformen. Aber nicht alle Daten sind gleich.
Ein Großteil der von uns erstellten Daten ist kurzlebig, das heißt sie werden sofort verwendet und wieder gelöscht, während andere Arten von Daten länger gespeichert werden. Einige Daten werden zur mittelfristigen Speicherung und Abfrage aufbewahrt, während andere Typen zur langfristigen Archivierung oder Backup aufbewahrt werden.
Je nach Zweck der erstellten und gespeicherten Daten sind verschiedene Arten von Speichermedien besser geeignet als andere. Von einfachen Optionen wie Disketten und USB-Flash-Laufwerken bis hin zu robusten und komplizierten Optionen wie Storage Area Network (SAN) und Network Attached Storage (NAS) -Systemen sind Computer auf Speichercontroller (auch Festplatten-Controller oder Speicherprozessoren genannt) angewiesen, um Daten zu schreiben und abzurufen zwischen Speichergeräten und der Haupt-CPU des Computers.
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In den meisten Fällen handelt es sich bei Speicher-Controller-Karten um physische Hardwareeinheiten, die manchmal direkt in die Systemplatine eines Computers integriert sind. Bei virtuellen Maschinen (VMs) oder anderen virtualisierten Umgebungen kann ein softwarebasierter virtueller Speichercontroller eingesetzt werden, um die Funktion eines physischen Speichercontrollers zu simulieren. In diesen Arten von Computersystemen sind virtualisierte Speichercontroller Komponenten der übergreifenden Hypervisor-Software, die zur Verwaltung von Speicherressourcen verwendet wird, die von mehreren physischen Geräten aus zusammengefasst werden.
Dies sind die Hauptkomponenten eines Speichers:
Um die Datenübertragung zu erleichtern, führen Speichercontroller verschiedene Aufgaben aus, um die Vorteile eines bestimmten Speichermediums optimal zu nutzen. Sie verringern auch verschiedene potenzielle Herausforderungen und Hindernisse, die ein Computersystem daran hindern könnten, seine Speicherfunktionen vollständig zu optimieren.
Um einen reibungslosen und effizienten Zugriff auf den Speicher zu gewährleisten, gehören zu den Hauptfunktionen eines Speichercontrollers:
Speichercontroller können je nach Schnittstelle oder Funktion in zwei Hauptgruppen eingeteilt werden.
Während alle Speichercontroller für die Verwaltung der Kommunikation zwischen der CPU und den Speichergeräten verantwortlich sind, ist jeder Typ für bestimmte Zwecke und Umgebungen spezialisiert.
Einige Schnittstellen basierte Speichercontroller, die speziell für Schnittstellenkompatibilität entwickelt wurden, umfassen Folgendes:
SAS-Controller eignen sich auch gut für die Verkettung mehrerer Speichergeräte, was sie zu einer guten Wahl für Unternehmen macht, die Wert auf skalierbare Lösungen legen. In diesen Situationen kann eine Hardwarekomponente, ein SAS-Expander eingesetzt werden, um die Anzahl der SAS- oder SATA-Festplattenlaufwerke zu erhöhen, die der Host Bus Adapter (HBA) eines Systems aufnehmen kann.
Funktionsbasierte Controller sind für die Aufnahme von Speichergeräten auf der Grundlage von Schnittstellenprotokollen und der beabsichtigten Funktionalität konzipiert. Hier sind einige Beispiele:
IBM Storage DS8000 ist das schnellste, zuverlässigste und sicherste Speichersystem für IBM zSystems und IBM Power Server.
IBM Storage bezeichnet eine Produktfamilie aus Datenspeicher-Hardware, softwaredefiniertem Speicher und Speicherverwaltungssoftware.
IBM bietet proaktiven Support für Webserver und Rechenzentrumsinfrastruktur, um Ausfallzeiten zu reduzieren und die IT-Verfügbarkeit zu verbessern.