Wie ein Data Lake verwendet auch ein Data Lakehouse kostengünstige Cloud Object Storage Cloud Object Storage. Dieser Ansatz ermöglicht es ihnen, Daten in nahezu jedem Format zu speichern (strukturiert, semistrukturiert und unstrukturiert).
Was es zu einem Lakehouse macht, ist die Datenverwaltung im Warehouse-Stil, die auf diesem Speicher aufgebaut ist und Datenstruktur und Governance hinzufügt, um Analyse- und BI-Workloads zu unterstützen.
Die meisten Data Lakehouses setzen auf offene Tabellenformate (OTFs) – typischerweise:
- Apache Hudi (ursprünglich bei Uber entwickelt und für inkrementelle Datenverarbeitung konzipiert)
- Apache Iceberg (ein Format mit hoher Leistung für massive analytische Tabellen)
- Delta Lake (eine beliebte Option, die von Databricks entwickelt und 2019 als Open Source veröffentlicht wurde)
Diese Technologien fungieren als Metadatenschichten, die offene Datendateien (wie sie in Apache Parquet gespeichert sind) in logische, datenbankähnliche Tabellen organisieren.
Dieser Ansatz ermöglicht es Unternehmen, mit Raw-Lake-Daten zu arbeiten, als ob es sich um strukturierte Warehouse-Daten handeln würde, und unterstützt wichtige Funktionen wie Zeitreisen, Versionierung, Schemaentwicklung, Datenmanipulation und Transaktionskonsistenz (ACID).
(„ACID“ steht für Atomizität, Konsistenz, Isolation und Dauerhaftigkeit. Diese Eigenschaften tragen dazu bei, die Integrität und Zuverlässigkeit von Datentransaktionen zu gewährleisten.)
Durch diese zusätzlichen Ebenen und Funktionen machen Lakehouses Data Lakes zuverlässiger und intuitiver in der Anwendung. Sie ermöglichen es den Nutzern außerdem, SQL-Abfragen, Analyse-Workloads und andere Anwendungsfälle direkt auf einem Data Lake auszuführen, wodurch BI, KI, ML und Data Intelligence (DI) optimiert werden.