Während externe Bedrohungen häufiger vorkommen und die Schlagzeilen über Cyberangriffe dominieren, können Insider-Bedrohungen kostspieliger und gefährlicher sein. Laut dem „Data Breach Kostenreport“ von IBM waren Datenschutzverletzungen, die von böswilligen Insidern initiiert wurden, mit durchschnittlich 4,99 Millionen USD am teuersten.
Ein vor Kurzem veröffentlichter Bericht von Verizon hat gezeigt, dass die durchschnittliche externe Bedrohung etwa 200 Millionen Datensätze beeinträchtigt, während Vorfälle, an denen ein interner Bedrohungsakteur beteiligt war, zur Offenlegung von 1 Milliarde Datensätzen oder mehr geführt haben.1
Nicht alle internen Bedrohungen sind bösartig. Eine Studie des Institute for Business Value von IBM hat ergeben, dass wohlmeinende Mitarbeiter private Unternehmensdaten mit Produkten von Drittanbietern teilen, ohne zu wissen, ob die Tools ihre Sicherheitsanforderungen erfüllen. Die Studie berichtet, dass 41 % der Mitarbeiter Technologien ohne das Wissen ihres IT- oder Sicherheitsteams erworben, geändert oder erstellt haben, wodurch eine ernsthafte Sicherheitslücke entstand.