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Wie Innovation Labs neue Technologien und Apps zum Leben erwecken können

Die IT-Versuchslabore großer Unternehmen haben verschiedene Namen wie Innovation Labs, Digital Labs oder Kreativ-Labs. Alle haben jedoch den gleichen Kern: Die Zielsetzung der Innovation Labs ist die Verprobung neuer Technologien und die Entwicklung neuer Anwendungen, die dann – bei Eignung – später in den regulären IT-Betrieb übernommen werden sollen.

Auf dem Weg zur Innovation verproben und verwenden Developer neueste Technologien (Container, Blockchain, Microservices, OpenWhisk, …), nutzen die jeweils modernsten Open Source Tools und sind in der Regel frei in der Wahl der Mittel – schließlich soll eine Innovation nicht schon im Vorfeld an Regularien scheitern.

Getreu der Maxime „Einfach muss es sein und schnell muss es gehen“ wenden Innovation Labs wie selbstverständlich Public Cloud Services an, um Zugang zu beliebigen Arbeitsumgebungen und vielfältigen Diensten zu bekommen. Ein Account bei einem Cloud-Anbieter genügt und die Welt steht einem offen.

Innovation-Labs

Nicht immer sind die neuen Technologien auch übertragbar

Genau diese Freiheiten stellen aber auch ein Hindernis für die Unternehmen dar, die dann an eine Überführung der Applikationen in den Betrieb denken und dies auch umsetzen wollen. Schon einfache Fragen können hier zu einer unüberwindbaren Hürde werden:

  • Haben die Innovation Labs Technologien verwendet, die auch im Unternehmen unterstützt werden? Fehlende Governance kann so schnell zu einem Bumerang werden.
  • Wären Aufbau und Betrieb von Toolketten aus den Innovation Labs im regulären Rechenzentrumsbetrieb überhaupt möglich? Was im Kleinen funktioniert, stellt IT-Administratoren im Großen oft vor unlösbare Herausforderungen.
  • Sind die neuen Anwendungen so aufgebaut, dass die Public Cloud ein sicherer Bestandteil bleiben kann – sodass interne oder externe Regularien einer Nutzung nicht entgegenstehen?
  • Wo liegen Kundendaten? In der Public Cloud oder im eigenen Rechenzentrum?
  • Wie werden Artefakte zwischen der Umgebung des Innovation Labs und den IT-Rechenzentren transferiert? Und wie wird die Verbindung zwischen dem Innovation Lab und dem Betrieb der Applikation gehalten, um Lerneffekte zu erzielen?

 

Die Lösung: IBM Cloud Private

Die Freiheit eines Innovation Labs scheint im Gegensatz zu den Anforderungen eines Rechenzentrums und dessen Betrieb zu stehen. Der Anschein trügt jedoch, denn es gibt einfache Ansätze, diese Knackpunkte zu entschärfen und in eine stabile und nachhaltige Lösung zu überführen. Die Antwort auf diese Fragen ist IBM Cloud Private.

IBM Cloud Private ist eine Softwarelösung, die hinter der eigenen Firewall im eigenen Rechenzentrum installiert wird und die Infrastructure as a Service, Plattform as a Service, Developer Services und Multi-Cloud-Management in einer einheitlichen Plattform für die Entwicklung und den Betrieb verbindet.

IBM Cloud Private unterstützt eine breite Nutzung von Open Source, was den Entwicklern über einen Self Service-Katalog – genauso wie bereitzustellende Umgebungen – zur Verfügung gestellt werden kann. Möchte ein Entwickler ein neues Open Source Tool einsetzen, erfolgt eine kurze Abstimmung mit den Kollegen von IT-Operations, die diese Lösung prüfen. Mit der Aufnahme des Tools in den Katalog steht es für alle Projekte zur Nutzung bereit – und zwar schneller, als es bei einem Einkauf mit der Kreditkarte bei einem externen Cloud-Anbieter der Fall wäre.

Sicherheitsanforderungen werden u. a. dadurch erfüllt, dass die Lösung komplett im eigenen Rechenzentrum läuft. Um Dienste aus der Public Cloud oder auch der Multi-Cloud zu nutzen, hält IBM Cloud private APIs und Werkzeuge zur Anbindung und für das Management der verschiedenen Clouds bereit. So ist das Rechenzentrum differenziert je nach Workload oder Anwendung erweiterbar – im Rahmen der einmal definierten Unternehmensrichtlinien zu Security und Governance.

Innovation-Labs-Meeting

Durchlässigkeit als größte Stärke der Technologieplattform

Der Hauptnutzen von IBM Cloud Private im Kontext von Innovation Labs ist wahrscheinlich aber die Durchlässigkeit der Lösung. Auf der Plattform wird einerseits direkt entwickelt, anderseits werden auch hier die entwickelten Lösungen in den Wirkbetrieb überführt und betrieben – inklusive allem Monitoring und Elementen, die sich ein IT-Betrieb wünscht und die von der Plattform bereitgestellt werden. So können sowohl die Innovation Labs als auch die Rechenzentren auf derselben Plattform arbeiten. Durch die Nutzung der einheitlichen Plattform werden im Sinne von DevOps Medienbrüche vermieden und ein hocheffizientes Arbeiten ermöglicht – neue Innovationen können quasi in den Betrieb „geschoben“ werden, ohne die Kreativität der Innovation Labs zu stören.

Weiterhin können andere Installationen von IBM Cloud Private, etwa die von zuliefernden Unternehmen, genauso angebunden werden – schließlich arbeiten Unternehmen oder deren Innovation Labs auch mit Subunternehmen zusammen. Darüber hinaus können Innovation Labs über das Multi-Cloud-Management von IBM Cloud Private auch auf Public Clouds entwickeln und testen und anschließend den Betrieb auf der Plattform selbst anstoßen.

Zusammenfassend ist die IBM Cloud Private für Innovation Labs eine umfassende Technologieplattform, die Innovationen bis hin zur Nutzung von kognitiven Services On-Premise bestens unterstützt. Die Lösung stellt darüber hinaus den Brückenschlag zum sicheren Betrieb der Lösungen in den Rechenzentren dar, womit die Investitionen in die Innovation Labs in praktische Anwendungen überführt werden.

Wollen Sie Ihre Innovationen auch zum Leben erwecken? Dann lassen Sie uns über eine entsprechende Lösung reden. Hier gibt es vorab Informationen dazu: https://www.ibm.com/cloud-computing/de-de/products/ibm-cloud-private/

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