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Innovation durch Vielfalt – Diversity Management zahlt sich aus

Wie erfolgreich Schwule und Lesben, Bisexuelle und Transgender-Personen in ihrem Job sind, hängt maßgeblich davon ab, ob sie sich frei entfalten können und ob sie in einem Umfeld der Akzeptanz tätig sind. Vielfalt trägt zur Innovationskraft und damit zum wirtschaftlichen Erfolg bei, das haben manche Unternehmen schon früh erkannt. IBM gehört zu den Pionieren unter den Unternehmen – ebenso wie die agpro, die 1998 als Netzwerk schwuler Unternehmer und Führungskräfte und Plattform für das Thema LGBTI im Business gegründet wurde.

Damit sind das Engagement der agpro und jenes vom IBM ganz eng miteinander verknüpft. Als die agpro im Jahr 2004 erstmals den Forschungspreis für wissenschaftliche Arbeiten im Bereich LGBTI und Arbeitswelt vergab, war IBM als erster – und damals vorläufig noch einziger – Partner mit an Bord. Seit damals wurden insgesamt zehn Mal Forschungspreise vergeben, über 75.000 Euro an Preisgeldern ausgeschüttet und zahlreiche weitere große Organisationen aus Wirtschaft und Wissenschaft als Kooperationspartner gewonnen. Aus der Pionierarbeit von IBM und agpro wurde ein renommierter Wissenschaftspreis in der Mitte der Gesellschaft.

Unternehmen brauchen Vorbilder im Umgang mit LGBTI-Themen

An IBM ging auch der erste „meritus“, der Unternehmenspreis, den die agpro gemeinsam mit den Queer Business Women (QBW) seit 2009 alle zwei Jahre für Diversity Management in der Dimension LGBTI verleiht. Der meritus hat dafür gesorgt, dass sich Unternehmen erstmals mit LGBTI-Themen auseinandergesetzt haben oder dass sie ihre bereits bestehenden Aktivitäten systematisieren und professionalisieren. Das leuchtende Vorbild hat viele Unternehmen aktiviert – IBM blieb dem „meritus“ als Sponsor treu.

Und nicht zuletzt tragen IBM, QBW und agpro gemeinsam das jährliche Business Forum aus – eine Möglichkeit für Unternehmen, sich über das Thema LGBTI und ihr Diversity Management auszutauschen, Best Practices kennen zu lernen und neue Perspektiven zu erlangen.

Bild: Entscheidungsträger diskutierten beim LGBTI Business Forum: Gernot Mittendorfer, CFO Erste Group Bank AG, Walburg Pribyl, Diversity & Inclusion Leader IBM Österreich, Patricia Neumann, Generaldirektorin von IBM, Vera Budway, Chief Diversity Officer Erste Group Bank AG und Marijn Pijnenburg, Global Business Development Executive IBM (v.l.)

Und das zieht sich durch: Mit allen drei Projekten wollen wir Bewusstsein schaffen, Beispiel geben und Austausch ermöglichen. So wie für Schwule und Lesben, Bisexuelle und Transgender-Personen Role Models enorme Bedeutung haben, so funktionieren auch Unternehmen, die mit gutem Beispiel vorangehen. Sie zeigen damit nicht nur gesellschaftliche Verantwortung, sie denken auch an ihren unternehmerischen Erfolg: Denn das gezielte Nutzen der Diversität macht wirtschaftlich erfolgreicher.

Engagement und Akzeptanz fördern

In den letzten 15 Jahren haben wir in Österreich viele wichtige Meilensteine für LGBTI-Personen genommen: die Rehabilitierung der homosexuellen NS-Opfer, das Recht, Eingetragene Partnerschaften einzugehen, die Möglichkeit der Adoption und zuletzt die Öffnung der Ehe für alle sowie die Anerkennung des dritten Geschlechts. Das alles sind die Erfolge jahrzehntelanger Arbeit engagierter Menschen der LGBTI-Community, aber auch einer stetigen Öffnung der Gesellschaft. Zu dieser Öffnung tragen Projekte wie meritus, Forschungspreis und Business Forum bei, indem sie Schwule und Lesben, Bisexuelle und Transgender-Personen in der Mitte der Gesellschaft sichtbar machen und deren Akzeptanz – insbesondere in der Arbeitswelt – fördern.

Die engagierte Zusammenarbeit von IBM und agpro hat vieles angestoßen und möglich gemacht. Das ist etwas, auf das wir stolz sein können – das aber noch viel mehr Ansporn sein soll, sich höhere Ziele für die Zukunft zu setzen. Denn es ist jedenfalls noch genug zu tun, bis die Akzeptanz von Schwulen und Lesben, Bisexuellen und Transgender-Personen auch in der Arbeitswelt zum Standard geworden ist.

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