Moderne Arbeitswelten

Die Zukunft der (Zusammen-)Arbeit: Collaboration Tools

Nach den Social Networks Facebook, Instagram und Co. etablieren sich in Unternehmen seit einigen Jahren die sogenannten Collaboration Tools. Diese internen sozialen Netzwerke sollen Silos aufbrechen und so die Zusammenarbeit unter den Mitarbeitern und die Kommunikation innerhalb des Unternehmens erleichtern.

Unser Arbeitsalltag wird immer flexibler, Teams arbeiten oft projekt- und länderübergreifend zusammen und müssen dabei permanent alle auf dem gleichen Stand sein. In Zeiten der digitalen Transformation und des ständigen Fortschritts ändert sich nicht nur das Wesen der Arbeit, sondern auch die Art und Weise der Zusammenarbeit: Und auch wenn E-Mail definitiv nicht tot ist, die Zukunft sind direkte Konversationen im Team. Dabei liegt kollaboratives Arbeiten heutzutage schwer im Trend. Deshalb nutzen zunehmend mehr Arbeitnehmer so genannte Collaboration Tools –  und sind davon auch überzeugt: 38 Prozent der Befragten der IDG-Studie „Arbeitsplatz der Zukunft“ halten Online-Projektmanagement für nützlich, 18 Prozent nutzen es bereits. Aber welche Herausforderungen gibt es bei moderner Teamkommunikation? Und was muss ein Collaboration Tool können, um diesen Herausforderungen zu begegnen?

Eine Kultur der engagierten Zusammenarbeit schaffen

Für ein ideales agiles Arbeiten sollte das ganze Team an einem Tisch sitzen. Das ist in der heutigen Arbeitswelt aber oft nicht möglich. Um Teamarbeit also wirklich effizient zu gestalten und so das Beste aus einer kollaborativen Zusammenarbeit herauszuholen, müssen entsprechende organisatorische Stellschrauben gezogen werden. Benötigt wird eine Lösung, die Menschen an verschiedenen Orten an einem „virtuellen“ Tisch zusammenbringt: Diese Aufgaben leistet ein Collaboration Tool. Collaboration Tools versetzen jeden in die Lage, effektiver und effizienter zu arbeiten. Sie unterstützen die Nutzer aus den verschiedensten Branchen auf personalisierte Weise.

Dabei ist die Grundlage eines optimierten Collaboration-Tools nicht zu unterschätzen: Wenn Mitarbeiter sich davon gut unterstützt fühlen, wird das auch eine Arbeitskultur des engagierten Miteinanders mit sich bringen. Eine Studie von McKinsey zum Thema “Advanced social technologies and the future of collaboration” kommt zu dem Ergebnis, dass Unternehmen, die Messaging-Plattformen einsetzen, den Eindruck haben, dass sie öfter kommunizieren und ihre Teams sich besser selbst organisieren. Arbeit wird dadurch mehr projekt- statt team- oder funktionsbasiert. Die Analysten des Research-Unternehmens Gartner prognostizieren, dass bis 2020 80 Prozent der großen und mittleren Unternehmen eine oder mehrere dieser Plattformen einsetzen werden. Und Vorhersagen von Global Industry Analytics gehen davon aus, dass der weltweite Umsatz für Social Collaboration Tools bis 2020 4,8 Milliarden umfassen wird.

Allerdings ist Arbeiten im Team nicht immer einfach und manchmal alles andere als effizient. Oft schubsen sich die Projekt-Teilnehmer einfach zu viele Informationen hin und her, so dass am Ende alle den Überblick verlieren. Und manchmal wird nicht nur eine Collaboration-Plattform verwendet, sondern eine Vielzahl an verschiedenen Tools – auch dies erleichtert den Überblick nicht. Es ist deshalb nötig, Kommunikation nach Inhalten und Prioritäten sortieren zu können – und somit auch das kommunikative Hintergrundrauschen herauszufiltern. Offene und über mehrere Plattformen nahtlos funktionierende Systeme bieten den verschiedenen Branchen dabei die notwendige Flexibilität. Kognitive Collaboration-Tools bringen außerdem vorausschauende Analysen und neue Einsichten, und damit ein aufregendes neues Potenzial in der Zusammenarbeit von Mensch und Maschine. Das kognitive System kann dabei unstrukturierte Daten verarbeiten, logische Zusammenhänge herstellen und vorausschauende Handlungsempfehlungen geben. Für effizientes Arbeiten und Vereinfachung von Geschäftsprozessen gibt es zwar viele verschiedene Faktoren zu beachten, aber ein intelligentes Collaboration Tool ist definitiv ein wichtiger Schritt dafür.

Watson Workspace Plus: Kommunikation 4.0

Welche Voraussetzungen müssen für eine gelungene Teamarbeit erfüllt sein? Effizientes Zusammenarbeiten, das Fokussieren auf das Wesentliche und eine Vereinfachung von Geschäftsprozessen. All dies ermöglicht IBM Watson Workspace, ein Collaboration Tool für Unternehmen. Mit der Anwendung können sich Benutzer mit ihren Teams und anderen Arbeitsgruppen von überall und auf jedem Gerät verbinden und zusammenarbeiten.  Es verfügt über eine vollständige, durchsuchbare Historie und einen zentralen Ort für alle gemeinsam genutzten Bilder und Ressourcen.

Welche Voraussetzungen müssen für eine gelungene Teamarbeit erfüllt sein? Dem Teamgeist stehen heute intelligente Collaboration Tools wie Watson Workspace Plus zur Verfügung. 

Die Nutzer können auch Anwendungen von Drittanbietern anbinden, um nahtlos mit ihren täglichen Tools zu arbeiten. Und wenn sehr viel und sehr schnell gesprochen wird, können die Nutzer von der „Moments“-Funktion powered by IBM Watson profitieren, die Konversationen von Stunden, Tagen, ja sogar Wochen nach Schlüsselthemen, Aktionen, Fragen und Entscheidungen intelligent zusammenfasst. So werden die Nutzer in nur wenigen Minuten wieder auf den neuesten Stand gebracht und verlieren keine kostbare Arbeitszeit. Durch die Integration von Apps wird außerdem eine 360-Grad-Sicht an einem Ort ermöglicht. Und durch die kognitiven Services kann Watson Workspace gezielt auf branchenrelevante Themen trainiert werden.

Video wertet die virtuelle Zusammenarbeit auf

Und Watson Workspace, die erste Team-Collaboration-Anwendung, die auf der künstlichen Intelligenz Watson basiert, bietet nun auch Audio- und Video-Meetings mit Zoom-Technologie an. Dank der integrierten Funktionen von Zoom, dem führenden Anbieter moderner Video-Communities, können Anwender nun mit nur einem Klick von Angesicht zu Angesicht mit jedem Menschen rund um den Globus und zu jeder Zeit in Kontakt treten. Die Video-Suite von Zoom sorgt dank ihrer Qualität und Zuverlässigkeit bei den Nutzern für eine hohe Zufriedenheit. Die Verbindung von Watson Workspace mit   Zoom treibt die Möglichkeiten der virtuellen Zusammenarbeit in Unternehmen weiter voran und bringt verteilte Teams enger zusammen.

Die Partnerschaft zwischen Zoom und IBM endet aber nicht nur bei den Video- und Audiofunktionen. Denn auch bei dieser Art der Kommunikation ist es wichtig, nach Inhalten und Prioritäten sortieren zu können. Herausforderungen wie Informationsüberflutung, Nachholbedarf, Zeit- und Energieaufwand, gelten für Videokonferenzen genauso wie für jedes andere Gespräch. IBM wird daher bei der Audio- und Videokonferenz die gleiche Intelligenz anwenden, die die Zusammenfassung, Priorisierung und Personalisierung von schriftlicher Kommunikation ermöglicht. Die eingebaute künstliche Intelligenz versteht die natürliche Sprache, erkennt verwertbare Aussagen und kann sogar auf branchenspezifische Redewendungen trainiert werden.

Und am Ende noch ein wichtiger Hinweis für Entwickler: Watson Workspace Plus basiert auf der Watson Work Services-Plattform, die es Benutzern ermöglicht, eigene Anwendungen zu erstellen, sie mit denselben kognitiven APIs zu versehen und direkt in ihren Spaces zu veröffentlichen.

Freuen Sie sich auf viele weitere spannende Updates, denn IBM arbeitet rund um die Uhr daran, die Zukunft der Zusammenarbeit schon jetzt Wirklichkeit werden zu lassen.

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