Security

Cybersecurity-Trends: Das erwartet uns 2018

Nie boomte die Cyberkriminalität mehr als im vergangenen Jahr. Um nun eine Trendwende einzuläuten, veröffentlichen wir bei IBM Security zu Jahresbeginn die fünf wichtigsten Cybersecurity-Trends 2018.

Wir schreiben das Jahr 2018. Seit der 3D-Film „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ in die Kinos kam, sind bereits neun Jahre vergangen. Mittlerweile gibt es virtuelle Sprachassistenten, die Smart Home Geräte steuern können. Das Smartphone ist unser wichtigster Freund und Helfer geworden. Künstliche Intelligenz, selbstfahrende Autos und die Share-Economy verändern wie wir leben, ein Dash-Button macht Einkaufen, ohne das Haus zu verlassen, so unkompliziert wie nie. Selbst ganze Produktionen werden 2018 digital gesteuert und optimiert.  Die Tür ins digitale Zeitalter haben wir längst geöffnet und sind in eine vielseitige und farbenfrohe Welt eingedrungen. Doch wir sind nicht die Einzigen, die sie betreten haben. Verborgen im Darknet lauern Gefahren, die wir im komfortablen und schnelllebigen Alltag nur allzu gerne ausblenden. Es hilft da nichts, den Kopf wie ein Vogelstrauß in den Sand zu stecken und zu hoffen, vom Radar der Cyberkriminellen zu verschwinden. Das hier ist ein Aufruf, die fünf wichtigsten Cyberbedrohungs-Trends von IBM Security für das Jahr 2018 zu erkennen und ernst zu nehmen, denn sie werden die Welt, in der wir leben, in großem Maße beeinflussen. Die fünf wichtigsten Cybersecurity-Trends im Jahr 2018

1)    Kampf der Titanen: KI vs. KI
2018 werden Cyberkriminelle lernen, maschinelles Lernen für ihre Zwecke zu missbrauchen. KI-basierte Angriffe nehmen deshalb zu und Anbieter von IT-Sicherheitslösungen müssen ihre eigenen KI-Tools weiterentwickeln, um den neuen Bedrohungen Stand zu halten.

2)    Afrika gerät ins Visier
Die Wirtschaftsleistung in Afrika wächst kontinuierlich und mit ihr steigt auch der Einsatz neuer Technologien. Da lassen lokale Bedrohungen durch Cyberkriminalität nicht lange auf sich warten. 2018 werden deshalb sowohl Angriffe auf in Afrika beheimatete Organisationen ansteigen, als auch weltweite Cyberattacken, die ihren Ursprung auf dem afrikanischen Kontinent haben.

3)    Identitätsklau boomt und sensibilisiert für Privatsphäre
Im letzten Jahr wurden mehr als zwei Milliarden Datensätze gestohlen. Es liegt auf der Hand, dass Hacker mit diesen in noch nie da gewesenem Umfang Missbrauch betreiben werden.
Doch mittlerweile ist auch die Gesellschaft in zunehmendem Maße für den Schutz ihrer Privatsphäre sensibilisiert. Das hat zur Folge, dass gesetzliche Regelungen, die den Missbrauch sensibler Daten verhindern sollen, immer strenger werden und Unternehmen personenbezogene Daten, wie etwa Sozialversicherungsnummern, nur noch sehr eingeschränkt nutzen dürfen.

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2017 war das Jahr der Cyberattacken, machen Sie 2018 zum Jahr der Cybersicherheit.

4)    Ransomware attackiert IoT-Geräte
Im Jahr 2018 wird Ransomware von Cyberkriminellen zunehmend dafür genutzt, um Desktop-Computer und andere mit dem Internet of Things (IoT) verbundene Geräte zu blockieren. Denn die Zahlungsbereitschaft ist bei niedrigen Lösegeldforderungen vergleichsweise hoch. Besonders betroffen sind größere Unternehmen, deren Überwachungskameras, DVRs (Data Validation and Reconciliation) und Sensoren über das Internet of Things gesteuert werden.

5)    Unternehmen gewinnen die Oberhand
So düster die digitale Bedrohungslage auch erscheinen mag, so gibt es auch erfreuliche Entwicklungen. 2018 wird das Jahr sein, in dem die meisten großen Unternehmen erstmals schnell und angemessen auf Datenpannen und Cyberangriffe reagieren und Betroffene schneller informiert werden. Verantwortlich hierfür ist unter anderem die Einführung der EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO), die ab Mai 2018 verpflichtend in Kraft tritt. Sie stärkt den Schutz der Privatsphäre des Einzelnen und sieht unter anderem vor, dass Datenlecks und -missbrauch innerhalb von 72 Stunden an Regulierungsbehörden und Betroffene gemeldet werden müssen.

Nie zuvor wurden so viele persönliche Informationen wie Adressen, Geburtsdaten und Sozialversicherungsnummern durch Datenverstöße offengelegt wie im vergangenen Jahr. Cyberbedrohungen wie WannaCry und NotPetya hielten die Welt in Atem. Doch die Cyberkriminellen haben vielleicht den Sprint gewonnen, nicht jedoch das ganze Rennen. Unternehmen haben verstanden, wie sie sich vor Cyberbedrohungen der digitalen Welt schützen können und nutzen das Jahr 2018, um ihre virtuellen Türen und Tore verschlossen zu halten. 2017 mag das Jahr der Cyberattacken gewesen sein. Machen Sie 2018 zum Jahr der Cybersicherheit!

Begleitend zu den Vorhersagen ist ein Podcast zu Security Intelligence unter  https://securityintelligence.com/media/2018-cybersecurity-trends-ibm-caleb-barlow verfügbar.

 

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