IBM Welt

Offen für die Zukunft: die Watson IoT Youth Ambassadors

Im Dezember 2015 wurde das neue weltweite Watson IoT Center in München angekündigt. Rund 1.000 IBM Entwickler, Berater, Forscher und Designer werden zukünftig in den Münchner Highlight Towers tätig sein. Gemeinsam mit Kunden und Partnern arbeiten sie dort an einer neuen Generation vernetzter Lösungen an der Schnittstelle von Cognitive Computing und dem Internet der Dinge. Ziel ist es, über kognitive Fähigkeiten vernetzte Geräte, Systeme und Sensoren intelligent zu machen und neue Marktchancen zu erschließen.

Um sicherzustellen, dass das neue Center den Ansprüchen der topausgebildeten Talenten von morgen entspricht, hat sich die Leiterin Harriet Green besondere Unterstützung geholt: Ein Team von jungen Wissensarbeitern – den Youth Ambassadors – arbeitet aktiv bei Einrichtung, Design und Arbeitsplatztechnologien des neuen Standorts mit. Wir hatten die Gelegenheit, mit zweien von ihnen über ihre Aufgaben als Youth Ambassadors zu sprechen: Miriam Oglesby ist 22 Jahre alt und stammt aus England, Thilak Mahendran ist 26 und kommt ursprünglich aus Duisburg. Beide machen gerade ihren Master im Rahmen des Master@IBM-Programms.

Wie ist eigentlich die Rolle eines Youth Amabassadors entstanden?

Miriam: Die Initiative kam von Harriet Green, General Manager Watson IoT, Commerce and Education. Harriet legt viel Wert auf die Perspektive unserer Generation und was wir schätzen. Sie ist auch erst seit Kurzem bei IBM und baut den neuen Geschäftsbereich für Watson Internet of Things auf.

Thilak: Harriets Idee war es, eine Gruppe junger IBMer mit ins Projektteam zu nehmen, um auch die Wünsche der Generation Y in den Entscheidungsprozess einfließen zu lassen. In den Highlight Towers in München werden IBMer aus der ganzen Welt zusammenarbeiten. Aus diesem Grunde war ein internationaler Hintergrund ein weiterer Vorteil, um auch kulturelle Unterschiede zu berücksichtigen.

 

Watson IoT

Das neue Watson IoT Center ist in den Münchner Highlight Towers beheimatet.

Wie seid ihr an die Rolle gekommen?

Miriam: Zwei Monate nach meiner Einstellung bei IBM bekam ich einen Anruf von meinem derzeitigen Manager. Er fragte mich, ob ich am nächsten Tag nach München fliegen könne. Damals war alles noch geheim. Selbstverständlich wollte ich die Gelegenheit ergreifen! So hat es für mich plötzlich angefangen. Am folgenden Tag war ich dann auch direkt im Thema involviert. Allein das gibt einen Eindruck der Geschwindigkeit und spannenden Arbeitsweise des Projekts.

Thilak: Auch ich wusste nicht viel von der Stelle vor unserem ersten persönlichen Treffen in München. Unser Youth Ambassador hat mich angerufen und mir von einer tollen Möglichkeit für ein anstehendes Projekt in München erzählt. Auch er durfte mir zum damaligen Zeitpunkt noch keine Details nennen. Die haben wir aber später alle erfahren.

Was sind eure Aufgaben als Youth Ambassadors?

Miriam: Am Anfang haben wir uns viel mit der Innenarchitektur der neuen Büros beschäftigt. Unsere aktuellen Aufgaben in Vorbereitung auf die Eröffnung des neuen Centers in München umfassen diverse Themen, wie zum Beispiel: Marketing und PR, Personal und IT. Wir vertreten das Center bzw. unser Team bei internationalen Messen und Foren. Außerdem schreibe ich einen monatlichen internen Blog, der beschreibt was wir als Youth Ambassadors gemacht haben und ein kurzes Update zum Center in München gibt.

Thilak: Seit ein paar Monaten beschäftigen wir uns auch mit dem Thema „IoT“ im Gebäude. Ich darf noch nicht zu viel verraten, aber wir evaluieren viele aufregende Bereiche, wie z.B. die Nutzung von Sensoren, um Mitarbeitern einen ruhigen Arbeitsplatz im neuen Center anzuzeigen und unbelegte Meeting-Räume zu finden. Das Thema IoT ist allgemein sehr spannend!

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Ihre Meinung ist im Watson IoT Center gefragt: Die beiden IBM Youth Ambassadors Thilak Mahendran und Miriam Oglesby mit Harriet Green (Mitte)

Wie läuft die Zusammenarbeit mit dem IBM Kernteam?

Thilak: Das Kernteam unterstützt uns großartig in unserer Rolle. Wir profitieren immens von der Expertise von den Kollegen. Das sind erfahrene IBMer, die gerne ihre Erfahrung mit uns teilen. Auch kommt das Team proaktiv auf uns zu, wenn wir besondere Aufmerksamkeit auf einen Teilaspekt legen sollen. Allein durch die Teilnahme an den wöchentlichen Status-Meetings mit den Entscheidungsträgern konnten wir viel Neues lernen. Dass unser Feedback und Input aktiv in den Meetings gefragt werden, ist das i-Tüpfelchen. Das war bisher ein sehr, sehr cooler Abschnitt meiner jungen IBM Laufbahn.

Miriam: Unsere Meinungen werden vom Kernteam in diversen Themen und Aktivitäten geschätzt. Es ist beeindruckend, so früh in unseren Karrieren viele Entscheidungen selbst treffen zu können. Die Unterstützung, die wir bekommen, ist sehr hilfreich. Wir haben in kurzer Zeit so viel gemacht und gelernt.

Was ist euer persönlicher Eindruck zum Youth Ambassador-Programm?

Thilak: Ich finde es toll, dass uns so viel Vertrauen geschenkt wird. Das Team gibt uns oft das Gefühl, dass auf unsere Meinung großer Wert gelegt wird. Ich hoffe, das YA-Programm wird weitergeführt, um den jüngeren IBMer weiterhin ein Sprachrohr zu geben. Jede Generation hat ihren eigenen Charakter. Es ist wichtig, dies in die Unternehmenskultur mit aufzunehmen, um kreative und neue Impulse zu setzen. Mitte Juni war ich zudem Sprecher auf der Euroforum-Konferenz in München zum Thema Arbeitsplätze der Zukunft. Das war eine tolle Erfahrung und es hat Spaß gemacht, IBMs Vision vom Arbeitsplatz der Zukunft am Beispiel des neuen Watson Centers in München zu präsentieren.

Miriam: Durch das faszinierende Programm lernen wir die verschiedensten Menschen kennen. Die Zusammenarbeit und das menschliche Miteinander mit IBM Kollegen und auch mit externen Partnern und Kunden sind sehr wertvoll. Das Programm hat uns viele außergewöhnliche Möglichkeiten eröffnet. Zum Beispiel hatte ich die Ehre, in einem Watson Forschungsprojekt mit dem Research Lab in Irland zusammenzuarbeiten. Zudem durfte ich auch beim “Cognitive Buildings Forum” in London unterstützen sowie bei den Ständen auf der CeBIT und der Hannover Messe. Zwickt mich mal jemand, damit ich glauben kann, dass das alles wahr ist?

Was steht als nächstes für euch an?

Miriam: Ich habe in etwa die Hälfte meines Master@IBM-Programms hinter mir, aber es steht noch viel in dem Bereich an!

Thilak: Ich schreibe derzeit meine Masterthesis und werde in den nächsten Monaten mit dem Studium abschließen.

Wir wünschen euch viel Erfolg dabei!

Und hier noch die Links zu den LinkedIn und XING-Profilen von Miriam und Thalik:

https://www.linkedin.com/in/miriamoglesby
https://www.xing.com/profile/Miriam_Oglesby

https://de.linkedin.com/in/thilakmahendran
https://www.xing.com/profile/Thilak_Mahendran

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Mathias Goepel

Miriam, Thilak – vielen Dank für diese Einblicke und für die hervorragende und inspirierende Zusammenarbeit mit Euch! Eure Einschätzung teile ich zu 100%: Das Youth Ambassador Program ist eine tolle Initiative, die uns neue Perspektiven auf unsere schnelllebige Welt gewährt. Mit Eurer Unterstützung erleben wir einen kulturellen Wandel der die gesamte Transformation der IBM extrem positiv beeinflusst. Weiterhin viel Erfolg Euch Beiden!

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