Nachhaltigkeit

Einwegfrei in Ehningen – IBM setzt immer mehr auf Nachhaltigkeit

Nachhaltig zu handeln bedeutet, die Bedürfnisse der Gegenwart zu befriedigen, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.

Gerade in den letzten Jahren ist immer deutlicher geworden, dass die natürlichen Ressourcen und die Aufnahmekapazität der Erde für Schadstoffe begrenzt sind. Deshalb müssen wir uns zunehmend darauf konzentrieren, verantwortungsvoll mit unserem Planeten umzugehen. In IBM DACH wurden daher bereits zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um einen nachhaltigeren Umgang mit unserer Umwelt zu gewährleisten.

Einwegfrei in Ehningen – so leben wir Nachhaltigkeit in DACH

Als deutsches Hauptquartier der IBM geht die Lokation in Ehningen mit gutem Vorbild beim Thema Nachhaltigkeit voraus: Das Ziel – Einwegfrei in DACH! Als Pilot hat Ehningen im Rahmen dieser Initiative Einwegbecher, Rührstäbchen und kunststoffbeschichtete Einwegtischsets aus der Lokation verbannt. Andere Einwegprodukte sind in veränderter Form geblieben. Trinkhalme gibt es nun aus Papier und To-Go Besteck wurde abgeschafft. Dafür kann normales Besteck mitgenommen werden, das die Mitarbeiter nach der Verwendung wieder zurückbringen. Gebleichte Servietten wurden durch ungebleichte eingetauscht, damit keine Bleichmittel mehr ins Wasser geraten und für To-Go Salate und Müslis wurden Gläser eingeführt, die mit Hilfe eines Pfandsystems wiederverwendet werden. Außerdem wird auf Portionsware (z. B. Zucker oder Milch) weitestgehend verzichtet.

Nachhaltigkeit bei IBM

 

THINK Cup – der nachhaltige Mehrwegbecher in DACH

Ein erfolgreiches Beispiel für den Einsatz nachhaltiger Alternativen ist der THINK Cup. Der Mehrwegbecher besteht zu 100 Prozent aus natürlichen Ressourcen und ist am Ende seines Lebenszyklus biologisch abbaubar. Zu den Inhaltsstoffen gehören Stärke, Glucose, Lignin, pflanzliche Öle und Wachse – und keinerlei Schadstoffe. Daher kann der Becher ohne Bedenken für alle Arten von Heiß- oder Kaltgetränken verwendet werden. Dank der Einführung des Think Cup konnten bisher über 2 Millionen Einwegbecher gespart werden (Stand Juni 2020).

Nicht nur in DACH, sondern auch auf globaler Ebene hat sich IBM dazu verpflichtet, Nachhaltigkeit als zentrales Thema zu positionieren und Richtlinien in verschiedenen Bereichen wie der Abfallverwertung, Energieherkunft und dem CO2-Verbrauch eingeführt. Im jährlichen Nachhaltigkeitsreport von IBM werden die aktuellen Umweltdaten detailliert aufgeführt und erläutert.

Nachhaltigkeit bei IBM

 

Der Einsatz für Nachhaltigkeit und Klimaschutz des Unternehmens reicht bis an den Anfang der 1990er Jahre. IBM war nicht nur eines der ersten multinationalen Unternehmen, das einen eigenen Umweltbericht erstellte, sondern setzte bereits Anfang der 1990er Jahre auch die ersten branchenübergreifenden Richtlinien für die freiwillige Umweltberichterstattung von Unternehmen. Im Jahr 2019 wurde IBM nun Mitbegründer des Climate Leadership Council, das die Einführung einer Steuer für Kohlendioxidemissionen befürwortet.

Schneller als gedacht: Erfolgreiche Reduktion der CO2-Emissionen

Die Schädlichkeit von zu viel CO2 in der Atmosphäre, das den anthropogenen Treibhauseffekt verstärkt, ist inzwischen allgemein bekannt. Deshalb ist eines der Nachhaltigkeitsziele der IBM, den jährlichen CO2-Ausstoß zu reduzieren. Im Jahr 2019 konnte der CO2-Ausstoß im Vergleich zum vorhergehenden Jahr um 11,1 Prozent auf 1.222.000 Tonnen reduziert werden. Mit dieser positiven Entwicklung rückt IBM bereits sehr nah an ein langfristigeres Ziel heran: Bis 2025 will IBM den CO2-Verbrauch im Vergleich zu 2005 um 40 Prozent reduzieren. Dank der positiven Entwicklung in 2019 erreicht IBM das Ziel bereits fast sechs Jahre vor der gesetzten Frist.

Nachhaltigkeit bei IBM

Operative CO2-Emissionsreduzierung gegenüber dem Vergleichsjahr 2005. Das Ziel: 40 Prozent Reduktion bis 2025.

 

Die von IBM betriebenen Lokationen in Deutschland nutzen zu 100 Prozent Ökostrom

Die starke Reduktion des CO2-Verbrauchs ist vor allem dank zunehmender Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien gelungen.

Bis 2025 hat IBM das Ziel, 55 Prozent des insgesamt verbrauchten Stroms aus ökologischen Alternativen zu beziehen. Auf globaler Ebene hat IBM im Jahr 2019 etwa 4,5 Millionen Megawattstunden Strom verbraucht, wovon bereits 47 Prozent aus nachhaltigen Ressourcen bezogen wurden. In Deutschland ist diese Zahl weitaus höher: Alle Lokationen und Datacenter in Deutschland, die von IBM Deutschland selbst betrieben werden, verwenden Strom aus erneuerbaren Energien.

Umweltschonender Umgang mit Abfall – Vermeidung, Wiederverwendung, Recycling

Umweltverschmutzung verhindert man am besten, indem man Abfälle gar nicht erst entstehen lässt. Dies ist eine Grundphilosophie, die seit 1971 hinter dem IBM Programm zur Vermeidung von Umweltverschmutzung steht. Auf die dennoch anfallenden Abfälle konzentriert sich IBM mit Hilfe eines umfassenden, proaktiven Abfallmanagementprogramms.

Im Verlauf der letzten Jahre ist es IBM gelungen, die Abfallmenge stark zu reduzieren. Während im Jahr 2014 noch 106.700 Tonnen ungefährlicher Abfall produziert wurden, konnte diese Zahl bis 2019 auf ein Drittel reduziert werden. Ein weiteres Ziel besteht darin, 75 Prozent der ungefährlichen Abfälle zu recyclen – mit großem Erfolg. Im Jahr 2019 ist es IBM gelungen 88,8 Prozent von insgesamt 35.700 Tonnen ungefährlicher Abfälle zu recyclen.

 

Obwohl sie nur einen kleinen Anteil der Gesamtabfallmenge ausmachen, 1.146 Tonnen im Jahr 2019, sollen nach IBM Richtlinien mindestens 50 Prozent der gefährlichen Abfälle recycled werden. Im Jahr 2019 wurden 52,2 Prozent der gefährlichen Abfälle recycled und das Ziel somit erfüllt.

Nachhaltigkeit entlang der gesamten Lieferkette

Nicht nur inten, sondern auch in Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern achtet IBM darauf, umweltfreundliche Lösungen zu entwickeln. Ein Beispiel aus Deutschland sind Nachhaltigkeitsziele, die mit den betriebsgastronomischen Dienstleistern vereinbart wurden. Sie beziehen sich auf den Einkauf und die tägliche Bewirtschaftung. Die Ziele legen fest, dass Ware möglichst regional eingekauft wird, auf Einwegmaterialien verzichtet und mit Verpackungsmaterialien sparsam umgegangen wird.

Auch auf Kundenseite arbeitet IBM an zahlreichen Projekten, die mehr Nachhaltigkeit in den verschiedensten Branchen ermöglichen. Farmer Connect ist eine von IBM Food Trust Blockchain betriebene Rückverfolgbarkeitsplattform, die dazu beiträgt, Transparenz, Effizienz und Fairness entlang der Lieferkette zu erhöhen und es den Konsumenten sogar ermöglicht, Kontakt mit dem Kaffeebauern aufzunehmen und diesen mit einer Spende zu unterstützen.

Ein weiteres Beispiel ist die Zusammenarbeit von Plastic Bank und IBM, durch die es gelungen ist Plastik zur Währung zu machen. In der philippinischen Hauptstadt Manila ist das Ufer des Pasig-Flusses voll von Plastikflaschen, Tüten, Dosen und anderem Abfall. Plastic Bank stößt den sozialen und ökologischen Wandel genau dort an, wo Armut und Plastikmüll große Herausforderungen darstellen. Der Kerngedanke ist ganz einfach, aber sehr wirkungsvoll: Plastikmüll gegen Geld oder Sozialleistungen eintauschen. Die technischen Voraussetzungen dafür werden durch die IBM Blockchain geschaffen. Der Erfolg der Kooperation liegt darin, dass viele verschiedene Partner aus unterschiedlichen Industrien mit einem gemeinsamen Ziel an einem Strang ziehen: Plastikabfall zu reduzieren und gleichzeitig Armut zu bekämpfen.

Langjähriges Aufzeichnen der Umweltdaten und zahlreiche Projekte zur Schonung der Umwelt zahlen sich aus: Seit 30 Jahren sammelt IBM bereits Umweltdaten und initiiert nachhaltige Projekte. So konnten über den Zeitraum von 1990 bis 2019 hinweg 7,7 Millionen Megawattstunden Strom eingespart, 4,5 Millionen Tonnen CO2-Emissionen vermieden und 646 Millionen Dollar eingespart werden.

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