Cognitive Computing

Z wie Zukunft: IBM z15

Auch wenn heute alle von Cloud-Computing, Web- und Mobilanwendungen reden – im Hintergrund arbeitet oft eine bewährte Technologie: IBM Mainframes. Im Einsatz bei der NASA haben sie dem Menschen durch ihre Berechnungen schon den Weg auf den Mond und ins All geebnet und sie bilden dank ihrer Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit das technische Rückgrat der globalen Finanzindustrie: 93 der 100 größten Banken weltweit setzen auf IBM Z Plattform und 29 Milliarden Geldautomatentransaktionen laufen jährlich über Mainframes. Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz nutzen Kunden aus verschiedenen Branchen die IBM System Z Server und profitieren von einem hohen Sicherheits- und Verfügbarkeitsniveau:

  • In der Finanzindustrie stellt die Fiducia & GAD IT AG auf IBM Mainframes IT-Services für circa 82 Millionen Kundenaccounts sicher.
  • Auch Unternehmen aus der Luftfahrtbranche vertrauen auf Mainframes.
  • Knapp über die Hälfte aller Autofahrer in Deutschland ist mit Fahrzeugen von Automobilkonzernen unterwegs, die in Entwicklung und Produktion auf Unterstützung durch IBM Mainframes setzen. Basierend auf den Marktanteilen der zugelassenen Automobile in Deutschland im Jahr 2015 für die Marken der Volkswagen Group, BMW Group, Mercedes-Benz, die alle IBM Mainframes nutzen.[1]
  • Informatik- und IT-Studenten in Deutschland, Österreich und der Schweiz profitieren von Trainings auf der IBM System Z Plattform. So schult zum Beispiel die Hochschule Luzern ihre Studenten im Bereich Enterprise Computing an einer IBM Z und sorgt so für gut ausgebildete IT-Nachwuchskräfte.

Für diesen Erfolg gibt es gute Gründe: Neben ihrer hohen Leistung und Zuverlässigkeit bieten Mainframes ausgefeilte Datenschutzoptionen, eine hohe Ausfallsicherheit sowie eine optimale Unterstützung für Cloud-Services. Diese Aspekte werden auch für traditionelle Schlüsselindustrien immer wichtiger, zum Beispiel die Automobil- und Zulieferindustrie. Eine aktuelle weltweite Studie des IBM Institute for Business Value prognostiziert, dass Software bis 2030 die Basis von 90% aller Innovationen im Automobilbereich bilden wird.[2]  Diese softwarebasierten Innovationen, datengetriebene, digital gestützte Dienstleistungen und die datenschutzkonforme Auswertung der von vernetzten Fahrzeugen und Geräten produzierten Datenmengen stellen höchste Ansprüche an die IT-Infrastruktur.

IBM z15 – Die Erfolgsgeschichte geht weiter

Als Antwort auf diese Anforderungen hat IBM nun die neue IBM z15 vorgestellt. Sie bietet noch höhere Sicherheitsniveaus und umfassendere Verschlüsselungsoptionen, eine bessere Cloud-Integration und niedrigere Ausfallzeiten. Und all das, obwohl sie 50% weniger Stellfläche benötigt. In die z15 flossen mehr als 3.000 Patente und das Feedback von über 100 Unternehmen ein. Schlüsselkomponenten der Hard- und Software für die IBM z15 wurden im IBM-Labor in Böblingen entworfen und entwickelt. Dazu gehören neben neuen Prozessorkomponenten auch wichtige Krypto- und Datenschutzfunktionen.

Datenschutz und Sicherheit an erster Stelle
Datenmissbrauch oder Datenverlust in und durch Unternehmen führen bei immer mehr (End-)Kunden und Konsumenten zu Vertrauensverlusten: Eine neue Studie von The Harris Poll im Auftrag von IBM hat ergeben, dass 64% aller Konsumenten sich bereits einmal dagegen entschieden haben, mit einem Unternehmen Geschäfte zu machen, weil sie besorgt waren, ob das Unternehmen ihre Daten angemessen schützen könne. Dieselbe Studie kam auch zu dem Ergebnis, dass 76% der Befragten mehr persönliche Daten teilen würden, wenn es eine Möglichkeit gäbe, diese Daten jederzeit zurückzuholen.[3] Datenschutz wird somit für Unternehmen auch umsatzentscheidend.

Starke Sicherheits- und Datenschutzfunktionen gehören daher zu den wichtigsten Merkmalen der neuen z-Generation. Zentraler Baustein sind die neuen IBM Data Privacy Passports. Damit sind Unternehmensdaten immer sicher geschützt und zwar sowohl innerhalb der z15-Umgebung als auch über die Plattform hinaus im gesamten hybriden Multicloud-Ökosystem von Unternehmen. Die Data Privacy Passsports nutzen dazu sogenannte Trusted Data Objects, in denen Verschlüsselung und Zugriffsrechte fest mit verankert sind und die „mitreisen“, wenn Daten intern oder extern verlagert werden. Damit können Unternehmen erstmals überhaupt Zugriffsrechte auch nachträglich und systemübergreifend außerhalb der Plattform entziehen. Die Technologie kann durch ein zentrales Auditing-Tool sogar heimliche Absprachen oder Datentransfers zwischen verschiedenen Anwendern aufdecken. So wird Datenmissbrauch verhindert und das Verbrauchervertrauen geschützt.

Von der IBM z15 direkt in die Cloud
Bereits vergangenen Monat kündigte IBM Red Hat OpenShift für IBM Z und LinuxONE an. Integrierte Tools und ein Ökosystem werden die Cloud-native Entwicklung unter Linux auf IBM Z- und LinuxONE-Systemen beschleunigen. Darüber hinaus plant IBM auch IBM Cloud Pak-Angebote für Linux auf IBM Z- und LinuxONE. Das wird Unternehmenskunden die Einführung einer hybriden Multicloud-Bereitstellung noch weiter erleichtern.

Instant Recovery reduziert Ausfallzeiten drastisch
Sowohl für geplante als auch für ungeplante Ausfallzeiten bietet Instant Recovery den Kunden die Möglichkeit, die volle Leistung der z15 durch zusätzliche Rechenkerne zu nutzen, um ihr System bis zu 2,5mal schneller als vorher wieder in Betrieb zu nehmen. Dadurch können Kunden Ausfallzeiten verkürzen und unterbrochene Services schnell wiederherstellen.

Z steht für Zukunft

Das Mainframe-Ökosystem in DACH war noch nie so stark und lebendig wie heute und steht für unerreichte Langlebigkeit und Beständigkeit in dem dynamischsten technischen Umfeld der Welt. Die Forschungs- und Entwicklungslabore von IBM arbeiten ständig daran, die unübertroffenen Datenschutz, Verschlüsselungs- und Sicherheitsfunktionen immer weiter zu verbessern. Dadurch bietet auch die IBM z15 als neueste Generation die technischen Vorteile und die Rentabilität, die Kunden auf ihrem Weg in die Cloud und hin zu dynamischen, daten- und softwarebasierten Geschäftsmodellen benötigen. Die Erfolgsgeschichte kann weitergehen.

[1] Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftszahlen_zum_Automobil/Deutschland#PKW-Bestand_nach_Marken

[2] IBM Institute for Business Value – „Automotive 2030 – Racing towards a digital future“, September 2019.

[3] 2019 IBM and Harris Poll Privacy Study, im Auftrag von IBM

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redwap me

Es ist soweit: Tolle Eroffnung beim IBM Think Summit in Frankfurt – ich freue mich auf einen spannenden Tag mit Ihnen.

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