IBM Welt

Das war die Think 2019

Wenn sich 26.000 Geschäfts- und Technologieführer aus 180 Ländern auf den Weg machen, um über digitale Entwicklungen zu diskutieren und sich in 2.000 Business-, Technik- und Entwickler-Sessions austauschen, dann bringen sie die Geschichte der digitalen Neuausrichtung voran. Das Ziel ihrer Reise: die IBM Think Konferenz 2019 in San Francisco!

Noch stecken viele Unternehmen im Kapitel Eins ihrer digitalen Neuausrichtung, dem Experimentieren mit unterschiedlichen KI-Anwendungen und dem Verschieben von Workloads in die Cloud. Unter den Pionieren der digitalen Neuausrichtung gibt es aber auch Unternehmen, die Kapitel Zwei aufgeschlagen haben und vom Experimentieren zur echten Transformation ihrer Geschäftsprozesse mit KI und hybrider Cloud übergegangen sind.

Auf der Think Konferenz stellte IBM in den letzten Tagen die Fortschritte von Kunden sowie neue Angebote und Innovationen vor. Wir präsentieren einige der Highlights:

KI – für den Unternehmenseinsatz skaliert

Obwohl der Einsatz von KI in der Wirtschaft immer mehr an Bedeutung gewinnt, wissen viele Unternehmen nicht, welche Daten dafür benötigt werden und wie sie auf diese zugreifen können. IBM Watson schafft nun Abhilfe: Dank der Integration mit IBM Cloud Private for Data (ICP for Data) lassen sich Watson und Watson OpenScale nun in jeder Cloud-Umgebung betreiben – herstellerunabhängig. Somit können Unternehmen die KI auf Daten anwenden, wo immer sie gehostet werden. Die heutige Ankündigung ermöglicht es Unternehmen, ihre KI-Anwendungen einfacher und schneller zu erstellen, bereitzustellen und auszuführen. Im Mittelpunkt steht dabei eine Reihe neuer Watson-Microservices für ICP for Data, die auf Open-Source-Technologien basieren und leicht in Cloud-Umgebungen skalierbar sind. Noch in diesem Jahr wird IBM zusätzliche Watson-Services für ICP for Data anbieten, darunter Watson Knowledge Studio und Watson Natural Language Understanding. Mehr dazu hier.

IBM Watson Assistant hilft Unternehmen aus vielfältigen Branchen

IBM Watson Assistant ist stark gefragt – das zeigte sich auch auf der Think: Unternehmen aus 20 Branchen, darunter Automobil-, Banken- und Finanzdienstleister, Gesundheitswesen, Telekommunikation, Fertigung sowie Software- und Technologieunternehmen, entwickeln mit dem IBM Watson Assistant unterschiedliche virtuelle Assistenten. Ob sie nun „BIA“, „Arti“ oder „Ava“ heißen: Die Einsatzgebiete der intelligenten virtuellen Assistenten sind vielfältig. IBM Watson Assistant hilft Unternehmen, die breite Palette an Kunden- und Mitarbeiteranfragen zu bewältigen, die sie täglich bearbeiten. Dazu zählen beispielsweise die Beantwortung von Standardfragen in der Kundenbetreuung oder die Unterstützung bei der Suche nach Informationen. Mit IBM Watson Assistant können sich Service-Mitarbeiter auf das konzentrieren, was sie am besten können: komplexe Anfragen beantworten und tiefergehend beraten. Dank der neuen Integration mit IBM Cloud Private for Data (ICP for Data) kann IBM Watson Assistant in jeder Umgebung ausgeführt werden – On-premise oder in jeder Private, Public, Hybrid oder Multi-Cloud. Neugierig geworden? Jetzt mehr erfahren.

Komplexe Cloud-Infrastrukturen meistern mit neuen IBM Cloud Services

Hybride IT-Architekturen sind weit vorn bei der rasanten Entwicklung der Geschäfts-IT, benötigen aber auch entsprechende Werkzeuge. Für die sichere Verbindung und Integration von Anwendungen aller Anbieter sorgt zum Beispiel die IBM Cloud Integration Plattform. Sie erlaubt es Entwicklern, effektiver und produktiver zu arbeiten, da alle Codes auf einer Plattform verwaltet und bearbeitet werden. Das schafft Zeit für die wichtigen Dinge im Geschäftsprozess. Dazu kommen ganzheitliche Cloud-Strategien: Neue End-to-End IBM Services speziell zugeschnitten auf Berater-Teams, wie das IBM Services for Multicloud Management. Dies soll die Verwaltung von komplexen IT-Ressourcen über multiple Cloud Anbieter vereinfachen. Zusätzlich bietet IBM dank der Integration von IBM LinuxONE in die eigenen Cloud-Rechenzentren den höchstmöglichen Grad an Sicherheit für Public Clouds und stellt sie durch den neuen IBM Cloud Hyper Protect Crypto Service zur Verfügung. Weitere Details hier.

Harley-Davidson definiert das Fahrerlebnis mit IBM Cloud neu

Die Marke Harley-Davidson (HD) verbindet ein gutes Lebensgefühl mit neuester Technologie. Künstliche Intelligenz (KI), Analytik und IoT sorgen dafür, dass das Fahrerlebnis erweitert und weiterentwickelt wird. Anfang des Jahres betrat die legendäre Motorrad-Marke neues Terrain und stellte LiveWire vor, sein erstes vollelektrisches Motorrad. Mit dem Harley-Davidson™ Connect Service präsentieren HD und IBM nun neue Mobilitätsservices für die nächste Biker-Generation. Der Service basiert auf der IBM Cloud und ermöglicht Fahrern, über ein Mobilfunknetz Verbindung zu ihrem Bike aufzunehmen. Fragen wie „Wo ist mein Bike?“ oder „Wie lange hält meine Batterie noch?“ können nun im Handumdrehen mit einem Blick auf die App beantwortet werden. Auch Sicherheitswarnungen werden verschickt, wenn die Maschine manipuliert, bewegt oder angefahren wird. Darüber hinaus erhalten Fahrer automatische Service-Erinnerungen, wenn eine Wartung ansteht. Mehr dazu hier.

ThinkMitarbeiter mithilfe des IoT sichern

IBM kündigte auf der Think außerdem die Zusammenarbeit mit Garmin Health, Guardhat, Mitsufuji und SmartCone zur Überwachung der Arbeitssicherheit mit IoT-Technologie in unfallgefährdeten Umgebungen an – dies umfasst das Baugewerbe, den Bergbau sowie Fabriken. Dank der Vernetzung im IoT wissen Unternehmen, wie sich die dynamische Umgebung um sie herum auf sie auswirkt, einschließlich Hitze, Höhe, Wetter und Gaspegel. Mit diesem Wissen können Unternehmen zeitnah vorschriftsmäßige Sicherheitsmaßnahmen einleiten. IBM Maximo Worker Insights überwacht biometrische und Umweltdaten, um festzustellen, ob Mitarbeiter Gefahren oder Risiken ausgesetzt sind. Obwohl Sicherheitskontrollen und persönliche Schutzausrüstungen bei den meisten gefährlichen Arbeitsplätzen obligatorisch sind, soll diese Lösung Unternehmen helfen, Probleme zu identifizieren und darauf oder auf veränderte Umweltbedingungen zu reagieren. Tatsächlich wurden nach Angaben des Bureau of Labor Statistics im Jahr 2017 fast 3 Millionen nicht tödliche Arbeitsunfälle registriert. Hier geht’s lang für weitere Infos.

Think – denk nach! Dieser Aufforderung und dem Antrieb, die digitale Transformation im eigenen Unternehmen anzupacken und bisherige Pfade neu zu überdenken, sind auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Experten aus unterschiedlichen Branchen gefolgt. Wir freuen uns schon auf’s nächste Jahr!

 

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