Customer to Business

Mobile Services: Wie mobile Anwendungen Unternehmen revolutionieren

Die mobile Welt zieht es jedes Jahr Ende Februar eine Woche nach Barcelona zum Mobile World Congress. Mit mehr als 100.000 Besuchern und über 2.300 Ausstellern ist der MWC das wichtigste Event der Mobile Industry. Denn dort werden nicht nur die neusten Smartphones präsentiert, sondern vor allem die Top-Themen der Branche diskutiert: IoT, Sprachassistenten, Chatbots, Künstliche Intelligenz, Security, Augmented Reality et cetera. Das diesjährige Motto lautet „Creating a better future“. Technologie ist dabei das eine. Eine bessere mobile Zukunft für das digitale Unternehmen erfordert jedoch vor allem die richtigen Services und Anwendungen – fokussiert auf den Nutzer und den Nutzungskontext.

Mobile Services als Katalysator für unternehmensweite Transformation

Laut einer IBM-Studie zu mobilen und neuen Technologien geben 85 Prozent der Führungskräfte an, dass ihnen mobile Geräte als Katalysator für unternehmensweite Innovationen dienen. 72 Prozent der globalen Führungskräfte planen im nächsten Jahr mindestens fünf mobile Initiativen im Unternehmen. 21 Prozent erwarten, dass der Umsatz dadurch um mindestens 10 Prozent steigen wird. Das Thema Mobile ist also nach wie vor Zukunftsthema und Treiber der digitalen Transformation bei großen und kleinen Unternehmen.

Mobile Geräte und die neuesten Gadgets, die auf dem MWC präsentiert werden, spielen dabei eine grundlegende Rolle. Die Frage, die meiner Meinung nach den Erfolg aller Transformations-Projekte bestimmt, lautet allerdings vielmehr: Wie verbessert und vereinfacht man mit mobilen Anwendungen und Services den Alltag der Nutzer und die Arbeitsprozesse der Teams – und das idealerweise kombiniert mit den Zukunftsambitionen und Business Herausforderungen der Unternehmen?

Mobile Services vernetzen die physische mit der digitalen Welt

Ein Beispiel aus dem Handel, das auch auf dem Mobile World Congress am IBM-Stand erlebbar sein wird: Die Migros, der größte Einzelhändler der Schweiz, revolutionierte die Arbeit von Produkt-Promotern grundlegend. Im Rahmen ihrer digitalen Transformation stellte M-Industry mehr als 300 Mitarbeitern iPads mit IBM MobileFirst für iOS-Apps zur Verfügung. Diese Apps geben den Promotern unmittelbaren Zugriff auf Informationen, mit denen sie ihre In-Store-Werbeaktionen besser koordinieren, durchführen und abschließen können. Heißt: die Kommunikation wurde vereinfacht und  Zugriff auf alle relevanten Informationen an einem Ort gegeben. Dadurch wird ermöglicht, dass sich Promoter besser auf ihre Einsätze vorbereiten und die Kunden noch besser beraten können.

Darüber hinaus standen beim Relaunch der Migros-Website durch die IBM iX Agentur Aperto die Themen Personalisierung sowie eine nahtlose Customer Experience auf allen Endgeräten konsequent im Fokus – mit dieser Strategie konnte die Migros bei der Überarbeitung ihrer digitalen Präsenz einen Anstieg von 20 Prozent der Besuche und von 28 Prozent bei der mobilen Nutzung der Seite verzeichnen.

Einen Schritt weitergedacht: Was würden Unternehmen anders machen, wenn sie wüssten, wie mobile Technologien und künstliche Intelligenz das Geschäft verändern, wenn sie Unternehmensinnovationen 2018 anstoßen? Der Einsatz von KI wird mobile Anwendungen mit weiteren intelligenten Funktionen ausstatten, die es jedem Mitarbeiter ermöglichen, optimal zu arbeiten. Wie konkrete Beispiele und Anwendungsszenarien aussehen, wir auf der IBM Konferenz am ersten Tag des MWC vorgestellt – u.a. in einem Vortrag von Christoph Hohmann (Head of Head of Customer Engagement & Communication, Volkswagen) über die Volkswagen-IBM-Partnerschaft zur Entwicklung neuer digitaler Mobilitätsservices oder in der Eröffnungs-Keynote unter dem Titel „Transformation Field Guide for Mobile and AI“ und mit Speakern wie Rob High (CTO of IBM Watson), Amy Gross (CEO VineSleuth, einer Weinauswahl-App auf Basis von KI) und Filip Wilms (Head of IT UCB Pharma).

Der Mensch im Mittelpunkt – Mobile Services nutzerzentriert entwickeln

Bei allen technologischen Möglichkeiten und Zukunftsszenarien: Im Zentrum aller mobilen Lösungen sollte die Verbindung von Inhalten und Serviceangeboten im richtigen Nutzer- und Nutzungskontext stehen. Dazu entwickeln die IBM Mobile-Experten global sowie in Deutschland, Österreich und der Schweiz Anwendungen, die mobil verfügbar, lokal verortet und sozial vernetzt sind. Im Projektalltag unserer Teams stehen dabei nicht Endgeräte und Prozesse im Mittelpunkt, sondern die Nutzer. Es gilt: der Kunde bzw. der Anwender ist der Startpunkt aller Überlegungen. Nutzer bzw. Mitarbeiter eines Unternehmens möchten ihre Zeit, Prozesse und Arbeitsqualität am liebsten in Echtzeit optimieren. Bei der Entwicklung gilt also eine strikte Fokussierung auf alltägliche Probleme, Herausforderungen und deren Kontext.

Mit unseren Lean Business Design und Design Thinking Methoden können schnell erste Lösungsansätze für Nutzerprobleme erarbeitet und validiert werden. In agilen Teams und mit iterativen Prozessen, also einem Kreislauf aus „Testen – Lernen – Verbessern“, besteht die Möglichkeit, digitale Produkte und Services schnell und skalierbar auf den Markt zu bringen. In jeder Projektphase wird das Produkt am Nutzer getestet, um sicher zu gehen, dass man auf einem guten Weg ist. Sind die Prototypen erfolgreich, erfolgt ein Launch als sogenanntes Minimum Viable Produkt (MVP) – das dann wiederum kontinuierlich weiter verbessert wird. Diese schlanke Arbeitsweise macht es möglich, Zeit und Geld in lohnende Funktionen zu investieren, die die Endnutzer wirklich wünschen – und die Unternehmensprozesse revolutionieren.

IBM auf dem Mobile World Congress

Mehr zu diesen Themen und der Arbeitsweise im Mobile-Bereich erfahren Sie am IBM Stand auf dem Mobile World Congress 2018. Treffen Sie den Autor & das IBM iX und das IBM Mobile Team persönlich in Barcelona. Auf der ganztägigen IBM-Konferenz am Montag, den 26.2., geht es in Kundenvorträgen darum wie mobile Technologien die digitale Transformation von Unternehmen weltweit beschleunigen. Vereinbaren sie gerne einen Termin oder registrieren Sie sich unter diesem Link: IBM@MobileWorldCongress

Erfahren Sie außerdem auf dem IBM THINK Blog, wie Zugbegleiter beim ÖBB Apps einsetzen, und wie die öffentliche Verwaltung Apps einsetzt.

Add Comment
No Comments

Leave a Reply

Your email address will not be published.Required fields are marked *

More Customer to Business Stories

Digitale Transformation in der Supply Chain: kognitive Technologie für eine transparente, intelligente und vorausschauende Lieferkette

Die Geschäftsprozesse von heute gehen weit über die Optimierung der Supply Chain hinaus. Das traditionelle Modell der Beschaffung, Herstellung und Verteilung von Produkten ist veraltet; noch ist die Lieferkette weitgehend segmentiert und nicht digitalisiert. Wie kann sich die Industrie an die neuen Gegebenheiten der Digitalisierung anpassen, wie muss sie sich weiterentwickeln? Der erste Schritt ist […]

Weihnachtsgeschäft 2.0: Wie Händler mit innovativen Technologien das Kundenerlebnis steigern können

Jetzt beginnt die ganze heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts. Die Unentschlossenen und Last-Minute-Shopper machen sich nun auf den Weg in die Stadt oder besuchen einen Online-Shop, um doch noch alle Lieben rechtzeitig mit Geschenken zu versorgen. Und geschenkt wird weiterhin reichlich: Laut aktueller Weihnachtsstudie des Händlerbunds erwarten 75 Prozent der Online-Händler ein Umsatzplus. Im Einzelhandel prognostiziert […]

Im Zeitalter der Hyper-Personalisierung: Der digitale Kunde will begeistert werden

Die neuen Technologien und lernende Systeme machen es möglich: Wir treten ein in eine neue Ära, die geprägt sein wird durch die Hyper-Personalisierung von Services und maßgeschneiderte Angebote für die Konsumenten. In der so genannten „Human-Centric-Digital-Era“ möchte der (potenzielle) Kunde gezielt und individuell angesprochen werden – er wünscht sich das nicht nur, er erwartet es […]