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Ein Freund, ein guter Freund! Mit Partnern den Weg in die digitale Zukunft ebnen

Im geschäftlichen Miteinander von „Freunden“ reden, ist das überhaupt erlaubt – und wenn ja, ist es sinnvoll und zielführend? Ein kurzer Blick auf Wikipedia hilft weiter: Dort steht, dass bereits 1907 Meyers Großes Konversations-Lexikon den Begriff Freundschaft als „das auf gegenseitiger Wertschätzung beruhende und von gegenseitigem Vertrauen getragene freigewählte gesellige Verhältnis zwischen Gleichstehenden“ definierte. Wenn wir „gesellige“ mit „geschäftliche“ tauschen, sind wir nahe an dem, was Geschäftspartner voneinander erwarten. Wertschätzung und Vertrauen auf Basis einer offenen Partnerschaft auf Augenhöhe – das ist das Fundament für erfolgreiche Geschäftspartner.

Drum prüfe, wer sich bindet! Es muss ja nicht wie bei Friedrich Schiller auf „ewig“ sein. Partnerschaften leben davon, dass jeder seine Stärken in die Beziehung einbringt und der andere davon profitiert. Zudem gilt generell, dass das Miteinander nicht nur den zwei beteiligten Parteien Vorteile bringt, sondern auch Dritten. Im Business-Umfeld sind das in der Regel Kunden: Sie erhalten dank der Zusammenarbeit einen Mehrwert, den ein Akteur alleine nicht bieten könnte.

Partner profitieren von speziellen Programmen

Aus diesem Grund strebt IBM vertrauensvolle Partnerschaften an, um Kunden weltweit effizient und lokal betreuen zu können. Derzeit sind innerhalb der IBM PartnerWorld fast 100.000 Geschäftspartner vereint und über ein globales Ökosystem vernetzt. Profitieren können die Partner von einem Programm, das Zertifizierung, Finanzierung, Service sowie Support bei Vertrieb und Marketing beinhaltet. Jährlich werden Konferenzen und Events veranstaltet, um den Austausch zwischen den Geschäftspartnern und IBM zu fördern und neue Ideen zu entwickeln.

Herzstück der Organisation ist es, dass Geschäftspartner eigene Lösungen mit denen von IBM verknüpfen – egal ob sie neue Anwendungen auf IBM Technologie entwickeln, Services für Cloud und Cognitive bereitstellen oder als Berater für bestimmte Branchen agieren. Lokale und kleine Geschäftspartner erhalten exklusiven Zugriff auf global verfügbare IBM Leistungen, um die eigene Reichweite auszubauen. Geschäftspartner können sich entweder als Reseller für Hardware, Software und Service oder als Entwickler, Berater, CSP (Cloud Service Provider) sowie ISV (Independent Software Vendor) in das Netzwerk einklinken. Wobei derzeit die Themen Cloud und KI (künstliche Intelligenz) ganz oben auf der gemeinschaftlichen Agenda stehen. Die flexible IT aus der Wolke entwickelt sich immer mehr zur zentralen IT-Ressource für Unternehmen – egal ob als Public, Private oder Hybrid Cloud. Mit KI-basierten Anwendungen sind Unternehmen in der Lage, unstrukturierte Daten wie Texte, Bilder oder Videos zu analysieren und daraus neue Erkenntnisse zu gewinnen. Mit der von IBM entwickelten KI-Technologie Watson können Maschinen die menschliche Sprache verstehen und über diese kommunizieren. Zudem werden mit kognitiven Lösungen digitale Daten analysiert, um daraus neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Auch eine Business-Partnerschaft fußt auf Wertschätzung, Vertrauen und Offenheit.

GDPR kommt

Partner sind für IBM eine Brücke zu Kunden, um auf dedizierte Anforderungen sowie spezifische Themen und Branchen eingehen zu können. In vielen Märkten bedient IBM den Mittelstand ausschließlich über lokale Geschäftspartner, die kleinere Unternehmen effizienter vor Ort betreuen können. Auch bei übergeordneten Veränderungen, wie etwa der EU-weiten Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), profitieren Kunden von Partnerschaften. Zum Hintergrund: Mitte Mai 2018 tritt die auch als GDPR (General Data Protection Regulation) bekannte Regelung in Kraft. GDPR bestimmt in der Europäischen Union den einheitlichen Datenschutz für personenbezogene Informationen. Sämtliche Organisationen und Unternehmen, die in Europa Geschäfte machen wollen, müssen sich an der GDPR orientieren. Gerade der Mittelstand sucht für die Umsetzung kompetente IT-Partner, die das eigene Unternehmen auf GDPR-Konformität überprüfen und einen soliden Compliance-Plan aufstellen. Gemeinsam mit ihren Business Partnern bietet IBM entsprechend technische Lösungen, Services und Beratung an, mit denen Unternehmen die Vorgaben der GDPR erfüllen können.

Partnerschaften sind für IBM das Fundament für ein globales Ökosystem, das sich durch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit auszeichnet. Wichtig ist für alle Beteiligten, dass jeder in dieser Beziehung seine Rolle kennt und entsprechend ausfüllt. Denn dies ist Voraussetzung, damit wiederum Kunden neue Chancen gewinnbringend nutzen können, die aktuelle Themen wie Cloud und Cognitive bieten. Und es schadet nicht, wenn die Partner dabei auch Freunde sind – wenn möglich sogar gute!

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