Schlüsselfunktionen des IBM Power System S924

Leistungsstarker 2-Socket-Server mit bis zu 24 aktiven Kernen

Ein 2-Socket-Server mit bis zu 24 aktivierten Kernen und E/A-Konfigurationsflexibilität. Der Server verfügt über eine vollständig aktivierte IBM® POWER9™-Prozessormodulkonfiguration in einer 19-Zoll-Rackeinheit im Formfaktor 4U (EIA-Einheiten) mit 3,3 GHz (8 Kerne), 2,9 GHz (10 Kerne), 3,9 Ghz (11 Kerne) und 2,75 GHz (12 Kerne). Der DDR4-Speicher mit bis zu 4096 GB lässt sich mit einer Geschwindigkeit von 2133, 2400 und 2666 Mbit/s ausführen.

Optionale und integrierte Features

Optionales PCIe Gen4-Laufwerk mit zwei U.2-Modulsteckplätzen ist sowohl mit S924 als auch Erweiterungsmöglichkeiten für den EXP12SX/EXP24SX SFF Gen2-Einschub und Hot-Plug-PCIe Gen4-Steckplätze verfügbar. Integrierte Leistungsmerkmale: Serviceprozessor, EnergyScale-Technologie, Hot-Plug-fähige und redundante Kühlung, USB-3.0-Ports, zwei HMC-Ports, ein Systemport mit RJ45-Anschluss und vier Hot-Plug-fähige, redundante Stromversorgungssysteme.

Integrierter PowerVM-Hypervisor – ohne gesonderte Berechnung

IBM PowerVM® ist eine leistungsstarke Virtualisierungslösung für AIX- und Linux-Umgebungen auf POWER-Prozessor-basierten Systemen. Es handelt sich um einen Cloud-optimierten Hypervisor, der auf jedem POWER9-Server ohne gesonderte Berechnung integriert ist. PowerVM reduziert Gemeinkosten durch Workload-Konsolidierung und Funktionen zur Kapazitätsplanung. Ergänzt wird die Lösung durch eine virtualisierungsorientierte Leistungsüberwachung und Leistungsstatistiken über HMC. Diese Leistungsstatistiken ermöglichen einen Einblick in die Workloadcharakteristik und können zur Vorbereitung der Kapazitätsplanung verwendet werden.

So einfach wie ein QR-Scan

Beschleunigt Entwicklung und Management mobiler Anwendungen. Die Plattform umfasst eine Entwicklungsumgebung, Laufzeit-Middleware, einen nicht öffentlichen Store für Unternehmensanwendungen sowie eine Management- und Analysekonsole und bietet folgende Vorteile: Kollokation von Anwendungen auf einem skalierbaren Server, Optimierung des Zugriffs auf Daten und Anwendungen durch virtuelle Vernetzung, schnellere Bereitstellung und Aufwandsreduzierung durch Nutzung der vorhandenen Produktions- und Disaster-Recovery-Infrastruktur.

Speichersubsystem (RAS)

Der Speicher verfügt über Schaltungslogik zur Fehlerprüfung und -korrektur (Error Detection and Correction Circuitry, ECC). Der Ausfall eines bestimmten Speichermoduls innerhalb der ECC lässt sich daher beheben, sofern kein anderer Fehler vorliegt. Ein zusätzlicher DRAM-Speicher pro Rang an jedem Speicheranschluss ermöglicht den dynamischen Austausch von DRAM-Einheiten zur Laufzeit. Dynamisches Freihalten von Spuren auf dem DMI-Link ermöglicht die Reparatur einer fehlerhaften Datenspur. Unterstützt bis zu 4 TB Speicher.

Funktionen für die Prozessorverfügbarkeit

Der POWER9-Prozessor bietet Processor Instruction Retry bei einigen transienten Fehlern und Alternate Processor Recovery bei einer Reihe von Fehlern im Zusammenhang mit Prozessorkernen. Diese führen zu einer signifikanten Reduzierung sowohl von logischen (Hard Error) als auch vorübergehenden (Soft Error) Fehlern im Prozessorkern.

Live Partition Mobility

Mit Live Partition Mobility können Benutzer eine Partition, die auf einem POWER-System läuft wird, auf ein anderes POWER-System migrieren, ohne den Betrieb zu unterbrechen. Bei der Migration wird die gesamte Systemumgebung, einschließlich Prozessorstatus, Speicher, angeschlossenen virtuellen Geräten und verbundenen Benutzern, übertragen. Bei einer geplanten Außerbetriebnahme einer Partition zur Reparatur von Hardware- und Firmwarefehlern ist die Betriebssystem- und Anwendungsverfügbarkeit durchgehend sichergestellt.

Verfügbarkeitspriorität für Partitionen

Wenn in der PowerVM-Umgebung ein Ereignis im Rahmen von Alternate Processor Recovery die Verwendung von Ersatzprozessorressourcen erfordert, um eine Workload zu schützen, und keine anderen Möglichkeiten zur Erlangung der Ersatzressourcen verfügbar sind, bestimmt das System, welche Partition die niedrigste Priorität hat, und versucht, die benötigte Ressource zu beanspruchen, damit diese Kapazität beispielsweise zuerst aus einer Testpartition statt aus einem Finanzbuchhaltungssystem abgerufen werden kann.

Cacheverfügbarkeit

Die L2- und L3-Caches im POWER9-Prozessor und der L4-Cache im Hauptspeicherpuffer-Chip sind durch ein Fehlerkorrekturverfahren (ECC) mit Doppelbit-Fehlererkennung und Einzelbit-Fehlerkorrektur geschützt. Ein Schwellenwert für in Cachezeilen ermittelte korrigierbare Fehler kann außerdem dazu führen, dass die Daten in den Cachezeilen gelöscht und die Cachezeilen nicht weiter genutzt werden, ohne dass ein Neustart in der PowerVM-Umgebung erforderlich wird.

Serviceprozessor

Der Serviceprozessor ermöglicht die Diagnose, die Überprüfung des Status und die Ermittlung des Betriebszustands eines Systems. Er hat eine eigene Stromversorgung und benötigt keine Systemprozessor-Ressourcen, um betriebsfähig zu sein.

Technische Details

Softwarevoraussetzungen

Betriebssysteme: AIX, IBM i, Linux

Hardwarevoraussetzungen

Keine weiteren Hardwarevoraussetzungen.