Schon früh in der Planungsphase legte Siemens gemeinsam mit seinen Geschäftsbereichen – Siemens AG, Siemens Healthineers AG und Siemens Energy AG – den globalen Rollout-Ansatz fest und gliederte die Länder für den regionalen Rollout. Doch selbst dieser Cluster-Ansatz erforderte bis zu 10 separate Workday-Instanzen, sodass für die Implementierung etwa 30 parallele Arbeitsabläufe erforderlich waren. Um diese Komplexität zu bewältigen, das Geschäftsrisiko zu verringern und die Einführung zu beschleunigen, hat Siemens die fachkundige Unterstützung von IBM Services in Anspruch genommen.
„IBM Services wurde uns wärmstens empfohlen, und von Anfang an war klar, dass IBM über das fundierte technologische Know-how und die globale Projekterfahrung verfügt, die uns zum Erfolg verhelfen würden“, erinnert sich Reichert. „Die Tatsache, dass IBM selbst Workday-Lösungen nutzt und die Lösung intern mit eigenen Beratern und technischen Ressourcen implementiert hat, gab uns die Gewissheit, dass wir in sicheren Händen sind.“
In Zusammenarbeit mit IBM Services beschloss Siemens, mit der Implementierung von Workday Human Capital Management in seiner Region Südwesteuropa zu beginnen. Diese Komplettlösung umfasste Anwendungen für das Abwesenheitsmanagement, das Vergütungs- und Talentmanagement sowie die Integration mit dem bestehenden HR-Gehaltssystem. Für den Rest der Welt entschied sich das Unternehmen, zunächst Workday Talent Management einzuführen und die übrigen Lösungskomponenten nach und nach in den einzelnen Ländern einzuführen. Um den Rollout zu erleichtern, nutzte Siemens seine bestehende Instanz der IBM Watson® Technologie, um HR-Prozesse mit KI-Funktionen anzureichern.
„Viele unserer globalen HCM-Systeme sind stark angepasst, basierend auf den spezifischen rechtlichen und steuerlichen Anforderungen der lokalen Rechtsprechung – insbesondere unsere bestehenden Lohn- und Gehaltsabrechnungslösungen“, erklärt Reichert. „IBM hat uns dabei geholfen, eine Möglichkeit zu finden, die Einführung der neuen Lösungen auf der Grundlage einer globalen Prozessvorlage zu beschleunigen, indem wir ähnliche Länder in einem regionalen Rollout zusammenfassen, z. B. durch Schaffung der Region 'Südwesteuropa'. Diese Empfehlung von IBM sowie die globale Präsenz von IBM haben sich als äußerst wertvoll erwiesen, da wir so die erhebliche Komplexität vermeiden konnten, die mit dem Versuch verbunden ist, mehrere landesspezifische Prozesse gleichzeitig neu zu gestalten.“