Innovation möglich machen
Eine große europäische Bank beginnt mit der Modernisierung ihrer Apps, um ihre Services auf die Zukunft auszurichten
Frau benutzt einen Geldautomaten

Mit den steigenden Erwartungen der Verbraucher wächst auch der Druck auf die Banken, schneller Innovationen umzusetzen. Immer mehr Kunden erwarten von Finanzdienstleistern, dass sie in Echtzeit und über verschiedene Geräte von unterwegs aus auf Bankservices zugreifen können und dass diese mit Apps von anderen Anbietern integriert sind. Außerdem wollen sie die Gewissheit haben, dass ihre Finanzdaten absolut sicher sind. Eine große europäische Bank wandte sich an den IBM Business Partner RedBridge, um auf diese Anforderungen zu reagieren. Aufgrund eines unflexiblen, veralteten Ansatzes bei der Anwendungsentwicklung hatte die Bank Schwierigkeiten, mit ihren Wettbewerbern mitzuhalten, die agiler arbeiteten. Die Bank wollte eine radikale Umstrukturierung vornehmen – und wandte sich an den Open-Source-Technologieexperten RedBridge, um dieses Vorhaben zu verwirklichen. 

Daniel Pfeifer, Head of Consulting and Development bei RedBridge, berichtet: „Es ist für Unternehmen nur allzu leicht, bei der Anwendungsentwicklung in einem festgefahrenen Prozess stecken zu bleiben. Diese große europäische Bank war ein typisches Beispiel dafür. Sie baute ihre Services auf einer Umgebung auf, die in einigen Bereichen bis zu 15 Jahre alt war.“

Er fährt fort: „Das Infrastrukturteam bekam einfach aktualisierte Anwendungen vor die Nase gesetzt und arbeitete isoliert daran, sie in die Produktionsumgebung zu bringen. Die Vorlaufzeiten betrugen bis zu neun Monate.“

Da die Organisation unter Wettbewerbsdruck stand und schneller Innovationen umsetzen musste, wandte man sich an RedBridge, um den Umfang des Vorhabens zu ermitteln. Der Berater von RedBridge stellte schnell fest, dass eine grundlegende Veränderung erforderlich war.

„Ihre Entwickler sind dafür verantwortlich, dass Ihre Services aktuell und ansprechend bleiben“, kommentiert Pfeifer. „Wenn sie mit ihren Toolsets oder Prozessen unzufrieden sind, dann beeinträchtigt das ihre Produktivität. Gemeinsam mit der Bank haben wir beschlossen, dass es an der Zeit war, agile DevOps-Prinzipien mit der dazu passenden modernen Technologie einzuführen.“

Durch die Kombination von IBM WebSphere Liberty mit MicroProfile und Red Hat OpenShift waren wir in der Lage, die Bereitstellungszeiten zu verkürzen. So konnte die Bank beispielsweise neue Funktionen für ihre Service-App für das Fondsmanagement in Minuten statt in Monaten einführen. Daniel Pfeifer Head of Consulting - Development RedBridge
Eine neue Strategie

Mit Unterstützung von RedBridge entschied sich die Bank für IBM® WebSphere Liberty, Red Hat OpenShift (Link befindet sich außerhalb von ibm.com) und MicroProfile, um ihre Anwendungsmodernisierung zu realisieren.

Pfeifer erinnert sich: „Zuerst analysierten wir die bestehende Anwendungsumgebung der Organisation und untersuchten, wie wir sie von einer monolithischen in eine Microservices-Umgebung umwandeln konnten. Wir kamen zu dem Schluss, dass Container der beste Weg sind, um die Microservices zu hosten, und befanden Red Hat OpenShift als die ideale Kubernetes-Plattform. Unsere nächste Aufgabe bestand darin, einen Weg zu finden, den bestehenden Java EE-Code der Bank so zu erweitern, dass er sich sowohl in Kubernetes als auch in die bewährten DevOps-Verfahren integrieren ließ. Die Antwort war eine Kombination aus IBM WebSphere Liberty und MicroProfile.“

Mit IBM WebSphere Liberty erhielt die Bank eine aktuelle, auf Standards basierende Runtime-Umgebung, mit der die Beschränkungen der Java-Architektur wegfallen. RedBridge begleitete die Organisation bei der Modernisierung ihrer Kernbank- und Filialanwendungen und leitete einen echten kulturellen Wandel in der Bank ein.

„Unsere erste Herausforderung bestand darin, die Mitarbeiter der Institution davon zu überzeugen, dass eine solch bedeutende Veränderung gerechtfertigt war“, sagt Pfeifer. „Nachdem sie überzeugt waren, übernahmen wir die Führungsrolle bei der Einführung von Liberty in der gesamten Organisation. Dann haben wir eine echte DevOps-Mentalität etabliert, Silos aufgelöst und die Verantwortung für die Anwendungen an die Entwicklungsteams übertragen.“

In einem wichtigen Projektmeilenstein arbeitete die Bank mit RedBridge zusammen, um eine große monolithische Unternehmensanwendung in eine Microservices-Bereitstellung umzuwandeln. RedBridge führte außerdem die A/B-Bereitstellung in der Organisation ein und reduzierte damit das Risiko bei der Einführung neuer Services und Funktionen.

„Das größte Projekt, das wir in Angriff genommen haben, war die Modernisierung der Service-App der Bank für das Fondsmanagement“, kommentiert Pfeifer. „Wir haben sie von einem riesigen Monolithen in bis zu 71 einzelne Services umgewandelt, was drastisch kürzere Bereitstellungszeiten und größere Flexibilität ermöglicht. Durch A/B-Bereitstellung und unveränderliche Container konnten wir der Organisation die Gewissheit geben, dass alles, was sie getestet haben, auch in der Produktion funktioniert – und das ganz ohne Überraschungen!“

Zero-Migration-Architektur

Vermeidung unnötiger Änderungen an Apps bei Upgrades auf neue Versionen von Liberty dank der Zero-Migration-Architektur von Liberty

Wir von RedBridge helfen Unternehmen dabei, das Potenzial von Open-Source-Technologien voll auszuschöpfen. Unsere Arbeit mit dieser großen europäischen Bank zeigt, dass die Lösungen von IBM in diesem Bereich Unternehmen helfen können, ihre Services zukunftsfähig zu machen. Daniel Pfeifer Head of Consulting - Development RedBridge
Der Konkurrenz immer einen Schritt voraus

Die Bank nutzt ihren neuen agilen DevOps-Ansatz, um neue Services schneller auf den Markt zu bringen und sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Nachdem nun die Modernisierungsphase abgeschlossen ist, kann die Organisation die Vorteile der cloudnativen Entwicklung voll ausschöpfen.

„Durch die Kombination von IBM WebSphere Liberty mit MicroProfile und Red Hat OpenShift waren wir in der Lage, die Bereitstellungszeiten zu verkürzen“, erinnert sich Pfeifer. „So konnte die Bank beispielsweise neue Funktionen für ihre Service-App für das Fondsmanagement in Minuten statt in Monaten einführen. Die Organisation kann nun mit FinTechs und anderen Wettbewerbern Schritt halten und so ihren Marktanteil halten und ausbauen. Die cloudnative Entwicklung und Bereitstellung ist ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal für die Bank.“

Durch die Nutzung der in IBM WebSphere Liberty integrierten Funktionen bietet die Bank den Entwicklern leistungsstarke neue Funktionen und kann gleichzeitig Kosten und Komplexität kontrollieren. Pfeifer erklärt: „Die DevOps-Pipeline der Organisation verwendet automatisch die neueste Version von IBM WebSphere Liberty und stellt damit sicher, dass sie über die neuesten Funktionen und Korrekturen verfügen. Dank der Zero-Migration-Architektur von Liberty funktionieren die Anwendungen unverändert mit jeder neuen Liberty-Release. Die Verwendung einer anderen Runtime-Umgebung würde die Bank zu zusätzlichen Migrationen zwingen. Das ist also eine enorme Zeitersparnis und trägt gleichzeitig zur Sicherheit der Anwendungen bei.“

Die Zero-Migration-Architektur von Liberty ermöglicht es der Organisation außerdem, neuere Funktionen für verschiedene Anwendungen in ihrem eigenen Tempo zu übernehmen. Für ihre sich langsamer entwickelnden Microservices ist die Bank bei Java EE geblieben, während sie die neueste Jakarta EE-Unterstützung für sich schneller entwickelnde Microservices übernommen hat. Beide laufen problemlos auf den neuesten, sicheren Versionen von IBM WebSphere Liberty. Andere Runtime-Umgebungen würden die Organisation dazu zwingen, alle ihre Anwendungen zu migrieren oder auf älteren, unsicheren Versionen zu bleiben.

Die Bank ist nun dabei, ihre traditionellen IBM WebSphere Application Server-Workloads von einem Mainframe auf eine verteilte Serverumgebung umzustellen. Sie ist zuversichtlich, dass ihre IBM WebSphere Liberty- und Red Hat OpenShift-Plattform auch langfristig Vorteile bringen wird.

Pfeifer fasst zusammen: „Wir bei RedBridge helfen Unternehmen, Open-Source-Technologie optimal zu nutzen. Unsere Arbeit mit dieser großen europäischen Bank zeigt, dass die Lösungen von IBM in diesem Bereich Unternehmen dabei helfen können, ihre Services fit für die Zukunft zu machen.“

Informationen zu RedBridge

RedBridge wurde 2003 gegründet und unterstützt Unternehmen dabei, mit Open-Source-Lösungen eine kosteneffizientere und dynamischere IT zu schaffen. RedBridge ermöglicht es seinen Kunden dank Open-Source-Technologie flexible Lösungen zu nutzen und trägt so zur Revolutionierung des IT-Sektors bei. 

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Fußnoten

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Erstellt in den Vereinigten Staaten von Amerika, Juli 2023.

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