Was ist eine IT Infrastruktur?

Infrastruktur für Informationstechnologie oder IT Infrastruktur bezieht sich auf die kombinierten Komponenten, die für Betrieb und Management von unternehmensspezifischen IT-Services und IT-Umgebungen benötigt werden.

Lower Manhattan Skyline at blue hour, NYC, USA

Warum IT Infrastruktur wichtig ist

Die Technologie ist in fast allen Bereichen der heutigen Unternehmen im Einsatz, von der Arbeit des einzelnen Mitarbeiters über den Betrieb bis hin zu Waren und Services. Wenn sie richtig vernetzt ist, kann die Technologie optimiert werden, um die Kommunikation zu verbessern, die Effizienz zu steigern und die Produktivität zu erhöhen.

Wenn eine IT-Infrastruktur flexibel, zuverlässig und sicher ist, kann sie einem Unternehmen helfen, seine Ziele zu erreichen und einen Wettbewerbsvorteil auf dem Markt zu erzielen. Wenn eine IT Infrastruktur dagegen nicht ordnungsgemäß implementiert ist, können Unternehmen Probleme hinsichtlich Konnektivität, Produktivität und Sicherheit bekommen – wie Unterbrechungen des Systembetriebs und Sicherheitsverletzungen. Insgesamt kann eine ordnungsgemäß implementierte Infrastruktur ausschlaggebend dafür sein, ob ein Unternehmen rentabel ist oder nicht.

Mit einer IT-Infrastruktur kann ein Unternehmen Folgendes erreichen:

  • Bereitstellung eines positiven Kundenerlebnisses durch unterbrechungsfreien Zugriff auf Website und Online-Shop
  • Schnelle Entwicklung und Einführung von Lösungen auf dem Markt
  • Erfassung von Daten in Echtzeit, um schnelle Entscheidungen zu treffen
  • Höhere Mitarbeiterproduktivität

Wie funktionieren die Komponenten der IT Infrastruktur?

Die Komponenten der IT-Infrastruktur setzen sich aus voneinander abhängigen Elementen zusammen, und die beiden wichtigsten Komponentengruppen sind Hardware und Software. Hardware verwendet Software, wie ein Betriebssystem, um zu arbeiten. Gleichermaßen verwaltet ein Betriebssystem Systemressourcen und -hardware. Betriebssysteme stellen außerdem über Netzwerkkomponenten Verbindungen zwischen Softwareanwendungen und physischen Ressourcen her.

Hardware

Hardwarekomponenten können Folgendes umfassen:

  • Desktop-Computer
  • Server
  • Rechenzentren
  • Hubs
  • Router
  • Switches
  • Anlagen und Einrichtungen

Software

Softwarekomponenten können Folgendes umfassen:

  • Content-Management-Systeme (CMS)
  • Customer-Relationship-Management (CRM)
  • Enterprise-Resource-Planning (ERP)
  • Betriebssysteme
  • Web-Server

Anlagen und Einrichtungen
Einrichtungen oder physische Anlagen bieten Platz für Netzwerkhardware, Server und Rechenzentren. Dazu gehört auch die Netzwerkverkabelung in Bürogebäuden, um die Komponenten einer IT-Infrastruktur miteinander zu verbinden.

Netzwerk
Netzwerke bestehen aus Switches, Routern, Hubs und Servern. Switches verbinden Netzwerkeinheiten in lokalen Netzen (LAN) wie Router, Server und andere Switches. Über Router können Einheiten in verschiedenen LANs kommunizieren und Datenpakete zwischen Netzwerken verschieben. Hubs verbinden mehrere Netzwerkgeräte, die so als eine einzige Komponente fungieren können.

Server
Eine zentrale Hardwarekomponente, die für die IT-Infrastruktur eines Unternehmens benötigt wird, ist ein Server. Server sind im Wesentlichen Computer, die es mehreren Benutzern ermöglichen, auf Ressourcen zuzugreifen und diese gemeinsam zu nutzen.

Serverraum/Rechenzentrum
Unternehmen bringen mehrere Server in Räumen unter, die als Serverräume oder Rechenzentren bezeichnet werden. Rechenzentren sind das Herzstück der meisten Netzwerke.


Infrastrukturtypen

Die beiden primären IT Infrastrukturtypen sind traditionelle Infrastruktur und Cloud-Infrastruktur.

Traditionelle Infrastruktur

Eine herkömmliche IT-Infrastruktur besteht aus den üblichen Hardware- und Softwarekomponenten: Einrichtungen, Rechenzentren, Server, Netzwerkhardware, Desktop-Computer und Softwarelösungen für Unternehmensanwendungen. In der Regel erfordert diese Infrastruktureinrichtung mehr Leistung, physischen Speicherplatz und Geld als andere Infrastrukturtypen. Eine herkömmliche Infrastruktur wird in der Regel vor Ort installiert und nur im Unternehmen oder privat genutzt.

Cloud-Infrastruktur

Eine Cloud-Computing-IT-Infrastruktur ähnelt einer herkömmlichen Infrastruktur. Endbenutzer können jedoch über das Internet auf die Infrastruktur zugreifen, wobei die Möglichkeit besteht, IT-Ressourcen ohne lokale Installation per Virtualisierung zu verwenden. Virtualisierung verbindet physische Server, die von einem Service-Provider an einem oder vielen geografischen Standorten verwaltet werden. Dann werden Ressourcen wie Speicher unterteilt und abstrahiert, um sie für Benutzer zugänglich zu machen, fast überall, wo eine Internetverbindung hergestellt werden kann. Da die Cloud-Infrastruktur häufig öffentlich ist, wird sie in der Regel als öffentliche Cloud bezeichnet.


Eine optimale IT Infrastruktur

Die Einrichtung der IT-Infrastruktur hängt von den Anforderungen und Zielen des Unternehmens ab, aber einige Ziele sind für alle Unternehmen gleich. Die optimale Infrastruktur bietet einem Unternehmen Hochleistungsspeicher, ein Netzwerk mit niedriger Latenz, Sicherheit, ein optimiertes Wide Area Network (WAN), Virtualisierung und eine Ausfallzeit von Null.

  • Leistungsstarke Speichersysteme speichern und sichern Daten und verfügen über ein Datenwiederherstellungssystem für den Notfall.
  • Netze mit niedriger Latenz nutzen Infrastrukturkomponenten auf Unternehmensebene, um Verzögerungen im Datenfluss zu verringern.
  • Sichere Infrastrukturen umfassen Systeme, die Informationszugriff und Datenverfügbarkeit steuern. Sie können Unternehmen zudem vor Sicherheitsverletzungen und Cyberattacken dort schützen, wo die Daten gespeichert sind, und damit das Vertrauen der Kunden sicherstellen.
  • WANs verwalten das Netzwerk durch Priorisierung des Datenverkehrs und bedarfsorientierte Zuordnung von mehr oder weniger Bandbreite für bestimmte Anwendungen.
  • Virtualisierung bietet schnellere Serverbereitstellung, erhöht die Betriebszeit, verbessert Disaster-Recovery und spart Energie.
  • Null-Ausfallzeit zielt darauf ab, Unterbrechungen von Betriebsabläufen zu reduzieren, und verhindert Systemausfallzeiten, um Kosten zu begrenzen und den Gewinn zu steigern.

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