Die Show muss weitergehen
Studierende präsentieren ihre Kunst mit Red Hat® OpenShift® on IBM® Cloud
Ausstellung der UAL

Zu Beginn ihres Abschlusssemesters freuten sich die angehenden Absolventen einer der renommiertesten Kunsthochschulen der Welt darauf, ihre Werke wie die zahlreichen Absolventen vor ihnen der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Nach der Hälfte des Semesters wurde die traditionelle, persönliche Präsentation durch COVID-19 jedoch unmöglich. Die Verantwortlichen der University of the Arts London (UAL) wollten nicht, dass die Absolventen dieses wichtige Ritual verpassen, also wandten sie sich an IBM, um Hilfe zu erhalten.

Sir Nigel Carrington, Vice-Chancellor der UAL, erklärt: „Als schnelle Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie haben wir uns mit IBM zusammengetan, um eine Plattform zu entwickeln, auf der wir die Abschlusskollektionen unserer Absolventen präsentieren können. Jetzt brauchen wir mehr denn je das Talent, den Unternehmergeist, die Belastbarkeit und die Visionen unserer kreativen Absolventen, um unsere Wirtschaft neu zu gestalten und unsere Gesellschaft und Kultur zu fördern.“

Digitale Wirkung

 

Während der Pandemie präsentierte die UAL die Arbeiten von 7.000 Absolventen in digitaler Form

Umfassende Reichweite

 

Das Ausstellungsportal zeigt Arbeiten aus 290 verschiedenen Studiengängen

Als schnelle Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie haben wir uns mit IBM zusammengetan, um eine Plattform zu entwickeln, auf der wir die Abschlusskollektionen unserer Absolventen präsentieren können. Jetzt brauchen wir mehr denn je das Talent, den Unternehmergeist, die Belastbarkeit und die Visionen unserer kreativen Absolventen, um unsere Wirtschaft neu zu gestalten und unsere Gesellschaft und Kultur zu fördern. Sir Nigel Carrington Vice-Chancellor University of the Arts London
Ein komplexes Vorhaben

Die Erstellung des Ausstellungsportals war keine einfache Angelegenheit. 7.000 Absolventen sollten die Möglichkeit haben, ihre Werke in 290 sehr unterschiedlichen Studiengängen zu präsentieren, darunter Mode, Innenarchitektur, Kunst, 3D-Kunst und mehr. Außerdem sollte die Plattform benutzerfreundlich, leicht zu navigieren und äußerst stabil sein. Aber das IBM Team war dieser Aufgabe gewachsen.

Glücklicherweise arbeitete eine der sechs Hochschulen der UAL, das London College of Fashion, bereits mit IBM zusammen, um die Arbeiten der Studenten zu präsentieren. „Wir arbeiten schon seit ein paar Jahren mit IBM zusammen, zuerst mit unserer Fashion Business School, dann mit unserem Centre for Sustainable Fashion. Wir wussten also, dass sie verstehen, wie unser Publikum mit einer digitalen Erfahrung in Verbindung gebracht werden möchte“, sagt Professor Roni Brown, Pro-Vice Chancellor und Head of London College of Fashion.

Um das Ausstellungsportal auf alle sechs Colleges des UAL-Systems auszuweiten, stellte IBM ein Team von Cloud- und DevSecOps-Experten aus dem IBM Global Consumer Industries Center of Competence, dem IBM Engine Room und IBM® iX, dem Business-Design-Bereich von IBM® Consulting, zusammen. Das IBM Team hatte nur drei Monate Zeit, um das Projekt auf die Beine zu stellen, und legte großen Wert darauf, den Studierenden, Akademikern und Industriepartnern der UAL zuzuhören. Insgesamt nahmen IBM und die UAL online an einem IBM Innovation Jam, fünf Enterprise Design Thinking-Workshops und 20 Nutzerinterviews teil. Mehr als 100 Personen waren an der Gestaltung und Entwicklung des Ausstellungsportals beteiligt.

„Schon zu Beginn des Projekts wurde deutlich, wie sehr IBM den Denk- und Entwicklungsprozess unterstützt hat“, sagt Brown.

Das Ergebnis: Der UAL Graduate Showcase (Link befindet sich außerhalb von ibm.com), eine kuratierte und vielschichtige digitale Plattform, die auf Red Hat OpenShift on IBM Cloud basiert. Sie bietet der UAL eine flexible, robuste und erschwingliche Möglichkeit, die Arbeiten von Studierenden auf digitale Art und Weise zu präsentieren, die eine breite Öffentlichkeit anspricht. Die Benutzer können die Website nach Studierenden oder Schlüsselwörtern durchsuchen oder verschiedene Colleges und Fachbereiche durchsuchen, um die Arbeiten der Studierenden kennenzulernen und anzusehen.

Während der Entwicklung und der Tests hat das IBM Team die Lösung auf einem OpenShift 4.x-Cluster in der IBM Cloud gehostet. Für die Produktion stellte das Team eine separate IBM Cloud-Instanz für die Plattform bereit und fügte die automatische Skalierung von Clusterknoten und horizontale automatische Pod-Skalierung in OpenShift hinzu, um schwankende Workloads zu bewältigen.

Schon zu Beginn des Projekts wurde deutlich, wie sehr IBM den Denk- und Entwicklungsprozess unterstützt hat. Professor Roni Brown Pro-Vice Chancellor und Head London College of Fashion
Ein lebendiger Katalog

Die Website ging noch vor dem Abschluss online und ist auch heute noch verfügbar. Anders als die persönlichen Präsentationen der Vergangenheit wird diese Website noch viele Jahre lang weiterleben.

„Unser Ziel war es, etwas zu schaffen, das eine längere Lebensdauer hat und nachhaltiger ist als eine physische Ausstellung – etwas, das uns spannende Möglichkeiten bietet, studentische Arbeiten zu kuratieren und zu zeigen, Themen zu präsentieren, an denen unsere Studierenden und Mitarbeiter besonders interessiert sind, und mehr Möglichkeiten bereitzustellen, um Studierende bei der Begegnung mit zukünftigen Arbeitgebern zu unterstützen“, sagt Brown.

Die UAL plant, die neue Lösung auch nach dem Ende der COVID-19-Pandemie für die Präsentationen der Absolventen zu verwenden. „Wir sind der Meinung, dass wir damit einen permanenten, lebendigen Katalog mit den besten Arbeiten unserer Studenten geschaffen haben“, erklärt Brown abschließend.

Logo der University of the Arts London
Über die University of the Arts London

Die 2003 gegründete UAL (Link befindet sich außerhalb von ibm.com) umfasst sechs Colleges und Institute, darunter das Camberwell College of Arts, das Central Saint Martins, das Chelsea College of Arts, das London College of Communication, das London College of Fashion und das Wimbledon College of Arts. Mit etwa 13.000 Studierenden im Grundstudium und 3.500 Studierenden im Hauptstudium pro Jahr gehört die Universität zu den renommiertesten Kunsthochschulen der Welt.

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