Obwohl sie Bedenken hatte, dass die Einbettung von KI in eine praktische, kollaborative Lernerfahrung die warme und persönliche Note, die die Teilnehmer von Food Ladder sehr schätzen, minimieren würde, weiß McJannett jetzt, dass das Gegenteil der Fall ist. „Diese Transformation wird für beide Seiten eine bereichernde Erfahrung sein – für die Lehrer und für die internen Mitarbeiter. Die Lehrer können sich dem widmen, was für das Unterrichten wirklich wichtig ist, nämlich soziale Unterstützung und das Verstehen der Bedürfnisse des einzelnen Kindes, und müssen sich nicht mehr um banale Dinge wie Erstellung des Lehrplans und anderen Papierkram kümmern. Für unsere Mitarbeiter bedeutet dies, dass sie sich wieder auf die wichtigere Arbeit konzentrieren können, nämlich das Angebot und die Plattform zu konzipieren, zu entwickeln und zu verbessern. Sie können den Lehrern einen besseren Nutzen bieten, anstatt nur den automatisierten Prozess der Sicherstellung von Governance-Strukturen und dergleichen zu übernehmen“, sagt sie.
Food Ladder wandelt sich von einer Organisation, in der alles von Hand erledigt wird, zu einem vollautomatischen System, das es den Schulen ermöglicht, ihre eigenen Lebensmittelsysteme aufzubauen, zu verstehen und zu ernten und sich mit anderen Schulen zu vernetzen. Food Ladder ist derzeit an 40 Schulen in ganz Australien sowie an einigen Standorten in Indien, Bhutan und Uganda tätig. Im Jahr 2024 hat die Organisation über das Food Ladder School System rund 17.000 Menschen erreicht und jährlich 132.480 Mahlzeiten produziert. Durch die Zusammenarbeit mit IBM will Food Ladder bis 2030 über 25 Millionen Mahlzeiten pro Jahr erreichen, indem weltweit über 1.000 KI-gestützte intelligente Lebensmittelproduktionszentren eingerichtet werden.
In dieser Größenordnung werden die Gemeinden das ganze Jahr über mit frischem, nahrhaftem Obst und Gemüse versorgt, was sie vorher nicht hatten. Die Arbeit mit Lebensmitteln ermöglicht es Kindern, Lebensmittel anders zu betrachten, wodurch ihre langfristige Beziehung zu Lebensmitteln verbessert wird. Außerdem wachsen in den Food Ladder-Gewächshäusern Produkte effizienter als in bodenbasierten Systemen. Angesichts der abgelegenen Standorte vieler Gewächshäuser von Food Ladder trägt die Organisation damit dazu bei, einige der längsten, kohlenstoffreichen Lieferketten der Welt zu verkürzen und so die Nachhaltigkeitsmetriken erheblich zu verbessern. „Es macht uns einfach so viel Freude, diese unglaublichen Projekte mit diesem Maß an Verstärkung und Größenordnung durchzuführen, was wir jetzt in einem viel größeren Umfang durchführen können. Mit IBM und unseren Technologiepartnern werden wir in nur sechs Jahren die Lebensmittelsicherheit revolutionieren“, sagt McJannett.