Förderung von Innovationen bei gleichzeitiger Minimierung der Auswirkungen auf die Umwelt
So implementiert IBM Hursley Automatisierung im Bemühen um Klimaneutralität
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Seit den 1950er Jahren ist IBM Hursley, ein cloudbasiertes Rechenzentrum im Besitz von IBM in Hampshire in England, führend in Forschung, Entwicklung und Innovation. Es war die Geburtsstätte mehrerer wichtiger Produkte in der Geschichte der Computertechnik – zum Beispiel wurden hier zum ersten Mal Sprache und Farbe in Computern eingesetzt.

Heute konzentriert sich das Team von IBM Hursley auch auf Unternehmensnachhaltigkeit. Nach der UN-Klimakonferenz in Glasgow (COP26) hat sich IBM zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 die Netto-Treibhausgasemissionen auf Null zu reduzieren. Das Team von IBM Hursley verfolgt auf seinem Weg zur Klimaneutralität einen vielschichtigen Ansatz, indem es die Kohlenstoffemissionen seiner Anlagen ausgleicht, umweltfreundliche Betriebsprozeduren anwendet und intelligente Automatisierungslösungen einsetzt. So plant das Team von IBM Hursley beispielsweise die Nutzung eines unterirdischen Reservoirs für die Kühlung und arbeitet mit IBM Partnern zusammen, um das Rechenzentrum zeitweise vom Netz zu nehmen.

Und im Rahmen seiner Reise zur Klimaneutralität nutzt Hursley die Hybrid-Cloud-Kostenoptimierungslösung IBM Turbonomic, um die Leistung sicherzustellen und den Stromverbrauch von 4.500 physischen Systemen zu senken.

Systemoptimierung

 

Mit Hilfe von Turbonomic wurden 6.000 virtuelle Systeme optimiert

Große Anzahl von Benutzern

 

Auf das Rechenzentrum von IBM Hursley verlassen sich unter anderem 11.000 Entwickler

IBM Turbonomic ist fast wie ein sechster Sinn. Es bietet Ihnen einen vollständigen Überblick über Ihre Umgebung und deren Status. Es beeinträchtigt die Ausfallsicherheit in keiner Weise. Es bewertet, berät und verbessert die Leistung. Colin Holyoake Colin Holyoake Certified Datacenter Design and Sustainability Manager IBM Hursley
Bereitstellung von IBM Turbonomic

Colin Holyoake und Graham Eames bei IBM Hursley haben IBM Turbonomic im November 2021 erstmals bereitgestellt. Nur wenige Stunden nach der Installation erschienen 6.000 virtuelle Systeme in der Turbonomic-Instanz des Teams. Das Team hatte endlich eine einheitliche Sicht auf den gesamten Anwendungsstack des Rechenzentrums, von der Anwendung (virtuelle Maschine/Container) bis hin zum zugeordneten Speicher. Neben anderen Einheiten außerhalb der x86-Virtualisierung in der Umgebung von Hursley überwacht Turbonomic IBM FlashSystem und Red Hat OpenShift, die auf IBM z15 laufen.

„IBM Turbonomic ist fast wie ein sechster Sinn“, erklärt Holyoake, Certified Datacenter Design und Sustainability Manager bei IBM Hursley. „Es bietet Ihnen einen vollständigen Überblick über Ihre Umgebung und deren Status. Es beeinträchtigt die Ausfallsicherheit in keiner Weise. Es bewertet, berät und verbessert die Leistung.“

Mit Turbonomic ist das Team von IBM Hursley in der Lage, gegenseitige Abhängigkeiten der logischen Umgebung im gesamten physischen Rechenzentrum schnell zu erkennen und Ressourcen neu zuzuteilen, um die Leistung sicherzustellen. Innerhalb von 24 Stunden nach der Installation von Turbonomic identifizierte das Team beispielsweise ein kritisches Leistungsrisiko und eine Möglichkeit zur Größenänderung. Sie stellten fest, dass in einem ihrer Hosting-Cluster jeder Knoten mit 60 Kernen und 2 TB RAM übermäßige CPU-Bereitschaftsstatus aufwies und sich negativ auf den Entwicklungsbetrieb auswirkte. Anhand der Ressourcenempfehlungen von Turbonomic identifizierte das Team von IBM Hursley dann wenig genutzte Ressourcen an anderer Stelle in ihrer Umgebung, die neu zugeteilt werden konnten, um dieses Leistungsrisiko zu verringern, und setzten diese Empfehlungen sofort um.

Ein wichtiger Bestandteil dieser Full-Stack-Visualisierung ist die Palette der Integrationen, die IBM Turbonomic anbietet. Zum Beispiel implementierte das Team von IBM Hursley die Instana-Integration sowie die Integration von Red Hat® OpenShift®. Ein großer Prozentsatz der Workloads auf diesem Cluster mit kritischen Leistungsrisiken bestand aus auf Red Hat OpenShift basierenden Workloads. Der Einsatz von Turbonomic auf dieser Ebene des Stacks ermöglichte einen viel tieferen Einblick in diese Arbeitslasten und half dem Team, das Leistungsproblem schnell zu beheben. Dieses Maß an Transparenz war für das Team auch hilfreich, die Workload-Größen innerhalb von OpenShift mithilfe von Automatisierung abzustimmen und die Leistungsanforderungen mit den verfügbaren Ressourcen laufend besser auszugleichen.

IBM Turbonomic kann Ihnen dabei helfen sicherzustellen, dass Sie Ihre Infrastruktur voll ausnutzen und ideal aufzustellen, um für eine optimale Leistung zu sorgen und gleichzeitig die Kosten sowohl in finanzieller als auch in ökologischer Hinsicht zu minimieren. Colin Holyoake Colin Holyoake Certified Datacenter Design and Sustainability Manager IBM Hursley
Wie IBM Turbonomic mit Kosten und Umweltauswirkungen umgeht

Da Turbonomic das Team dabei unterstützt, Möglichkeiten zur Neuverteilung der Ressourcen im IBM Hursley-Rechenzentrum zu identifizieren, ist das Team jetzt besser gerüstet, um die Auslastung der vorhandenen Infrastruktur zu maximieren, ohne die Leistung zu beeinträchtigen. Diese Fähigkeit zur Maximierung der Auslastung hat finanzielle und ökologische Vorteile, da sie dem Team hilft, zukünftige Investitionsausgaben (Capex) zu reduzieren. Durch die Ausweitung der Nutzung der bestehenden Infrastruktur vermeidet das IBM Hursley-Team unnötige Ausgaben für neue Hardware sowie die Betriebskosten für deren Stromversorgung und Kühlung. Diese kontinuierliche, leistungsoptimierte Konsolidierung reduziert zudem den CO2-Fußabdruck von IBM Hursley, indem der Strombedarf sowohl für den Betrieb als auch für die Kühlung unnötiger Infrastruktur reduziert wird.

„Stellen Sie sich das so vor“, erläutert Holyoake. „Sie lassen den Motor Ihres Autos nicht laufen, während Sie im Büro sind, nur für den Fall, dass Sie es brauchen. Warum lassen Sie also zu, dass Ihre Hardwareressourcen ungenutzt bleiben, wenn Sie sie stattdessen nutzen könnten? IBM Turbonomic kann Ihnen dabei helfen sicherzustellen, dass Sie Ihre Infrastruktur voll ausnutzen und ideal aufstellen, um für eine optimale Leistung zu sorgen und gleichzeitig die Kosten sowohl in finanzieller als auch in ökologischer Hinsicht zu minimieren.“

Das Team von IBM Hursley verlässt sich auch bei der Wachstumsplanung auf Turbonomic. Sie nutzen die Full-Stack-Visualisierung von IBM Turbonomic, um die Auswirkungen des Hinzufügens oder Entfernens von Ressourcen zu Clustern zu bewerten, bevor sie diese Änderungen implementieren. Diese Fähigkeit, verschiedene Ressourcenentscheidungen zu prüfen, bevor sie in die Tat umgesetzt werden, hat dem Team bereits bei der Optimierung seiner Investitionspläne geholfen. Mit Turbonomic verfügen Holyoake und sein Team über die Daten, die sie benötigen, um präzise Wachstumspläne zu entwickeln und die genaue Menge und Spezifikation von Hardware-Ersatzteilen zu bestimmen, sodass sie unnötige Bestellungen minimieren können.

Mit Blick auf die Zukunft plant das Team von IBM Hursley, die Nutzung der automatisierten Ressourcenbeschaffungsmaßnahmen von Turbonomic in der gesamten Umgebung zu erweitern sowie die Integrationen von Turbonomic stärker zu nutzen. Das Team wird weiterhin nach neuen Wegen suchen, wie es sich auf KI-gestützte Automatisierung verlassen kann, um Ressourcenverschwendung zu reduzieren und den Weg zur eigenen CO2-Neutralität zu beschleunigen.

Seit den 1950er Jahren ist IBM Hursley der Geburtsort bedeutender Innovationen und nachhaltiger Veränderungen in der Technologiebranche und darüber hinaus. In dieser Ära des Klimawandels wird das Team von Hursley das Erbe der Forschung und Innovation fortführen, indem es alles in seiner Macht Stehende unternimmt, um das Ziel von IBM zu unterstützen, bis zum Jahr 2030 keine Nettotreibhausgasemissionen mehr zu verursachen. Automatisierung war und bleibt ein wichtiger Teil dieser Reise.

IBM-Logo
Über IBM Hursley

IBM Hursley ist ein 2.500 Quadratmeter großes Flagship-Cloud-Rechenzentrum im Besitz von IBM und befindet sich im englischen Hampshire. Dieses 1977 in Betrieb genommene Rechenzentrum unterstützt 4.500 physische Systeme. Es ist zu 87 % virtualisiert und nutzt eine Vielzahl von Technologien, darunter zwei private Entwickler-Clouds und 6.000 VMware-basierte Systeme. Es umfasst elf Mainframes und unterstützt etwa 11.000 Entwickler.

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Hergestellt in den Vereinigten Staaten von Amerika, August 2022.

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