Der Indoor-Gemüsezüchter BrightFarms nutzt IBM Food Trust
Mit IBM Blockchain in der IBM Cloud
Innenansicht eines Brightfarms-Gewächshauses

Wir alle haben die Schlagzeilen gelesen. E. coli-Ausbrüche haben in den letzten Jahren zu massiven Rückrufen von Römersalat in den gesamten Vereinigten Staaten geführt, Krankheiten verursacht und Verbraucher dazu gezwungen, kiloweise potenziell verwendbare Lebensmittel wegzuwerfen. Das ganze Land mied den Römersalat wochenlang, während man versuchte, herauszufinden, woher der E. coli-Ausbruch kam, und die Einzelhändler blieben auf Schäden in Millionenhöhe sitzen.

Die Komplexität der typischen Lieferkette, in der Produkte mehrerer Bauernhöfe kombiniert und landesweit versendet werden, erschwert es, schnell zu erkennen, wo die Ursache des Problems liegt. Römersalat, einst ein beliebter Salat auf amerikanischen Esstischen, verzeichnet seit 2018 einen Umsatzrückgang von 20 %.

BrightFarms wurde gegründet, um die Lieferkette für Gemüse zu vereinfachen und zu dezentralisieren und den Verbrauchern eine nachhaltigere Auswahl zu bieten. „Wenn man sich heute den Klimawandel und die Ernteschwankungen aufgrund übermäßiger Trockenheit einerseits und zu viel Regen andererseits anschaut, wird es immer schwieriger, sich darauf zu verlassen, dass Kalifornien unsere Salatschüssel bleibt“, sagt Abby Prior, Senior Vice President of Sales and Marketing bei BrightFarms.

Das Unternehmen errichtet Gewächshausbetriebe in den USA, die lokale Einzelhändler mit frischem Blattgemüse beliefern. „Wir bauen alles nachhaltig, pestizidfrei und ohne Gentechnik an“, fügt Prior hinzu. „Außerdem reduzieren wir den CO₂-Fußabdruck für Salate hier in den USA. Unsere Produkte brauchen weniger Wasser, weniger Land und weniger Treibstoff als Produkte von der Westküste. Und wir sind ein Unternehmen mit einer Mission, das sich auf die Erhaltung unseres Planeten und die Gesundheit der Menschen konzentriert."

Verbesserte Lieferzeiten

 

Brightfarms verpackt, versendet und liefert Gemüse innerhalb von nur 24 Stunden nach der Ernte

Schnellere Suche

 

 

Die IBM Food Trust™-Plattform verfolgt alle Produkte in > 1 Minute zurück

Im Falle eines Rückrufs ließe sich unser Produkt mit IBM Food Trust innerhalb von Sekunden zurückverfolgen. Abby Prior Senior Vice President of Sales and Marketing BrightFarms

Alle Gemüsepflanzen von BrightFarms werden in Gewächshausbetrieben angebaut, geerntet, verpackt und versendet, die sich in den von ihnen bedienten Ballungsgebieten oder in deren unmittelbarer Nähe befinden. Das Unternehmen verpackt, versendet und liefert Gemüse innerhalb von nur 24 Stunden nach der Ernte. „Wir liefern den Verbrauchern das Gemüse fast so schnell, als ob sie es in ihrem Garten anbauen würden“, so Prior. Das Vertriebsmodell von BrightFarms, bei dem ein einzelner Gewächshausbetrieb nur Einzelhändler vor Ort beliefert, macht es erheblich leichter, im Fall von Sicherheitsproblemen den Weg der Produkte nachzuverfolgen. Als BrightFarms jedoch eine Partnerschaft mit Walmart einging, bot sich dem Unternehmen die Möglichkeit, seine vorhandene Lebensmittelsicherheitsstrategie durch IBM Food Trust zu ergänzen.

Hightech-Lebensmittelsicherheit

Im Rahmen eines Auftrags von Walmart begann BrightFarms mit der Nutzung der IBM Blockchain-Technologie über das IBM Food Trust-Netzwerk. „Als Manager für Lebensmittelsicherheit bei BrightFarms kann ich der Entscheidung von Walmart, diese Technologie einzusetzen, nur zustimmen“, sagt Jackie Hawkins, Expertin für Lebensmittelsicherheit, Senior Manager of Food Safety bei BrightFarms. „Sie bietet uns einen zusätzlichen Schutz für unsere schon fortschrittlichen Lebensmittelsicherheitsprogramme.“

Mithilfe des Trace-Moduls der IBM Food Trust-Plattform sammelt BrightFarms Daten über jeden Schritt des Anbau-, Verpackungs- und Lieferprozesses. Das Unternehmen nutzt IBM Blockchain auf IBM Cloud, um die Daten sicher zu verschlüsseln, und lädt die Daten in jeder Phase des Prozesses auf die IBM Food Trust Plattform hoch, vom Zeitpunkt der Aussaat bis zum Eintreffen des verpackten Gemüses beim Einzelhändler. Sobald das Gemüse in den Regalen liegt, kann der Einzelhändler der Plattform weitere Daten hinzufügen, zum Beispiel, wie lange das Gemüse schon im Geschäft ist und bei welcher Temperatur es gelagert wird.

BrightFarms verfolgt außerdem wichtige Leistungsindikatoren (KPIs) in der Cloud, um festzustellen, welche Pflanzen die höchsten Erträge bringen. „Im Laufe der Zeit können wir uns mit leistungsschwachen und leistungsstarken Pflanzen befassen, was es uns wiederum ermöglicht, uns nur auf die ertragsstärksten und erfolgreichsten Pflanzen zu konzentrieren“, sagt Hawkins. „Wir wollen nicht all diese Ressourcen, Wasser und Nährstoffe in Pflanzen stecken, die keinen großen Ertrag bringen.“ Das Unternehmen bemüht sich auf diese Weise um sicherere und nachhaltigere Gemüsepflanzen für die Kunden.

„Außerdem reduzieren wir hier in den USA den CO₂-Fußabdruck für Salate. Unsere Produkte brauchen weniger Wasser, weniger Land und weniger Treibstoff als Produkte von der Westküste. Und wir sind ein Unternehmen mit einer Mission, das sich auf die Erhaltung unseres Planeten und die Gesundheit der Menschen konzentriert." Abby Prior Senior Vice President of Sales and Marketing BrightFarms
Mehr Wissen für Sicherheit und Frische

Da das Gemüse von BrightFarms nur von einem einzigen Betrieb an die nahegelegenen Einzelhändler geliefert wird und die Lieferkette somit sehr einfach ist, verfügt das Unternehmen bereits über ein hohes Maß an Einblick und Kontrolle über diese Kette. Sollte jedoch ein Produkt verdorben sein, könnte das Unternehmen fast sofort den genauen Standort dieses Produkts bestimmen. „Im Falle eines Rückrufs könnten wir mit IBM Food Trust unser Produkt innerhalb von Sekunden zurückverfolgen. Es würde länger dauern, die Suchdaten in die Plattform einzugeben, als tatsächlich herauszufinden, wo sich das Produkt befindet“, so Prior. Da die Food Trust-Plattform zudem so genaue Informationen über den Standort und den Status aller Produkte liefert, würde im Falle eines Rückrufs nur ein Minimum an unnötigem Abfall anfallen.

Die IBM Food Trust-Plattform hat dem Einkaufsteam von BrightFarms einen tieferen Einblick in das Bestandsverwaltungssystem gegeben. „Da BrightFarms weiter expandiert, werden wir unser Angebot an Gemüse erweitern. Und es ist uns wichtig, unseren Verbrauchern die frischesten Produkte zu bieten, die wir liefern können. Das IBM Food Trust-Modul „Fresh Insights“ wird uns dabei künftig helfen“, so Prior. Die Erkenntnisse aus der IBM Food Trust-Plattform werden auch dazu beitragen, Lebensmittelabfälle zu minimieren und den Ernteertrag zu steigern, was wiederum die Kosten für die Kunden in Grenzen halten kann.

BrightFarms wird weiter wachsen und möchte mithilfe der IBM Food Trust Plattform Verbrauchern die Einblicke und Transparenz geben, die sie benötigen. „Die IBM Food Trust-Plattform sorgt für mehr Transparenz und Nachverfolgbarkeit in unserer Lieferkette“, sagt Hawkins. „Die Plattform gibt unseren Verbrauchern und Einzelhandelspartnern die Sicherheit und das Vertrauen, die auf dem heutigen Markt erforderlich sind.“

Logo von BrightFarms
Über BrightFarms

BrightFarms (Link befindet sich außerhalb von ibm.com) wurde 2011 gegründet und ist ein führender Züchter von Blattgemüse in Betrieben mit kontrollierten Umweltbedingungen im Mittleren Westen und der mittleren Atlantikregion der USA. BrightFarms finanziert, baut und betreibt lokale Gewächshausanlagen in Zusammenarbeit mit Supermärkten, Städten, Kapitalgebern und Einzelhändlern und vermeidet so lange Anfahrtswege, Zeitaufwand und Kosten in der Lebensmittelversorgung. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in New York und beschäftigt rund 180 Mitarbeiter.

Machen Sie den nächsten Schritt
Sauberes, lokal angebautes Blattgemüse an 365 Tagen im Jahr Aufbau einer widerstandsfähigen Lebensmittelversorgung im Angesicht von COVID-19 Via Blockchain nachverfolgte Meeresfrüchte: Wir verhelfen alteingesessenen Fischereibetrieben in Neuengland zum Erfolg
Fußnoten

© Copyright IBM Corporation 2020. IBM Corporation, IBM Cloud, New Orchard Road, Armonk, NY 10504

Hergestellt in den Vereinigten Staaten von Amerika, März 2020.

IBM, das IBM Logo, ibm.com, IBM Cloud und IBM Food Trust sind eingetragene Marken der International Business Machines Corp. und in den USA und zahlreichen Gerichtsbarkeiten in aller Welt. Weitere Produkt‐ und Servicenamen können Marken von IBM oder anderen Unternehmen sein. Eine aktuelle Liste der Marken von IBM finden Sie auf der Webseite „Copyright und Markeninformationen“ unter www.ibm.com/de-de/legal/copytrade.shtml.

Das vorliegende Dokument ist ab dem Datum der Erstveröffentlichung aktuell und kann jederzeit von IBM geändert werden. Nicht alle Angebote sind in allen Ländern verfügbar, in denen IBM tätig ist.

Die genannten Leistungsdaten und Kundenbeispiele dienen ausschließlich zur Veranschaulichung. Tatsächliche Leistungsergebnisse hängen von den jeweiligen Konfigurationen und Betriebsbedingungen ab. DIE INFORMATIONEN IN DIESEM DOKUMENT WERDEN OHNE JEGLICHE AUSDRÜCKLICHE ODER STILLSCHWEIGENDE GARANTIE ZUR VERFÜGUNG GESTELLT, EINSCHLIESSLICH DER GARANTIE DER MARKTGÄNGIGKEIT, DER EIGNUNG FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK UND DER GARANTIE ODER BEDINGUNG DER NICHTVERLETZUNG VON RECHTEN. Die Garantie für Produkte von IBM richtet sich nach den Geschäftsbedingungen der Vereinbarungen, unter denen sie bereitgestellt werden.