Storage Toolkit - Einschränkungen und Hinweise

In diesem Abschnitt sind Einschränkungen, Hinweise und weitere nützliche Informationen im Zusammenhang mit Storage Toolkit aufgelistet. Wenn Sie mit diesen Problemstellungen vertraut sind, können Fehler vermieden werden. Sie sollten sich auch mit den anderen Problemen befassen, die in diesem Kapitel beschrieben werden.
  • Nicht gesperrte Datensätze: Mit Storage Toolkit haben Sie die Möglichkeit, im Dialogfenster 'Batch-Job erstellen' auf die Schaltfläche JCL bearbeiten zu klicken und einen Datensatz zu bearbeiten, der sich in der Mainframe-Umgebung befindet. Sie müssen jedoch sicherstellen, dass kein anderer Benutzer gleichzeitig auf den Datensatz zugreift, da der Datensatz während der Bearbeitungssitzung nicht gesperrt ist. Zum Beispiel könnte der Datensatz während der Bearbeitungssitzung von einem anderen Benutzer in TSO unter Verwendung von ISPF bearbeitet werden. Dieser Benutzer erhält keine Nachricht, dass der Datensatz gerade bearbeitet wird. Wenn er seine Änderungen vor Ihnen speichert, werden seine Änderungen durch Ihre Änderungen überschrieben. Wenn der Benutzer die Bearbeitung des Datensatzes noch nicht abgeschlossen hat, wenn Sie Ihre Änderungen speichern wollen, schlägt der Speichervorgang fehl. Die Ergebnisse einer Bearbeitungssitzung können je nach Szenario und Editiertools des anderen Benutzers unvorhersehbar sein.
  • Nur EBCDIC-Codepage 037: Der von OMEGAMON for Storage on z/OS bereitgestellte JCL-Editor unterstützt nur EBCDIC-Codepage 037. Das Bearbeiten bzw. Verfassen von JCL in anderen Codepages wie beispielsweise der EBCDIC-Codepage 930 (EBCDIC für Japanisch) wird nicht unterstützt.
  • Erster und letzter Schritt von Storage Toolkit: Storage Toolkit fügt in jeden Batch-Job einen Toolkit-spezifischen ersten Schritt ein, der eine Überwachung der Schritte in diesem Job veranlasst. Diese Überwachung erfasst die aus den Schritten des Jobs resultierende Ausgabe. Darüber hinaus fügt Storage Toolkit am Ende des Jobs einen letzten Schritt ein. Dieser letzte Schritt erfasst die relevante Systemausgabe (SYSOUT) aus den vorherigen Schritten sowie die JED-Ausgabe und den Rückkehrcode. Ferner wird der Überwachungsagent über den Abschluss des Batch-Jobs benachrichtigt. Der Toolkit-spezifische erste Schritt wird unmittelbar vor der ersten Anweisung EXEC, PROC oder INCLUDE eingefügt, die in der JCL festgestellt wird.
    Anmerkung: Kommt in der JCL eine Anweisung INCLUDE vor einer Anweisung EXEC oder PROC vor, darf das INCLUDE-Member keine JCL-Anweisungen wie JCLLIB enthalten, die dem ersten Schritt des Jobs vorangehen müssen. Da der erste Toolkit-Schritt vor der Anweisung INCLUDE eingefügt wird, schlägt der Batch-Job in diesem Fall fehl.
  • Nullanweisung zur Markierung des Jobendes verwenden: Wenn Sie über das Dialogfenster 'Batch-Job erstellen' benutzerdefinierte JCL ausführen, generiert Storage Toolkit eine Kopie der JCL und fügt in diese Kopie einen Toolkit-spezifischen ersten und letzten Schritt ein. Wenn die JCL mit der Nullanweisung zur Angabe des Jobendes endet,
    //
    wird diese Nullanweisung aus der generierten JCL entfernt, da der Job erst nach Ausführung des Toolkit-spezifischen letzten Schritts endet.
  • Bedingte Verarbeitung: Geben Sie auf der Jobkarte oder in einer Anweisung EXEC keinen Parameter COND an, der veranlassen könnte, dass die in die JCL eingefügten Storage Toolkit-Schritte nicht ausgeführt werden. Bei Verwendung des Parameters COND oder der Anweisungen IF/THEN/ELSE/ENDIF müssen Sie sicherstellen, dass der erste und der letzte Schritt von Storage Toolkit ausgeführt wird.
  • Keine Unterstützung für mehrere Jobs in benutzerdefinierter JCL: Wenn Sie über das Dialogfenster 'Batch-Job erstellen' benutzerdefinierte JCL ausführen, darf diese JCL nicht mehrere Jobs enthalten. Storage Toolkit unterstützt diesen JCL-Typ nicht. Die Ergebnisse sind in diesem Fall nicht vorhersehbar.
  • JOB-Karte:
    • Wenn Sie über das Dialogfenster 'Batch-Job erstellen' benutzerdefinierte JCL ausführen, wird der Batch-Job mithilfe der Ersetzung für die JCL-JOB-Karte übergeben, die Sie auf der Registerkarte JCL angeben. Diese Einstellung überschreibt die in der JCL möglicherweise vorhandene Jobkarte. Wenn Sie keine Ersetzung für die JCL-JOB-Karte angeben, wird die installationsspezifische Jobkarte verwendet.
    • Geben Sie auf der Jobkarte keine Option CLASS oder TYPRUN an, die den Job nur kopiert oder durchsucht. Da der Batch-Job nicht ausgeführt wird, verbleibt die Aktionsanforderung im Status 'Wird ausgeführt'. Sie müssen die Anforderung abbrechen, um den Thread und die Ressourcen, die der Anforderung zugeordnet sind, freizugeben und den Status 'Wird ausgeführt' aufzuheben.
    • Geben Sie auf der Jobkarte keinen Parameter COND an, der veranlassen könnte, dass der in die JCL eingefügte erste und letzte Schritt von Storage Toolkit nicht ausgeführt wird.
    • Wenn Sie angeben, dass die JES-Ausgabe zum späteren Anzeigen kopiert werden soll, müssen Sie sicherstellen, dass MSGLEVEL auf Ihrer Jobkarte für die gewünschte Ebene der Ausgabe definiert ist.
    • Wenn Sie eine Jobkarte angeben, sollten Sie dieser Jobkarte einen eindeutigen Jobnamen zuordnen. Wenn der Name mit einem Batch-Job übereinstimmt, der auf dem z/OS-System ausgeführt wird, kann es zu einer Verzögerung Ihres Jobs kommen, bis die Ausführung dieses Jobs abgeschlossen ist. Deshalb müssen Sie Ihrem Job einen eindeutigen Namen zuordnen.
  • Prozedur in benutzerdefinierter JCL verwenden: Wenn Sie das Dialogfenster 'Batch-Job erstellen' verwenden, können Sie JCL ausführen, die wiederum eine Prozedur ausführt. In diesem Fall kann Storage Toolkit den Inhalt von Dateien, die Schritten in dieser Prozedur zugeordnet sind, möglicherweise nicht ordnungsgemäß kopieren:
    • Die Prozedur kann datenstromintern sein oder sich in einem System oder einer Bibliothek für private Prozeduren befinden. Wenn Sie eine Bibliothek für private Prozeduren verwenden, müssen Sie sicherstellen, dass die Anweisung JCLLIB dem ersten Schritt von Storage Toolkit vorangeht.
    • Sie können angeben, dass in der Prozedur referenzierte Dateien zum späteren Anzeigen kopiert werden. Dabei müssen jedoch die folgenden Einschränkungen beachtet werden:
      • Der Schrittname ist der Schrittname in der JCL, von der die Prozedur ausgeführt wird. Die Schrittnamen, die in der Prozedur selbst enthalten sind, können nicht angegeben werden.
      • Wenn die Prozedur aus einem einzigen Schritt besteht, wird der Inhalt der angeforderten Dateien zurückgegeben.
      • Wenn die Prozedur aus mehreren Schritten besteht, wird der Inhalt eines angeforderten Datensatzes oder DD-Namens, der einen Datensatz referenziert, für jeden Prozedurschritt (d. h. mehrmals) zurückgegeben. Der Inhalt eines an SYSOUT weitergeleiteten DD-Namens wird für jeden Prozedurschritt, in dem der SYSOUT-DD-Name definiert ist, zurückgegeben (d. h. mindestens ein Mal).
  • Schrittnamen in benutzerdefinierter JCL verwenden: Fügen Sie in die benutzerdefinierte JCL keine Schritte ohne Schrittnamen ein, wenn Sie Dateien, die diesen Schritten zugeordnet sind, zum späteren Anzeigen kopieren möchten. Storage Toolkit setzt die Angabe eines Schrittnamens voraus.
  • /*XMIT: Die Anweisung /*XMIT darf in der JCL nicht verwendet werden. Storage Toolkit unterstützt diese Anweisung nicht. Die Ergebnisse sind in diesem Fall nicht vorhersehbar.
  • DYNAMNBR: Wenn Sie benutzerdefinierte JCL übergeben, die Datensätze zuordnet, müssen Sie daran denken, dass Storage Toolkit ebenfalls in jedem Schritt Datensätze zuordnet. Möglicherweise müssen Sie in der Anweisung EXEC den Parameter DYNAMNBR verwenden, damit Ihre Datensätze und 3 Storage Toolkit-Datensätze berücksichtigt werden.
  • JCL-Fehler: Der letzte Schritt von Storage Toolkit, der am Ende eines Batch-Jobs eingefügt wird, informiert den Überwachungsagenten über den Abschluss der Batch-Job-Ausführung. In diesem Fall wird die Aktionsanforderung, die auf den Abschluss des Jobs wartet, mit den Ergebnissen des Batch-Jobs aktualisiert. Wenn der letzte Schritt im Batch-Job nicht ausgeführt wird, zum Beispiel weil der Batch-Job mit einem JCL-Fehler fehlgeschlagen ist oder der letzte Schritt von der bedingten Verarbeitung umgangen wurde, verbleibt die Aktionsanforderung im Status 'Wird ausgeführt'. Wenn Sie feststellen, dass eine Aktionsanforderung länger als erwartet im Status 'Wird ausgeführt' verbleibt, müssen Sie den Status des Batch-Jobs auf dem z/OS-System überprüfen. Wenn der Job fehlgeschlagen ist und der letzte Schritt deshalb nicht ausgeführt wurde, müssen Sie die Ausführung der Aktionsanforderung in Tivoli Enterprise Portal abbrechen. Dadurch werden der Thread und die Ressourcen, die der Anforderung zugeordnet sind, freigegeben. Zudem wird der Status 'Wird ausgeführt' der Anforderung aufgehoben. Danach können Sie die Ursache für das Fehlschlagen des Jobs feststellen, den Fehler beheben und die Anforderung erneut übergeben.
  • Rückkehrcodes: Bestimmte Rückkehrcodes, die üblicherweise mit einem Status verbunden sind, werden von Storage Toolkit festgelegt, wenn das Programm bei der Ausführung einer Aktionsanforderung einen Fehler feststellt. In der folgenden Tabelle werden allgemeine Rückkehrcodes zusammen mit dem entsprechenden Status aufgelistet:
    Tabelle 1. Allgemeine Storage Toolkit-Rückkehrcodes
    Rückkehrcode Status
    117 Dieser Status gibt normalerweise an, dass die JCL die Begrenzung von 72 Zeichen überschreitet, wenn die Substitutionsvariablen angewendet werden. Er kann auch auf andere JCL-bezogene Fehler hinweisen, z. B. eine fehlende Jobkarte, oder auf einen anderen Datensatz, für den eine Variablensubstitution erforderlich ist, wenn bei der Anwendung von Substitutionsvariablen die Begrenzung von 80 Zeichen überschritten werden.
    119 Der Benutzerdatenserver wurde abnormal beendet oder der Batch-Job wurde beendet, Storage Toolkit kann den Rückkehrcode jedoch nicht feststellen.
    121 Die Prüfung der Berechtigung ist fehlgeschlagen.
    123 Ein Datensatzfehler ist aufgetreten. Beispiel: Der Datensatz mit der JCL ist nicht vorhanden. Die im Protokoll RKLVLOG von Tivoli Enterprise Monitoring Server enthaltenen Nachrichten können beim Analysieren dieses Fehlers hilfreich sein.
    125
    Die Ausführung der Aktionsanforderung wurde gestoppt, da die Aktionsanforderung einem Gruppensatz zugeordnet wurde, der nicht existiert oder bei der Ausführung leer war. Der Status, der im Arbeitsbereich für die Ergebniszusammenfassung angezeigt wird, wird auf einen der folgenden Werte festgelegt:
    Nicht vorhandene Gruppen
    Gibt an, dass keine der Anforderung zugeordneten Gruppe existiert.
    Leere Gruppen
    Gibt an, dass alle der Anforderung zugeordneten Gruppen leer sind.
    Fehlerhafte Gruppen
    Gibt an, dass eine Kombination von Fehlern im Zusammenhang mit leeren oder fehlenden Gruppen den gesamten Gruppensatz betrifft. Dieser Statuswert kann außerdem angeben, dass ein anderer Fehler aufgetreten ist, als die Gruppen verarbeitet wurden. Prüfen Sie die Nachrichten im RKLVLOG-Protokoll, um die Ergebnisse zu analysieren.
    Anmerkung: Gruppen können leer sein, da eine Erfassung ausgeführt wird oder noch nicht ausgeführt wurde. Wenn dies der Fall ist, wiederholen Sie die Anforderung, wenn die Erfassung abgeschlossen ist.
    Wird ein Rückkehrcode angezeigt, der Ihnen nicht bekannt vorkommt, können Sie diesen Code in die hexadezimale Entsprechung umwandeln, da der Code möglicherweise auf eine abnormale Beendigung des Batch-Jobs hinweist. Ein Rückkehrcode von 193 entspricht beispielsweise x'0C1'.
  • Variablensubstitution und Zeilenbegrenzung: Die über Storage Toolkit definierten Substitutionsvariablen werden bei Ausführung der Aktionsanforderung ersetzt. Storage Toolkit erstellt temporäre Datensätze für die aktualisierten Anweisungen.
    Es gibt zwei grundlegende Kategorien von Datensätzen (JCL und andere), die mit Substitutionsvariablen aktualisiert werden. Diese Datensätze werden von Storage Toolkit wie folgt verarbeitet:
    • JCL-Datensatz: Die Variablensubstitution wird auf alle Komponenten des Batch-Jobs angewendet, d.h. auf die Jobkarte, die zusätzliche JCL, die Toolkit-spezifischen Schritte, den Hauptteil der JCL und eventuelle datenstrominterne Datensätze. Storage Toolkit interpretiert Spalte 72 als Fortsetzungszeichen und behält den Inhalt dieser Spalte bei. Die Daten zwischen den Spalten 2 und 71 können je nach Größe des Variablennamens und des zugehörigen Substitutionswerts nach links oder rechts verschoben werden. Werden die Daten über Spalte 71 hinaus verschoben, schlägt die Anforderung fehl. Der Rückkehrcode für die Anforderung wird auf 117 festgelegt und der Status für diese Ausführung lautet Ungültige_JCL. Sie müssen die folgenden Schritte ausführen:
      • Stellen Sie sicher, dass die Substitutionsvariablen und -werte korrekt sind und keine unbeabsichtigten Auswirkungen auf die Komponenten des Batch-Jobs haben.
      • Korrigieren Sie die JCL, um sicherzustellen, dass keine Zeile die Begrenzung überschreitet.
      Die Aktionsanforderung kann ebenfalls mit dem Rückkehrcode 117 fehlschlagen, wenn Zeilen in den ursprünglichen Komponenten des Batch-Jobs mehr als 80 Zeichen enthalten.
    • Anderer Datensatz: Die Variablensubstitution wird auf alle Sätze in anderen Datensätzen angewendet, die Sie für den Job als erforderlich angeben und ebenfalls Substitutionsvariablen enthalten. Das Toolkit setzt keine Inhalte des Datensatzes voraus und berücksichtigt jede Zeile von Spalte 1 bis Spalte 80 als eine Datenzeile. Durch die Variablensubstitution können die Daten in Spalte 2 bis 80 nach links oder rechts verschoben werden, je nach Größe der Variablennamen und ihrer Werte. Werden die Daten über Spalte 80 hinaus verschoben (außer abschließende Leerzeichen), schlägt die Anforderung fehl. Der Rückkehrcode für die Anforderung wird auf 117 festgelegt und der Status für diese Ausführung lautet 'Ungültige_JCL'. Sie müssen die folgenden Schritte ausführen:
      • Stellen Sie sicher, dass die Substitutionsvariablen und -werte korrekt sind und keine unbeabsichtigten Auswirkungen auf die Inhalte des Datensatzes haben.
      • Korrigieren Sie die Inhalte des Datensatzes, um sicherzustellen, dass keine Zeile die Begrenzung überschreitet.
  • Gültigkeit der JCL überprüfen: Wenn Sie JCL zur Verwendung im Dialogfenster 'Batch-Job erstellen' schreiben, müssen Sie vor der Übergabe des Batch-Jobs stets die Gültigkeit der Anweisungen überprüfen. Wenn Sie beispielsweise im Dialogfenster 'JCL bearbeiten' JCL bearbeiten, müssen Sie darauf achten, dass die Zeilenlängen nach der Variablensubstitution die 72-Byte-Begrenzung nicht überschreiten. Wenn die Substitutionsvariablen während der Ausführung in der JCL ersetzt werden und die daraus resultierenden JCL-Zeilen mehr als 72 Byte enthalten, wird die JCL nicht übergeben. Im Arbeitsbereich mit der Ergebniszusammenfassung wird der Status 'Ungültige_JCL' angezeigt.
  • Reservierte Variablennamen: Storage Toolkit reserviert die folgenden Variablennamen. Diese Namen dürfen Sie nicht für Ihre eigenen Variablen verwenden:
    %%KS3TK_CMD_DSN%%
    %%KS3TK_HSM%%
    %%KS3TK_DYNAMNBR%%
  • Für den Job benötigte vollständig qualifizierte Datensätze, die ebenfalls Substitutionsvariablen enthalten: Bei Verwendung des Dialogfensters 'Batch-Job erstellen' können Sie zusätzliche Datensätze angeben, die Substitutionsvariablen enthalten. Storage Toolkit erstellt einen temporären Datensatz mit den Aktualisierungen und ersetzt den Namen des ursprünglichen Datensatzes durch den temporären Namen in der JCL-Kopie. Damit die Namen ersetzt werden, müssen die Datensätze in der JCL referenziert werden; sie dürfen sich nicht in katalogisierten Prozeduren oder INCLUDE-Membern befinden, die möglicherweise von der JCL verwendet werden.
  • JES-Ausgabe:
    • Die Methoden, mit deren Hilfe Storage Toolkit JES-Protokolle und vom System verarbeitete Ausgabedateien (SYSOUT) erfasst, setzen die Verwendung von JES2 auf Ihrem z/OS-Betriebssystem voraus.
    • Da der letzte Schritt von Storage Toolkit die JES-Ausgabe erst kurz vor Beendigung des Batch-Jobs erfasst, sind einige Nachrichten, die normalerweise in den JES-Protokollen angezeigt werden (z. B. Nachrichten zum Jobstart (IEF375I) oder zum Jobende (IEF376I)), in der JES-Ausgabe nicht enthalten.
  • Mainframebefehle:
    • Mainframekonsolbefehle werden über eine SDSF-Schnittstelle für Batch-Jobs übergeben. Dem Befehl muss ein Schrägstrich (/) vorangehen, wie im folgenden Beispiel dargestellt, im dem ein Time-Sharing-Benutzer beendet wird (tso-benutzer-id):
      /C U=tso-benutzer-id 
    • Für Mainframekonsolbefehle wird die Befehlsausgabe nicht zurückgegeben, da die Ausführung des Befehls nicht mit der Ausführung des Batch-Jobs synchronisiert ist.
    • Da die Ausführung des Befehls nicht mit der Ausführung des Batch-Jobs synchronisiert ist, weist der zur Aktionsanforderung gehörige Rückkehrcode auf die Übergabe des Befehls an die SDSF-Batch-Job-Schnittstelle hin. Auf die Ausführung des Befehls selbst wird nicht hingewiesen.
    • Da Storage Toolkit mit SDSF arbeitet, muss das z/OS-Betriebssystem JES2 verwenden.
  • Gemeinsam genutzte DASD-Einheit: Die von Storage Toolkit erstellten temporären Datensätze für die generierte JCL, den Ergebnisdatensatz und weitere Dateien werden von Storage Toolkit und dem Batch-Job gemeinsam genutzt. Da der Batch-Job im SYSPLEX auf einem z/OS-System ausgeführt werden kann, das nicht das System ist, auf dem der Überwachungsagent ausgeführt wird, müssen die temporären Datensätze auf einer DASD-Einheit erstellt werden, die von den Systemen gemeinsam genutzt wird. Die Position der temporären Datensätze kann anhand von Optionen in PARMGEN von Ihrer Installation festgelegt werden. Diese Optionen bestimmen zudem die Position der Datensätze, die mit der Option 'JCL bearbeiten' im Dialogfenster 'Batch-Job erstellen' erstellt wurden.

    Bei Verwendung des Dialogfensters 'Batch-Job erstellen' können Sie außerdem den Datensatz mit der JCL angeben, die übergeben werden soll. Optional können Sie auch Datensätze angeben, die für den Job erforderlich sind und ebenfalls Substitutionsvariablen enthalten. Diese Datensätze müssen katalogisiert sein und sich auf einer DASD-Einheit befinden, die online ist und auf die das z/OS-System mit dem Überwachungsagenten zugreifen kann.

  • APF-berechtigte Ladebibliothek auf fernen Systemen: Storage Toolkit fügt in jeden Batch-Job einen ersten und einen letzten Schritt ein. Diese Schritte führen Toolkit-Code aus, der sich in der Ladebibliothek TKANMODL für die Laufzeitumgebung Ihrer Installation befindet. Die Ladebibliothek muss für APF berechtigt sein. Wenn der Batch-Job auf demselben z/OS-System wie der Überwachungsagent ausgeführt wird, ist die Ladebibliothek normalerweise bereits für APF berechtigt. Wenn der Batch-Job auf einem anderen z/OS-System im SYSPLEX ausgeführt wird, müssen Sie sicherstellen, dass die Ladebibliothek auch auf diesem System für APF berechtigt ist. Die Ladebibliothek muss ferner auf einer DASD-Einheit installiert sein, die von den Systemen gemeinsam genutzt wird.
  • Nicht druckbare Zeichen: Stellen Sie sicher, dass die Dateien, für die Sie im Dialogfenster 'Batch-Job erstellen' angeben, dass ihr Inhalt zum späteren Anzeigen kopiert werden soll, nur Zeichendaten enthalten. Dasselbe gilt auch für die Ausgabe eines Befehls im Dialogfenster 'Befehl absetzen'. Enthalten die Dateien oder die Befehlsausgabe nicht druckbare Zeichen (z. B. Hexadezimaldaten), werden diese Zeichen im Arbeitsbereich 'Ergebnisdetails' von Storage Toolkit möglicherweise nicht korrekt angezeigt.
  • Speicherkapazität für Datensätze in der Prüfpunktdatenbank erschöpft: Bei der Übergabe einer Aktionsanforderung werden Informationen zu dieser Anforderung in der Prüfpunktdatenbank gespeichert. Wenn die Ausführung der Anforderung abgeschlossen ist, werden die Ergebnisse der Ausführung ebenfalls gespeichert. Die in der Prüfpunktdatenbank gespeicherten Informationen enthalten unter anderem die folgenden Elemente:
    • Name und Beschreibung der Anforderung
    • Zeitpunkt der Übergabe und Angabe des Zeitpunkt, zu dem die Ausführung abgeschlossen wurde
    • Die der Anforderung zugeordneten Ressourcen
    • Den aus der Ausführung der Anforderung resultierende Rückkehrcode
    • Die durch die Ausführung der Anforderung erzeugte Ausgabe, die Folgendes enthalten kann:
      • Befehlsausgabe
      • Dateien, die zum späteren Anzeigen kopiert wurden
      • Übergebene JCL
      • Die vom Batch-Job erzeugten JES-Dateien
    Die Storage Toolkit-Prüfpunktdatenbank wird bei der Erstellung der Laufzeitumgebung zugeordnet und initialisiert. Diese Datenbank wird zu keiner Zeit erweitert. Deshalb müssen Sie sicherstellen, dass genügend Speicherplatz für die Aktivitäten der Datenbank zur Verfügung steht. Andernfalls kann der Speicherplatz der Datenbank knapp werden. Entfernen Sie Anforderungen und Ergebnisse, wenn diese nicht länger benötigt werden. Die Optionen auf der Registerkarte Allgemein in den Dialogfenstern von Storage Toolkit sind ebenfalls hilfreich, um die Ergebnisse zu verwalten.
    Anmerkung: Wenn der freie Speicherbereich in der Prüfpunktdatenbank für die Ergebnisse aus der Ausführung einer Aktionsanforderung nicht ausreicht, geht die Ausgabe vollständig verloren. Die Fehlernachricht KS3T830E SERVICE CHECKPOINT DATASET STORAGE EXHAUSTED im Protokoll RKLVLOG von Tivoli Enterprise Monitoring Server weist auf diese Bedingung hin. Im Fehlerbehebungshandbuch IBM® OMEGAMON for Storage on z/OS: Troubleshooting Guide finden Sie weitere Informationen zu diesem Thema.