Lean Six Sigma ist eine Kombination aus zwei Prozessverbesserungsmethoden: Lean und Six Sigma. Es ist darauf ausgelegt, die Organisationskosten zu senken, indem Verschwendung oder „Muda“ durch kontinuierliche Verbesserung der Geschäftsprozesse aus einem Prozess entfernt wird. Durch die Beseitigung von Verschwendung und die Reduzierung von Prozessabweichungen können Unternehmen die Gesamtqualität und Effizienz ihrer Produktion verbessern.
Unternehmen setzen Lean Six Sigma häufig ein, um Geschäftsprozesse zu verbessern, effizienter zu arbeiten und Kosten zu senken. Wer die Prozesse im Griff hat, kann Ordnung ins Chaos bringen.
Die Lean Six Sigma-Methode fordert Unternehmen auf, zu definieren, zu messen, zu analysieren, zu verbessern und zu kontrollieren (DMAIC) und legt damit den Grundstein für ein erfolgreiches Lean Six Sigma-Prozessverbesserungsprojekt.
Der erste Schritt, das „Definieren“, beinhaltet ein gründliches Verständnis der Prozesse. Dazu sollte ein Unternehmen die Prozesse genau so modellieren, wie sie heute existieren. Dies ist keine Übung zur Beschreibung eines zukünftigen Zustands oder einer Wunschliste. Die Dokumentation des Ist-Zustands hilft allen Teammitgliedern, gemeinsam ein gemeinsames Verständnis des Prozesses von Anfang bis Ende zu entwickeln. Sobald der aktuelle Prozess erfasst ist, kann das Unternehmen ihn mit Hilfe der anderen DMAIC-Schritte effektiv verbessern.
Die Prozessmodellierung hilft bei:
Einfache Tools zur Diagrammerstellung helfen bei der Definition eines anfänglichen Geschäftsprozesses und bieten eine gute Möglichkeit, Prozesse von Haftnotizen in ein digitales Format zu übertragen. Wenn jedoch unternehmensweite Zusammenarbeit und Echtzeit-Change-Management wichtig sind, könnte ein dediziertes Prozessmodellierungstool die bessere Wahl sein.
Einfache Diagrammwerkzeuge bieten nicht die nötigen Funktionen, um die nächste Stufe echter Prozessverbesserung zu erreichen. Einfache Diagrammwerkzeuge bieten oft nicht die Möglichkeit, Daten zu Aktivitäten wie Rolle, Zeit, Kosten und Informationen über Lieferanten, Inputs, Prozesse, Outputs und Kunden (SIPOC) hinzuzufügen. Erst dadurch wird aus einer statischen Prozesskarte ein dynamisches, datenreiches Prozessmodell, das eine kontinuierliche Verbesserung ermöglicht. Durch den Wechsel zu einer dedizierten Prozessmodellierungssoftware wie IBM Blueworks Live können Unternehmen Daten eingeben, um Prozesslandkarten in Prozessmodelle umzuwandeln und gleichzeitig eine Versionskontrolle zu implementieren, die Teams synchronisiert hält und eine effektive Prozessmodellierungslösung im gesamten Unternehmen standardisiert.
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