Europe & MEA Supply Chain Academy, kostenlose digitale On-Demand-Veranstaltung

Nehmen Sie an 8 On-Demand-Digitalakademien teil, in denen Sie erfahren, wie Sie Ihre Lieferkette neu erfinden können. Wir bringen Lösungsingenieure, einen leitenden IDC-Analysten, führende Berater und Branchenexperten zusammen, um die Beispiele und Anwendungsfälle aus der Praxis sowie die Technologie, Prozesse, Lösungen und Best Practices zu diskutieren und um die einzigartigen Probleme zu lösen, mit denen Sie heute konfrontiert sind.

Webinar

Wie erstellt man eine ausfallsichere Lieferkette

Der Schwerpunkt ist der gemeinsame Austausch und unsere Experten werden Perspektiven zeigen, wie wir die Folgen von COVID-19 im Supply Chain wieder überwinden können.

Im kurzen Webinar konzentrierten wir uns auf zwei Themenbereiche:

  • auf Ansätze, um auch Änderungen im Verbraucherverhalten zu reagieren und
  • auf Möglichkeiten die Lieferketten im Supply Chain zukünftig widerstandsfähiger zu gestalten.

Was ist Auftragsverwaltung?

Die Auftragsverwaltung beginnt, wenn ein Kunde einen Auftrag erteilt, und endet, wenn er sein Paket oder die Dienstleistung erhalten hat. Damit kann ein Unternehmen den gesamten Abwicklungsprozess koordinieren – von der Auftragserfassung über den Bestand und die transparente Lieferung bis zur Serviceverfügbarkeit. Je nach den Anforderungen eines Unternehmens können damit unterschiedliche Workflows verbunden sein, doch in der Regel umfasst die Auftragsverwaltung drei Schritte:

1

Auftragserteilung

Der Kunde erteilt den Auftrag über ein automatisiertes Formular. Ein Vertriebsmitarbeiter überprüft die Details und bestätigt den Auftrag.

2

Auftragserfüllung

Ein Lagermitarbeiter bestätigt die Versanddetails, erstellt eine Rechnung und führt den Auftrag aus. Dazu gehört die Zusammenstellung, die Verpackung und der Versand der Bestellung.  

3

Bestandsmanagement

Die Lagerbestände werden überwacht, während sie in Abhängigkeit von der Nachfrage des Unternehmens fluktuieren.  

Was ist Omni-Channel-Auftragsverwaltung?

Was ist ein Auftragsverwaltungs- system?

Ein Auftragsverwaltungssystem – oder Order Management System (OMS) – ist eine digitale Lösung zur Verwaltung des Auftragslebenszyklus.¹ Es verfolgt alle Informationen und Prozesse, einschließlich Auftragseingabe, Bestandsverwaltung, Abwicklung und After-Sales Service. Ein OMS sorgt für Transparenz sowohl für das Unternehmen als auch für den Kunden. Unternehmen erhalten in Echtzeit Einblick in den Bestand, und die Kunden können ermitteln, wann eine Bestellung eintrifft.

Warum Auftragsverwaltung wichtig ist

Die Auftragsverwaltung hat Berührungspunkte mit praktisch jedem System und Prozess in der Lieferkette. Die meisten Unternehmen haben keine interne Auftragsverwaltung mehr. Sie beziehen mehrere Partner ein, z. B. Lieferanten für Teile und Komponenten, Services für Montage und Verpackung oder Lieferzentren. Dadurch verringert sich die Transparenz und Unternehmen verlieren leicht die Kontrolle über einen Auftrag. Das zieht kostspielige manuelle Prozesse nach sich, um den Auftrag ohne Fehler abzuschließen und zu liefern. Ein OMS trägt zur Kostenkontrolle und Umsatzgenerierung bei, da es manuelle Prozesse automatisiert und Fehler reduziert.

Extern hat die Auftragsverwaltung direkten Einfluss darauf, wie ein Unternehmen oder eine Marke von den Kunden wahrgenommen wird. In einer Omni-Channel-Umgebung erwarten die Kunden ein nahtloses Erlebnis. Ein Kunde kann z. B. online bestellen, aber Fragen haben und die Bestellung über ein Call-Center abschließen. Während der Abwicklung seiner Bestellung erwartet der Kunde aktuelle Informationen, z. B. per E-Mail. Wenn ein Problem auftritt, kann es sein, dass der Kunde das Produkt physisch zurückgeben möchte, z. B. in einer Filiale. Jeder Punkt in diesem Prozess bietet die Möglichkeit, ein überzeugendes Kundenerlebnis zu bieten und damit die Kundenbindung zu stärken und Umsätze zu steigern. Omni-Channel-Prozesse bieten zudem die Möglichkeit für Up-Selling- und Cross-Selling-Empfehlungen und damit für höhere Umsätze.

Lesen Sie, warum IBM von der IDC als Leader eingestuft wurde

Forrester Consulting: The Total Economic Impact of IBM Sterling Order Management

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Forrester Consulting: The Omnichannel Maturity Assessment

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IBM Sterling Order Management: Der perfekte Auftrag

Kunden möchten mehr Lieferoptionen haben. Stellen Sie sie zufrieden, ohne dass dies Ihre Gewinne schmälert. Hier erfahren Sie mehr.

Schlüsselfunktionen einer effektiven Auftragsverwaltung

Transparenz

Transparenz
Betrachten Sie die gesamte Lieferkette und grenzen Sie Ereignisse ein, um Probleme vorherzusehen und effizientere Prozesse zu entwickeln.

Intelligente Funktionen

Intelligente Funktionen
Optimieren Sie Prozesse für die Auftragsverwaltung entsprechend den Geschäftsregeln und Leistungszielen im Unternehmen.

Flexibilität

Flexibilität
Unterteilen Sie Aufträge oder Ereignisse in eindeutige Arbeitselemente, die an die entsprechenden Systeme oder Ressourcen geleitet werden können.

Bestandsinformationen in Echtzeit

Bestandsinformationen in Echtzeit
Sie erhalten eine zentrale Bestandsübersicht, die zeigt, welche Artikel auf Lager sind, welche gerade geliefert werden und wie hoch der derzeitige Bedarf ist. So müssen Sie weniger häufig Lieferungen beschleunigen oder einen übermäßig hohen Sicherheitsbestand vorhalten.

Planung von Lieferung und Service

Planung von Lieferung und Service
Stimmen Sie die Lieferzusagen mit Bestand, Ressourcen sowie Know-how ab und schaffen Sie die Grundlagen für eine effizientere Bearbeitung von Serviceanfragen.

Technologien zur Kundenbindung

Technologien zur Kundenbindung
Geben Sie den Mitarbeitern mit Kundenkontakt Informationen über den Kunden, den nachgelagerten Bestand und Ressourcen an die Hand, damit sie Transaktionen effizienter ausführen können.

Optimierung der Abwicklung

Optimierung der Abwicklung
Analysieren Sie Daten und empfehlen Sie Optionen, die die Lieferwünsche der Kunden, die Lieferzeit und die Kosten berücksichtigen.

Kundenreferenzen

Lösungen

Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Auftragsverwaltung

Welche grundlegenden Schritte gibt es bei der Auftragsverwaltung?

  • Verfügbarkeit von Lagerbeständen. Das Kunden- oder Vertriebsteam prüft im Zusammenhang mit verschiedenen Produkten oder Services, ob der zugehörige Lagerbestand verfügbar ist.
  • Bestellung. Der Kunde kann Bestellungen über eine Reihe verschiedener Kanäle übermitteln: Internet, mobiles Gerät, Call-Center, Filiale, Onlinemarktplatz und andere.
  • Verifizierung. Ein Vertriebsmitarbeiter oder ein automatisiertes System überprüft zusammen mit dem Kunden, ob die Bestellung übermittelt wurde und sammelt oder speichert die für die Bestellung relevanten Daten: Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Werbecodes und andere Daten.
  • Zuverlässiger Bestand. Ein System oder ein Mitarbeiter gleicht das Produkt oder den Service zur Auftragsabwicklung ab.
  • Abwicklung. Das Produkt wird über einen Vertriebskanal versendet, z. B. Versand ab Lager oder Lieferzentrum, Versand ab Geschäft, Abholung im Geschäft, Online-Download – oder ein Verkäufer übergibt den Artikel einfach direkt. Die Abwicklung wird ebenfalls überprüft – der Kunde nimmt einen Service nach Abschluss ab.
  • Service: Terminvereinbarung, Planung von Installations- oder Lieferservices oder sogar Austausch oder Rückgabe eines Produkts.² Dies kann der erste Schritt in einem neuen Geschäftsprozess sein, kann aber ebenso mit der Auftragsverwaltung verbunden sein.

Welche Trends führen zu komplexeren Prozessen bei der Auftragsverwaltung?

Die Auftragsverwaltung kann schnell komplex werden, insbesondere bei großen Mengen oder wenn mehrere Vertriebs- und Lieferkanäle berücksichtigt werden müssen. Diese Trends erhöhen die Komplexität:

  • Mehrere Kanäle. Mehrere Filialen oder Standorte, Onlinekanäle und Call-Center, um Geschäfte zu tätigen und Bestellungen zu verwalten. Transaktionen und Kundeninteraktionen erfolgen in jedem Verkaufskanal eigenständig.
  • Omni-Channel. Die Möglichkeit für Kunden, nahtlos über verschiedene Kanäle Geschäfte zu tätigen, und für Unternehmen, Prozesse so anzupassen, dass sie die Erwartungen der Kunden erfüllen. Beispiel: Ein Kunde kauft online ein, ändert die Bestellung über ein Call-Center und holt die bestellten Artikel in einer Filiale ab.

Computergestützte Order Management Systeme (OMSs) haben sich weiterentwickelt und können die immer größere Komplexität bewältigen und dazu beitragen, Aufträge effizienter und profitabler zu bearbeiten.

Was ist verteilte Auftragsverwaltung?

Im Mittelpunkt eines OMS steht die DOM-Funktionalität (Distributed Order Management, verteilte Auftragsverwaltung). Hierbei handelt es sich um Software, über die ein OMS Aufträge auf intelligente Weise an die optimalen Zielpositionen oder Ressourcen zur Abwicklung weiterleiten kann. DOM ist bei der Verwaltung der Geschäftsprozesse im Zusammenhang mit einem Auftrag besonders wichtig. Es trägt zu einem nahtlosen Kundenerlebnis in allen Verkaufskanälen bei.

Von welchen Omni-Channel-Funktionen könnte mein Unternehmen profitieren?

Mit unserem Rechner für die Vorteile der Auftragsverwaltung erhalten Sie eine Schätzung, in welchem Umfang Omni-Channel-Funktionen wie BOPIS, BORIS und Ship-from-Store im Laufe der Zeit die Bruttomargen steigern können.

Wie sieht die Zukunft der B2B-Auftragserfüllung aus?

Wie kann ich mit einem Experten sprechen?

Sprechen Sie mit einem Experten, um zu erfahren, wie Ihnen das Auftragsmanagement zu Kosteneinsparungen und finanziellen Vorteilen verhelfen kann.

Quelle

¹ „What is an OMS and why do I need one“, George Kokoris, Supply Chain 24/7, 28. Juni 2018

² „What are the basic steps for order management“, Revathi Karthik, Quora, 27. September 2017