Schlüsselfunktionen des IBM Power System S914

Leistungsstarker 1-Socket-Server mit bis zu acht aktiven Kernen

Ein 1-Socket-Server mit bis zu acht aktivierten Kernen und E/A-Konfigurationsflexibilität. Der Server verfügt über eine vollständig aktivierte IBM® POWER9™-Prozessormodulkonfiguration in einer 19-Zoll-Rackeinheit im Formfaktor 4U (EIA-Einheiten) mit 4, 6 und 8 Kernen bis zu 3,8 Ghz. Bis zu 1024 GB DDR4-Speicher mit einer Geschwindigkeit von 2133, 2400 und 2666 Mbit/s.

Speichersubsystem (RAS)

Der Speicher verfügt über Schaltungslogik zur Fehlerprüfung und -korrektur (Error Detection and Correction Circuitry, ECC). Der Ausfall eines bestimmten Speichermoduls innerhalb der ECC lässt sich daher beheben, sofern kein anderer Fehler vorliegt. Ein zusätzlicher DRAM-Speicher pro Rang an jedem Speicheranschluss ermöglicht den dynamischen Austausch von DRAM-Einheiten zur Laufzeit. Dynamisches Freihalten von Spuren auf dem DMI-Link ermöglicht die Reparatur einer fehlerhaften Datenspur.

Vollständige PCIe Gen4-Architektur

Das System bietet grundlegende 18 SFF-3-Positionen/Dual IOA mit Schreibcache und 12 SFF-3-Positionen/RDX-Positionen; ein Split-Feature für 6+6 SFF-Positionen mit der Möglichkeit, einen zweiten SAS Controller hinzuzufügen; sowie 12 SFF-3-Positionen/RDX-Position/2 EXT PT.

Funktionen für die Prozessorverfügbarkeit

Der POWER9-Prozessor bietet Processor Instruction Retry bei einigen transienten Fehlern und Alternate Processor Recovery bei einer Reihe von Fehlern im Zusammenhang mit Prozessorkernen. Diese führen zu einer signifikanten Reduzierung sowohl von logischen (Hard Error) als auch vorübergehenden (Soft Error) Fehlern im Prozessorkern.

Optionale und integrierte Features

Optionales PCIe Gen4-Laufwerk mit zwei U.2-Modulsteckplätzen sowie Erweiterungsmöglichkeiten für das EXP24SX SFF Gen2-Fach und Hot-Swap PCIe Gen4-Steckplätze. Integrierte Leistungsmerkmale: Serviceprozessor; EnergyScale-Technologie; Hot-Swap- und redundante Kühlung; USB 3.0-Anschlüsse; zwei HMC-Anschlüsse; und ein Systemanschluss mit RJ45-Connector.

Cacheverfügbarkeit

Die L2- und L3-Caches im POWER9-Prozessor im Hauptspeicherpuffer-Chip sind mit einem Doppelbit-Erkennungscode (Double-Bit-Detect, Single-Bit-Correct Error Detection Code, ECC) geschützt. Ein Schwellenwert für in Cachezeilen ermittelte korrigierbare Fehler kann außerdem dazu führen, dass die Daten in den Cachezeilen gelöscht und die Cachezeilen nicht weiter genutzt werden, ohne dass ein Neustart in der PowerVM-Umgebung erforderlich wird.

Integrierter PowerVM-Hypervisor – ohne gesonderte Berechnung

PowerVM ist ein Cloud-optimierter Hypervisor, der auf jedem POWER9-Server ohne gesonderte Berechnung integriert ist. PowerVM reduziert Gemeinkosten durch Workload-Konsolidierung und Funktionen zur Kapazitätsplanung.

Live Partition Mobility

Mit Live Partition Mobility können Benutzer eine Partition, die auf einem POWER-System läuft, auf ein anderes POWER-System migrieren, ohne den Betrieb zu unterbrechen. Bei der Migration wird die gesamte Systemumgebung, einschließlich Prozessorstatus, Speicher, der angeschlossenen virtuellen Geräte und verbundenen Benutzer, übertragen. Bei einer geplanten Außerbetriebnahme einer Partition zur Reparatur von Hardware- und Firmwarefehlern ist die Betriebssystem- und Anwendungsverfügbarkeit durchgehend sichergestellt.

So einfach wie ein QR-Scan

Verschaffen Sie sich Zugang zu wichtigen Kundenservice-Funktionen, indem Sie die auf dem System angebrachten QR-Beschriftungen scannen, um über ein Mobilgerät wichtige Servicefunktionen abrufen zu können. Nach dem Scannen einer QR-Beschriftung wird diese an eine für diesen Server spezifische Landing-Page weitergeleitet, die zahlreiche wichtige Servicefunktionen umfasst, sich aber physisch auf dem Server befindet. Dazu gehören z. B. Installations- und Reparaturanweisungen, Servicediagramme und das Nachschlagen von Referenzcodes.

Serviceprozessor

Der Serviceprozessor ermöglicht die Diagnose, die Überprüfung des Status und die Ermittlung des Betriebszustands eines Systems. Er besitzt eine eigene Stromversorgung und benötigt keine Systemprozessor-Ressourcen zur Ausführung seiner Aufgaben.