Die Professional Provident Society (PPS)
Erfolgreich mit einer noch nie dagewesenen Flexibilität auf dem südafrikanischen Versicherungsmarkt
Man and woman utilizing a tablet

Ein südafrikanischer Spezialversicherer verbesserte seine Markteinführungsgeschwindigkeit durch eine Änderung seiner IT-Architektur und seiner Geschäftsprozesse in einem für den lokalen Markt unerreichten Maße (IBM MQ).

Aufgabenstellung – die Geschichte

Die Professional Provident Society (PPS), ein führender südafrikanischer Anbieter von Spezialversicherungen für Berufstätige, musste auf die veränderten Kundenbedürfnisse und den verschärften Wettbewerb reagieren. 

Umsetzung

Vor diesem Hintergrund implementierte die PPS als erstes Unternehmen auf dem Markt eine serviceorientierte End-to-End-Architektur, die es dem Unternehmen ermöglichte, der Konkurrenz mit einer noch nie dagewesenen Rate an Produkteinführungen um Längen vorauszueilen.

Ergebnisse 50 %
weniger Kosten für die Anwendungsentwicklung
80%ige
Abnahme der Prüfungsfeststellungen
90 %
des Systemcodes eliminiert
Aufgabenstellung – die Geschichte
Hindernisse für Innovation

Die Professional Provident Society bietet Versicherungsprodukte auf einem hochspezialisierten Markt an: Berufstätige mit Hochschulabschluss wie Ärzte und Anwälte. 

 

Auch wenn das Unternehmen in seinem Bereich führend ist, setzte der zunehmende Wettbewerb PPS unter Druck, Innovationen zu entwickeln und neue Produkte auf den Markt zu bringen. Die Natur seiner Legacy-Systeme machte die Anwendungs- und Produktentwicklung jedoch komplex, kostspielig und risikobehaftet. Infolgedessen dauerte es Jahre, bis neue Produkte eingeführt werden konnten. In der Tat hatte PPS in drei Jahren nur ein einziges neues Versicherungsprodukt auf den Markt gebracht.

Das meiste, was wir zur Einführung eines neuen Produkts tun müssen, ist jetzt leicht zu bewerkstelligen ... Alles ist wesentlich effizienter als zuvor. Stephan Clark Head of Business Applications PPS
Umsetzung – die Geschichte
Eine komplette Überholung

Um die infrastrukturellen Hindernisse zu überwinden, musste die PPS ihren Ansatz grundlegend ändern – schrittweise Fortschritte in der Leistungsfähigkeit würden nicht ausreichen. PPS wusste, dass seine Konkurrenten vor ähnlichen Entwicklungsherausforderungen standen. Und so beschloss das Unternehmen, den mutigen Schritt einer kompletten Erneuerung seiner Systeme zu wagen und sein Geschäft neu zu erfinden.

 

Die PPS wusste von Anfang an, was sie für die Transformation brauchte. Ihre Stärke lag in dem Wissen, was ein Versicherungsunternehmen braucht, um effizient zu arbeiten. Man brauchte also nur das technische Know-how, um es umzusetzen. Dieses Fachwissen fand PPS bei dem IBM Geschäftspartner Silvermoon Business Systems, einem Unternehmen, das sich auf modulare, serviceorientierte Anwendungen spezialisiert hat, die strikt dem Modell der Versicherungsanwendungsarchitektur folgen.

 

Das Herzstück der Infrastruktur besteht aus IBM MQ und IBM WebSphere Business Integration Server, welche die Interaktionen zwischen den modularen, serviceorientierten Anwendungskomponenten von Silvermoon steuern. Für die Entwicklung neuer Produkte werden die IBM® Rational Rose-Tools verwendet, die Infrastruktur wird auf IBM System xTM-Servern betrieben und die Daten werden in einem Storage Area Network auf der Basis von IBM Data Storage gespeichert. IBM Global Business Services spielte ebenfalls eine Rolle und bot PPS Schulungen an.

Erfolgsgeschichte
Beispielloser Erfolg

In einer so konservativen und risikoscheuen Branche wie der Versicherungsbranche war die Bereitschaft zu einer solch dramatischen Veränderung bemerkenswert und auf dem heimischen Markt beispiellos. Aber der Schritt hat sich gelohnt, und die Ergebnisse sind erstaunlich. In weniger als einem Jahr hat die PPS neun neue Produkte auf den Markt gebracht und damit ihre Konkurrenz verblüfft.

 

PPS war nicht nur in der Lage, neue Produkte in einem noch nie dagewesenen Tempo einzuführen. Darüber hinaus macht der modulare Aufbau der Infrastruktur die Modifizierung dieser Produkte sehr einfach. Stephan Clark, Head of Business Applications, erklärt dazu: „Unsere Konkurrenten haben auf eine unserer neuen Produkteinführungen mit einem eigenen Angebot reagiert. Aber innerhalb weniger Wochen waren wir in der Lage, unser Angebot anzupassen. Dank unserer neu gewonnenen Flexibilität konnten wir unsere Konkurrenten völlig unvorbereitet treffen.“

 

Die Neuerfindung der Geschäftsabläufe bei PPS führte zu einer Reihe von Vorteilen, die über das unmittelbare Ziel einer schnelleren Markteinführung hinausgehen. Ein wichtiger Vorteil der IBM Insurance Application Architecture (IAA) besteht darin, dass sie eine umfassende, validierte Struktur für das gesamte Unternehmen bietet, die PPS dabei hilft, aufsichtsrechtliche Prüfungen zu erfüllen. Wie in den meisten Ländern der Welt ist auch die Versicherungsbranche in Südafrika sehr streng reguliert, wobei die Unternehmen regelmäßig auf die Einhaltung der entsprechenden Vorschriften geprüft werden. Durch die Einführung der IAA-Prinzipien konnte PPS seine Prüfungsfeststellungen (Aspekte, die Abhilfemaßnahmen erfordern) um 80 % reduzieren. Außerdem führen die neuen Anwendungen zu besseren Geschäftsergebnissen, da die Kontrollen für den Prämieneinzug deutlich verbessert wurden.

 

Laut David Gnodde, Chief Operating Officer, hat es viel Mut erfordert, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und Technologie für Innovationen zu nutzen. „Das, was wir getan haben – die konsequente Übernahme einer bewährten Architektur und der Einsatz einer darauf basierenden serviceorientierten Architektur – ist in gewisser Weise einfach. In dieser Branche und auf diesem Markt bedeutet eine grundlegende Veränderung, wie wir sie vorgenommen haben, jedoch eine völlig neue Art und Weise der Geschäftstätigkeit. Unsere Konkurrenten sind so sehr auf den vermeintlichen Wert ihrer bestehenden Prozesse, Systeme und Angebote fixiert, dass sie nicht bereit sind, sich von ihnen zu lösen oder gar zu erkennen, dass diese Altlasten sie tatsächlich behindern.“

 

PPS hat die Spielregeln neu definiert, indem es sich auf den Kern des Geschäfts konzentriert und darüber nachgedacht hat, wie diese Kernfunktionen besser funktionieren können. Gnodde sagt: „Unsere End-to-End-Implementierung der IAA hat uns diesen soliden Kern gegeben. Darauf können wir aufbauen und der Konkurrenz einen großen Schritt voraus sein.“

Logo von PPS
Die Professional Provident Society (PPS)

Seit ihrer Gründung im Jahr 1941 ist die Professional Provident Society (PPS) (Link befindet sich außerhalb von ibm.com) die einzige Finanzdienstleistungsgesellschaft in Südafrika, die sich ausschließlich auf akademische Fachkräfte konzentriert. Sie bietet ihren Mitgliedern, deren Familien und Partnern maßgeschneiderte Versicherungs-, Investitions- und Gesundheitslösungen, um ihnen während ihres Arbeitslebens und im Ruhestand Wohlstand, Ruhe und Sicherheit zu bieten.

Machen Sie den nächsten Schritt

Um mehr über die in diesem Artikel vorgestellten IBM Lösungen zu erfahren, wenden Sie sich bitte an Ihren IBM Ansprechpartner oder IBM Business Partner oder besuchen Sie folgende Websites:

 

Fußnoten

© Copyright IBM Corporation 2018

IBM Corporation,
Software Group (oder jeweilige Abteilung oder keine Abteilung) Route 100, Somers, NY 10589, USA

Hergestellt in den Vereinigten Staaten von Amerika, Dezember 2018

IBM, das IBM Logo und ibm.com sind Marken der IBM Corporation in den USA und/oder anderen Ländern. Weitere Produkt‐ und Servicenamen können Marken von IBM oder anderen Unternehmen sein. Eine aktuelle Liste der IBM Marken finden Sie auf der
Webseite „Copyright- und Markeninformationen“ unter www.ibm.com/de-de/legal/copytrade.shtml.

Das vorliegende Dokument ist ab dem Datum der Erstveröffentlichung aktuell und kann jederzeit von IBM geändert werden. Nicht alle Angebote sind in allen Ländern verfügbar, in denen IBM tätig ist.

DIE INFORMATIONEN IN DIESEM DOKUMENT WERDEN OHNE JEGLICHE AUSDRÜCKLICHE ODER STILLSCHWEIGENDE GARANTIE ZUR VERFÜGUNG GESTELLT, EINSCHLIESSLICH DER GARANTIE DER MARKTGÄNGIGKEIT, DER EIGNUNG FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK UND DER GARANTIE ODER BEDINGUNG DER NICHTVERLETZUNG VON RECHTEN. Die Garantie für Produkte von IBM richtet sich nach den Geschäftsbedingungen der Vereinbarungen, unter denen sie bereitgestellt werden.