Die auf IBM watsonx.data basierende Plattform kombiniert hybride Abfragen und sichere Bereitstellung für regulierte Rechtsumgebungen
Juristische Forschung erfordert mehr als Schnelligkeit; sie verlangt Präzision, Vollständigkeit und überprüfbare Zitate. Anwaltskanzleien und Rechtsabteilungen, die an Hunderttausenden von Dokumenten arbeiten, können sich keine Teilantworten oder Halluzinationen leisten. „70% der Antwort“ zu erhalten, birgt ein echtes Risiko.
Moderne KI-Techniken wie semantisches Retrieval und Retrieval-Augmented Generation (RAG) sind vielversprechend, aber ihre Skalierung in regulierten Umgebungen stellt eine Herausforderung dar. Sensible Rechtsdaten – die häufig personenbezogene Daten (PII) oder Gesundheitsdaten (PHI) enthalten – müssen unter Umständen aufgrund regulatorischer oder risikobedingter Einschränkungen lokal verbleiben.
Shorthills AI hat sich zum Ziel gesetzt, einen produktionsreifen KI-Rechtsassistenten zu entwickeln, der nachvollziehbare, aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtete und zitatgestützte Antworten liefert und gleichzeitig sicher im Unternehmensmaßstab arbeitet.
Shorthills AI arbeitete mit IBM zusammen, um eine produktionsfähige hybride Suchplattform unter Verwendung von IBM® watsonx.data® und Langflow zu entwickeln. Das Team entwarf eine modulare Architektur, die Keyword-, Vektor- und Graphensuche kombiniert.
Dokumente wurden in einen sicheren Data Lake eingelagert, intelligent mit Entitätsextraktion (z. B. Richternamen, Falltypen, Zitate) ergänzt und bereichert. Die Einbettungen wurden in watsonx.data gespeichert, um eine hybride Suche in großem Umfang zu ermöglichen. Eine Routing-Schicht lenkte die Anfragen an die optimale Suchmethode – Stichwort für Dokument-IDs, Vektor für semantische Fragen und Graph für tiefergehende juristische Schlussfolgerungen – und achtete dabei auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Kosten, Geschwindigkeit und Relevanz.
Dieser Ansatz hat die Arbeitsabläufe in der Forschung grundlegend verändert: von manuellen und fragmentierten Suchvorgängen hin zu einer automatisierten, kontextbezogenen Suche mit Zitaten und Neubewertung zur Sicherstellung der Genauigkeit.
Mit IBM watsonx.data erzielte Shorthills AI messbare Verbesserungen: eine 4-fache Steigerung der Vollständigkeit, eine 9-fache Steigerung der Vielfalt der juristischen Argumente und eine über 60%ige Verbesserung der Trefferquote und Präzision. Die Suchzeiten verkürzten sich, während sich die Relevanz verbesserte, so dass die Rechtsteams mehrere Gründe für eine Widerlegung und eine unterstützende Rechtsprechung zuverlässiger aufdecken konnten.
Forscher erhalten nun umfassendere, durch Zitate untermauerte Ergebnisse anstelle von Teilantworten. Die Plattform ist skalierbar, sicher und für lokale Bereitstellungen geeignet, die in regulierten Branchen erforderlich sind.
Mit Blick auf die Zukunft plant Shorthills AI, die Lösung um KI-Agenten zu erweitern, die Antworten entwerfen, Ergebnisse zusammenfassen und Workflows automatisieren können – wodurch die Zusammenarbeit mit IBM als langfristiger Technologiepartner vertieft wird.
Shorthills AI wurde 2018 gegründet und ist ein Technologieunternehmen, das sich auf generative KI und Datentechniklösungen spezialisiert hat. Mit einer globalen Präsenz in den USA, Indien, Kanada und Australien betreut es Kunden aus den Bereichen Recht, Gesundheitswesen und Unternehmen und entwickelt skalierbare KI-Systeme, die durch intelligente Automatisierung und fortschrittliche Suche messbaren ROI erzielen.
© Copyright IBM Corporation März, 2026.
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Die Beispiele dienen nur zur Veranschaulichung. Die tatsächlichen Ergebnisse variieren je nach Clientkonfiguration und -bedingungen. Daher können keine allgemein erwarteten Ergebnisse bereitgestellt werden.