Shikoku Electric Power trieb ein langfristiges, auf drei Jahre angelegtes Projekt stetig voran und schloss die vollständige Umstellung auf S/4HANA wie geplant während der Golden Week 2025 ab. Seitdem läuft das System weiterhin einwandfrei, ohne dass es zu Problemen hinsichtlich der Verarbeitungsleistung oder der Stabilität gekommen wäre.
Darüber hinaus konnte die Servermigration – die zuvor etwa fünf Tage in Anspruch genommen hatte – durch den Einsatz der Remote-Copy-Funktion von IBM Storage in nur einem Tag abgeschlossen werden. Diese erhebliche Verkürzung der Ausfallzeiten ermöglichte es, die Migration durchzuführen und dabei Phasen mit erheblichen Auswirkungen zu vermeiden, was wesentlich zur Gewährleistung der Geschäftskontinuität beitrug.
Darüber hinaus konnte das Unternehmen durch die Optimierung der Ressourcen mithilfe der IBM Power-Virtualisierungstechnologie die Kosten für Serversoftware um rund 54 Millionen Yen senken. Die flexible CPU-Zuweisung durch den Shared Processor Pool gewährleistete Stabilität, selbst wenn während der Entwicklungs- und Testphasen mehrere Server gleichzeitig liefen, wodurch die Risiken während der Migrationsphase erheblich gemindert wurden.
Die aus dieser Initiative gewonnenen Erkenntnisse dürften für die für das Geschäftsjahr 2026 geplante EAM-Migration von Nutzen sein. Ansätze wie eine schrittweise Dimensionierung, Migrationsmethoden, die Speicherfunktionen nutzen, um Ausfallzeiten zu minimieren, sowie eine Ressourcenplanung, die einen stabilen Betrieb auch in einer Koexistenzumgebung gewährleistet, werden sich ebenfalls bei ähnlichen groß angelegten Überarbeitungen von Kernsystemen als wirksam erweisen.
Neben einer verbesserten Wartbarkeit und Bedienbarkeit durch die Ermöglichung eines zentralisierten Betriebs von ERP-Systemen – einschließlich Produktions-, Test- und Entwicklungsumgebungen – unterstützt der IaaS-Dienst „Power Virtual Server“ von IBM Power das Cloud-ERP-System von SAP (RISE with SAP). Dies erleichtert die Umsetzung künftiger Migrationen in Cloud-Umgebungen. Es wird erwartet, dass diese Ergebnisse bei der Bewältigung von Herausforderungen wie der Senkung der Kosten für Softwarelizenzen, der Reduzierung der Serveranzahl und der Einsparung von Rack-Platz hilfreich sein werden.
Teruyuki Hamagami, Leiter der Gruppe für Infrastrukturentwicklung und -optimierung in der Abteilung für Informationssysteme bei Shikoku Electric Power (Stand: März 2026), erklärt: „Wir setzen IBM Power bereits seit einiger Zeit ein.“ Es handelt sich um eine hervorragende, robuste Plattform, und wir haben bislang keine Ausfälle der Infrastruktur verzeichnet. Wir setzen großes Vertrauen in IBM Power als Grundlage für kritische Systeme, die eine hohe Verfügbarkeit erfordern. „Zudem hat sich die Leistung pro Kern erheblich verbessert, und wir freuen uns auf eine noch stärkere Integration in der Zukunft.“