Wie IBM HR die Skalierung von Personalanalysen durch den Einsatz von watsonx BI vorantreibt
Im Zentrum von IBM steht die Personalabteilung vor der Herausforderung, eine datengesteuerte Kultur im gesamten Unternehmen zu etablieren.
Die Personalabteilung von IBM hatte bereits eine solide Grundlage für Personenanalysen geschaffen. Die Daten wurden in einem Lakehouse konsolidiert, und Self-Service-Dashboards standen berechtigten Nutzern im gesamten Unternehmen zur Verfügung. Infolgedessen stieg die Nutzung stetig um mehr als 20 % pro Jahr, da die IBM-Mitarbeiter zunehmend sicherer im Umgang mit Business-Intelligence-(BI)-Berichten zur Analyse von Personaldaten wurden. Doch mit dem Wachstum entstand eine neue Herausforderung.
Mit der Ausweitung der Nutzung auf Führungskräfte, Manager und andere nicht-technische Anwender neben den HR-Analysten wurde deutlich, dass Dashboards allein nicht ausreichen. Diese Nutzer arbeiteten nicht täglich mit HR-Daten. Oft wissen sie nicht, welche Filter sie anwenden sollen, wie Metriken definiert sind oder welches Dashboard für welche Fragestellung geeignet ist. Zudem sind Fragestellungen rund um die Belegschaft selten eindimensional, sondern kontextabhängig, vielschichtig und erfordern häufig die Kombination mehrerer Datenpunkte.
HR-Teams investieren weiterhin viel Zeit in die Interpretation von Daten für andere, während Führungskräfte Schwierigkeiten haben, komplexe Dashboards effizient zu nutzen. Der Bedarf ist eindeutig: Personaldaten müssen zugänglich, intuitiv, interaktiv und nahtlos in die täglichen Workflows integriert sein, ohne dass eine übermäßige Abhängigkeit von Analysten entsteht. Ohne diesen Wandel drohen langsamere Workflows, sei es durch betriebliche Ineffizienzen oder weniger fundierte Entscheidung.
Das Pilotprojekt, das im dritten Quartal 2025 begann, erreichte bei einer Stichprobe von Nutzeranfragen eine Genauigkeit von 89,26 %. Dies gab dem Unternehmen ein hohes Vertrauen in die Qualität der Analysen. In Kombination mit transparenter Herleitung und klarer Kontextualisierung konnten Nutzer nachvollziehen, wie Antworten zustande kamen, ihre Fragen gezielt verfeinern und so Vertrauen in die Ergebnisse aufbauen.
Erste Geschäftsanwender berichten, dass sich die Zeit bis zur Beantwortung von Fragen auf Basis aggregierter Personaldaten dank der intuitiven, dialogorientierten Benutzeroberfläche von Tagen auf Minuten verkürzt hat – und das ohne die Komplexität herkömmlicher statischer BI-Tools.
IBM begann im Rahmen eines Pilotprojekts, seinen Ansatz für Business Intelligence und Analytik durch den Einsatz von watsonx® BI grundlegend zu transformieren. Das Produkt bietet Generative Business Intelligence Agents (GenBI), die den Wert von Daten erschließen. Über eine dialogorientierte Benutzeroberfläche können Führungskräfte und Fachbereiche Fragen in natürlicher Sprache stellen und erhalten nachvollziehbare, erklärbare Antworten.
Die Grundlage von watsonx BI bildet seine Architektur: eine gesteuerte semantische Schicht, die HR-Logik integriert und Metriken, Filter, Zielgruppen sowie geschäftlichen Kontext definiert, um konsistente, nachvollziehbare Analysen zu liefern, die auf der Data Governance-Struktur eines Unternehmens abgestimmt sind. Ein zentraler, KI-gestützter Metrikkatalog dient als Single-Source-of-Truth, reduziert Ad-hoc-Berechnungen und ermöglicht einen sicheren, unternehmensweiten Zugriff auf Personaldaten.
Ebenso wichtig ist die Nutzung bestehender Investitionen. Bereits im Lakehouse vorhandene Daten sowie etablierte Reporting-Frameworks wie Cognos werden nahtlos integriert.Dadurch wird Doppelarbeit vermieden, die Einführung wird beschleunigt. Es entsteht Kontinuität über bestehende Tools hinweg.So wird die vorhandene Infrastruktur zu einem strategischen Enabler für skalierbare Personalanalysen.
Watsonx BI beschleunigt Business Intelligence mit KI, die ihre Herleitung transparent macht und somit das „Warum“ hinter dem „Was“ sichtbar macht. Die Lösung bietet einen klaren, nachvollziehbaren Weg von der Frage zur Antwort und zeigt, wie eine Anfrage interpretiert wird, einschließlich der genutzten Datenquellen, der verwendeten Spalten, der angewandten Filter und sogar der ausgeführten SQL Query.
Die ersten Ergebnisse aus den ersten 6 Monaten der Nutzung sind vielversprechend: Führungskräfte müssen nicht mehr tagelang auf Berichte warten, sondern erhalten schnell Antworten. HR-Teams verbringen weniger Zeit mit wiederkehrenden Datenanfragen und können sich stärker auf strategische Beratung konzentrieren. Gleichzeitig steigt die Produktivität im Bereich der Personalanalysen, da watsonx BI die Datenaufbereitung und -erklärung automatisiert und sich dabei an der definierten Geschäftslogik orientiert.
Das Pilotprojekt im Bereich Personalanalysen mit watsonx BI hat bei IBM einen grundlegenden Wandel im Umgang mit Personaldaten angestoßen und neue Wege für deren Analyse und Nutzung eröffnet. Erste Nutzer erhalten dank automatisierter Datenaufbereitung deutlich schneller Zugriff auf relevante Informationen. So können Führungskräfte beispielsweise Verteilungen kritischer Kompetenzen über Geschäftsbereiche und Regionen hinweg vergleichen und erhalten kontextualisierte Antworten. Dieser transformative Ansatz ist nicht auf HR beschränkt und lässt sich künftig auch auf andere Unternehmensbereiche übertragen. Die Gründe dafür sind klar:
Indem IBM selbst zum Client Zero wird, zeigt das Unternehmen, dass gesteuerte generative Business Intelligence Unternehmensworkflows nicht nur als Werkzeug unterstützt, sondern als neue Denkweise im Umgang mit Daten etabliert. IBMs HR-Projekt mit einem watsonx BI-Pilotprojekt ist nicht nur eine Erfolgsgeschichte, sondern auch ein Blueprint für die Zukunft der Analyse.
IBM ist ein multinationales Technologieunternehmen mit einer reichen Geschichte, die bis ins Jahr 1911 zurückreicht. Es bedient eine Vielzahl von Kunden weltweit und bietet eine breite Palette von Produkten und Dienstleistungen in den Bereichen Cloud Computing, KI, Datenanalyse und Beratung an. IBM ist für sein Engagement für Innovation bekannt, wobei der Schwerpunkt stark auf Forschung und Entwicklung liegt. Die Belegschaft des Unternehmens besteht aus talentierten Fachleuten, die zu ihrem erheblichen Umsatz und Einfluss in der Technologiebranche beitragen.
© Copyright IBM Corporation. März 2026.
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Die Beispiele dienen nur zur Veranschaulichung. Die tatsächlichen Ergebnisse variieren je nach Kundenkonfiguration und -bedingungen. Daher können keine allgemein erwarteten Ergebnisse bereitgestellt werden.