Modul Benutzersichtbarkeit
Das Modul "Benutzersichtbarkeit" verwaltet mobile Geräte basierend auf der Unternehmensverzeichnisstruktur. Mit diesem Modul können Administratoren Benutzergeräte verwalten, die zu bestimmten Gruppen gehören, und Anwendungen, Richtlinien und Inhalt Benutzergeräten zuweisen, die Teil einer bestimmten Verzeichnisgruppe sind.
Das Modul "Benutzersichtbarkeit" wird zusammen mit Ihrer Active Directory- (AD) oder LDAP-Umgebung integriert, um Benutzer, Gruppen und ihre Zugehörigkeitsbeziehungen aus dem Unternehmensverzeichnis zu erkennen. Das Modul "Benutzersichtbarkeit" erfasst Informationen zu diesen Verzeichnisobjekten und lädt diese Informationen in die MaaS360® Cloud hoch. Das Modul verwendet die Benutzer- und Gruppeninformationen, um Richtlinien, Apps und Dokumente einschließlich des verwaltungsrollenbasierten Zugriffs zuzuweisen und weiterzugeben.
Cloud Extender ® ermöglicht die AD/LDAP-Sichtbarkeit auf folgende Arten:- Erkennung von Benutzerobjekten im Verzeichnis innerhalb eines bestimmten Bereichs (keine Erfassung vertraulicher Informationen)
- Erkennung von Benutzergruppen im Verzeichnis innerhalb eines bestimmten Bereichs
- Bedarfsgesteuerte Erkennung von Mitgliedern bestimmter Gruppen. Verwenden Sie angepasste Konfigurationsoptionen, um die Daten zu beschränken, die aus einem bestimmten Bereich des Verzeichnisses exportiert werden, anstatt das gesamte Verzeichnis zu exportieren.
- Zuordnungsattribute, die vom Unternehmensverzeichnis für das Benutzerobjekt für bestimmte Anwendungsfälle gelesen werden.
Wenn das Modul für die Benutzersichtbarkeit richtig konfiguriert ist, kann der Administrator alle Benutzer und Gruppen aus dem Unternehmensverzeichnis innerhalb des IBM® MaaS360 Portals einsehen. Die MaaS360-Plattform ermöglicht es den Administratoren, diese Benutzergruppen in MaaS360 zu importieren, um eine Erkennung von Benutzern innerhalb dieser spezifischen Gruppe auszulösen.
Das Modul "Benutzersichtbarkeit" wird nach einem Zeitplan ausgeführt. Es lädt Daten (Benutzer, Gruppen, Benutzerattribute und Gruppenzugehörigkeit) inkrementell (Änderungen seit dem letzten Upload) alle vier Stunden hoch und einmal im Monat den gesamten Datenbereich. Das IBM MaaS360 Portal aktualisiert ständig alle Änderungen an Benutzerattributen oder alle Änderungen oder Löschungen von Gruppenmitgliedschaften.
Betriebsarten
- Modus Active Directory : Dieser Modus gilt speziell für Microsoft Active Directory -Umgebungen. Cloud Extender wird als Servicekonto ausgeführt und führt Scripts aus, um Benutzer und Gruppen in Ihrem Verzeichnis zu erkennen. Wenn Ihre Umgebung mehrere anerkannte Gesamtstrukturen oder Ressourcengesamtstrukturen enthält, sind zusätzliche Konfigurationsschritte erforderlich.
- LDAP-Modus: Dieser Modus wird für alle Unternehmensverzeichnisse verwendet. Der Cloud Extender bietet Standard-LDAP-Vorlagen zur Integration mit Domino LDAP, Oracle LDAP, Novell eDirectory, und OpenLDAP. Zusätzlich zu den Standard-LDAPs können Sie in diesem Modus alle angepassten LDAPs konfigurieren. Cloud Extender stellt auch eine Vorlage bereit, die Sie bei der Konfiguration von Microsoft Active Directory im LDAP-Modus unterstützt.
Berücksichtigen Sie die folgenden Richtlinien, um festzustellen, welchen Implementierungsmodus Sie für Ihre Umgebung verwenden sollten:
- Wenn Sie Microsoft Active Directory (AD) nicht verwenden, verwenden Sie den LDAP-Modus.
- Wenn Sie Microsoft Active Directory (AD) verwenden, enthält die folgende Tabelle LDAP-Optionen für Ihre Umgebung:
Tabelle 1. Feststellen, welchen LDAP-Implementierungsmodus Sie für Ihre Umgebung verwenden sollten Szenario Active Directory-Modus LDAP-Modus Funktionalität zur Beschränkung des Authentifizierungsbereichs auf eine bestimmte Organisationseinheit, untergeordnete Gesamtstruktur oder Gruppe ✓ Anforderung, dass Cloud Extender Teil Ihrer Domäne sein muss ✓ Funktionalität zur Unterstützung der Sichtbarkeit von anerkannten Gesamtstrukturen/Domänen ✓ ✓ Funktionalität zur Unterstützung der Sichtbarkeit von nicht anerkannten Gesamtstrukturen/Domänen Erfordert eine separate Instanz von Cloud Extender für jede nicht vertrauenswürdige Gesamtstruktur Erfordert eine separate Instanz von Cloud Extender für jede nicht vertrauenswürdige Gesamtstruktur Funktionalität zur Anpassung von Attributen, die von AD gelesen werden ✓ Unterstützung für benutzerdefinierte Attribute1 ✓ Funktionalität zur Anpassung von Benutzer- und Gruppenfiltern für optimiertes Benutzersuchverhalten ✓ Unterstützung für Hochverfügbarkeit Einfachheit der Konfiguration Einfach Mittel Implementierungstechnologie .NET-Bibliotheken LDAP-Bibliotheken Konfiguriert zusammen mit Benutzerauthentifizierung auf demselben Cloud Extender2 ✓ ✓
In den meisten Fällen ist der LDAP-Modus der Benutzersichtbarkeit die Implementierung der Wahl selbst in Microsoft Active Directory -Umgebungen unter Berücksichtigung der in der Tabelle aufgeführten Vorteile und der einfachen Anpassungsfähigkeit an zukünftige Anforderungen.
Voraussetzungen und Skalierung
Das Modul "Benutzersichtbarkeit" erfordert eine Instanz von Cloud Extender für LDAP oder Active Directory, die bis zu 100.000 Benutzer skaliert. Wenn Ihr Verzeichnisbereich für Cloud Extender größer als 100.000 Benutzer ist, müssen Sie zusätzliche Instanzen von Cloud Extenderimplementieren. Die folgende Tabelle enthält die Hardwarevoraussetzungen für das Modul "Benutzersichtbarkeit"
| Element | Mindestvoraussetzung |
|---|---|
| Hardwarekomponente | CPU: 2 Cores |
| Hauptspeicher: 2 GB bis 8 GB | |
| Speicher: 50 GB | |
Skalierung:
Informationen zur genauen Skalierung Ihrer Umgebung finden Sie im Cloud Extender -Skalierungsdokument unter |
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| Begrenzungen: 100.000 Benutzer | |
| Netzverkehr | Datenaustausch zwischen Cloud Extender und LDAP/AD:
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Datenaustausch zwischen Cloud Extender und MaaS360:
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Testmetriken (Nutzung basierend auf 1.000 Benutzern):
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| Active Directory | Hardwarespezifikationen erfüllen die Mindestvoraussetzungen |
| PowerShell 3.0+ installiert | |
| Windows-Betriebssystem ist mit der Domäne verknüpft | |
Servicekonto
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| LDAP | Hardwarespezifikationen erfüllen die Mindestvoraussetzungen |
Servicekonto
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Beispiel: Sie definieren ein angepasstes Benutzerattribut mit dem Namen Employee Serial Number und verwenden diesen Wert in MaaS360 -Richtlinien für die Gerätekonfiguration, Anwendungskonfiguration oder einen Teil von Identitätszertifikaten. Dieses Attribut kann mit der LDAP-Konfiguration direkt aus Ihrem Verzeichnis gelesen werden.