Dialogfenster 'Datensatz - Cluster definieren'

Dieses Dialogfenster wird verwendet, um einen IDCAMS-Befehl DEFINE CLUSTER abzusetzen, mit dem Attribute für einen gesamten Cluster sowie für die Komponenten eines Clusters definiert werden.

Die Registerkarte Optionen in diesem Dialogfenster enthält eine Reihe von Optionen, die in den folgenden drei auf Registerkarten angeordneten Unterabschnitten verfügbar sind: der Registerkarte Cluster, der Registerkarte Daten und der Registerkarte Index. Diese Registerkarten entsprechen dem zu definierenden Cluster sowie der Daten- und Indexkomponente des Clusters. Einige der Attribute werden separat für jedes der drei Elemente (Cluster, sowie seine Daten- und Indexkomponente) angegeben. Die angegebenen Werte gelten nur für das jeweilige Element.

Die Standardfunktionen eines Dialogfensters werden im Abschnitt Standardmäßige Registerkarten in den Dialogfenstern von Storage Toolkit beschrieben. Der Abschnitt enthält einen Link zu den Referenzhandbüchern für Befehle, die im Storage Toolkit verwendet werden.

Tabelle 1. Optionen für IDCAMS DEFINE CLUSTER im Dialogfenster 'Datensatz - Cluster definieren' von Storage Toolkit. Teil 1 von 3, Optionen für den Cluster
Option Beschreibung
Vollständig qualifizierter Name Geben Sie den vollständig qualifizierten Eintragsnamen für den Cluster ein. Dieser Name wird nicht an die Daten- und Indexkomponente des Clusters weitergegeben. Für von SMS und nicht von SMS verwaltete Cluster müssen die Komponentennamen in denselben Katalog aufgelöst werden, wie der Clustername des Datensatzes. Sie können separate Eintragsnamen für den Cluster, seine Datenkomponente und seine Indexkomponente definieren. Wird für die Daten- und die Indexkomponente kein Name angegeben, wird ein Namen generiert. Werden für den Cluster, die Datenkomponente und die Indexkomponente unterschiedliche Namen festgelegt, können alle diese Namen adressiert werden.
Vollständig qualifiziertes Modell Geben Sie den vollständig qualifizierten Namen des Clusters ein, der als Modell verwendet werden soll.
Speicherplatzeinheiten Wählen Sie die Einheit für den Speicherplatz aus, der im Datenträger zugeordnet werden soll. Mögliche Optionen sind 'Zylinder', Kilobyte', 'Megabyte', 'Sätze' und 'Spuren'. Geben Sie anschließend den gewünschten Wert für die ausgewählte Einheit an. Mit dem angegebenen Wert für Primär wird die anfängliche Menge an Speicherplatz festgelegt, der dem Cluster zugeordnet werden soll. Mit dem angegebenen Wert für Sekundär wird die Menge an Speicherplatz festgelegt, die immer dann zugeordnet werden soll, wenn der Cluster erweitert wird.
Datenträgerfolgenummer(n) Gibt die Datenträger an, auf denen der Speicherplatz für einen Cluster zugeordnet werden soll. Die maximale Anzahl an Datenträgerfolgenummern ist 59. Wählen Sie einen der folgenden Werte in der Liste aus:
  • Die Folgenummer eines auswählbaren Direktzugriffsdatenträgers, auf dem sich ein neuer Cluster befinden soll.

    ODER:

  • Die Folgenummer eines Direktzugriffsdatenträgers, auf dem sich ein alter Cluster befindet.

    Wenn Sie für die Option Datenträgerfolgenummer(n) einen alten Cluster auswählen, muss sich der Cluster auf dem angegebenen Datenträger befinden, damit die Zuordnung ausgeführt werden kann. Wenn Sie keinen Wert für Datenträgerfolgenummer(n) angeben, ordnet das System neue Cluster auf beliebigen auswählbaren Direktzugriffsdatenträgern zu.

Größe des Steuerintervalls Die Größe des Steuerintervalls für den Cluster.
Pufferspeicher Gibt die Mindestgröße für Puffer an. Wenn Sie keinen Wert angeben, versucht VSAM, genügend Speicherplatz für zwei Steuerbereiche für die Datenkomponente und (falls die Daten schlüsseladressiert sind) 1 Steuerbereich für die Indexkomponente (falls die Daten schlüsseladressiert sind) abzurufen.
Datenklasse Identifiziert den 1 bis 8 Zeichen langen Namen der Datenklasse für den Datensatz. Diese Messgröße stellt die Zuordnungsattribute für neue Datensätze bereit.
Benutzerkonto Geben Sie bis zu 32 Byte an Abrechnungs- und Benutzerdaten für den Datensatz an. Diese Informationen werden nur für von SMS verwaltete VSAM- und Nicht-VSAM-Datensätze unterstützt. Sie werden nur für die Datensatzebene (nicht die Memberebene) von PDSE/PDS verwendet.
Managementklasse Für von SMS verwaltete Datensätze können Sie den Namen der Managementklasse für einen neuen Datensatz eingeben.
Eigner Geben Sie den Namen des Eigners des Clusters ein.
Speicherklasse Für von SMS verwaltete Datensätze können Sie den Namen der Speicherklasse eingeben. Der Speicheradministrator definiert den Bereich der Namen, die für Speicherklassen verwendet werden können.
Katalogisieren Geben Sie den Namen des Katalogs ein, in dem der Eintrag definiert werden soll.
Löschen Gibt an, dass der Cluster mit binären Nullen überschrieben werden soll, wenn sein Eintrag im Katalog gelöscht wird.
Erneut katalogisieren Wählen Sie diese Option aus, wenn die Katalogeinträge für die Clusterkomponenten aus Informationen im VVDS erneut erstellt werden sollen, wenn auf dem primären VVDS-Datenträger gültige VVDS-Einträge gefunden werden.
Wiederverwendung Wählen Sie diese Option aus, wenn es möglich sein soll, den Cluster wiederholt als wiederverwendbaren Cluster zu öffnen.
Übergreifend Wählen Sie diese Option aus, wenn es möglich sein soll, dass ein Datensatz über die Grenzen eines Steuerintervalls hinausgeht. Ist die (mit dem Parameter RECORDSIZE definierte) maximale Länge eines Datensatzes größer als das Steuerintervall, wird der Satz auf mehrere Steuerintervalle verteilt. Mit dieser Option wird zugelassen, dass VSAM eine Steuerintervallgröße auswählt, die für den DASD optimal ist. Diese Option kann bei der Definition eines linearen Datensatzclusters nicht verwendet werden.
Geschwindigkeit Wählen Sie diese Option aus, um zu verhindern, dass die Steuerbereiche der Datenkomponente beim Laden (Erstellen) eines Datensatzes im Voraus formatiert werden.
Typ der Datenorganisation Standardmäßig ist der Typ der Datenorganisation auf INDEXED festgelegt. Verwenden Sie diese Option, um den Typ der Datenorganisation für einen Cluster anzugeben. Die folgenden Typen sind gültig: INDEXED, LINEAR, NONINDEXED oder NUMBERED.
Tabelle 2. Optionen für IDCAMS DEFINE CLUSTER im Dialogfenster 'Datensatz - Cluster definieren' von Storage Toolkit. Teil 2 von 3 (optional): Optionen für die Datenkomponente
Option Beschreibung
Vollständig qualifizierter Name Geben Sie den vollständig qualifizierten Namen der Datenkomponente ein.
Vollständig qualifiziertes Modell Geben Sie den vollständig qualifizierten Namen der Datenkomponente ein, die als Modell verwendet werden soll.
Speicherplatzeinheiten Wählen Sie die Einheit für den Speicherplatz aus, der im Datenträger zugeordnet werden soll. Mögliche Optionen sind 'Zylinder', Kilobyte', 'Megabyte', 'Sätze' und 'Spuren'. Geben Sie anschließend den gewünschten Wert für die ausgewählte Einheit an. Mit dem angegebenen Wert für Primär wird die anfängliche Menge an Speicherplatz festgelegt, der der Datenkomponente zugeordnet werden soll. Mit dem angegebenen Wert für Sekundär wird die Menge an Speicherplatz festgelegt, die immer dann zugeordnet werden soll, wenn die Datenkomponente erweitert wird.
Datenträgerfolgenummer(n) Gibt die Datenträger an, auf denen der Speicherplatz für eine Komponente zugeordnet werden soll. Die maximale Anzahl an Datenträgerfolgenummern ist 59. Wählen Sie einen der folgenden Werte in der Liste aus:
  • Die Folgenummer eines auswählbaren Direktzugriffsdatenträgers, auf dem sich eine neue Komponente befinden soll.

    ODER:

  • Die Folgenummer eines Direktzugriffsdatenträgers, auf dem sich eine alte Komponente befindet.

    Wenn Sie für die Option Datenträgerfolgenummer(n) eine alte Komponente auswählen, muss sich die Komponente auf dem angegebenen Datenträger befinden, damit die Zuordnung ausgeführt werden kann. Wenn Sie keinen Wert für Datenträgerfolgenummer(n) angeben, ordnet das System neue Komponenten auf beliebigen auswählbaren Direktzugriffsdatenträgern zu.

Größe des Steuerintervalls Die Größe des Steuerintervalls für die Komponente.
Pufferspeicher Gibt die Mindestgröße für Puffer an. Wenn Sie keinen Wert angeben, versucht VSAM, genügend Speicherplatz für zwei Steuerbereiche für die Datenkomponente und (falls die Daten schlüsseladressiert sind) 1 Steuerbereich für die Indexkomponente (falls die Daten schlüsseladressiert sind) abzurufen.
Satzgröße Gibt die maximale und durchschnittliche Länge der Sätze in der Datenkomponente (in Byte) an. Die minimale Satzgröße ist 1 Byte.
  • Nicht übergreifende Sätze: Für nicht übergreifende Sätze darf die Summe aus (maximale Satzgröße + 7) die Größe des Steuerintervalls für die Datenkomponente nicht überschreiten. In diesem Fall sind die Standardwerte für 'Durchschnitt' und 'Maximum' je 4089.
  • Übergreifende Sätze: Wenn Sie eine Satzgröße verwenden, die größer als ein einzelnes Steuerintervall ist, müssen Sie auch die Option Übergreifend auf der Registerkarte Cluster auswählen. In diesem Fall ist der Standardwert für 'Durchschnitt' 4086 und der Standardwert für 'Maximum' 32600.
Freier Speicherbereich Gibt den Prozentsatz jedes Steuerintervalls und jedes Steuerbereichs an, der als freier Speicherbereich reserviert werden soll, wenn ein Cluster anfänglich geladen wird oder eine Masseneinfügung ausgeführt wird. Der Wert für 'CI %' ist der Prozentsatz des Speicherbereichs, der vorgehalten werden soll, damit neue Sätze hinzugefügt und vorhandene Sätze aktualisiert werden können, wobei die Länge des Satzes größer wird.

Da ein Steuerintervall geteilt wird, wenn er voll wird, muss der Steuerbereich möglicherweise ebenfalls geteilt werden, wenn er durch Steuerintervalle, die durch Steuerintervall-Teilungen erstellt wurden, gefüllt wird. Der leere Speicherbereich im Steuerintervall und Steuerbereich ist für Datensätze verfügbar, die nach dem anfänglichen Laden des Clusters aktualisiert oder eingefügt werden.

Dieser Parameter ist nur für schlüsseladressierte Cluster und für relative Sätze variabler Länge mit Sätzen variabler Länge gültig. Der als Steuerintervall-Prozentsatz angegebene Speicherbereich wird in Byte vorgehalten, wobei der Bytewert gleich oder geringfügig niedriger als der Steuerintervall-Prozentwert ist. Der als Steuerbereich-Prozentsatz angegebene Speicherbereich wird als Anzahl von Steuerintervallen vorgehalten, wobei die Anzahl gleich oder kleiner als der Steuerbereich-Prozentwert ist.

Optionen zur gemeinsamen Nutzung Mit diesen Einstellungen wird definiert, wie eine Komponente oder ein Cluster von mehreren Benutzern gemeinsam verwendet werden kann. Um die Integrität zu gewährleisten, sollten Sie sicherstellen, dass die auf der Datenebene und der Indexebene angegebenen Optionen identisch sind.
  • Regionsübergreifend: Gibt an, wie viel gemeinsame Nutzung zwischen Regionen im selben System zulässig ist.
  • Systemübergreifend: Gibt an, wie viel gemeinsame Nutzung zwischen Systemen zulässig ist. Jobschritte von zwei oder mehreren Betriebssystemen können Zugriff auf denselben VSAM-Datensatz erhalten, unabhängig von der in der DD-Anweisung für den Datensatz in den einzelnen Schritten angegebenen Disposition.
Informationen zu den Optionen finden Sie in der Beschreibung des IDCAMS-Befehls DEFINE CLUSTER in der Dokumentation DFSMS Access Method Services for Catalogs. Ein allgemeiner Link zu dieser Dokumentation wird in Tabelle 1 bereitgestellt.
Schlüssel In diesem Bereich können Sie Informationen über das Primärschlüsselfeld der schlüsseladressierten Sätze eines Datensatzes angeben. Dieser Parameter ist nur für schlüsseladressierte Cluster gültig. Die Standardeinstellung ist ein Schlüsselfeld mit 64 Byte, das beim ersten Byte (Byte 0) der einzelnen Datensätze beginnt. Das Schlüsselfeld des Clusterindex wird als Primärschlüssel bezeichnet, um es von anderen Schlüsseln, die als Alternativschlüssel bezeichnet werden, zu unterscheiden.
  • Länge: Gibt die Länge des Schlüssels an.
  • Offset: Gibt den Versatz des Schlüssels (in Byte) relativ zum Anfang des Satzes an. Die Summe aus Länge plus Offset darf die Länge des kürzesten Satzes nicht übersteigen. Die Länge des Schlüssels kann zwischen 1 und 255 Byte betragen.
Löschen Wählen Sie diese Option aus, wenn Komponenten mit mit binären Nullen überschrieben werden sollen, wenn ihre Einträge im Katalog gelöscht werden.
Wiederverwendung Wählen Sie diese Option aus, wenn es möglich sein soll, die Komponente wiederholt als wiederverwendbare Komponente zu öffnen.
Übergreifend Wählen Sie diese Option aus, wenn es möglich sein soll, dass ein Datensatz über die Grenzen eines Steuerintervalls hinausgeht. Ist die (mit der Angabe Satzgröße definierte) maximale Länge eines Datensatzes größer als das Steuerintervall, wird der Satz auf mehrere Steuerintervalle verteilt. Mit dieser Option wird zugelassen, dass VSAM eine Steuerintervallgröße auswählt, die für den DASD optimal ist.
Geschwindigkeit Wählen Sie diese Option aus, um zu verhindern, dass die Steuerbereiche der Datenkomponente beim Laden (Erstellen) eines Datensatzes im Voraus formatiert werden.
Tabelle 3. Optionen für IDCAMS DEFINE CLUSTER im Dialogfenster 'Datensatz - Cluster definieren' von Storage Toolkit. Teil 3 von 3 (optional): Optionen für die Indexkomponente
Option Beschreibung
Vollständig qualifizierter Name Geben Sie den vollständig qualifizierten Namen der Indexkomponente ein.
Vollständig qualifiziertes Modell Geben Sie den vollständig qualifizierten Namen der Indexkomponente ein, die als Modell verwendet werden soll.
Speicherplatzeinheiten Wählen Sie die Einheit für den Speicherplatz aus, der im Datenträger zugeordnet werden soll. Mögliche Optionen sind 'Zylinder', Kilobyte', 'Megabyte', 'Sätze' und 'Spuren'. Geben Sie anschließend den gewünschten Wert für die ausgewählte Einheit an. Mit dem angegebenen Wert für Primär wird die anfängliche Menge an Speicherplatz festgelegt, der der Datenkomponente zugeordnet werden soll. Mit dem angegebenen Wert für Sekundär wird die Menge an Speicherplatz festgelegt, die immer dann zugeordnet werden soll, wenn die Indexkomponente erweitert wird.
Datenträgerfolgenummer(n) Gibt die Datenträger an, auf denen der Speicherplatz für eine Komponente zugeordnet werden soll. Die maximale Anzahl an Datenträgerfolgenummern ist 59. Wählen Sie einen der folgenden Werte in der Liste aus:
  • Die Folgenummer eines auswählbaren Direktzugriffsdatenträgers, auf dem sich eine neue Komponente befinden soll.

    ODER:

  • Die Folgenummer eines Direktzugriffsdatenträgers, auf dem sich eine alte Komponente befindet. Wenn Sie für die Option Datenträgerfolgenummer(n) eine alte Komponente auswählen, muss sich die Komponente auf dem angegebenen Datenträger befinden, damit die Zuordnung ausgeführt werden kann. Wenn Sie keinen Wert für Datenträgerfolgenummer(n) angeben, ordnet das System neue Komponenten auf beliebigen auswählbaren Direktzugriffsdatenträgern zu.
Größe des Steuerintervalls Die Größe des Steuerintervalls für die Komponente.
Optionen zur gemeinsamen Nutzung Mit diesen Einstellungen wird definiert, wie eine Komponente oder ein Cluster von mehreren Benutzern gemeinsam verwendet werden kann. Um die Integrität zu gewährleisten, sollten Sie sicherstellen, dass die auf der Datenebene und der Indexebene angegebenen Optionen identisch sind.
  • Regionsübergreifend: Gibt an, wie viel gemeinsame Nutzung zwischen Regionen im selben System zulässig ist.
  • Systemübergreifend: Gibt an, wie viel gemeinsame Nutzung zwischen Systemen zulässig ist. Jobschritte von zwei oder mehreren Betriebssystemen können Zugriff auf denselben VSAM-Datensatz erhalten, unabhängig von der in der DD-Anweisung für den Datensatz in den einzelnen Schritten angegebenen Disposition.
Informationen zu den Optionen finden Sie in der Beschreibung des IDCAMS-Befehls DEFINE CLUSTER in der Dokumentation DFSMS Access Method Services for Catalogs. Ein allgemeiner Link zu dieser Dokumentation wird in Tabelle 1 bereitgestellt.
Wiederverwendung Wählen Sie diese Option aus, wenn es möglich sein soll, die Komponente wiederholt als wiederverwendbare Komponente zu öffnen.