Dialogfenster 'Datensatz - Katalogisieren'
Dieses Dialogfenster wird verwendet, um einen Katalogeintrag für einen einzelnen in Tivoli Enterprise Portal ausgewählten Nicht-VSAM-Datensatz zu definieren.
Die Standardfunktionen eines Dialogfensters werden im Abschnitt Standardmäßige Registerkarten in den Dialogfenstern von Storage Toolkit beschrieben. Der Abschnitt enthält einen Link zu den Referenzhandbüchern für Befehle, die im Storage Toolkit verwendet werden.
- Katalog: Definiert den Katalog, in dem der Nicht-VSAM-Datensatz oder das OAM-Objekt definiert werden soll.
- Einheitentypen: Gibt die Einheitentypen der Datenträger an, die den zu definierenden
Nicht-VSAM-Datensatz enthalten. Befindet sich der Nicht-VSAM-Datensatz auf verschiedenen
Einheitentypen, müssen die Einheitentypen in derselben Reihenfolge angegeben werden, wie
die im Parameter Datenträgerfolgenummer(n) aufgelisteten
Datenträgerfolgenummern.
Sie können den Namen einer generischen Einheit angeben, die von Ihrem System unterstützt wird. Diese Angabe darf bis zu 6 Zeichen lang sein. Beispiel: 3380, 3390, 3400-2 und 3400-5 sind gültige Einheitentypen.
Wenn der Einheitentyp des Systemresidenzdatenträgers voraussichtlich geändert werden soll, können Sie in einer der Zeilen der Tabelle 'Einheitentypen' vier Nullen (0000) eingeben. Bei Ausführung der Befehle LOCATE und DELETE wird dieses Feld in den Einheitentyp aufgelöst. Mit diesem Verfahren können Sie die Nicht-VSAM-Datensätze verwenden, ohne sie erneut katalogisieren zu müssen, damit sie auf den neuen Datenträger verweisen. Der Wert 0000 für den Einheitentyp führt dazu, dass der tatsächliche Einheitentyp aus dem aktuellen Systemresidenzdatenträger (oder seiner logischen Erweiterung) zu dem Zeitpunkt ermittelt wird, zu dem der Katalogeintrag empfangen wird.
Um ein fehlerhaftes Ergebnis zu vermeiden, müssen Sie diese Konvention für Platzhalter (0000) bei einem Parameter Datenträgerfolgenummer(n) mit den folgenden Typen beachten:- Eine indirekte Datenträgerfolgekennung (******).
- Eine erweiterte indirekte Datenträgerfolgekennung (ein Systemsymbol) in der Form &xxxxx, wobei &xxxxx ein in einer Systembibliothek enthaltenes Symbol ist. Zu dem Zeitpunkt, zu dem der Katalogeintrag aus dem Katalog abgerufen wird, muss der Datenträger angehängt (mounted) und online sein. Ist der Datenträger nicht angehängt und online, wird die Kataloganforderung mit einem Rückkehr- und Ursachencode beendet.
- Datenträgerfolgenummer(n):
Gibt die Datenträger an, die den Nicht-VSAM-Datensatz enthalten. Ein Wert für
Datenträgerfolgenummer(n) ist erforderlich, wenn Sie einen Nicht-OAM-
und Nicht-VSAM-Datensatz definieren. Wie in der vorherigen Feldbeschreibung erwähnt,
können Sie auch indirekte Datenträgerfolgekennungen und erweiterte indirekte
Datenträgerfolgekennungen angeben.
Wenn Sie den Platzhalter mit sechs Sternen (******) angeben, löst das System diese Angabe dynamisch in die Datenträgerfolgenummer des Systemresidenzdatenträgers auf, wenn der Katalogeintrag verwendet wird. Dieser Wert wird nicht aufgelöst, wenn der Befehl DEFINE NONVSAM verarbeitet wird. Durch dieses Verhalten können Sie die Datenträgerfolgenummer des Systemresidenzdatenträgers später ändern, ohne dass Sie die Nicht-VSAM-Datensätze auf diesem Datenträger erneut katalogisieren müssen.
- Erneut katalogisieren: Gibt an, dass die Katalogeinträge erneut erstellt werden sollen, wenn auf dem primären VVDS-Datenträger gültige VVDS-Einträge gefunden werden. Die Option 'Erneut katalogisieren' (RECATALOG) kann nur für einen von SMS verwalteten Datensatz angegeben werden.