Ein globaler Einzelhändler mit Milliardenumsatz stärkt seine Marktposition durch Self-Service und Automatisierung mit Terraform.
Bei Skechers USA, Inc. geht es bei Schuhen um mehr als nur Funktion – sie sind eine wirkungsvolle Kombination aus technologischer Innovation und persönlicher Identität. Die Kollektion aus Lifestyle- und Performance-Schuhen, Bekleidung und Accessoires ist in 180 Ländern und Regionen sowohl online als auch im stationären Handel erhältlich. Zukunftsorientiert, innovativ und stets im Trend ist Skechers für Millionen von Kunden weltweit zur bevorzugten Marke geworden, um sich zu Hause und bei der Arbeit stilvoll und komfortabel auszudrücken.
Das Engagement von Skechers für Innovation zeigt sich ebenso in der gesamten IT-Organisation. Um der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein und eine noch bessere Customer Experience zu bieten, wollte das Cloud-Plattform-Team seine Infrastruktur modernisieren und sich von den eigenen Rechenzentren lösen. Da die Workloads jedoch über Amazon Web Services (AWS), Google Cloud, Oracle Cloud und andere Cloud-Service-Anbieter verteilt waren, erwies sich diese Transformation als komplex. Ein stärker automatisierter Self-Service-Ansatz war daher erforderlich.
„Wir befinden uns seit mehreren Jahren auf dem Weg in die Cloud. Wir haben bereits viele Workloads migriert, aber eine der größten Herausforderungen war es, diesen Prozess weiter zu beschleunigen.“, sagt Ramon Borunda, Senior Cloud Platform Engineer bei Skechers.
Als Treiber der Cloud-Transformation des Unternehmens unterstützte das Cloud-Plattform-Team seine Stakeholder bei der Neubewertung und Neugestaltung ihrer Infrastruktur. Dabei sah sich das Team mit mehreren bedeutenden Hindernissen konfrontiert.
Zunächst einmal ließen die über einfache ServiceNow-Formulare mit offenen Fragen eingereichten Ressourcenanforderungen erheblichen Interpretationsspielraum. Dies führte zu umfangreichen Rücksprachen zwischen den Beteiligten, um die Anforderungen zu klären und die Genehmigungen zu bestätigen. Die Folge waren lange Vorlaufzeiten, weshalb dieses Thema ganz oben auf ihrer Prioritätenliste landete.
Das Ziel bestand darin, sicherzustellen, dass der gesamte Prozess nahtlos abläuft, sobald ein Endnutzer eine Anfrage über ServiceNow einreicht. Zwar erforderten bestimmte kontrollierte Prozessschritte weiterhin Reviews, doch die übergeordnete Vision war ein vollständig automatisiertes Self-Service-Modell, bei dem eine Anfrage automatisch Backend-Aktionen auslöst und manuelle Schritte eliminiert.
Neben der Beseitigung dieser Engpässe bei den Ressourcenanforderungen musste das Cloud-Plattform-Team von Beginn des Bereitstellungsprozesses an die Sicherheit proaktiv integrieren. Zu diesem Zeitpunkt hatten Plattformingenieure weitgehend freie Hand beim Aufbau und der Bereitstellung von Ressourcen. Dies führte zu Inkonsistenzen – selbst bei Ressourcen desselben Typs – sowie zu einer erhöhten Anfälligkeit für menschliche Fehler. Das daraus resultierende Sicherheitsrisiko durch falsch konfigurierte Cloud-Ressourcen war erheblich.
Schließlich verfolgte das Team das langfristige Ziel, FinOps in seine Prozesse zu integrieren, um Ausgaben und Budgetplanung berechenbarer zu machen.
Borunda war überzeugt, die Lösung gefunden zu haben. „Ich bin seit vielen Jahren ein begeisterter Nutzer der Terraform Community Edition, daher lag es für uns nah, auch das Software-as-a-Service-Angebot (SaaS) zu nutzen. Wir haben uns für Terraform entschieden, weil wir damit weiterhin unseren Code schreiben können, uns aber nicht mehr um die damit verbundenen administrativen Aufgaben kümmern müssen“, sagt er.
Mit IBM Terraform® auf der HashiCorp Cloud Platform kann Skechers seine Infrastrukturverwaltung von Grund auf modernisieren. Ressourcenspezifische ServiceNow-Formulare mit klar definierten, geschlossenen Fragen liefern dem Cloud-Plattform-Team nun von Anfang an alle erforderlichen Informationen. Ein automatisierter Workflow vereinfacht Reviews und Genehmigungen, beschleunigt die Bereitstellung und hält alle Beteiligten kontinuierlich auf dem Laufenden.
„Dieser spezielle Workflow hat sich bei unseren Endnutzern als großer Erfolg erwiesen. Sie schätzen besonders, dass sie jederzeit über den Status informiert sind und nicht mehr in einem intransparenten Zwischenzustand ohne sichtbaren Fortschritt verharren“, sagt Borunda.
Uneinheitliche Bereitstellungspraktiken gehören der Vergangenheit an – ebenso wie die damit verbundenen Risiken. „Durch die Nutzung von Terraform und seiner privaten Registry verfügen wir über wiederverwendbare Module, die für eine Konsistenz beim Erstellen von Anwendungen sorgen, die uns zuvor gefehlt hat“, sagt Borunda. „Die Möglichkeit, wiederverwendbare Module zu erstellen, ist ein enormer Vorteil für mein Team, unsere Endnutzer und letztendlich auch für unsere Kunden.“
Terraform ermöglicht es dem Team zudem, Drittanbieter-Tools in den Laufzeitzyklus zu integrieren. Diese liefern Kostenprognosen, Cybersicherheitsanalysen und Governance-Mechanismen – und schließen damit gezielt Lücken in den Bereichen FinOps und Sicherheitslücken.
Terraform hat die Cloud-Transformation sowie die geschäftliche Entwicklung von Skechers vorangebracht. „Der Wechsel zu Terraform hat uns dabei geholfen, mehrere zentrale Probleme zu lösen“, sagt Gabriel Sandoval, Sr. Manager der Cloud-Plattform bei Skechers. „Ohne diese Lösung wären wir heute nicht da, wo wir sind.“
Durch die Integration von ServiceNow und Terraform konnte die Bereitstellungszeit von Tagen oder Wochen auf Stunden reduziert werden. Dadurch verbesserten sich sowohl die Time-to-Market (TTM) als auch die Customer Experience deutlich. „Unsere Endnutzer sind sehr zufrieden. Sie müssen lediglich ein Ticket erstellen und nach der Genehmigung dauert es etwa vier Minuten, bis die Ressourcen bereitgestellt sind“, sagt Borunda. „Das macht einen enormen Unterschied für die Geschwindigkeit, mit der wir neue Funktionen für unsere Kunden bereitstellen können.“
Borunda hebt auch den Beitrag von AWS zur Transformation von Skechers hervor. „Wir haben in AWS einen echten Partner gefunden. Sie bieten zahlreiche Services und wertvolle Unterstützung, die uns helfen, ihre Lösungen optimal einzusetzen.“
All diese Verbesserungen wirken sich messbar auf die Interaktion der Kunden mit der Marke aus. "Wenn Kunden im Geschäft ein Paar Schuhe kaufen, geht der Bezahlvorgang deutlich schneller. Zudem können sie Kiosksysteme oder iPads nutzen, statt ausschließlich auf klassische Kassen angewiesen zu sein. Das ermöglicht eine persönlichere Interaktion mit den Mitarbeitern im Geschäft“, sagt Sandoval.
Der Erfolg von Skechers mit Terraform hat das Interesse geweckt, weitere Technologien von HashiCorp (einem IBM Unternehmen) in die Modernisierungsstrategie einzubeziehen. Das Unternehmen prüft derzeit den Einsatz von IBM Vault® für Identitätsvermittlung und Secrets Management sowie von Sentinel als Policy-as-Code-Framework innerhalb von Terraform und weiteren HashiCorp-Lösungen. „Für unsere Cloud-Strategie wollen wir die Migration weiter vorantreiben und gleichzeitig eine vollständige Automatisierung erreichen. Dabei hoffen wir, dass wir unsere Partnerschaft mit HashiCorp fortsetzen können“, sagt Borunda.
Skechers ist ein Fortune-500-Unternehmen mit Hauptsitz in Südkalifornien. Seit über 30 Jahren unterstützt es Menschen weltweit dabei, sich gut zu fühlen und gut auszusehen. Die Entwicklung komfortorientierter Technologien bildet die Grundlage des Unternehmens – kombiniert mit stilvollen, innovativen und qualitativ hochwertigen Produkten zu einem attraktiven Preis. Mit seinem vielfältigen Schuhsortiment und einer wachsenden Auswahl an Bekleidung und Accessoires positioniert sich Skechers als umfassende Lifestyle-Marke.
© Copyright IBM Corporation. März 2025.
IBM, das IBM Logo, Terraform und Vault sind Marken der IBM Corp., die in vielen Ländern weltweit eingetragen sind.
Die Beispiele dienen nur zur Veranschaulichung. Die tatsächlichen Ergebnisse variieren je nach Clientkonfiguration und -bedingungen. Daher können keine allgemein erwarteten Ergebnisse bereitgestellt werden.