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Intelligente Telekommunikation

Die Nachfrage nach vielfältigeren und intelligenten Kommunikationsmöglichkeiten steigt sprunghaft an. Können wir damit Schritt halten?

Es begann mit einem Telefon, das fest mit Ihrem Fahrzeug oder Ihrem Aktenkoffer verbunden war – dies war "mobile" Kommunikation, durch die sie nicht von Telefonzellen abhängig waren, um unterwegs Telefongespräche zu führen..

Heute können Sie auf Ihrem Mobiltelefon Filme ansehen, Bankgeschäfte erledigen und geschäftliche Dinge ganz wie im Büro regeln. Kommunikation ist nicht nur auf die Verbindung zwischen Menschen begrenzt. Kommunikation bedeutet auch Verbindungen zwischen Dingen.

In einer intelligenteren Welt kann fast alles digital nutzbar gemacht, technologisch ausgestattet und vernetzt werden. Die Verbindungen, Prozessoren, Analysemöglichkeiten und Funktionen sind heute so leistungsstark, dass Billionen Einheiten miteinander kommunizieren können – und damit die Art und Weise optimieren, wie die Welt funktioniert. Intelligente Häuser lassen sich per Fernzugriff programmieren. Intelligente Autos sprechen mit der Ausgangsbasis. Intelligente Telefone können praktisch Ihre Geldbörse ersetzen. Intelligente Autobahnen können den Verkehrsfluss regeln.

Prognose for global forbrukertrafikk på Internett, 2006-2012. Internet video zu TV 104%. Internet video zu PC 57%. VoIP 24%. Videokommunikation 44%. Spiele/Gaming 30%. P2P 31%. Web/Daten 34%. Quelle: Global consumer Internet traffic forecast, 2006-2012, CAGR 2007-2012.

Das Besetztzeichen ist keine Option
Doch die Datenflut, die von Billionen intelligenter Objekte erzeugt wird, schafft eine unersättliche Nachfrage nach Bandbreite. Die Infrastruktur musste "erwachsen werden" und mit dieser Entwicklung Schritt halten – angesichts folgender Tatsachen manchmal gar nicht so einfach:

Die Zunahme der Bandbreite bedeutet mehr Möglichkeiten für Online-Identitätsdiebstahl, die Entwendung von geistigem Eigentum und zerstörerische Attacken, z. B. durch Spam, das Schätzungen zufolge etwa 80 Prozent der übertragenen E-Mails ausmacht.

Wenn wir das ganze Potenzial einer intelligenteren Telekommunikation erschließen möchten, müssen wir unsere Systeme um neue Technologien und Modelle ergänzen. Nur so können Daten einfach übertragen und interpretiert werden. Auch sichere Verbindungen und Schutz der Benutzeridentität sind ein Muss.

Die Datenflut, die von Billionen intelligenter Objekte erzeugt wird, schafft eine unersättliche Nachfrage nach Bandbreite.

 

Die Bell Company, aus der der AT&T-Konzern hervorging, liebäugelte im Jahr 1915 mit einem drahtlosen Telefon, entschied sich stattdessen aber für den drahtgebundenen Dienst. 1998 war ein hervorragendes Jahr für den mobilen Handel: In diesem Jahrwurde der erste Kauf per Mobilitelefon getätigt (für einen Coca-Coca-Automaten) und ein Klingelton war der erste heruntergeladene Inhalt, der verkauft wurde. Für das Jahr 2008 wurden 4 Miliarden Mobiltelefonkunden prognostiziert - 21 Prozent der Weltbevölkerung (Erwachsene und Kinder).

Mehr als nur Gespräche

Ein Fischer in Indien kann beim Einlaufen in den Hafen mit seinem Mobiltelefon die aktuellen Preise auf den verschiedensten Märkten abfragen und so den besten Preis für seinen Fang erzielen – und sein Einkommen um fast 50 Prozent steigern.

Ein Kinderkrankenhaus in Australien reduziert den Stress und das Durcheinander in der Notaufnahme, indem es das laute Durchsagesystem durch ein drahtloses Freisprechnetz ersetzt.

Und zwei Hochschulstudenten in verschiedenen Städten können sich über ihre Mobiltelefone an Facebook anmelden und eine Party im Freundeskreis für die anstehenden Semesterferien organisieren.

Für die Entwicklung intelligenterer Kommunikationssysteme, die immer anspruchsvolleren Anwendungen gerecht werden, sind zukunftsweisende Technologien, vorausschauendes Geschäfts- und Branchenwissen sowie innovative Forschung und Entwicklung notwendig. IBM kooperiert mit zahlreichen Kunden im Telekommunikationsbereich, um das Geschäft "smarter" zu machen:

Bharti Airtel (US) einst das kleinste Unternehmen im indischen Telekommunikationssektor, ließ sich von IBM bei der Erstellung einer hochflexiblen Infrastruktur unterstützen. Jetzt kann Bharti Airtel sage und schreibe 1,5 Millionen neue Kunden im Monat verzeichnen.

Das norwegische Unternehmen Telenor (US) das in Skandinavien als Rundfunk- und Breitbandanbieter bereits etabliert ist, entwickelte gemeinsam mit IBM einen neuen Umsatzstrom: durch das Angebot von RFID-Funktionen für kleine und mittelständische Betriebe.

T-com Croatia überarbeitete seine Geschäftsprozesse und integrierte Best Practices, um seinen Marktanteil auf dem lebhaften osteuropäischen Markt zu vergrößern.

Kontakt aufnehmen – online
Früher blieben die Menschen mit einem Anruf in Verbindung. Heute nutzen sie Angebote für die soziale Vernetzung, z. B. Facebook und Twitter. Dies geht mit drastischen Einbußen der Telekommunikationsunternehmen im Bereich der Kommunikationsdienste einher. Es eröffnen sich aber auch neue Chancen. Mehr dazu erfahren Sie im neuen Bericht "The Changing Face of Communications" (US).


Mehr über die IBM Lösungen für die Telekommunikationsbranche erfahren Sie hier.


 

Telco 2015: Fünf aufschlussreiche Jahre, vier Szenarien für die Zukunft
Telekommunikationsunternehmen, die eine stabile Kommunikationsinfrastruktur aufrechterhalten und zu Wachstum anregen wollen, müssen expandieren, sich anpassen und ihre Strukturen modernisieren. Neue Geschäftsmodelle und Partnerschaften, Telemediacy und Echtzeitanalyse sind für Telekommunikationsunternehmen überlebenswichtig. Lesen Sie mehr darüber in der Studie des IBM Institute for Business Value: Telco 2015: Fünf aufschlussreiche Jahre, vier Szenarien für die Zukunft (US).

The rollout of 4G networks and growing use of smartphones will help double data services revenue by 2013.


 

Die Zahl der abgeschlossenen Mobilfunkverträge belief sich Ende 2009 auf 4,6 Milliarden weltweit. Zwischen 2009 und 2014 wird der Datenverkehr im mobilen Netz um das 39-fache steigen. Das Verbindungsaufkommen erhöht sich dabei durch 5 Milliarden persönliche Mobilgeräte.

Promotions heben ab auf den Philippinen

Auf jedem expandierenden Mobilfunkmarkt ist es entscheidend, die Aufmerksamkeit der Kunden zu gewinnen. Auf den Philippinen ist dies für ein Unternehmen überlebenswichtig. In dem Land gibt es eine überdurchschnittlich hohe Zahl von Prepaid-Kunden, die mehr SMS verschicken als irgendwo sonst auf der Welt. Jedes Mal, wenn ein Prepaid-Guthaben zu Ende geht, steht es für den Anbieter auf der Kippe, ob er diesen Kunden hält oder verliert. Die Quartalszahlen eines Unternehmens können mit Werbeaktionen zum Abschluss von Neugeschäften und den Bemühungen, Ihren Kunden das Versenden von SMS weiterhin schmackhaft zu machen, stehen und fallen.

Als Globe Telecom, einer der führenden Mobildienstanbieter der Philippinen, seine kreativen Ideen schneller und kosteneffizienter auf den Markt bringen musste, war IBM zur Stelle (US).

Gemeinsam entwickelten die Unternehmen eine Lösung, die es ermöglichte, Servicekomponenten als Bausteine neuer Kampagnen zu verwenden. Statt bei jeder neuen Werbeaktion bei null zu beginnen, konnte das Unternehmen mithilfe der neuen Lösung Hunderte von neuen Kampagnen zielgerichtet starten.

Jetzt lassen sich mit einem Service, dessen Umsetzung früher sechs Monate gedauert hätte, bereits in unter drei Wochen Umsätze erwirtschaften – und dies bei sehr viel geringeren Investitionen.