Readme-Datei - IBM Tivoli Storage Manager-Server Fixpack 7.1.1.000

Das IBM® Tivoli Storage Manager-Server Fixpack 7.1.1.000 ist verfügbar. Die folgenden Abschnitte stellen Informationen zu Systemvoraussetzungen, zur Installation und zu anderen Ressourcen für den Server bereit.

Inhalt

Beschreibung

Der Tivoli Storage Manager-Server stellt Sicherungs-, Archivierungs- und Speicherverwaltungsservices für Clients zur Verfügung. In einem Unternehmensnetz können mehrere Server installiert werden, um Speicher-, Prozessor- und Netzressourcen gleichmäßig zu verteilen.

Die APARs, die im Fixpack 7.1.1.000 bearbeitet wurden, finden Sie unter Server APARs resolved in Fix Pack 7.1.1.000.

Kompatibilität mit früheren Versionen

Informationen zur Kompatibilität mit früheren Versionen befinden sich unter IBM Tivoli Storage Manager Server/Client Compatibility and Upgrade Considerations.

Systemvoraussetzungen

Informationen zu Serversystemvoraussetzungen finden Sie auf der Website für die von Tivoli Storage Manager unterstützten Betriebssysteme.

Tivoli Storage Manager installieren und Upgrade durchführen

Anweisungen zur Serverinstallation finden Sie in der Prozedur für Ihr Betriebssystem:
IBM AIX
Server installieren
HP-UX
Server installieren
Linux
Server installieren
Oracle Solaris
Server installieren
Microsoft Windows
Server installieren
Bevor Sie das Fixpack 7.1.1.000 anwenden, führen Sie die folgenden Aktionen aus:
  • Überprüfen Sie die Einstellung für die Serveroption ALLOWREORGINDEX, mit der angegeben wird, ob die vom Server eingeleitete Indexreorganisation aktiviert ist. Sie können die Einstellung in der Datei dsmserv.opt überprüfen. Abhängig von der Einstellung kann sich der Prozess der Indexreorganisation nach der Durchführung des Upgrades ändern:
    • Ist kein Wert für die Serveroption ALLOWREORGINDEX angegeben, hat vor der Durchführung des Upgrades keine Indexreorganisation stattgefunden. Nach der Durchführung des Upgrades werden alle Indizes reorganisiert. Für alle Tabellen, die mit der Option DISABLEREORGINDEX angegeben sind, werden die Indizes offline reorganisiert. Für alle anderen Tabellen werden die Indizes online reorganisiert.
    • Ist der Wert YES für die Serveroption ALLOWREORGINDEX angegeben, wurden alle Indizes vor der Durchführung des Upgrades reorganisiert. Nach der Durchführung des Upgrades werden für alle Tabellen, die mit der Option DISABLEREORGINDEX angegeben sind, die Indizes offline reorganisiert. Für alle anderen Tabellen werden die Indizes online reorganisiert.
    • Ist der Wert NO für die Serveroption ALLOWREORGINDEX angegeben, hat vor der Durchführung des Upgrades keine Indexreorganisation stattgefunden und wird nach der Durchführung des Upgrades keine Indexreorganisation stattfinden.
  • Wenn das Tivoli Storage Manager-System Speicherpooldatenträger in deduplizierten Speicherpools enthält und der Parameter ACCESS=DESTROYED für die Datenträger definiert ist, ziehen Sie die Aktualisierung der Datenträger in Betracht, indem Sie den Befehl UPDATE VOLUME ausgeben und den Parameter ACCESS=UNAVAILABLE angeben. Wenn Sie den Parameter ACCESS=UNAVAILABLE nicht angeben und die Speicherpools viele Objekte enthalten, können während der Durchführung des Upgrades Verzögerungen auftreten. Um Verzögerungen zu vermeiden, führen Sie die folgenden Schritte aus:
    1. Führen Sie für die betroffenen Speicherpooldatenträger, für die der Parameter ACCESS=DESTROYED definiert ist, den Befehl UPDATE VOLUME aus und geben Sie den Parameter ACCESS=UNAVAILABLE an.
    2. Führen Sie das Upgrade für den Server durch.
    3. Führen Sie den Befehl UPDATE VOLUME erneut aus. Geben Sie für Speicherpooldatenträger, für die zuvor der Parameter ACCESS=UNAVAILABLE definiert wurde, den Parameter ACCESS=DESTROYED an. Sie sollten jeweils einen Datenträger aktualisieren, damit Sie die Verwendung der System- und IBM DB2-Ressourcen überwachen und sicherstellen können, dass sich der Aktualisierungsprozess nicht auf die Auslastung im Produktionsbetrieb auswirkt.
    Wenn der Server während der Durchführung des Upgrades Datenträger erkennt, für die der Parameter ACCESS=DESTROYED definiert ist, wird die Funktion zum Wiederherstellen beschädigter Dateien von einem Zielreplikationsserver inaktiviert. Wenn die Funktion verwendet werden soll, warten Sie, bis die Durchführung des Upgrades abgeschlossen ist und sich die Verwendung von Serverressourcen auf ein Minimum beschränkt. Geben Sie dann den folgenden Befehl aus:
    set replrecoverdamaged on
    Wenn Sie diesen Befehl ausgeben, beginnt das System, die Datenbanktabellen nach beschädigten Objekten zu durchsuchen, die wiederhergestellt werden können. Werden viele beschädigte Dateien gefunden, kann der Suchlauf eine beträchtliche Zeit dauern. Bei nachfolgenden Knotenreplikationsprozessen können replizierte Dateien, die auf dem Quellenreplikationsserver beschädigt sind, durch unbeschädigte Dateien auf dem Zielreplikationsserver ersetzt werden.

Aktualisierungen, Einschränkungen und bekannte Probleme

Aktualisierungen, Einschränkungen und bekannte Probleme sind in Form von technischen Hinweisen in der Unterstützungswissensbasis unter http://www.ibm.com/support/entry/portal/Overview/Software/Tivoli/Tivoli_Storage_Manager dokumentiert. Werden Probleme erkannt und gelöst, wird die Wissensbasis vom IBM Software Support aktualisiert. Beim Durchsuchen der Wissensbasis können Sie Strategien zur Behebung von Problemen oder Lösungen für Probleme finden.

Aktualisierungen

Eine Liste der neuen Funktionen im Fixpack 7.1.1.000 finden Sie in Aktualisierungen für die Tivoli Storage Manager-Serverkomponente.

Replizierte Daten mit Maßnahmen verwalten, die auf dem Zielreplikationsserver definiert sind

Um replizierte Daten mit Maßnahmen zu verwalten, die auf dem Zielreplikationsserver definiert sind, aktivieren Sie die Funktion, indem Sie den Befehl SET DISSIMILARPOLICIES ausführen.

Ist die Funktion aktiviert, wird empfohlen, den Befehl EXPIRE INVENTORY sofort nach der Beendigung des Befehls REPLICATE NODE auszuführen. Wenn eine Datei zu einem Knoten gehört, der für die Replikation konfiguriert ist, und die Datei für die Verfallsverarbeitung terminiert ist, kann diese Datei erst als verfallen gekennzeichnet und gelöscht werden, nachdem sie zunächst repliziert wurde. Durch die Ausführung des Verfallsprozesses unmittelbar nach dem Replikationsprozess können Sie sicherstellen, dass verfallene Dateien ohne Verzögerung gelöscht werden. Auf diese Weise können Probleme, wie z. B. nicht erwartetes Datenbankwachstum und Speicherpoolwachstum, vermieden werden.

Die neuesten Informationen zu Aktualisierungen befinden sich unter Updates for Tivoli Storage Manager Fix Pack 7.1.1.000.

Einschränkungen und bekannte Probleme

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung waren die folgenden Einschränkungen und Probleme bekannt:

Tivoli Storage Manager Console ist nicht verfügbar
Die Tivoli Storage Manager Management Console, die ein MMC-Snap-in (MMC = Microsoft Management Console) ist, wird nicht mehr mit Tivoli Storage Manager geliefert. Wenn Sie einen Tivoli Storage Manager-Server konfigurieren oder ein Upgrade für einen Server durchführen, der auf einem Microsoft Windows-Betriebssystem installiert ist, ist die bevorzugte Methode die Verwendung der Konfigurations- und Upgradeassistenten. Sie können die Assistenten verwenden, um mehrere Serverkonfigurationstasks auszuführen. Sie können die Assistenten jedoch nicht verwenden, um das Active Directory-Schema zu erweitern, sodass Clients automatisch Server erkennen können.
Nicht erwartetes Datenbankwachstum und verminderte Leistung
Unter bestimmten Bedingungen können ein nicht erwartetes Datenbankwachstum und eine verminderte Leistung bei einem Tivoli Storage Manager-Server auftreten. Ausführliche Informationen zu diesem Problem und dessen Behebung finden Sie in Techdoc 1452156.
Probleme mit dem Befehl AUDIT LIBVOLUME
Mit dem Befehl AUDIT LIBVOLUME können Sie auf einigen Betriebssystemen bestimmen, ob ein Banddatenträger unbeschädigt ist, und Daten auf dem Banddatenträger prüfen. Führen Sie den Befehl AUDIT LIBVOLUME nicht aus, wenn der Tivoli Storage Manager-Server auf einem Solaris-Betriebssystem installiert ist. Lesen Sie die folgenden Informationen, bevor Sie den Befehl AUDIT LIBVOLUME ausführen:
  • Ist Tivoli Storage Manager auf einem AIX-, HP-UX-, Linux- oder Windows-Betriebssystem installiert, geben Sie den Befehl AUDIT LIBVOLUME von einem Banddatenträger aus, der in einem Speicherarchiv eingecheckt ist. Nach der Ausgabe des Befehls wird der gesamte physische Banddatenträger geprüft. Werden Fehler gefunden, können Sie den Befehl AUDIT VOLUME verwenden, um Speicherpooldatenträger auf dem Band zu korrigieren, wenn alle Banddatenträgerdaten noch in dem Speicherpool vorhanden sind.
  • Wenn Tivoli Storage Manager auf einem Windows-Betriebssystem installiert ist und der Befehl AUDIT LIBVOLUME für einen Banddatenträger in einem IBM Bandarchiv 03584L22 (Firmware-Level C460) ausgegeben wird, wird der Datenträger geprüft. Der Banddatenträger wird jedoch nicht automatisch vom Laufwerk ausgegeben und zum Ausgangsspeicherschacht versetzt. Sie müssen den Banddatenträger nach der Prüfung manuell entnehmen und zum Ausgangsspeicherschacht versetzen.
  • Wenn Tivoli Storage Manager auf einem Solaris-Betriebssystem installiert ist und der Befehl AUDIT LIBVOLUME und dann nach der Prüfung der Befehl HALT ausgegeben wird, kann das Hostsystem, auf dem Tivoli Storage Manager installiert ist, unerwartet fehlschlagen.

Die neuesten Informationen zu Einschränkungen und bekannten Problemen, die weitere Elemente umfassen können, befinden sich unter Limitations and known problems for Tivoli Storage Manager Fix Pack 7.1.1.000.

Informationen zu Copyrights und Marken

http://www.ibm.com/legal/copytrade.shtml

Bemerkungen

Trotz sorgfältiger Bearbeitung können technische Ungenauigkeiten oder Druckfehler in dieser Veröffentlichung nicht ausgeschlossen werden. Die hier enthaltenen Informationen werden in regelmäßigen Zeitabständen aktualisiert und als Neuausgabe veröffentlicht. IBM kann ohne weitere Mitteilung jederzeit Verbesserungen und/oder Änderungen an den in dieser Veröffentlichung beschriebenen Produkten und/oder Programmen vornehmen.

Marken

IBM, das IBM Logo und ibm.com sind Marken oder eingetragene Marken der International Business Machines Corporation in den USA und/oder anderen Ländern. Weitere Produkt- und Servicenamen können Marken von IBM oder anderen Herstellern sein. Eine aktuelle Liste der IBM Marken finden Sie auf der Webseite "Copyright and trademark information" unter http://www.ibm.com/legal/copytrade.shtml.

Linux ist eine eingetragene Marke von Linus Torvalds in den USA und/oder anderen Ländern.

Microsoft und Windows sind Marken der Microsoft Corporation in den USA und/oder anderen Ländern.

UNIX ist eine eingetragene Marke von The Open Group in den USA und anderen Ländern.

Weitere Unternehmens-, Produkt- oder Servicenamen können Marken anderer Hersteller sein.

Lizenzbedingungen, Hinweise und Informationen von Drittherstellern

Die Lizenzvereinbarung für dieses Produkt enthält einen Verweis auf die vorliegende Datei, in der Einzelheiten zu den geltenden Vertragsbedingungen für den in diesem Produkt enthaltenen Software-Code von Drittherstellern sowie weitere Informationen, die IBM Ihnen im Rahmen der IBM Lizenz für bestimmte Software-Codes zur Verfügung stellen muss, aufgeführt sind. Die wesentlichen Vertragsbedingungen, Hinweise und sonstigen Informationen sind nachfolgend aufgeführt. Die nicht englischen Versionen der unten wiedergegebenen Lizenzen sind inoffiziell und werden nur aus Gründen der Benutzerfreundlichkeit zur Verfügung gestellt. Die offizielle Version dieser Lizenzen ist die englische Version, die in der englischen Version dieser Datei bereitgestellt wird.

Ungeachtet der Bedingungen anderer Vereinbarungen zwischen Ihnen und IBM bzw. einem mit IBM verbundenen Unternehmen (zusammen als "IBM" bezeichnet), handelt es sich bei dem nachfolgend angegebenen Software-Code von Drittherstellern um "Ausgeschlossene Komponenten", die den folgenden Bedingungen unterliegen:
  • Die ausgeschlossenen Komponenten werden ohne jede Wartung (auf "as-is"-Basis) zur Verfügung gestellt.
  • IBM übernimmt keinerlei Gewährleistung (stillschweigend oder ausdrücklich) für die ausgeschlossenen Komponenten, einschließlich einer Gewährleistung für die Freiheit von Rechten Dritter, die Handelsüblichkeit und die Verwendungsfähigkeit für einen bestimmten Zweck.
  • IBM übernimmt keine Haftung für Forderungen oder Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit den ausgeschlossenen Komponenten.
  • IBM übernimmt keine Haftung für unmittelbare, mittelbare oder Folgeschäden hinsichtlich der ausgeschlossenen Komponenten.