Befehl manageprofiles

Verwenden Sie den Befehl manageprofiles, um Profile, die Laufzeitumgebungen definieren, zu erstellen, zu löschen, zu erweitern, zu sichern und wiederherzustellen. Die Verwendung von Profilen an Stelle mehrerer Produktinstallationen spart Plattenspeicherplatz und vereinfacht die Aktualisierung des Produkts, da eine einzige Gruppe von Stammproduktdateien verwaltet wird.

Der Befehl manageprofiles und die entsprechende grafische Benutzerschnittstelle, Profile Management Tool, sind die einzigen Hilfsmittel für das Erstellen von Laufzeitumgebungen.

Die Befehlsdatei befindet sich im Verzeichnis Stammverzeichnis_des_Anwendungsservers/bin . Die Befehlsdatei ist ein Script mit dem Namen manageprofiles.

Hinweis: Die Erstellung eines Profils durch direktes Ausführen von manageprofiles.sh wird unter z/OSnicht unterstützt.
Hinweis: Wenn Sie diesen Befehl mit der Schablone für verwaltete Profile verwenden, werden keine Anwendungsserver erstellt. Die Ports werden jedoch weiterhin verwendet, wenn Sie einen Knoten einbinden.
Wichtig: Das Standardverhalten für manageprofiles besteht darin, Dateien mit Berechtigungen von 755 zu erstellen, wobei die systemweite umask ignoriert wird. Wenn Sie diese Berechtigungen ändern möchten, verwenden Sie den Befehl "chmod" bei jeder Weitergabe des Profils von einem Benutzer an einen anderen.

Syntax

Mit dem Befehl manageprofiles können folgende Aufgaben ausgeführt werden:
  • Profil erstellen (-create)
  • Profil löschen (-delete)
  • Profil erweitern (-augment)
  • Erweiterung aus einem Profil entfernen (-unaugment)
  • Erweiterung aller Profile rückgängig machen, die mit einer bestimmten Erweiterungsschablone erweitert wurden (-unaugmentAll)
  • Alle Profile löschen (-deleteAll)
  • Alle Profile auflisten (-listProfiles)
  • Erweiterungen für ein Profil auflisten (-listAugments)
  • Profilnamen abrufen (-getName)
  • Profilpfad abrufen (-getPath)
  • Profilregistrierung überprüfen (-validateRegistry)
  • Profilregistrierung überprüfen und aktualisieren (-validateAndUpdateRegistry)
  • Standardprofilnamen abrufen (-getDefaultName)
  • Profil sichern (-backupProfile)
  • Profil wiederherstellen (-restoreProfile)
  • Tasks des Befehls manageprofiles ausführen, die in einer Antwortdatei enthalten sind (-response)
Ausführliche Hilfe zu den einzelnen Tasks, die mit dem Befehl manageprofiles ausgeführt werden, und den zugehörigen Parametern können Sie mit dem Parameter -help anfordern. Im folgenden Beispiel wird der Parameter help mit dem Befehl manageprofiles -augment unter Windows-Betriebssystemen verwendet:
app_server_root\bin\manageprofiles.bat -augment -help
Je nach Operation, die Sie mit dem Befehl manageprofiles ausführen möchten, müssen Sie einen oder mehrere der folgenden Parameter angeben. Das Befehlszeilentool prüft, ob die erforderlichen Parameter angegeben wurden und ob die für diese Parameter angegebenen Werte gültig sind. Geben Sie die Namen der Parameter in der richtigen Groß-/Kleinschreibung an, da das Befehlszeilentool die Groß-/Kleinschreibung der Parameternamen nicht validiert. Sie können falsche Ergebnisse erhalten, wenn Sie die Namen nicht richtig eingeben.
  • -adminPassword adminPassword
  • -adminUserName adminUser_ID
  • -applyPerfTuningSetting standard | peak | development
  • -augment
  • -backupFile backupFile_name
  • -backupProfile
  • -cellName Zellenname (Optionaler Parameter)
  • -create
  • -debug
  • -defaultPorts
  • -delete
  • -deleteAll
  • -enableAdminSecurity true | false
  • [Linux]-enableService true | false
  • -getDefaultName
  • -getPath
  • -getName
  • -help
  • -hostName Hostname
  • -ignoreStack (Optionaler Parameter)
  • -importPersonalCertKS Keystore-Pfad
  • -importPersonalCertKSAlias Keystore-Alias
  • -importPersonalCertKSPassword Keystore-Kennwort
  • -importPersonalCertKSType Keystore-Typ
  • -importSigningCertKS Keystore-Pfad
  • -importSigningCertKSAlias Keystore-Alias
  • -importSigningCertKSPassword Keystore-Kennwort
  • -importSigningCertKSType Keystore-Typ
  • -isDefault
  • -isDeveloperServer
  • -keyStorePassword Keystore-Kennwort
  • -listAugments
  • -listProfiles
  • -nodeName Knotenname
  • -omitAction feature1 feature2... featureN (optionaler Parameter)
  • -personalCertDN definierter_Name
  • -personalCertValidityPeriod Gültigkeitszeitraum (Optionaler Parameter)
  • -portsFile Dateipfad (Optionaler Parameter)
  • -profileName Profilname
  • -profilePath profil_wurzel
  • -response Antwortdatei
  • -restoreProfile
  • -serverName Servername
  • -serverType ADMIN_AGENT
  • [Linux]-serviceUserName dienst_benutzer_ID
  • -setDefaultName
  • -signingCertDN definierter_Name
  • -signingCertValidityPeriod Gültigkeitszeitraum (Optionaler Parameter)
  • -startingPort Anfangsport | -portsFile Dateipfad | -defaultPorts
  • -templatePath Schablonenpfad
  • -unaugment
  • -unaugmentAll
  • -unaugmentDependents
  • -validateAndUpdateRegistry
  • -validatePorts
  • -validateRegistry
  • -webServerCheck true | false
  • - webServerHostnameWebserver_Host_name
  • -webServerInstallPath Installationspfad_des_Web-Servers
  • -webServerName Name_des_Web-Servers
  • -webServerOS Betriebssystem_des_Web-Servers
  • -webServerPluginPath Pfad_für_Web-Server-Plug-ins
  • -webServerPort Port_des_Web-Servers
  • -webServerType Typ_des_Web-Servers
  • [Windows]-winserviceAccountType specifieduser | localsystem
  • [Windows]-winserviceCheck true | false
  • [Windows]-winservicePassword winservice_passwort
  • [Windows]-winserviceStartupType manual | automatic | disabled
  • [Windows]-winserviceUserName winservice_benutzer_ID

Im folgenden Beispiel wird der Befehl manageprofiles -create auf Betriebssystemen wie AIX® oder Linux®verwendet:
app_server_root/bin/manageprofiles.sh -create 
   -profileName profile_name 
   -profilePath profile_root 
   -templatePath template_path 

Parameter

Die folgenden Optionen sind für den Befehl manageprofiles verfügbar:

-adminPassword adminPassword
Geben Sie das Kennwort für die mit dem Parameter -adminUserName angegebene Benutzer-ID für die Verwaltungssicherheit an.
-adminUserName adminUser_ID
Geben Sie die Benutzer-ID an, die für die Verwaltungssicherheit verwendet wird.
-applyPerfTuningSetting Option
Gibt die Einstellung "performance-tuning" an, die am besten mit dem Typ von Umgebung übereinstimmt, in der der Anwendungsserver ausgeführt werden soll.

Dieser Parameter ist nur für die Standardprofilschablone gültig.

standard
Die Einstellungen für "standard" sind sofort einsatzfähige Standardkonfigurationseinstellungen, die für allgemeine Verwendungszwecke optimiert wurden.
peak
Die Einstellungen für "peak" sind passend für eine Produktionsumgebung, in der Anwendungsänderungen selten vorkommen und eine optimale Laufzeitleistung wichtig ist.
development
Die Einstellungen für "development" sind für eine Entwicklungsumgebung optimiert, in der häufig Anwendungsaktualisierungen durchgeführt werden und die verfügbaren Systemressourcen auf ein Mindestmaß beschränkt sind.
Wichtig: Verwenden Sie die Entwicklungseinstellungen nicht für Produktionsserver.

Wenn Sie keine Option mit dem Parameter -applyPerfTuningSetting angeben, lautet der Standardwert standard.

Wenn Sie sowohl den Parameter -isDeveloperServer als auch den Parameter -applyPerfTuningSetting angeben, kann -applyPerfTuningSetting abhängig von der Option, die für -applyPerfTuningSetting ausgewählt wurde, -isDeveloperServer überschreiben.

-augment
Verwenden Sie den Erweiterungsparameter, um mit einer Erweiterungsschablone Änderungen an einem vorhandenen Profil durchzuführen. Der Parameter "augment" bewirkt, dass der Befehl manageprofiles das mit dem Parameter -profileName angegebene Profil unter Verwendung der mit dem Parameter -templatePath angegebenen Schablone aktualisiert bzw. erweitert. Welche Erweiterungsvorlagen Sie verwenden können, hängt davon ab, welche IBM® Produkte und Versionen in Ihrer Umgebung installiert sind.
Wichtig: Die im Lieferumfang des Produkts WebSphere Application Server Base enthaltenen Schablonen können nur zum Erstellen von Profilen und nicht zum Erweitern vorhandener Profile verwendet werden, da nur Erstellungsschablonen mit dem Produkt ausgeliefert werden.

Außerdem dürfen Sie die Dateien im Verzeichnis install_dir/ profileTemplates nicht manuell ändern. Wenn Sie beispielsweise die Ports während der Profilerstellung ändern, verwenden Sie die Argumente "-startingPort" und "-portsFile" mit dem Befehl manageprofiles, anstatt die Datei im Verzeichnis mit den Profilschablonen zu ändern.

Geben Sie mit -templatePath den vollständig qualifizierten Dateipfad an. Beispiel:
 manageprofiles(.bat)(.sh) -augment -profileName profile_name -templatePath template_path
Sie können einen relativen Pfad für den Parameter -templatePath angeben, wenn die Profilschablonen relativ zum Verzeichnis Stammverzeichnis_des_Anwendungsservers/profileTemplates sind. Andernfalls geben Sie den vollständig qualifizierten Schablonenpfad an. Beispiel:
 manageprofiles -augment -profileName profile_name -templatePath template_path

Lesen Sie auch die Informationen zum Parameter -unaugment.

-backupFile backupFile_name
Sichert die Profilregistrierungsdatei in der angegebenen Datei. Sie müssen für Name_der_Sicherungsdatei den vollständig qualifizierten Dateipfad angeben.
-backupProfile
Sichert das Dateisystem eines Profilordners und die Profilmetadaten aus der Profilregistrierungsdatei. Alle Server, die das zu sichernde Profil verwenden, müssen vor dem Aufruf des Befehls manageprofiles mit der Option -backupProfile gestoppt werden. Der Parameter -backupProfile muss mit den Parametern -backupFile und -profileName verwendet werden. Beispiel:
manageprofiles(.bat)(.sh) -backupProfile -profileName profile_name -backupFile backupFile_name

Wenn Sie ein Profil mit der Option -backupProfile sichern, müssen Sie den Server und die aktiven Prozesse für das zu sichernde Profil zuerst stoppen.

-cellName Zellenname (Optionaler Parameter)
Gibt den Zellennamen des Profils an. Verwenden Sie für jedes Profil einen eindeutigen Zellennamen.
Probleme vermeiden: Zellennamen müssen eindeutig sein. Wenn mehrere Zellen denselben Namen haben, führt dies möglicherweise zu Problemen bei der fernen Kommunikation zwischen Zellen, z. B. bei Fernaufrufen von Enterprise JavaBeans.

Dieser Parameter ist optional. Falls Sie den Parameter nicht angeben, wird ein Standardzellenname zugeordnet.

Der Standardwert für diesen Parameter setzt sich aus dem Kurznamen des Hosts, dem konstanten Zellennamen und einer abschließenden Nummer zusammen:
  • Anwendungsserverprofil: Ohne
  • Verwaltungsprofil mit dem Verwaltungsagentenserver: Kurzname_des_HostsAACellZellennummer
Hierbei steht Zellenname für eine fortlaufende Zahl, die mit 01 beginnt.

Der Wert für diesen Parameter darf keine Leerzeichen und keine ungültigen Zeichen wie die folgenden enthalten: *, ?, ", <, >, ,, /, \, | usw.

-create
Erstellt das Profil.
Geben Sie manageprofiles -create -templatePath vollständig_qualifizierter_Dateipfad_der_Schablone -help an, um spezifische Informationen zum Erstellen eines Profils zu erhalten. Verfügbare Schablonen:
  • management - Management. Wird zusammen mit dem Parameter -serverType verwendet, um den Typ des Verwaltungsprofils anzugeben.
  • default - Anwendungsserver
-debug
Aktiviert die Debug-Funktion des Dienstprogramms Ant, das vom Befehl manageprofiles verwendet wird. Die ausführliche Ant-Ausgabe wird mit der Protokollierung des Befehls manageprofiles in Protokolldateien kombiniert, die mit dem Namen manageprofiles im Verzeichnis app_server_root/logs/directory beginnen.
-personalCertValidityPeriod Gültigkeitszeitraum (Optionaler Parameter)
Ein optionaler Parameter, der angibt, wie lange (Jahre) das persönliche Standardzertifikat gültig ist. Wenn Sie diesen Parameter nicht zusammen mit dem Parameter -personalCertDN angeben, ist das persönliche Standardzertifikat ein Jahr gültig.
-defaultPorts
Ordnet dem Profil die Standard- oder Basisportwerte zu.

Wenn Sie den Parameter -startingPort oder -portsFile verwenden, dürfen Sie diesen Parameter nicht angeben.

Während der Profilerstellung verwendet der Befehl manageprofiles eine automatisch generierte Gruppe empfohlener Ports, wenn Sie den Parameter -startingPort, den Parameter -defaultPorts oder den Parameter -portsFile nicht angeben. Die empfohlenen Portwerte können je nach Verfügbarkeit der Standardports von den Standardportwerten abweichen.

Hinweis: Verwenden Sie diesen Parameter nicht, wenn Sie die verwaltete Profilschablone verwenden.
-delete
Löscht das Profil.

Wenn ein Profil gelöscht wird, wird das Profilverzeichnis nicht gelöscht. Angenommen, Sie erstellen ein Profil im Verzeichnis /usr/WebSphere/AppServer/profiles/managedProfile. Dieses Verzeichnis ist auch nach dem Löschen des Profils weiterhin vorhanden.

Sie können das Verzeichnis löschen oder beibehalten. Das Verzeichnis Profilstammverzeichnis/logs enthält jedoch Informationen zur Deinstallation des Profils. Sie können die Datei _nodeuninst.log beispielsweise behalten, um die Ursache für Probleme während der Deinstallation zu bestimmen.

Wenn Sie ein Profil löschen, für das Erweiterungsschablonen in der Profilregistrierung registriert sind, werden die Aktionen zum Entfernen der Erweiterungen automatisch durchgeführt.

-deleteAll
Löscht alle registrierten Profile.

Wenn ein Profil gelöscht wird, wird das Profilverzeichnis nicht gelöscht. Angenommen, Sie erstellen ein Profil im Verzeichnis /usr/WebSphere/AppServer/profiles/managedProfile. Dieses Verzeichnis ist auch nach dem Löschen des Profils weiterhin vorhanden.

Sie können das Verzeichnis löschen oder beibehalten. Das Verzeichnis Profilstammverzeichnis/logs enthält jedoch Informationen zur Deinstallation des Profils. Sie können die Datei _nodeuninst.log beispielsweise behalten, um die Ursache für Probleme während der Deinstallation zu bestimmen.

Wenn Sie ein Profil löschen, für das Erweiterungsschablonen in der Profilregistrierung registriert sind, werden die Aktionen zum Entfernen der Erweiterungen automatisch durchgeführt.

-enableAdminSecurity true | false
Aktiviert die Verwaltungssicherheit. Die gültigen Werte sind true und false. Der Standardwert ist false.
Wenn Sie enableAdminSecurity auf true setzen, müssen Sie auch die Parameter -adminUserName und -adminPassword mit Werten angeben.
[Linux]-enableService true | false
[Linux]Aktiviert die Erstellung eines Linux -Service. Die gültigen Werte sind true und false. Der Standardwert für diesen Parameter ist false.

Wenn der Befehl manageprofiles ausgeführt wird und die Option -enableService auf true gesetzt ist, wird der Linux -Dienst mit dem Profil erstellt, wenn der Befehl vom Rootbenutzer ausgeführt wird. Wenn ein Benutzer ohne Rootberechtigung den Befehl manageprofiles ausführt, wird das Profil erstellt, der Linux -Dienst jedoch nicht. Der Service Linux wird nicht erstellt, weil der Benutzer ohne Rootberechtigung nicht über ausreichende Berechtigungen zum Einrichten des Service verfügt. Am Ende der Profilerstellung wird das Ergebnis INSTCONPARTIALSUCCESS angezeigt und das Profilerstellungsprotokoll app_server_root/logs/manageprofiles_create_profilename.log enthält eine Nachricht, die angibt, dass der aktuelle Benutzer nicht über die Berechtigung zum Einrichten des Linux -Service verfügt.

-getDefaultName
Gibt den Namen des Standardprofils zurück.
-getPath
Ruft die Dateisystemposition für ein Profil mit dem angegebenen Namen ab. Erfordert den Parameter -profileName.
-getName
Ruft den Namen für ein Profil ab, das unter dem mit dem Parameter -profilePath angegebenen Profilpfad registriert wurde.
-help
Zeigt die Befehlssyntax an.
-hostName Hostname
Gibt den Namen des Hosts an, auf dem Sie das Profil erstellen. Dieser Name muss mit dem Hostnamen, den Sie bei der Installation des Ausgangsprodukts angegeben haben, übereinstimmen. Der Standardwert für diesen Parameter ist die Langform des Domänennamenssystems. Der Wert für diesen Parameter muss ein gültiger IPv6-Hostname sein und darf weder Leerzeichen noch unzulässige Zeichen wie die folgenden enthalten: *, ?, ", <, >, ,, /, \, | usw.
-ignoreStack (Optionaler Parameter)
Ein optionaler Parameter, der mit dem Parameter "-templatePath" verwendet wird, um die Erweiterung eines bestimmten erweiterten Profils rückgängig zu machen. Weitere Informationen finden Sie in der Beschreibung des Parameters "-unaugment".
-importPersonalCertKS Keystore-Pfad
Gibt den Pfad der Keystore-Datei an, die Sie zum Importieren eines persönlichen Zertifikats verwenden, wenn Sie das Profil erstellen. Das persönliche Zertifikat ist das persönliche Standardzertifikat für den Server.
Best Practice: Wenn Sie ein persönliches Zertifikat als persönliches Standardzertifikat importieren, importieren Sie das Stammzertifikat, das das persönliche Zertifikat signiert hat. Andernfalls fügt der Befehl manageprofiles den öffentlichen Schlüssel des persönlichen Zertifikats der Datei "trust.p12" hinzu und erstellt ein Stammsignierzertifikat.
Der Parameter -importPersonalCertKS und der Parameter -personalCertDN schließen sich gegenseitig aus. Wenn Sie nicht explizit ein persönliches Zertifikat erstellen oder importieren, wird standardmäßig eines erstellt.

Wenn Sie einen von den Parametern angeben, die mit "-importPersonal" beginnen, müssen Sie alle angeben.

-importPersonalCertKSAlias Keystore-Alias
Gibt den Alias des Zertifikats an, das in der mit dem Parameter -importPersonalCertKS angegebenen Keystore-Datei enthalten ist. Das Zertifikat wird der Standard-Keystore-Datei des Servers hinzugefügt und als persönliches Standardzertifikat des Servers verwendet.

Wenn Sie einen von den Parametern angeben, die mit "-importPersonal" beginnen, müssen Sie alle angeben.

-importPersonalCertKSPassword Keystore-Kennwort
Gibt das Kennwort für die mit dem Parameter -importPersonalCertKS angegebene Keystore-Datei an.

Wenn Sie einen von den Parametern angeben, die mit "-importPersonal" beginnen, müssen Sie alle angeben.

-importPersonalCertKSType Keystore-Typ
Gibt den Typ der mit dem Parameter -importPersonalCertKS angegebenen Keystore-Datei an. Die gültigen Werte sind JCEKS, CMSKS, PKCS12, PKCS11 und JKS. Diese Liste kann sich jedoch je nach Provider, der in der Datei "java.security" angegeben ist, ändern.

Wenn Sie einen von den Parametern angeben, die mit "-importPersonal" beginnen, müssen Sie alle angeben.

-importSigningCertKS Keystore-Pfad
Gibt den Pfad der Keystore-Datei an, die Sie zum Importieren eines Stammzertifikats verwenden, wenn Sie das Profil erstellen. Das Stammzertifikat ist das Zertifikat, das Sie als Standardstammzertifikat für den Server verwenden. Der Parameter -importSigningCertKS und der Parameter -signingCertDN schließen sich gegenseitig aus. Wenn Sie nicht explizit ein Stammsignierzertifikat erstellen oder importieren, wird standardmäßig eines erstellt.

Wenn Sie einen von den Parametern angeben, die mit "-importSigning" beginnen, müssen Sie alle angeben.

-importSigningCertKSAlias Keystore-Alias
Gibt den Alias des Zertifikats an, das in der mit dem Parameter -importSigningCertKS angegebenen Keystore-Datei enthalten ist. Das Zertifikat wird dem Standardstamm-Keystore des Servers hinzugefügt und als Standardstammzertifikat für den Server verwendet.

Wenn Sie einen von den Parametern angeben, die mit "-importSigning" beginnen, müssen Sie alle angeben.

-importSigningCertKSPassword Keystore-Kennwort
Gibt das Kennwort für die mit dem Parameter -importSigningCertKS angegebene Keystore-Datei an.

Wenn Sie einen von den Parametern angeben, die mit "-importSigning" beginnen, müssen Sie alle angeben.

-importSigningCertKSType Keystore-Pfad
Gibt den Typ der mit dem Parameter -importSigningCertKS angegebenen Keystore-Datei an. Die gültigen Werte sind JCEKS, CMSKS, PKCS12, PKCS11 und JKS. Diese Liste kann sich jedoch je nach Provider, der in der Datei "java.security" angegeben ist, ändern.

Wenn Sie einen von den Parametern angeben, die mit "-importSigning" beginnen, müssen Sie alle angeben.

-isDefault
Gibt an, dass das mit dem zugehörigen Parameter -profileName angegebene Profil als Standardprofil registriert werden soll. Wenn Sie Befehle absetzen, die auf das Standardprofil verweisen, muss das Attribut -profileName des Befehls nicht angegeben werden.
-isDeveloperServer
Gibt an, ob der Server nur für Entwicklungszwecke bestimmt ist. Dieser Parameter ist hilfreich, wenn Sie Profile erstellen, um Anwendungen in einem Server außerhalb der Produktionsumgebung zu testen, bevor sie in Anwendungsservern in der Produktionsumgebung implementiert werden.

Der Parameter ist nur für die Standardprofilschablone gültig.

Wenn Sie sowohl den Parameter -isDeveloperServer als auch den Parameter -applyPerfTuningSetting angeben, kann -applyPerfTuningSetting abhängig von der Option, die für -applyPerfTuningSetting ausgewählt wurde, -isDeveloperServer überschreiben.

-keyStorePassword Keystore-Kennwort
Gibt das Kennwort an, das für alle Keystore-Dateien verwendet werden soll, die während der Profilerstellung erstellt werden. Keystore-Dateien werden für das persönliche Standardzertifikat und für das Stammsignierzertifikat erstellt.
-listAugments
Listet die registrierten Erweiterungen in einem Profil in der Profilregistry auf. Sie müssen den Parameter "-profileName" mit dem Parameter "-listAugments" angeben.
-listProfiles
Listet die in der Profilregistry enthaltenen Profile auf.
-nodeName Knotenname
Gibt den Namen für den Knoten an, der mit dem neuen Profil erstellt wird. Verwenden Sie einen eindeutigen Wert auf der Maschine. Jedes Profil, dass die Binärdateien des Produkts mit anderen Profilen gemeinsam nutzt, muss einen eindeutigen Knotennamen haben.
Der Standardwert für diesen Parameter setzt sich aus dem Kurznamen des Hosts, dem Profiltyp und einer abschließenden Nummer zusammen.
  • Anwendungsserverprofil: shortHostName Node NodeNumber
  • Verwaltungsprofil mit dem Verwaltungsagentenserver: Kurzname_des_HostsAANodeKnotennummer
Hierbei steht Knotennummer für eine fortlaufende Zahl, die mit 01 beginnt.

Der Wert für diesen Parameter darf keine Leerzeichen und keine ungültigen Zeichen wie die folgenden enthalten: *, ?, ", <, >, ,, /, \, | usw.

-omitAction feature1 feature2... featureN (optionaler Parameter)
Ein optionaler Parameter, der Profilfeatures ausschließt.
Jede Profilschablone enthält vordefinierte optionale Features. Die folgenden optionalen Features können mit dem Parameter -omitAction für die folgenden Profilschablonen angegeben werden:
  • default - Anwendungsserver
    • deployAdminConsole
    • defaultAppDeployAndConfig
    • deployIVTApplication
  • Verwaltungsprofil für den Verwaltungsagenten
    • deployAdminConsole
-personalCertDN definierter_Name
Gibt den definierten Namen des persönliches Zertifikats an, das Sie beim Erstellen des Profils erstellen. Geben Sie den definierten Namen in Anführungszeichen an. Dieses persönliche Standardzertifikat befindet sich in der Keystore-Datei des Servers. Der Parameter -importPersonalCertKSType und der Parameter -personalCertDN schließen sich gegenseitig aus. Weitere Informationen finden Sie in den Informationen zu den Parametern -personalCertValidityPeriod und -keyStorePassword.
Vermeiden Sie Probleme:
  • [9.0.5.5 oder höher]Um sicherzustellen, dass das Feld für den alternativen Namen des Inhabers (SAN, Subject Alternative Name) bei der Profilerstellung gefüllt wird, darf der definierte Name des Zertifikatsinhabers nur aus Buchstaben, Ziffern und Bindestrichen bestehen. Wenn andere Zeichen verwendet werden, schlägt die Erstellung des Profils fehl. Diese Kriterien gelten für Fixpacks der Version 9.0.5.5 bis 9.0.5.7.
  • [9.0.5.8 oder höher]Für Fixpack Version 9.0.5.8+ können Sie einen registrierten Namen des Zertifikatsinhabers angeben, der diese Kriterien nicht erfüllt, aber dies führt bei der Profilerstellung zu einem leeren SAN-Feld.
-portsFile Dateipfad (Optionaler Parameter)
Ein optionaler Parameter, der den Pfad zu einer Datei angibt, die die Porteinstellungen für das neue Profil definiert.

Wenn Sie den Parameter -startingPort oder -defaultPorts verwenden, dürfen Sie diesen Parameter nicht angeben.

Während der Profilerstellung verwendet der Befehl manageprofiles eine automatisch generierte Gruppe empfohlener Ports, wenn Sie den Parameter -startingPort, den Parameter -defaultPorts oder den Parameter -portsFile nicht angeben. Die empfohlenen Portwerte können je nach Verfügbarkeit der Standardports von den Standardportwerten abweichen.

-profileName Profilname
Gibt den Namen des Profils an. Verwenden Sie beim Erstellen eines Profils einen eindeutigen Wert. Jedes Profil, dass die Binärdateien des Produkts mit anderen Profilen gemeinsam nutzt, muss einen eindeutigen Namen haben. Der Standardprofilname setzt sich aus dem Profiltyp und einer abschließenden Nummer zusammen. Beispiel:
<profile_type><profile_number>
Erläuterungen:
  • < Profiltyp> ist ein Wert wie AppSrv oder AdminAgent
  • < Profilnummer> ist eine fortlaufende Zahl, die einen eindeutigen Profilnamen erstellt.

Der Wert für diesen Parameter darf keine Leerzeichen und keine ungültigen Zeichen wie die folgenden enthalten: *, ?, ", <, >, ,, /, \, | usw.

Der ausgewählte Profilname darf nicht im Gebrauch sein.

-profilePath Profilstammverzeichnis
Gibt den vollständig qualifizierten Pfad zum Profil an, der als Profilstammverzeichnis bezeichnet wird.

[Windows]Wenn der vollständig qualifizierte Pfad Leerzeichen enthält, schließen Sie den Wert in Anführungszeichen ein.

Der Standardwert basiert auf dem Verzeichnis Stammverzeichnis_des_Anwendungsservers , dem Unterverzeichnis "profiles" und dem Namen des Profils.

Der Standardwert können beispielsweise wie folgt lauten:
WS_WSPROFILE_DEFAULT_PROFILE_HOME/profileName
Das Element WS_WSPROFILE_DEFAULT_PROFILE_HOME ist in der Datei wasprofile.properties im Verzeichnis app_server_root/properties definiert.
Hinweis: Die Datei wasprofile.properties enthält die folgenden Eigenschaften:
WS_CMT_PI_MODPERMS
Diese Eigenschaft gibt an, ob das Programm zur Installationsnachbereitung die Berechtigungen von Dateien, die es erstellt, ändern sollte. Die gültigen Werte sind true oder false. Bei Eingabe eines anderen Werts wird standardmäßig false verwendet. Auch wenn Sie diese Eigenschaft aus der Datei entfernen, wird die Standardeinstellung false verwendet. Der Wert false bewirkt, dass alle Dateien, die vom Programm zur Installationsnachbereitung erstellt wurden, Berechtigungen besitzen, die auf der umask-Einstellung des Systems basieren.

Der Wert für diesen Parameter muss ein gültiger Pfad für das Zielsystem sein und darf derzeit nicht im Gebrauch sein.

Sie müssen berechtigt sein, in das Verzeichnis zu schreiben.

WS_CMT_PI_LOGS
Diese Eigenschaft gibt an, ob und wann das Programm zur Installationsnachbereitung seine Protokolle für jedes Produkt, das sich im Verzeichnis PROFILE_HOME/logs/service/productDir befindet, löschen soll. Die Einstellungen für diese Eigenschaft ermöglichen Ihnen, die folgenden Kriterien für die Protokollbereinigung anzugeben:
  • Sie können die Anzahl der Protokolle angeben, die Sie für jedes Produkt im Verzeichnis PROFILE_HOME/logs/service/productDir beibehalten möchten. Der angegebene Wert kann eine ganze Zahl zwischen 1 und 999 sein. Wenn Sie beispielsweise WS_CMT_PI_LOGS=5 angeben, behält das Programm zur Installationsnachbereitung für jedes Produkt jeweils die fünf aktuellsten Protokolle bei.
  • Sie können angeben, wie viel Speicher die Protokolle maximal belegen dürfen. Der angegebene Wert kann eine ganze Zahl zwischen 1 und 999 in Verbindung mit einer der folgenden Angaben sein:
    • KB, wenn Sie den Wert in Kilobyte angeben.
    • MB, wenn Sie den Wert in Megabyte angeben.
    • GB, wenn Sie den Wert in Gigabyte angeben.
    Wenn Sie beispielsweise WS_CMT_PI_LOGS=10MB und die Protokolle mehr als 10 Megabyte Speicher belegen, beginnt das Programm zur Installationsnachbereitung, die ältesten Protokolle zu löschen.
    Probleme vermeiden: Da bei den angegebenen Werten die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden muss, müssen die im angegebenen Wert enthaltenen Buchstaben Großbuchstaben sein.
  • Sie können angeben, wie lange das Programm zur Installationsnachbereitung die Protokolle beibehalten soll. Der angegebene Wert kann eine ganze Zahl zwischen 1 und 999 in Verbindung mit einer der folgenden Angaben sein:
    • D, wenn Sie den Wert in Tagen angeben.
    • W, wenn Sie den Wert in Wochen angeben.
    • M, wenn Sie den Wert in Monaten angeben.
    • Y, wenn Sie den Wert in Jahren angeben.
    Wenn Sie beispielsweise WS_CMT_PI_LOGS=2W angeben, wird jedes Protokoll für zwei Wochen beibehalten.
    Probleme vermeiden: Da bei den angegebenen Werten die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden muss, müssen die im angegebenen Wert enthaltenen Buchstaben Großbuchstaben sein.
  • Sie können ein bestimmtes Datum angeben, nach dem ein Protokoll gelöscht wird. Der Wert muss mit numerischen Werten mit Bindestrichen als Trennzeichen im Format DD-MM-YYYY angegeben werden. Wenn Sie beispielsweise WS_CMT_PI_LOGS=12-31-2013 angeben, werden alle Protokolle am 31. Dezember 2013 gelöscht.
    Probleme vermeiden: Wenn Sie den Wert nicht im angegebenen Format (durch Gedankenstriche getrennte Zahlen) angeben, wird diese Eigenschafteneinstellung ignoriert.
WS_WSPROFILE_USE_CHANNEL_FILELOCKS
Diese Eigenschaft gibt an, wie Anforderungen zum Sperren/Entsperren für die Klasse ProfilesMutex verarbeitet werden. Nicht blockierende Java™ -E/A-APIs (NIO) werden verwendet, um die Synchronisation der Anforderungen zu steuern. Die gültigen Werte sind true oder false. Bei Eingabe eines anderen Werts wird standardmäßig false verwendet. Auch wenn Sie diese Eigenschaft aus der Datei wasprofile.properties entfernen, wird die Standardeinstellung false verwendet.

Diese Eigenschaft ist hilfreich, wenn zahlreiche asynchrone manageprofiles-Befehle ausgeführt werden und Fehler intermittierend auftreten.

-response Antwortdatei
Greift über die Befehlszeile mit dem Befehl manageprofiles auf alle API-Funktionen zu.

Die Befehlszeilenschnittstelle kann über eine Antwortdatei gesteuert werden, die die Eingabeargumente für einen bestimmten Befehl in der Eigenschaftendatei im Schlüssel=Wert-Format enthält. Verwenden Sie den Befehl manageprofiles mit dem Parameter "-help", um die Eingabeargumente zu bestimmen, die für die verschiedenen Typen von Profilschablonen und Aktionen erforderlich sind.

Verwenden Sie die folgende Beispielantwortdatei für die Ausführung einer Erstellungsoperation:
create
profileName=testResponseFileCreate
profilePath=profile_root
templatePath=app_server_root/profileTemplates/default
nodeName=myNodeName
cellName=myCellName
hostName=myHostName
omitAction=myOptionalAction1,myOptionalAction2
Beachten Sie die folgenden Richtlinien, wenn Sie eine Antwortdatei erstellen:
  • Verwenden Sie beim Angeben von Werten keine Anführungszeichen (") am Anfang und Ende eines Wertes, selbst wenn der Wert Leerzeichen enthält.
    Hinweis: Dies ist eine andere Regel als bei der Angabe von Werten in einer Befehlszeile.
  • Wenn Sie einen Einzelwert angeben, der ein Komma enthält, z. B. die definierten Namen (DN) für die Parameter "personalCertDN" und "signingCertDN", verwenden Sie vor dem Komma einen doppelten Backslash. Beispiel für die Angabe eines definierten Namens als Wert für "signingCertDN":
    signingCertDN=cn=testserver.ibm.com\\,ou=Root Certificate\\,
       ou=testCell\\,ou=testNode01\\,o=IBM\\,c=US 
  • Wenn Sie mehrere Werte eingeben, trennen Sie sie durch Kommas und verwenden Sie keine doppelten Backslashes. Beispiel für die Angabe mehrerer Werte für den parameter "omitAction":
    omitAction=deployAdminConsole,defaultAppDeployAndConfig 
  • Geben Sie in einer Antwortdatei keine leere Zeile ein. Dies kann einen Fehler verursachen.
  • [Windows]Die Pfadanweisung im Windows-Betriebssystem kann Schrägstriche (/) oder umgekehrte Schrägstriche (\) verwenden. Wenn die Pfadanweisung umgekehrte Schrägstriche verwendet, benötigt die Antwortdatei doppelte umgekehrte Schrägstriche, damit die Antwortdatei den Pfad richtig versteht. Im Folgenden sehen Sie eine Beispielantwortdatei für die Operation create, in der doppelte Backslashs verwendet werden:
    create
    templatePath=C:\\WebSphere\\AppServer\\profileTemplates\\default
    
    Best Practice: Verwenden Sie Schrägstriche, um die Wahrscheinlichkeit von Fehlern beim Wechseln zwischen Plattformen zu verringern.
-restoreProfile
Wichtig: Der Befehl manageProfiles -restoreProfile wird nur mit einer Sicherung unterstützt, die auf derselben Fixpackstufe erstellt wurde.
Stellt eine Profilsicherung wieder her. Dieser Parameter muss zusammen mit dem Parameter -backupFile verwendet werden. Beispiel:
manageprofiles(.bat)(.sh) -restoreProfile -backupFile file_name
Gehen Sie zum Wiederherstellen eines Profils wie folgt vor:
  1. Stoppen Sie den Server und die aktiven Prozesse für das wiederherzustellende Profil.
  2. Löschen Sie das Verzeichnis für das Profil manuell aus dem Dateisystem.
  3. Führen Sie die Option -validateAndUpdateRegistry des Befehls manageprofiles aus.
  4. Stellen Sie das Profil mit der Option -restoreProfile des Befehls manageprofiles wieder her.
Achtung: manageProfiles -restoreProfile wird am besten verwendet, um ein Profil auf derselben Maschine, demselben Host oder derselben Installation wiederherzustellen. Sie können -restoreProfile jedoch auf einer anderen Maschine verwenden, auf der sich WebSphere Application Server auf demselben Service-Level wie die Quellenmaschine befindet. Stellen Sie in diesem Fall sicher, dass die Verzeichnisstruktur der zweiten Maschine dieselbe Verzeichnisstruktur hat, die auf der Quellenmaschine vorhanden war, als der Befehl manageProfiles -restoreProfile verwendet wurde.
-serverName Servername
Gibt den Namen des Servers an. Geben Sie diesen Parameter nur für Standard- und sichere Proxy-Serverschablonen an. Wenn Sie diesen Parameter für Standard- und sichere Proxy-Serverschablonen nicht angeben, wird der Standardservername "server1" für das Standardprofil und der Standardname "proxy1" für das sichere Proxy-Profil verwendet.
-serverType ADMIN_AGENT
Gibt den Typ des Verwaltungsprofils an. Geben Sie ADMIN_AGENT für einen Verwaltungsagentenserver an. Dieser Parameter ist erforderlich, wenn Sie ein Verwaltungsprofil erstellen.
Veraltetes Feature: Der Job-Manager ist veraltet. Verwenden Sie anstelle des Job-Managers Urban Code Deploy, um das Produkt zu installieren, Anwendungen zu implementieren und ferne Hosts zu verwalten. Zur Verwaltung von WebSphere Application Server -Installationen können Sie auch das Swingen von Profilen verwenden. Siehe Profile zwischen Produktinstallationen wechseln.
[Linux]-serviceUserName Servicebenutzer-ID
[Linux]Geben Sie die Benutzer-ID an, die bei der Erstellung des Linux -Service verwendet wird, damit der Linux -Service über diese Benutzer-ID ausgeführt wird. Der Linux -Service wird immer ausgeführt, wenn die Benutzer-ID angemeldet ist.
-setDefaultName
Legt eines der vorhandenen Profile als Standardprofil fest. Dieser Parameter muss zusammen mit dem Parameter -profileName verwendet werden. Beispiel:
manageprofiles(.bat)(.sh) -setDefaultName -profileName profile_name
-signingCertDN definierter_Name
Gibt den definierten Namen des Stammsignierzertifikats an, das Sie beim Erstellen des Profils erstellen. Geben Sie den definierten Namen in Anführungszeichen an. Dieses persönliche Standardzertifikat befindet sich in der Keystore-Datei des Servers. Der Parameter -importSigningCertKS und der Parameter -signingCertDN schließen sich gegenseitig aus. Wenn Sie nicht explizit ein Stammsignierzertifikat erstellen oder importieren, wird standardmäßig eines erstellt. Weitere Informationen finden Sie in den Informationen zu den Parametern -signingCertValidityPeriod und -keyStorePassword.
-signingCertValidityPeriod Gültigkeitszeitraum (Optionaler Parameter)
Ein optionaler Parameter, der angibt, wie lange (Jahre) das Stammsignierzertifikat gültig ist. Wenn Sie diesen Parameter nicht zusammen mit dem Parameter -signingCertDN angeben, ist das Stammsignierzertifikat 15 Jahre gültig.
-startingPort startingPort
Gibt die Anfangsportnummer für die Generierung und Zuordnung aller Ports für das Profil an.

Portwerte werden ausgehend vom -startingPort-Wert sequenziell zugeordnet. Dabei werden Ports, die bereits im Gebrauch sind, ausgelassen. Das System erkennt Ports, die derzeit im Gebrauch sind, und löst sie auf. Ferner bestimmt es die Portzuordnungen, um Portkonflikte zu vermeiden.

Verwenden Sie diesen Parameter nicht zusammen mit den Parametern -defaultPorts und -portsFile.

Während der Profilerstellung verwendet der Befehl manageprofiles eine automatisch generierte Gruppe empfohlener Ports, wenn Sie den Parameter -startingPort, den Parameter -defaultPorts oder den Parameter -portsFile nicht angeben. Die empfohlenen Portwerte können je nach Verfügbarkeit der Standardports von den Standardportwerten abweichen.

Achtung: Verwenden Sie diesen Parameter nicht, wenn Sie die Schablone für verwaltete Profile verwenden.
-templatePath Schablonenpfad
Gibt den Verzeichnispfad der Schablonendateien im Installationsstammverzeichnis an. Das Verzeichnis profileTemplates enthält mehrere Verzeichnisse, die den unterschiedlichen Profiltypen entsprechen und je nach installiertem Produkttyp variieren. Die Profilverzeichnisse sind die Pfade, die Sie mit der Option -templatePath angeben. Sie können Profilschablonen außerhalb des Installationsstammverzeichnisses angeben, falls welche vorhanden sind.

Sie können einen relativen Pfad für den Parameter -templatePath angeben, wenn die Profilschablonen relativ zum Verzeichnis Stammverzeichnis_des_Anwendungsservers/profileTemplates sind. Andernfalls geben Sie den vollständig qualifizierten Schablonenpfad an. F

Die verfügbaren Vorlagen sind unter Profilkonzepte beschrieben.

-unaugment
Erweiterung ist die Möglichkeit, ein vorhandenes Profil mit einer Erweiterungsschablone zu ändern. Wenn Sie die Erweiterung eines erweiterten Profils rückgängig machen möchten, müssen Sie die Parameter "-unaugment" und "-profileName" angeben. Wenn mehrere Erweiterungen mit "manageprofiles" durchgeführt wurden und Sie nur diese beiden Parameter angeben, um eine Profilerweiterung rückgängig zu machen, wird zuerst die zuletzt durchgeführte Erweiterungsaktion rückgängig gemacht.

Wenn Sie die Erweiterung eines bestimmten erweiterten Profils rückgängig machen möchten, geben Sie zusätzlich den Parameter "-ignoreStack" mit dem Parameter "-templatePath" an. Normalerweise machen Sie die Erweiterung eines bestimmten Profils nicht rückgängig, weil Sie sicherstellen müssen, dass keine Profilschablonenabhängigkeiten verletzt werden.

Wenn Sie den Parameter "-templatePath" verwenden, geben Sie den vollständig qualifizierten Pfad für den Parameter an.

Lesen Sie auch die Informationen zum Parameter "augment".

-unaugmentAll
Macht die Erweiterung aller Profile rückgängig, die mit einer bestimmten Erweiterungsschablone erweitert wurden. Der Parameter "-templatePath" ist erforderlich, wenn der Parameter "-unaugmentAll" angegeben ist.

Wenn Sie den Parameter "-templatePath" verwenden, geben Sie den vollständig qualifizierten Pfad für den Parameter an.

Geben Sie optional den Parameter "-unaugmentDependents" mit dem Parameter "-unaugmentAll" an, um die Erweiterung alle Profile rückgängig zu machen, die Voraussetzungen für das Profil sind, dessen Erweiterung rückgängig gemacht werden soll.

Anmerkung: Wenn Sie diesen Parameter verwenden und keine Profile mit den Profilvorlagen erweitert wurden, wird möglicherweise ein Fehler ausgegeben.

Lesen Sie auch die Informationen zum Parameter "augment".

-unaugmentDependents
Wird dieser Parameter angegeben, wird die Erweiterung aller erweiterten Profile aufgehoben gemacht, die Voraussetzungen für die Profile sind, deren Erweiterung mit dem Parameter "-unaugmentAll" aufgehoben gemacht werden soll. Wird der Parameter nicht angegeben, wird die Erweiterung dieser Profile nicht aufgehoben.

Geben Sie den Parameter "-unaugmentDependents" mit dem Parameter "-unaugmentAll" an.

-validateAndUpdateRegistry
Überprüft, ob alle in der Profilregistry aufgeführten Profile im Dateisystem vorhanden sind. Fehlende Profile werden aus der Registry entfernt. Gibt eine Liste der fehlenden Profile zurück, die aus der Registry gelöscht wurden.
-validatePorts
Prüfen sie die Ports, um sicherzustellen, dass sie nicht reserviert oder im Gebrauch sind. Mit Hilfe dieses Parameters können Sie Ports ermitteln, die nicht im Gebrauch sind. Wenn festgestellt wird, dass ein Port im Gebrauch ist, wird die Profilerstellung gestoppt und eine Fehlernachricht ausgegeben. Sie können diesen Parameter jederzeit in der Befehlszeile absetzen. Es wird empfohlen, diesen Parameter zusammen mit dem Parameter -portsFile zu verwenden.
-validateRegistry
Überprüft, ob alle in der Profilregistry aufgeführten Profile im Dateisystem vorhanden sind. Gibt eine Liste der fehlenden Profile zurück.
-webServerCheck true | false
Gibt an, ob Web-Server-Definitionen definiert werden sollen. Die gültigen Werte sind true und false. Der Standardwert für diesen Parameter ist false.
-webServerHostname Hostname des Web-Servers
Der Hostname des Servers. Der Standardwert für diesen Parameter ist der ausgeschriebene Hostname der lokalen Maschine.
-webServerInstallPath Installationspfad_des_Web-Servers
Der Installationspfad des Web-Servers, lokal oder fern. Der Standardwert für diesen Parameter ist vom Betriebssystem der lokalen Maschine und vom Wert des Parameters webServerType abhängig. Beispiel:
[Windows]
webServerType=IHS: webServerInstallPath defaulted to "C:\Program Files\IBM\HTTPServer"
webServerType=IIS: webServerInstallPath defaulted to “C:\”
webServerType=SUNJAVASYSTEM: webServerInstallPath defaulted to “C:\”
webServerType=DOMINO: webServerInstallPath defaulted to “”
webServerType=APACHE: webServerInstallPath defaulted to “”
webServerType=HTTPSERVER_ZOS: webServerInstallPath defaulted to “n/a”
[Linux]
webServerType=IHS: webServerInstallPath defaulted to "/opt/IBM/HTTPServer"
webServerType=IIS: webServerInstallPath defaulted to “n\a”
webServerType=SUNJAVASYSTEM: webServerInstallPath defaulted to “/opt/sun/webserver”
webServerType=DOMINO: webServerInstallPath defaulted to “”
webServerType=APACHE: webServerInstallPath defaulted to “”
webServerType=HTTPSERVER_ZOS: webServerInstallPath defaulted to “n/a”
[AIX]
webServerType=IHS: webServerInstallPath defaulted to "/usr/IBM/HTTPServer"
webServerType=IIS: webServerInstallPath defaulted to “n\a”
webServerType=SUNJAVASYSTEM: webServerInstallPath defaulted to “/opt/sun/webserver”
webServerType=DOMINO: webServerInstallPath defaulted to “?”
webServerType=APACHE: webServerInstallPath defaulted to “?”
webServerType=HTTPSERVER_ZOS: webServerInstallPath defaulted to “n/a”
[HP-UX]
webServerType=IHS: webServerInstallPath defaulted to "/opt/IBM/HTTPServer"
webServerType=IIS: webServerInstallPath defaulted to “n\a”
webServerType=SUNJAVASYSTEM: webServerInstallPath defaulted to “/opt/sun/webserver”
webServerType=DOMINO: webServerInstallPath defaulted to “”
webServerType=APACHE: webServerInstallPath defaulted to “”
webServerType=HTTPSERVER_ZOS: webServerInstallPath defaulted to “n/a”
[Solaris]
webServerType=IHS: webServerInstallPath defaulted to “/opt/IBM/HTTPServer”
webServerType=IIS: webServerInstallPath defaulted to “n\a”
webServerType=SUNJAVASYSTEM: webServerInstallPath defaulted to “/opt/sun/webserver”
webServerType=DOMINO: webServerInstallPath defaulted to “”
webServerType=APACHE: webServerInstallPath defaulted to “”
webServerType=HTTPSERVER_ZOS: webServerInstallPath defaulted to “n/a”
-webServerName Name_des_Web-Servers
Der Name des Web-Servers. Der Standardwert für diesen Parameter ist "webserver1".
-webServerOS Betriebssystem_des_Web-Servers
Das Betriebssystem, auf dem sich der Web-Server befindet. Die gültigen Werte sind windows, linux, solaris, aix, hpux, os390 und os400. Verwenden Sie diesen Parameter zusammen mit dem Parameter webServerType.
-webServerPluginPath Pfad_für_Web-Server-Plug-ins
Der Pfad der Plug-ins, die der Web-Server verwendet. Der Standardwert für diesen Parameter ist WAS_HOME/plugins.
-webServerPort Port_des_Web-Servers
Gibt den Port an, über den auf den Web-Server zugegriffen wird. Der Standardwert für diesen Parameter ist 80.
-webServerType Typ_des_Web-Servers
Der Typ des Web-Servers. Die gültigen Werte sind IHS, SUNJAVASYSTEM, IIS, DOMINO, APACHE und HTTPSERVER_ZOS. Verwenden Sie diesen Parameter zusammen mit dem Parameter webServerOS.
[Windows]-winserviceAccountType specifieduser | localsystem
[Windows]Der Typ des Eigneraccounts des für das Profil erstellten Windows-Dienstes. Die gültigen Werte sind "specifieduser" und "localsystem". Der Wert localsystem führt den Windows-Dienst unter dem lokalen Konto des Benutzers aus, der das Profil erstellt. Der Standardwert für diesen Parameter ist "localsystem".

Wenn der Wert "specifieduser" angegeben ist, ist der Parameter "winservicePassword" erforderlich. Der Parameter "winserviceUserName" verwendet standardmäßig den Benutzernamenswert der Umgebung, wenn kein Benutzername angegeben ist.

[Windows]-winserviceCheck true | false
[Windows]Der Wert kann true oder false sein. Geben Sie true an, um einen Windows-Dienst für den Serverprozess zu erstellen, der im Profil erstellt wird. Geben Sie false an, um den Windows-Dienst nicht zu erstellen. Der Standardwert für diesen Parameter ist false.
Wichtig: Mit einem angepassten Profil können Sie mit diesem Parameter keinen Windows-Dienst erstellen. Verwenden Sie stattdessen den Befehl WASService, um den Dienst gesondert zu erstellen.
[Windows]-winservicePassword winservice-kennwort
[Windows]Geben Sie das Kennwort für den angegebenen Benutzer oder den lokalen Account an, der Eigner des Windows-Dienstes sein soll.
[Windows]-winserviceStartupType manual | automatic | disabled
[Windows]Gültige Werte für den Starttyp:
  • manual
  • automatic
  • disabled

Weitere Informationen zu Windows-Diensten finden Sie im Artikel zum Befehl WASService .

Der Standardwert für diesen Parameter ist "automatic".

[Windows]-winserviceUserName winservice-benutzer-id
[Windows]Geben Sie Ihre Benutzer-ID an, damit das Windows-Betriebssystem Sie als ID überprüfen kann, mit der ein Windows-Dienst erstellt werden kann. Ihre Benutzer-ID muss zur Administratorgruppe gehören und die folgenden erweiterten Benutzerberechtigungen besitzen:
  • Einsetzen als Teil des Betriebssystems
  • Als Dienst anmelden
Der Standardwert für diesen Parameter ist der aktuelle Benutzername. Der Wert für diesen Parameter darf keine Leerzeichen und keine ungültigen Zeichen wie die folgenden enthalten: *, ?, ", <, >, ,, /, \, | usw. Der von Ihnen angegebene Benutzer muss über die entsprechenden Berechtigungen zum Erstellen eines Windows-Dienstes verfügen. Sie müssen das richtige Kennwort für den ausgewählten Benutzernamen angeben.
Wichtig: Wenn Sie ein Profil mit einem Windows-Dienst mit einem angegebenen Benutzer und Kennwort erstellen und der Benutzer ein Domänenbenutzer ist, müssen Sie wie im folgenden Beispiel gezeigt einen doppelten Backslash verwenden:
winServiceUserName=DOMAIN\\DOMAINUSER
winServicePassword=DOMAINUSERPASSWORD

Einsatzszenario

Die folgenden Beispiele veranschaulichen die richtige Syntax. Setzen Sie die in den folgenden Beispielen gezeigten Befehle in einer Zeile ab. Die Befehle in den Beispielen sind aus Gründen der Übersichtlichkeit hier auf mehrere Zeilen verteilt.

  • Anwendungsserverprofil erstellen

    Erstellen Sie mit dem folgenden Befehl einen Anwendungsserverprofil mit dem Namen "Default01".

    [Windows]Der Befehl erstellt außerdem einen Windows-Dienst für den Anwendungsserver, persönliche und Stammsignierzertifikate für das Profil und ein Keystore-Kennwort für die beiden Zertifikate.
    app_server_root\bin manageprofiles.bat -create 
       -profileName Default01 
       -profilePath profile_root
       -templatePath app_server_root\profileTemplates\default 
       -nodeName Default01Node
       -cellName Default01Cell
       -hostName myhost.mycity.mycompany.com
       -isDefault 
       -winserviceCheck true
       -winserviceAccountType specifieduser
       -winserviceUserName my_user_id
       -winservicePassword my_password
       -winserviceStartupType manual
       -startingPort 21000
       -personalCertDN "cn=testa, ou=Rochester, o=IBM, c=US"
       -signingCertDN "cn=testc, ou=Rochester, o=IBM, c=US"
       -keyStorePassword ap3n9krw
    
    [AIX HP-UX Solaris][Linux]
    app_server_root/bin/manageprofiles.sh -create 
       -profileName Default01
       -profilePath profile_root
       -templatePath app_server_root/profileTemplates/default
       -nodeName Default01Node
       -cellName Default01Cell
       -hostName myhost.mycity.mycompany.com
       -isDefault
       -startingPort 21000
       -personalCertDN "cn=testa, ou=Rochester, o=IBM, c=US"     
       -signingCertDN "cn=testc, ou=Rochester, o=IBM, c=US"     
       -keyStorePassword ap3n9krw

Protokolle

Der Befehl manageprofiles erstellt für jedes Profil, das er erstellt, ein Protokoll.
  • Die Protokolle befinden sich im Verzeichnis Stammverzeichnis_des_Anwendungsservers/logs/manageprofiles . Die Dateien werden im folgenden Muster benannt: profile_name_create.log
  • Der Befehl erstellt auch ein Protokoll für jedes von ihm gelöschte Profil. Die Protokolle befinden sich im Verzeichnis Stammverzeichnis_des_Anwendungsservers/logs/manageprofiles . Die Dateien werden im folgenden Muster benannt: profile_name_delete.log

Beispiel: Verwendung fortlaufender Standardportnummern ab einem bestimmten Ausgangspunkt

Der Befehl manageprofiles kann Portnummern basierend auf einem Anfangsportwert zuordnen. Mit dem Parameter -startingPort können Sie den Anfangsportwert über die Befehlszeile angeben. Der Befehl definiert fortlaufende Portnummern, die mit der Anfangsportnummer beginnen. Wenn ein Portwert in der Folge jedoch mit einer vorhandenen Portzuordnung in Konflikt steht, wird der nächste verfügbare Portwert verwendet.

Die Portnummern werden jedoch in beliebiger Reihenfolge zugeordnet. Welche Zuordnungen vorgenommen werden, ist nicht vorhersehbar.

Ports, die mit -startingPort 20002 erstellt werden, könnten wie im folgenden Beispiel zugeordnet werden:

Einem Anwendungsserverprofil zugeordnete Ports
WC_defaulthost=20002
WC_adminhost=20003
WC_defaulthost_secure=20004
WC_adminhost_secure=20005
BOOTSTRAP_ADDRESS=20006
SOAP_CONNECTOR_ADDRESS=20007
IPC_CONNECTOR_ADDRESS=20008
SAS_SSL_SERVERAUTH_LISTENER_ADDRESS=20009
CSIV2_SSL_SERVERAUTH_LISTENER_ADDRESS=20010
CSIV2_SSL_MUTUALAUTH_LISTENER_ADDRESS=20011
ORB_LISTENER_ADDRESS=20012
DCS_UNICAST_ADDRESS=20013
SIB_ENDPOINT_ADDRESS=20014
SIB_ENDPOINT_SECURE_ADDRESS=20015
SIB_MQ_ENDPOINT_ADDRESS=20016
SIB_MQ_ENDPOINT_SECURE_ADDRESS=20017
SIP_DEFAULTHOST=20018
SIP_DEFAULTHOST_SECURE=20019

Im folgenden Beispiel wird der Parameter startingPort des Befehls manageprofiles mit dem Inhalt aus dem vorherigen Beispiel verwendet, um Ports ab dem Anfangswert 20002 zu erstellen:

[Windows]

manageprofiles.bat -create
               -profileName shasti 
               -profilePath G:\shasti\WebSphere 
               -templatePath G:\shasti\WebSphere\profileTemplates\default 
               -nodeName W2K03 
               -cellName W2K03_Cell01
               -hostName planetnt 
               -startingPort 20002 
                            
[Linux][AIX][HP-UX][Solaris]
app_server_root/bin/manageprofiles.sh -create
               -profileName shasti 
               -profilePath app_server_root/profiles/shasti 
               -templatePath app_server_root/profileTemplates/default 
               -nodeName W2K03 
               -cellName W2K03_Cell01
               -hostName planetnt 
               -startingPort 20002

Beispiel: Vordefinierte Portnummern verwenden

Der Befehl manageprofiles gibt Empfehlungen für die Anfangsportwerte, wenn Sie die Portwerte nicht explizit definieren. Stattdessen können Sie vordefinierte Portwerte verwenden.

Der Befehl manageprofiles gibt Empfehlungen zu Portwerten, wenn die Optionen -defaultPorts, -startingPort und -portsFile nicht angegeben werden.
Tabelle 1. Dateipositionen der Standardportwerte.

In dieser Tabelle sind die Dateipositionen der Standardportwerte nach Profiltyp aufgelistet.

Profil Dateipfad
Anwendungsserver app_server_root/profileTemplates/default/actions/portsUpdate/portdef.props
Verwaltungsprofil für einen Verwaltungsagentenserver app_server_root/profileTemplates/management/actions/portsUpdate/adminagent.portdef.props
Führen Sie die folgenden Schritte aus, wenn Sie die Portwerte in der Datei portdef.props anpassen möchten, bevor Sie Ihr Profil erstellen. Der folgende Beispielbefehl erstellt das Standardprofil. Bei anderen Profiltypen müssen Sie den Dateipfad durch den Dateipfad des Profils ersetzen, das Sie erstellen möchten.
  1. Kopieren Sie die Datei app_server_root/profileTemplates/default/actions/portsUpdate/portdef.props aus dem Standardprofilschablonenpfad und stellen Sie eine Kopie der Datei in ein beliebiges temporäres Verzeichnis, z. B.:
    • [Windows]c:\temp\ports
    • [AIX HP-UX Solaris]/temp/ports
  2. Passen Sie in der neuen Datei die Porteinstellungen an Ihre Portwerte an.
  3. Erstellen Sie Ihr Profil mit dem Befehl manageprofiles. Verwenden Sie die geänderten Portwerte. Geben Sie die Position Ihrer geänderten Datei "portdef.props" mit dem Parameter "-portsFile" an. Geben Sie den Parameter "-validatePorts" an, um sicherzustellen, dass die Ports nicht reserviert oder im Gebrauch sind. Verwenden Sie das folgende Beispiel als Leitfaden:
    [Windows]
    manageprofiles.bat 
       -create
       -profileName Wow_Profile 
       -profilePath profile_root 
       -templatePath app_server_root\profileTemplates\default 
       -nodeName Wow_node 
       -cellName Wow_cell
       -hostName lorriemb 
       -portsFile C:\temp\ports\portdef.props
       -validatePorts 
    [Linux][AIX]
    manageprofiles.sh 
       -create
       -profileName Wow_Profile 
       -profilePath profile_root 
       -templatePath app_server_root\profileTemplates\default 
       -nodeName Wow_node 
       -cellName Wow_cell
       -hostName lorriemb 
       -portsFile \temp\ports\portdef.props
       -validatePorts
Nehmen wir an, die Datei portdef.props enthält die folgenden Werte:
WC_defaulthost=39080
WC_adminhost=39060
WC_defaulthost_secure=39443
WC_adminhost_secure=39043
BOOTSTRAP_ADDRESS=32809
SOAP_CONNECTOR_ADDRESS=38880
IPC_CONNECTOR_ADDRESS=39633
SAS_SSL_SERVERAUTH_LISTENER_ADDRESS=39401
CSIV2_SSL_SERVERAUTH_LISTENER_ADDRESS=39403
CSIV2_SSL_MUTUALAUTH_LISTENER_ADDRESS=39402
ORB_LISTENER_ADDRESS=39100
DCS_UNICAST_ADDRESS=39353
SIB_ENDPOINT_ADDRESS=37276
SIB_ENDPOINT_SECURE_ADDRESS=37286
SIB_MQ_ENDPOINT_ADDRESS=35558
SIB_MQ_ENDPOINT_SECURE_ADDRESS=35578
SIP_DEFAULTHOST=35060
SIP_DEFAULTHOST_SECURE=35061

Nach der Ausführung des Befehls manageprofiles zum Erstellen Ihres Profils mit den von Ihnen definierten Portwerten wird eine Erfolgs- oder Misserfolgsnachricht ausgegeben.

Der Befehl manageprofiles erstellt eine Kopie der aktuellen Datei portdefs.props im Verzeichnis Profilstammverzeichnis\properties.

Geben Sie einen der drei Portparameter (-startingPort, -defaultPorts oder -portsFile) mit dem Befehl manageprofiles an. Die drei Parameter schließen sich gegenseitig aus.