[AIX Solaris HP-UX Linux Windows][IBM i]

Web-Server-Konfiguration

Die Plug-in-Konfiguration umfasst die Konfiguration des Web-Servers für die Verwendung des binären Plug-in-Moduls, das WebSphere® Application Server bereitstellt. Die Plug-in-Konfiguration umfasst auch die Aktualisierung der Plug-in-XML-Konfigurationsdatei, damit diese die aktuelle Konfiguration des Anwendungsservers wiedergibt. Das Binärmodul verwendet die XML-Datei für die Weiterleitung von Webclientanforderungen.

[AIX Solaris HP-UX Linux Windows]Nach der Installation eines unterstützten Web-Servers müssen Sie durch Installation der Web-Server-Plug-ins ein binäres Plug-in-Modul für den Web-Server installieren. Mit Hilfe der Plug-in-Module kann der Web-Server mit dem Anwendungsserver kommunizieren. Mit Web Server Plug-ins Configuration Tool können Sie den Web-Server konfigurieren und eine Web-Server-Definition in der Konfiguration des Anwendungsservers erstellen. Web Server Plug-ins Configuration Tool verwendet die folgenden Dateien, um ein Plug-in für den ausgewählten Web-Server zu konfigurieren:
  • Die Web-Server-Konfigurationsdatei auf der Web-Server-Maschine, z. B. die Datei httpd.conf für IBM® HTTP Server.
  • Die binäre Web-Server-Plug-in-Datei auf der Web-Server-Maschine.
  • Die Plug-in-Konfigurationsdatei plugin-cfg.xml auf der Anwendungsservermaschine, die Sie an eine Web-Server-Maschine weitergeben (kopieren).
  • Die (temporäre) Standard-Plug-in-Konfigurationsdatei plugin-cfg.xml auf der Web-Server-Maschine.
  • Das configureweb_server_name Script , das Sie von der Web-Server-Maschine auf die Anwendungsservermaschine kopieren.
[IBM i]Der Plug-in-Konfigurationsprozess verwendet folgende Dateien zur Konfiguration eines Plug-ins für den ausgewählten Web-Server:
  • Die Web-Server-Konfigurationsdatei auf der Web-Server-Maschine, z. B. die Datei httpd.conf für IBM HTTP Server.
  • Die binäre Web-Server-Plug-in-Datei auf der Web-Server-Maschine.
  • Die Plug-in-Konfigurationsdatei plugin-cfg.xml auf der Anwendungsservermaschine, die Sie an eine Web-Server-Maschine weitergeben (kopieren).
  • Das Konfigurationsscript für die Konfiguration der Web-Server-Definition für Ihren Anwendungsserver in einem Szenario mit fernem HTTP.

Weitere Informationen hierzu finden Sie in den folgenden Beschreibungen für jede Datei.

Web-Server-Konfigurationsdatei

Die Konfigurationsdatei des Web-Servers wird als Teil des Web-Servers installiert.

[AIX Solaris HP-UX Linux Windows]Die Konfigurationsdatei muss für einen unterstützten Web-Server mit Web Server Plug-ins Configuration Tool rekonfiguriert werden.

Bei der Konfiguration werden Anweisungen hinzugefügt, die die Dateipositionen für zwei Dateien angeben:
  • Binäre Web-Server-Plug-in-Datei
  • Plug-in-Konfigurationsdatei plugin-cfg.xml

Binäre Web-Server-Plug-in-Datei

Ein Beispiel für ein binäres Plug-in-Modul ist die Datei mod_was_ap22_http.dll für IBM HTTP Server auf der Windows-Plattform.

[IBM i]Ein weiteres Beispiel für ein binäres Plug-in-Modul ist das Serviceprogramm QSVTAP20 auf der Plattform IBM i .

Die binäre Plug-in-Datei wird nicht geändert. Die Konfigurationsdatei für das binäre Plug-in ist jedoch eine XML-Datei. Der Anwendungsserver ändert die Konfigurationsdatei, wenn bestimmte Änderungen an Ihrer WebSphere Application Server -Konfiguration auftreten.

Das binäre Modul liest die XML-Datei, um die Einstellungen anzupassen und die Anforderungen an den Anwendungsserver weiterzuleiten.

Plug-in-Konfigurationsdatei plugin-cfg.xml

Die Plug-in-Konfigurationsdatei ist eine XML-Datei mit Einstellungen, die Sie in der Administrationskonsole anpassen können. In der Datei sind alle installierten Anwendungen in der Web-Server-Definition aufgelistet. Das binäre Modul liest die XML-Datei, um die Einstellungen anzupassen und die Anforderungen an den Anwendungsserver weiterzuleiten.

[AIX Solaris HP-UX Linux Windows]Der eigenständige Anwendungsserver generiert die Datei plugin-cfg.xml im Verzeichnis Profilstammverzeichnis/config/cells/Zellenname/nodes/Name_des_Webservers_node/servers/Name_des_Webservers neu. Die erneute Generierung findet immer dann statt, wenn an der Anwendungsserverkonfiguration eine Änderung vorgenommen wird, die sich auf implementierte Anwendungen auswirkt.

[IBM i]Wenn Sie Änderungen an der Konfiguration des Anwendungsservers vornehmen, die sich auf implementierte Anwendungen auswirken, sollten Sie die XML-Datei der Plug-in-Konfiguration erneut generieren.

Nachdem sie neu generiert wurde, muss die Datei an die Web-Server-Maschine weitergegeben (kopiert) werden. Das binäre Plug-in kann anschließend auf die aktuelle Kopie der Konfigurationsdatei zugreifen.

[AIX Solaris HP-UX Linux Windows]Der Konfigurationsservice für Web-Server-Plug-ins generiert die Datei plugin-cfg.xml nach bestimmten Ereignissen, die die Konfiguration ändern, automatisch neu. Der Konfigurationsservice gibt die Datei plugin-cfg.xml automatisch an eine Maschine mit IBM HTTP Server weiter, wenn die Datei neu generiert wird. Sie müssen die Datei manuell auf andere Web-Server kopieren.

[IBM i]Auf IBM i -Systemen wird das Plug-in nicht automatisch generiert. Sie müssen diese manuell erneut generieren und weitergeben.

[AIX Solaris HP-UX Linux Windows]

Plug-in-Standardkonfigurationsdatei plugin-cfg.xml

Web Server Plug-ins Configuration Tool erstellt die temporäre Datei plugin-cfg.xml im Verzeichnis Stammverzeichnis_für_Plug-ins/config/Name_des_Web-Servers. Das Tool erstellt die Datei für jedes Ferninstallationsszenario.

Die Standarddatei ist ein Platzhalter, den Sie mit der Datei plugin-cfg.xml aus der Web-Server-Definition im Anwendungsserver ersetzen müssen. Die Standarddatei ist eine Kopie der Datei, die der Anwendungsserver für einen eigenständigen Standardanwendungsserver erstellt.

Führen Sie das Script configureweb_server_name im Verzeichnis Stammverzeichnis_des_Anwendungsservers/bin der Anwendungsservermaschine für eine ferne Installation oder direkt im Verzeichnis Stammverzeichnis_für_Plug-ins/bin für eine lokale Installation aus. Das Script erstellt die Web-Server-Definition in den Konfigurationsdateien des Standardprofils. Um ein anderes Profil als das Standardprofil zu konfigurieren, bearbeiten Sie das Script configureweb_server_name . Verwenden Sie den Parameter -profileName, um ein anderes Profil als das Standardprofil anzugeben.

Nachdem die Web-Server-Definition erstellt wurde, erstellt der Web-Server-Plug-in-Konfigurationsservice im Anwendungsserver die erste Datei plugin-cfg.xml in der Web-Server-Definition des Anwendungsservers. Wenn Sie eine Anwendung installieren, einen virtuellen Host erstellen oder eine andere Aktion ausführen, die die Konfiguration ändert, müssen Sie die aktualisierte Datei plugin-cfg.xml von der Anwendungsservermaschine an die Web-Server-Maschine weitergeben, damit sie die Standarddatei ersetzt.

[AIX Solaris HP-UX Linux Windows]

Script "configureName_des_Web-Servers" für die Web-Server-Definition

Web Server Plug-ins Configuration Tool erstellt das Script configureweb_server_name auf der Web-Server-Maschine im Verzeichnis Stammverzeichnis_für_Plug-ins/bin . Wenn eine Maschine in einem fernen Szenario unter einem Betriebssystem wie AIX® oder Linux® und die andere Maschine unter Windows ausgeführt wird, verwenden Sie das Script, das im Verzeichnis Stammverzeichnis_für_Plug-ins/bin/crossPlatformScripts erstellt wurde. Dieses Script wird nur für Ferninstallationsszenarien erstellt.

Kopieren Sie das Script von der Web-Server-Maschine in das Verzeichnis Stammverzeichnis_des_Anwendungsservers/bin auf der fernen Anwendungsservermaschine. Für eine lokale Installation muss das Script nicht kopiert werden. Führen Sie das Script aus, um die Web-Server-Definition in der Anwendungsserverkonfiguration zu erstellen.

Wenn Sie den IBM HTTP Server verwenden, konfigurieren Sie auch den IBM HTTP Administrationsserver. Der IBM HTTP Administrationsserver arbeitet mit der Verwaltungskonsole zusammen, um Webserver-Definitionen zu verwalten. Verwenden Sie die Administrationskonsole außerdem, um Ihre Web-Server-Definition mit Optionen für ferne Web-Server-Verwaltung zu aktualisieren. Klicken Sie auf Server > Servertypen > Web-Server > Name des Web-Servers, um Konfigurationsoptionen anzuzeigen. Klicken Sie beispielsweise auf Verwaltung des fernen Web-Servers, um Eigenschaften wie die folgenden zu ändern:
  • Hostname
  • Verwaltungsport
  • Benutzer-ID
  • Kennwort
Wichtig: Öffnen Sie vor der Ausführung dieses Scripts immer ein neues Befehlsfenster. Auf diese Weise können Sie potenzielle Probleme vermeiden.

Das Problem ist ein potenzieller Konflikt zwischen einer Shell-Umgebungsvariablen (WAS_USER_SCRIPT) und dem echten Standardprofil. Das Script arbeitet immer mit dem Standardprofil. Wenn die Umgebungsvariable WAS_USER_SCRIPT festgelegt wird, entsteht jedoch ein Konflikt, wenn das Script versucht, in dem mit der Variablen angegebenen Profil zu arbeiten.

Die Variable kann leicht versehentlich festgelegt werden. Sobald Sie einen Befehl im Verzeichnis Profilstammverzeichnis/bin eines Profils absetzen, wird die Variable auf dieses Profil eingestellt.

Sollten Sie mehrere Profile auf Ihrem System haben, besteht das Risiko, dass das Standardprofil und das in der Variablen angegebene Profil unterschiedlich sind. In diesem Fall entsteht ein Konflikt und das Script erstellt die Web-Server-Definition möglicherweise nicht im richtigen Profil oder erstellt die Web-Server-Definition überhaupt nicht.

Sie können die Variable auf die folgenden Arten zurücksetzen:
  • Schließen Sie das Befehlsfenster, in dem die Variable gesetzt wurde, und öffnen Sie ein neues.
  • Wechseln Sie in das Profilstammverzeichnis/bin des Standardprofils und rufen Sie das Script setupCmdLine.sh auf:
    [Windows]
    1. Öffnen Sie ein Fenster mit Eingabeaufforderung.
    2. Wechseln Sie in das Stammverzeichnis_des_Anwendungsservers\bin.
    3. Setzen Sie den Befehl setupCmdLine.bat ab.
    [Linux][AIX][HP-UX][Solaris]
    1. Öffnen Sie ein Fenster mit Befehlsshell.
    2. Wechseln Sie in das Stammverzeichnis_des_Anwendungsservers/bin.
    3. Setzen Sie den Befehl . ./setupCmdLine.sh ab. Beachten Sie das Leerzeichen zwischen den Punkten. Dieses spezielle Befehlsformat bewirkt, dass der Befehl in der aktuellen Prozessumgebung ausgeführt wird, damit die Einstellung für alle in der Befehls-Shell gestarteten Prozesse gilt.

Wenn für einen eigenständigen Anwendungsserver bereits eine Web-Server-Definition vorhanden ist, wird beim Ausführen des Scripts keine neue Web-Server-Definition hinzugefügt. Jeder eigenständige Anwendungsserver kann nur eine Web-Server-Definition haben.

Es ist nicht möglich, mit der Administrationskonsole eines eigenständigen Anwendungsservers eine Web-Server-Definition hinzuzufügen oder zu löschen. Diese Tasks müssen über die administrative Scripting-Schnittstelle ausgeführt werden:
  • Fügen Sie mit dem Tool "wsadmin" eine Web-Server-Definition hinzu, indem Sie das Script "configureName_des_Web-Servers" verwenden. Das Script verwendet ein Jacl-Script (Java™ Command Language) mit dem Namen configureWebserverDefintion.jacl , um die Web-Server-Definition zu erstellen und zu konfigurieren.
  • Löschen Sie eine Web-Server-Definition mit wsadmin-Befehlen. Im folgenden Beispiel hat der Web-Server den Namen webserver1:
     set webserverName webserver1
     set webserverNodeSuffix _node
     set webserverNodeName   $webserverName$webserverNodeSuffix
     $AdminConfig remove [$AdminConfig getid /Node:$webserverNodeName/Server:$webserverName]
     $AdminConfig remove [$AdminConfig getid /Node:$webserverNodeName]
     $AdminConfig save
    
[IBM i]

Konfigurationsscript für die Web-Server-Definition

Wenn Sie Ihren Web-Server mit dem Script configureOs400WebserverDefinition oder über die Verwaltungsschnittstelle von IBM i konfigurieren, wird das Script configureweb_server_name auf der Web-Server-Maschine im Verzeichnis Stammverzeichnis_für_Plug-ins/bin erstellt. Dieses Script wird nur für Ferninstallationsszenarien erstellt.

Kopieren Sie das Script von der Web-Server-Maschine in das Verzeichnis Stammverzeichnis_des_Anwendungsservers/bin in der Partition IBM i . Führen Sie das Script aus, um die Web-Server-Definition in der Anwendungsserverkonfiguration zu erstellen.

Die IBM i Verwaltungs-GUI verfügt über Plug-ins, mit denen die Verwaltungskonsole IBM HTTP Server verwalten kann. Verwenden Sie die Administrationskonsole, um Ihre Web-Server-Definition mit Optionen für ferne Web-Server-Verwaltung zu aktualisieren. Klicken Sie auf Server > Servertypen > Web-Server > Name des Web-Servers, um Konfigurationsoptionen anzuzeigen. Klicken Sie beispielsweise auf Verwaltung des fernen Web-Servers, um Eigenschaften wie die folgenden zu ändern:
  • Hostname
  • Verwaltungsport
  • Benutzer-ID
  • Kennwort

Wenn für einen eigenständigen Anwendungsserver bereits eine Web-Server-Definition vorhanden ist, wird beim Ausführen des Scripts keine neue Web-Server-Definition hinzugefügt. Jeder eigenständige Anwendungsserver kann nur eine Web-Server-Definition haben.

Es ist nicht möglich, mit der Administrationskonsole eines eigenständigen Anwendungsservers eine Web-Server-Definition hinzuzufügen oder zu löschen. Diese Tasks müssen über die administrative Scripting-Schnittstelle ausgeführt werden:
  • Fügen Sie mit dem Script configureweb_server_name eine Web-Server-Definition über die wsadmin-Funktion hinzu. Das Script verwendet ein Jacl-Script (Java Command Language) mit dem Namen configureWebserverDefintion.jacl zum Erstellen und Konfigurieren der Web-Server-Definition.
  • Löschen Sie eine Web-Server-Definition mit wsadmin-Befehlen. Im folgenden Beispiel hat der Web-Server den Namen webserver1:
    set webserverName webserver1
    set webserverNodeSuffix _node
    set webserverNodeName 
    $webserverName$webserverNodeSuffix
    $AdminConfig remove 
      [$AdminConfig getid 
        /Node:$webserverNodeName/Server:$webserverName]
    $AdminConfig remove 
      [$AdminConfig getid /Node:$webserverNodeName]
    $AdminConfig save
    

Alternativ können Sie die Scripts configureOs400WebServerDefinition und removeOs400WebServerDefinition verwenden, um diese Tasks auszuführen.

Standard-Plug-in-Konfigurationsdatei durch die Datei aus der Web-Server-Definition ersetzen (Weitergabe)

Die Standarddatei verwendet festgelegte Parameterwerte, die möglicherweise nicht mit der echten Datei im Anwendungsserver übereinstimmen. Die Standarddatei ist nur ein Platzhalter.

Die Datei kann Änderungen, die an der Konfiguration des Anwendungsservers vorgenommen werden, nicht widerspiegeln. Die Datei kann außerdem keine von den Standardwerten abweichende Werte wiedergeben, die im Anwendungsserver in Kraft sind.

[AIX Solaris HP-UX Linux Windows]Der Anwendungsserver muss die folgenden Werte in der Datei plugin-cfg.xml enthalten. Nur dann kann die Standarddatei das binäre Plug-in-Modul ordnungsgemäß konfigurieren. Anschließend kann das Plug-in-Modul erfolgreich mit dem Web-Server und mit dem Anwendungsserver kommunizieren.

[AIX Solaris HP-UX Linux Windows]Angenommen, der Anwendungsserver enthält nicht die folgenden Werte in der tatsächlichen Datei plugin-cfg.xml . In diesem Fall konfiguriert die Standarddatei das binäre Plug-in-Modul nicht ordnungsgemäß. Das Plug-in-Modul kann immer mit dem Web-Server kommunizieren. Mit einer nicht ordnungsgemäß definierten Konfigurationsdatei ist das Plug-in-Modul jedoch nicht in der Lage, erfolgreich mit dem Anwendungsserver zu kommunizieren.

[AIX Solaris HP-UX Linux Windows]Nachfolgend sind die festgelegten Parameterwerte in der temporären Plug-in-Konfigurationsdatei aufgeführt.
  • Name des virtuellen Hosts

    Standardwert: default_host

    Dieser virtuelle Host ist so konfiguriert, dass er die Anwendung "DefaultApplication" bedient. In der Regel wird dieser Wert auch in der echten Datei plugin-cfg.xml verwendet. Nehmen wir jedoch an, Sie erstellen einen anderen virtuellen Host für die Anwendungen und installieren dort die Anwendung DefaultApplication. In diesem Fall wird die echte Datei plugin-cfg.xml erneut generiert. Der Web-Server kann nicht auf die Anwendung "DefaultApplication" zugreifen. (Diese Anwendung enthält die Servlets Snoop und Hitcount.)

    Damit Sie auf die Anwendungen des neuen virtuellen Hosts zugreifen können, müssen Sie die echte Datei plugin-cfg.xml weitergeben. Bei der Weitergabe wird die aktualisierte Datei von der Anwendungsservermaschine auf die Web-Server-Maschine kopiert.

  • Port für HTTP-Transport

    Standardwert: 9080

    9080 ist der Standardwert für den HTTP-Transportport des virtuellen Hosts default_host. Dieser Wert ist wahrscheinlich mit dem Wert in der aktualisierten Datei identisch. Dieser Wert ändert sich jedoch für jedes Profil auf der Anwendungsservermaschine. Der Wert für den HTTP-Transportport muss für jeden Anwendungsserver eindeutig sein.

    Wenn Sie einen anderen Port verwenden möchten, müssen Sie den Wert ändern und die echte Datei plugin-cfg.xml weitergeben.

  • Empfangsport für Web-Server

    Standardwert: 80

    Der Wert 80 ist der Standardwert für den Port, der die Kommunikation mit dem Web-Server steuert. Allerdings muss jedes Anwendungsserverprofil über einen eindeutigen Portwert verfügen, damit es mit einem Web-Server kommunizieren kann. Der echte Portwert kann 81 oder eine andere Nummer sein.

    Wenn Sie einen anderen Port verwenden möchten, müssen Sie den Wert ändern und die echte Datei plugin-cfg.xml weitergeben.

  • Port für HTTPS-Transport

    Standardwert: 9443

    9443 ist der Standardwert für den (sicheren) HTTPS-Transportport des virtuellen Hosts default_host. Dieser Wert ist wahrscheinlich mit dem Wert in der aktualisierten Datei identisch. Dieser Wert ändert sich jedoch für jedes Profil auf der Anwendungsservermaschine. Der Wert für den HTTPS-Transportport muss für jeden Anwendungsserver eindeutig sein.

    Wenn Sie einen anderen sicheren Port verwenden möchten, müssen Sie den Wert ändern und die echte Datei plugin-cfg.xml weitergeben.

  • Im Anwendungsserver server1 installierte Anwendungen

    Alle Standardservlets und -anwendungen sind in der Standarddatei enthalten.

    Wenn eine mit dem Web-Server entwickelte Anwendung bedient werden soll, müssen Sie die echte Datei plugin-cfg.xml weitergeben.