Überlegungen zu „ WebSphere Application Server for z/OS “
Machen Sie sich mit den Funktionen von „ z/OS® “ vertraut, die von der Anwendungsserverumgebung von „ WebSphere® Application Server for z/OS “ genutzt werden.
Digitale Zertifikate und Schlüsselringe oder Keystores werden für die SSL-Kommunikation (Secure Socket Layer) benötigt. Diese Zertifikate können in der SAF-Sicherheitsdatenbank (System Authorization Facility) oder in Dateien des Konfigurationsdateisystems gespeichert sein.
Im Rahmen der Anpassung werden Profile für die Systemautorisierungsfunktion erstellt, um den Adressräumen von „ WebSphere Application Server for z/OS “ die erforderlichen Berechtigungen zu erteilen.
Komponentenverfolgung Die (CTRACE)-Funktionen in WebSphere Application Server for z/OS dienen der Verwaltung der Erfassung und Speicherung von Trace-Daten. CTRACE-Daten werden in Adressraumpuffer im privaten (umlagerbaren) Speicher geschrieben, die mittels IPCS formatiert werden können, falls ein Speicherauszug des Adressraums erstellt wird. CTRACE-Daten können außerdem über ein externes Ausgabeprogramm in Tracedateien auf einen Datenträger oder auf Band geschrieben werden. Obwohl die CTRACE-Daten in erster Linie für die Mitarbeiter des „ IBM® “-Dienstes bereitgestellt werden, können Sie durch die Nutzung der CTRACE-Funktionen an Ihrem Standort auf zusätzliche Trace-Daten zurückgreifen, sobald ein Problem auftritt. Weil CTRACE die Systemressourcen effizient nutzt, hat das Erfassen der Tracedaten nur minimale Auswirkungen auf die Leistung.
„System Logger“ wird von WebSphere Application Server for z/OS verwendet. Dies ist eine Komponente von „ MVS “, die es Anwendungen ermöglicht, Daten in einem Sysplex zu protokollieren, Fehler- und Trace-Informationen zu protokollieren und eine Transaktionsprotokollierung nach dem Prinzip „ XA “ bereitzustellen. Die Systemprotokollfunktion (Logger) erstellt und verwaltet Protokolldatenströme, die zuerst in eine Coupling-Facility oder einen lokalen speicherresidenten Puffer geschrieben und anschließend für die langfristigere Nutzung an Protokolldateien auf DASD übertragen werden. Protokolldatenströme, die in lokale Puffer anstatt in eine Coupling-Facility geschrieben werden, werden als reine DASD-Protokolldatenströme bezeichnet.
Die Gruppen der Systemautorisierungsfunktion werden von „ WebSphere Application Server for z/OS “ verwendet, um Benutzer-IDs mit gemeinsamen Berechtigungssätzen zu verknüpfen.
In einer „ WebSphere Application Server for z/OS “-Zelle wird ein gemeinsamer Satz von SAF-Gruppen verwendet.
Jedem Adressraum von „ WebSphere Application Server for z/OS “ ist eine Benutzer-ID der System Authorization Facility zugeordnet. (Für die Laufzeitumgebung von „ WebSphere Application Server “ ist ein SAF-kompatibles Sicherheitspaket erforderlich, beispielsweise „ RACF® “.)