HA-Richtlinien für den Transaktionsservice
WebSphere® Application Server bietet integrierte Hochverfügbarkeitsunterstützung (HA), bei der Systemkomponenten wie der Transaktionsdienst hochverfügbar gemacht werden. Eine HA-Richtlinie legt fest, wie sich die einzelnen HA-Komponenten von „ WebSphere Application Server “ innerhalb des gesamten HA-Frameworks verhalten. Im Falle des Transaktionsservice bietet die HA-Richtlinie für Transaktionen die Logik, mit der jederzeit bestimmt werden kann, welche Server ein Wiederherstellungsprotokoll haben.
Normalerweise ordnen Transaktionsrichtlinien das Eigentumsrecht an einem Wiederherstellungsprotokoll dem Server zu, der es ursprünglich erstellt hat (Home-Server), und dieser Server kann dann das Wiederherstellungsprotokoll für die Wiederherstellung und die normale Transaktionsaktivität verwenden. Wenn der Home-Server nicht verfügbar ist oder ausfällt, kann das Eigentumsrecht auf einen Peer-Server übertragen werden, um die Wiederherstellung durchzuführen.
Konzeptionell besteht eine Richtlinie aus zwei Schlüsselkomponenten, einem Richtlinientyp und einer Richtlinienkonfiguration.
Richtlinientyp
- Statisch
- Die Zuständigkeit für das Wiederherstellungsprotokoll wird in der Konfiguration unter „ WebSphere Application Server “ festgelegt. Zur Laufzeit ordnet die statische Richtlinie das Eigentumsrecht entsprechend zu. Alle Änderungen am Eigentumsrecht erfordern eine Änderung der statischen Konfiguration, daher wird dieser Richtlinientyp für die manuell eingeleitete Peerwiederherstellung verwendet.
- Eins-von-N
- Die Zuständigkeit für das Wiederherstellungsprotokoll wird vom HA-Framework von „ WebSphere Application Server “ dynamisch festgelegt und genau einem der N Cluster-Mitglieder zugewiesen. Dieser Richtlinientyp wird für die automatische Peerwiederherstellung verwendet.