Automatisierte Clientübernahme - Übersicht
Wenn auf dem IBM Storage Protect -Server ein Ausfall auftritt, kann der Client für Sichern/Archivieren zur Datenwiederherstellung automatisch an einen Failover-Server umgeleitet werden.
Der IBM Storage Protect -Server, zu dem der Client während normaler Produktionsprozesse eine Verbindung herstellt, wird als primärer Serverbezeichnet. Wenn der primäre Server und die Clientknoten für die Knotenreplikation konfiguriert sind, wird dieser Server auch als Quellenreplikationsserverbezeichnet.
Die Clientdaten auf dem Quellenreplikationsserver können auf einen oder mehrere IBM Storage Protect -Server repliziert werden, die als Zielreplikationsserverbezeichnet werden. Diese Server werden auch als Failover-Serverbezeichnet. Dies sind die Server, an die Clients umgeleitet werden, wenn ein primärer Server ausfällt.
Damit der Client an einen Failover-Serverübertragen wird, müssen die Verbindungsinformationen für diesen Server dem Client zur Verfügung gestellt werden. Während des normalen Betriebs werden die Verbindungsinformationen für einen Failover-Server automatisch vom primären Server während des Anmeldeprozesses an den Client gesendet. Die Informationen zum Failover-Server werden automatisch in der Clientoptionsdatei gespeichert. Es ist kein manueller Eingriff des Benutzers erforderlich, um die Daten für diesen Server hinzuzufügen.
Bei jeder Anmeldung des Clients am Server versucht der Client, eine Verbindung zum primären Serverherzustellen. Wenn der primäre Server nicht verfügbar ist, führt der Client automatisch eine Übernahme durch einen Failover-Servergemäß den Informationen zum Failover-Server in der Clientoptionsdatei durch.
In diesem Übernahmemodus können Sie alle replizierten Clientdaten zurückschreiben oder abrufen. Wenn der primäre Server wieder online ist, wird der Client beim nächsten Start des Clients automatisch auf den primären Server zurückgesetzt.
Der folgende Beispieltext enthält beispielsweise die Verbindungsinformationen zum Failover-Server. Die Informationen werden an den Client gesendet und in der Clientoptionsdatei (dsm.opt) gespeichert:*** These options should not be changed manually
REPLSERVERNAME TARGET
REPLTCPSERVERADDRESS 192.0.2.9
REPLTCPPORT 1501
REPLSSLPORT 1502
REPLSERVERGUID 60.4a.c3.e1.85.ba.11.e2.af.ce.00.0c.29.2f.07.d3
MYREPLICATIONServer TARGET
MYPRIMARYServer SERVER1
*** end of automatically updated options


Der folgende Beispieltext enthält die Verbindungsinformationen, die der Failover-Server an den Client sendet und in der Clientsystemoptionsdatei (dsm.sys) speichert:*** These options should not be changed manually
REPLSERVERNAME TARGET
REPLTCPSERVERADDRESS 192.0.2.9
REPLTCPPORT 1501
REPLSSLPORT 1502
REPLSERVERGUID 60.4a.c3.e1.85.ba.11.e2.af.ce.00.0c.29.2f.07.d3
MYREPLICATIONServer TARGET
*** end of automatically updated options