Shared Memory-Optionen definieren

Sie können die Shared Memory-Übertragung zwischen Clients und Servern auf demselben System verwenden. Für die Verwendung von Shared Memory muss TCP/IP Version 4 auf dem System installiert sein.

Informationen zu dieser Task

Das folgende Beispiel zeigt eine Einstellung für Shared Memory:
commmethod     sharedmem
   shmport     1510
In diesem Beispiel gibt SHMPORT die TCP/IP-Anschlussadresse eines Servers bei Verwendung von Shared Memory an. Verwenden Sie die Option SHMPORT, um einen anderen TCP/IP-Anschluss anzugeben. Die Standardanschlussadresse ist 1510.
COMMMETHOD kann mehrmals in der IBM Storage Protect -Serveroptionsdatei verwendet werden, jedes Mal mit einem anderen Wert. Die folgende Angabe ist beispielsweise möglich:
commmethod tcpip
commmethod sharedmem

AIX-BetriebssystemeDie maximale Anzahl gleichzeitig ablaufender Shared Memory-Sitzungen basiert auf den verfügbaren Systemressourcen. Jede gemeinsam genutzte Speichersitzung verwendet eine gemeinsam genutzte Speicherregion von bis zu 4 MB und vier IPCS-Nachrichtenwarteschlangen, abhängig von der IBM Storage Protect -Clientversion.

AIX-BetriebssystemeWerden der Server und der Client nicht unter derselben Benutzer-ID ausgeführt, muss der Server der Root sein. Damit werden Shared Memory-Übertragungsfehler vermieden.

Linux-BetriebssystemeBei Verwendung von Shared Memory empfangen Sie möglicherweise die folgende Nachricht vom Server:
ANR9999D shmcomm.c(1598): ThreadId<39>
Error from msgget (2), errno = 28 
Die Nachricht bedeutet, dass eine Nachrichtenwarteschlange erstellt werden muss, der Systemgrenzwert für die maximale Anzahl Nachrichtenwarteschlangen (MSGMNI) jedoch überschritten würde.
Linux-BetriebssystemeSetzen Sie den folgenden Befehl ab, um die maximale Anzahl von Nachrichtenwarteschlangen (MSGMNI) auf dem System zu ermitteln:
cat /proc/sys/kernel/msgmni 
Geben Sie folgenden Befehl aus, um den Wert für MSGMNI auf Ihrem System zu erhöhen:
sysctl -w kernel.msgmni=n
Dabei ist n die maximale Anzahl der Nachrichtenwarteschlangen, die auf dem System zulässig sein sollen.