Empfehlungen für die Serverbenennung

Verwenden Sie diese Beschreibungen als Referenz, wenn Sie einen IBM Storage Protect -Server installieren oder ein Upgrade durchführen.

Instanzbenutzer-ID

Die Instanzbenutzer-ID wird als Basis für andere Namen verwendet, die sich auf die Serverinstanz beziehen. Die Instanzbenutzer-ID wird auch als Instanzeigner bezeichnet.

Zum Beispiel: tsminst1

Die Instanzbenutzer-ID ist die Benutzer-ID, die über das Eigentumsrecht oder über Schreib-/Lesezugriffsberechtigung für alle Verzeichnisse verfügen muss, die Sie für die Datenbank und das Wiederherstellungsprotokoll erstellen. Der Server wird standardmäßig mit der Instanzbenutzer-ID ausgeführt. Diese Benutzer-ID benötigt außerdem Schreib-/Lesezugriff für die Verzeichnisse, die für die Einheitenklasse FILE verwendet werden.

Linux-BetriebssystemeAIX-Betriebssysteme

Ausgangsverzeichnis für die Instanzbenutzer-ID

Das Ausgangsverzeichnis kann während der Erstellung der Instanzbenutzer-ID erstellt werden. Hierfür wird die Option für die Erstellung eines Ausgangsverzeichnisses (-m) verwendet, falls es noch nicht vorhanden ist. Abhängig von den lokalen Einstellungen kann das Ausgangsverzeichnis das folgende Format aufweisen: /home/instance_user_ID .

Beispiel: /home/tsminst1

Das Ausgangsverzeichnis dient hauptsächlich zur Aufbewahrung des Profils für die Benutzer-ID und für Sicherheitseinstellungen.

Linux-BetriebssystemeAIX-Betriebssysteme

Datenbankinstanzname

Der Datenbankinstanzname muss mit der Instanzbenutzer-ID identisch sein, mit der Sie die Serverinstanz ausführen.

Beispiel: tsminst1

Windows-Betriebssysteme

Name der Datenbankinstanz unter Windows

Der Datenbankinstanzname ist der Name der Serverinstanz in der Registrierung.

Beispiel: Server1

Linux-BetriebssystemeAIX-Betriebssysteme

Instanzverzeichnis

Das Instanzverzeichnis enthält spezielle Dateien für eine Serverinstanz (die Serveroptionsdatei und andere serverspezifische Dateien). Es kann einen beliebigen Name haben. Um die Identifizierung zu erleichtern, sollten Sie einen Namen verwenden, der das Verzeichnis mit dem Instanznamen verknüpft.
Sie können das Instanzverzeichnis als Unterverzeichnis des Ausgangsverzeichnisses für die Instanzbenutzer-ID erstellen. Beispiel: /home/instance_user_ID/instance_user_ID

Im folgenden Beispiel befindet sich das Instanzverzeichnis im Ausgangsverzeichnis der Benutzer-ID tsminst1: /home/tsminst1/tsminst1

Sie können das Verzeichnis auch an einer anderen Position erstellen, zum Beispiel: /tsmserver/tsminst1

Im Instanzverzeichnis sind folgende Dateien für die Serverinstanz gespeichert:
  • Die Serveroptionsdatei dsmserv.opt
  • Die Serverschlüsseldatenbankdatei cert.kdb und die .arm-Dateien (werden von Clients und anderen Servern zum Importieren der Secure Sockets Layer-Zertifikate des Servers verwendet)
  • Einheitenkonfigurationsdatei, wenn die Serveroption DEVCONFIG keinen vollständig qualifizierten Namen angibt
  • Protokolldatei für Datenträger, wenn die Serveroption VOLUMEHISTORY keinen vollständig qualifizierten Namen angibt
  • Datenträger für DEVTYPE=FILE Speicherpools, wenn das Verzeichnis für die Einheitenklasse nicht vollständig angegeben oder nicht vollständig qualifiziert ist
  • Benutzerexits
  • Traceausgabe (wenn nicht vollständig qualifiziert)
Windows-Betriebssysteme

Instanzverzeichnis unter Windows

Das Instanzverzeichnis enthält spezielle Dateien für eine Serverinstanz (die Serveroptionsdatei und andere serverspezifische Dateien). Es kann einen beliebigen Name haben. Um die Identifizierung zu erleichtern, sollten Sie einen Namen verwenden, der das Verzeichnis mit dem Instanznamen verknüpft.
Sie können einen Namen verwenden, der den Namen der Serverinstanz enthält, der in der Registrierung angezeigt wird. Die Namen der Standardserverinstanznamen haben folgen der Form 'Serverx'.

Beispiel: C:\tsm\server1

Im Instanzverzeichnis sind folgende Dateien für die Serverinstanz gespeichert:
  • Die Serveroptionsdatei dsmserv.opt
  • Die Serverschlüsseldatenbankdatei cert.kdb und die .arm-Dateien (werden von Clients und anderen Servern zum Importieren der Secure Sockets Layer-Zertifikate des Servers verwendet)
  • Einheitenkonfigurationsdatei, wenn die Serveroption DEVCONFIG keinen vollständig qualifizierten Namen angibt
  • Protokolldatei für Datenträger, wenn die Serveroption VOLUMEHISTORY keinen vollständig qualifizierten Namen angibt
  • Datenträger für DEVTYPE=FILE Speicherpools, wenn das Verzeichnis für die Einheitenklasse nicht vollständig angegeben oder nicht vollständig qualifiziert ist
  • Benutzerexits
  • Traceausgabe (wenn nicht vollständig qualifiziert)

Datenbankname

Der Datenbankname lautet für jede Serverinstanz immer TSMDB1. Dieser Name kann nicht geändert werden.

Servername

Der Servername ist ein interner Name für IBM Storage Protectund wird für Operationen verwendet, die die Kommunikation zwischen mehreren IBM Storage Protect -Servern einbeziehen. Zum Beispiel bei der Kommunikation zwischen Servern und bei der gemeinsamen Nutzung von Speicherarchiven.

Der Servername wird auch verwendet, wenn Sie den Server zum Operations Center hinzufügen, damit er über diese Schnittstelle verwaltet werden kann. Verwenden Sie einen eindeutigen Namen für jeden Server. Verwenden Sie zur einfachen Identifikation im Operations Center (oder über einen QUERY SERVER -Befehl) einen Namen, der die Position oder den Zweck des Servers widerspiegelt. Ändern Sie nicht den Namen eines IBM Storage Protect -Servers, nachdem er als Hub-oder Peripherieserver konfiguriert wurde.

Wenn Sie den Assistenten verwenden, wird als Standardname der Hostname des von Ihnen verwendeten Systems vorgeschlagen. Sie können einen anderen, für Ihre Umgebung aussagekräftigen Namen verwenden. Befinden sich mehrere Server auf dem System, können Sie bei Verwendung des Assistenten den Standardnamen nur für einen der Server angeben. Sie müssen einen eindeutigen Namen für jeden Server eingeben.

Linux-BetriebssystemeAIX-BetriebssystemeBeispiel:
  • PAYROLL
  • SALES
Windows-BetriebssystemeBeispiel:
  • TUCSON_SERVER1
  • TUCSON_SERVER2

Verzeichnisse für Datenbankbereich und Wiederherstellungsprotokoll

Die Verzeichnisse können gemäß den lokalen Vorgaben benannt werden. Sie sollten Namen verwenden, die die Verzeichnisse mit der Serverinstanz verknüpfen, um die Identifikation zu erleichtern.

Beispiel für das Archivprotokoll:
  • Linux-BetriebssystemeAIX-Betriebssysteme/tsminst1_archlog
  • Windows-Betriebssystemef:\server1\archlog