DEFINE SCHEDULE (Clientzeitplan definieren)
Verwenden Sie den Befehl DEFINE SCHEDULE, um einen Clientzeitplan zu definieren. IBM Storage Protect verwendet diesen Zeitplan, um automatisch eine Vielzahl von Clientoperationen für Ihre Client-Workstation in angegebenen Intervallen oder Tagen auszuführen. Nach der Definition eines Zeitplans den Befehl DEFINE ASSOCIATION verwenden, um den Client dem Zeitplan zuzuordnen.
Sie müssen den Client-Scheduler auf der Client-Workstation starten, damit IBM Storage Protect den Zeitplan verarbeiten kann.
Nicht alle Clients können alle geplanten Operationen ausführen, auch wenn Sie den Zeitplan auf dem Server definieren und ihn dem Client zuordnen können. Ein Macintosh-Client kann beispielsweise keinen Zeitplan ausführen, wenn es sich bei der Aktion um das Zurückschreiben oder Abrufen von Dateien oder um das Ausführen einer ausführbaren Prozedur handelt. Eine ausführbare Prozedur wird auch als Befehlsdatei, Stapeldatei oder Prozedur auf anderen Client-Betriebssystemen bezeichnet.
IBM Storage Protect kann nicht mehrere Zeitpläne gleichzeitig für denselben Clientknoten ausführen.
Berechtigungsklasse
Zum Definieren eines Clientzeitplans ist Systemberechtigung, uneingeschränkte Maßnahmenberechtigung oder eingeschränkte Maßnahmenberechtigung für die Maßnahmendomäne erforderlich, zu der der Zeitplan gehört.
Syntax für die Definition eines klassischen Clientzeitplans
Syntax für die Definition eines erweiterten Clientzeitplans
Parameter
- Domänenname (Erforderlich)
- Gibt den Namen der Maßnahmendomäne an, zu der dieser Zeitplan gehört.
- Zeitplanname (Erforderlich)
- Gibt den Namen des Zeitplans an, der definiert werden soll. Sie können bis zu 30 Zeichen für den Namen angeben.
- Type=Client
- Gibt an, daß ein Zeitplan für einen Client definiert wird. Dieser Parameter ist wahlfrei.
- DESCription
- Gibt eine Beschreibung des Zeitplans an. Dieser Parameter ist wahlfrei. Für die Beschreibung können bis zu 255 Zeichen angegeben werden. Wenn die Beschreibung Leerzeichen enthält, muss sie in Anführungszeichen eingeschlossen werden.
- ACTion
- Gibt die Aktion an, die bei der Verarbeitung dieses Zeitplans ausgeführt wird. Gültige Werte:
- Incremental
- Gibt an, dass der Zeitplan alle Dateien sichert, die neu sind oder sich seit der letzten Teilsicherung geändert haben. Mit "Incremental" werden auch alle Dateien gesichert, für die alle vorhandenen Sicherungen möglicherweise verfallen sind.
- Selective
- Gibt an, dass der Zeitplan nur Dateien sichert, die mit dem Parameter OBJECTS angegeben werden.
- Archive
- Gibt an, dass der Zeitplan Dateien archiviert, die mit dem Parameter OBJECTS angegeben werden.
- Backup
- Gibt an, dass der Zeitplan Dateien sichert, die mit dem Parameter OBJECTS angegeben werden.
- REStore
- Gibt an, dass der Zeitplan Dateien zurückschreibt, die mit dem Parameter OBJECTS angegeben werden.
Wenn Sie ACTION=RESTORE für eine geplante Operation angeben, und ist die Option REPLACE auf PROMPT gesetzt, erfolgt keine Aufforderung. Wird die Option auf PROMPT gesetzt, werden die Dateien übersprungen.
Wenn Sie eine zweite Dateispezifikation angeben, agiert diese zweite Dateispezifikation als Zielort für die Zurückschreibung. Müssen mehrere Gruppen von Dateien zurückgeschrieben werden, planen Sie eine für jede Dateispezifikation, die zurückgeschrieben werden muss.
- RETrieve
- Gibt an, dass der Zeitplan Dateien abruft, die mit dem Parameter OBJECTS angegeben werden.Hinweis: Eine zweite Datei, die angegeben wird, fungiert als Abrufziel. Müssen mehrere Gruppen von Dateien abgerufen werden, erstellen Sie einen separaten Zeitplan für jede Dateigruppe.
- IMAGEBACkup
- Gibt an, dass der Zeitplan logische Datenträger sichert, die mit dem Parameter OBJECTS angegeben werden.
- IMAGEREStore
- Gibt an, dass der Zeitplan logische Datenträger zurückschreibt, die mit dem Parameter OBJECTS angegeben werden.
- Command
- Gibt an, dass der Zeitplan einen Client-Betriebssystembefehl oder ein Script verarbeitet, der bzw. das mit dem Parameter OBJECTS angegeben wird.
- Macro
- Gibt an, dass ein Client ein Makro verarbeitet, dessen Dateiname im Parameter OBJECTS angegeben ist.
- SUBACTion
- Sie können einen der folgenden Werte angeben:
- ""
- Wenn eine Nullzeichenfolge (zwei Anführungszeichen) mit ACTION=BACKUP angegeben wird, ist die Sicherung eine Teilsicherung.
- FASTBAck
- Gibt an, dass eine FastBack-Clientoperation, die durch den Parameter ACTION angegeben wird, für die Verarbeitung geplant werden soll. Der Wert des Parameters ACTION muss ARCHIVE oder BACKUP sein.
- SYSTEMSTate
- Gibt an, dass eine Clientsystemstatussicherung geplant ist.
- VApp
- Gibt an, dass eine vApp-Clientsicherung geplant ist. Eine vApp ist eine Sammlung von vorimplementierten virtuellen Maschinen.
- VM
- Gibt an, dass eine VMware-Clientsicherungsoperation geplant ist.
- Deploy
- Gibt an, ob Client-Workstations mit Implementierungspaketen aktualisiert werden, die mit dem Parameter OBJECTS angegeben werden. Der Parameter OBJECTS muss zwei Spezifikationen enthalten: die abzurufenden Paketdateien und die Position, von der sie abgerufen werden sollen. Stellen Sie sicher, dass sich die Objekte in der Reihenfolge
files locationbefinden. Beispiel:
Die Werte für die folgenden Optionen sind eingeschränkt, wenn Sie ACTION=DEPLOY angeben:define schedule standard deploy_1 action=DEPLOY objects= "\\IBM_ANR_WIN\c$\tsm\maintenance\client\v6r2\Windows\X32\v620\v6200\* ..\IBM_ANR_WIN\"- PERUNITS
- Geben Sie
PERUNITS=ONETIMEan. Wenn SiePERUNITS=PERIODangeben, wird der Parameter ignoriert. - DURUNITS
- Geben Sie
MINUTES,HOURSoderDAYSfür den Parameter DURUNITS an. Geben Sie nicht INDEFINITEan. - SCHEDSTYLE
- Geben Sie die Standarddarstellung CLASSIC an.
- OPTions
- Gibt die Clientoptionen an, die für den geplanten Befehl angegeben werden, wenn der Zeitplan verarbeitet wird. Dieser Parameter ist wahlfrei.Für diesen Parameter können nur die Optionen angegeben werden, die für den geplanten Befehl gültig sind. Informationen zu den Optionen, die in der Befehlszeile gültig sind, befinden sich im entsprechenden Clienthandbuch. Alle Optionen, für die im Clienthandbuch angegeben ist, dass sie nur in der Anfangsbefehlszeile gültig sind, führen zu einem Fehler oder werden ignoriert, wenn der Zeitplan vom Server ausgeführt wird. Geben Sie beispielsweise die folgenden Optionen nicht an, da sie keinen Einfluss darauf haben, wann der Client den geplanten Befehl verarbeitet:
- MAXCMDRETRIES
- OPTFILE
- QUERYSCHEDPERIOD
- RETRYPERIOD
- SCHEDLOGNAME
- SCHEDMODE
- SERVERNAME
- TCPCLIENTADDRESS
- TCPCLIENTPORT
Wenn Sie einen Scheduler-Service mit dem Befehl DSMCUTIL oder mit dem Assistenten der GUI des Clients für Sichern/Archivieren definieren, geben Sie eine Optionsdatei an. Sie können die Optionen in dieser Optionsdatei nicht überschreiben, indem Sie den geplanten Befehl ausgeben. Sie müssen die Optionen in Ihrem Schedulerservice ändern.Enthält die Optionszeichenfolge mehrere Optionen oder Optionen mit eingebetteten Leerzeichen, schließen Sie die gesamte Optionszeichenfolge in Hochkommas ein. Schließen Sie einzelne Optionen, die Leerzeichen enthalten, in Anführungszeichen ein. Vor der Option muss ein führendes Minuszeichen stehen. Fehler können auftreten, wenn die Optionszeichenfolge Leerzeichen enthält, die nicht korrekt in Anführungszeichen eingeschlossen sind.
Die folgenden Beispiele zeigen, wie einige Clientoptionen angegeben werden:- Geben Sie Folgendes ein, um
subdir=yesunddomain all-local -systemobjectanzugeben:options='-subdir=yes -domain="all-local -c: -systemobject"'
- Geben Sie Folgendes ein, um
domain all-local -c: -d:anzugeben:options='-domain="all-local -c: -d:"'
Tipp:Wenn für Windows-Clients, die im Stapelmodus ausgeführt werden, Anführungszeichen erforderlich sind, verwenden Sie den interaktiven Modus oder Escapezeichen des Betriebssystems. Weitere Informationen liefern die folgenden Abschnitte:
- OBJects
- Gibt die Objekte an, für die die angegebene Aktion ausgeführt wird. Verwenden Sie ein einzelnes Leerzeichen zwischen jedem Objekt. Außer bei ACTION=INCREMENTAL ist dieser Parameter erforderlich. Ist die Aktion eine Sicherungs-, Archivierungs-, Abruf- oder Zurückschreibungsoperation, sind die Objekte Dateibereiche, Verzeichnisse oder logische Datenträger. Dient die Aktion zur Ausführung eines Befehls oder Makros, ist das Objekt der Name des auszuführenden Befehls oder Makros.
Wenn ACTION=INCREMENTAL ohne Angabe eines Werts für diesen Parameter angegeben wird, wird der geplante Befehl ohne angegebene Objekte aufgerufen, und der Befehl versucht, die Objekte wie in der Clientoptionsdatei definiert zu verarbeiten. Um alle Dateibereiche oder Verzeichnisse für eine Aktion auszuwählen, müssen sie explizit in der Objektzeichenfolge aufgeführt werden. Wird nur ein Stern in die Objektzeichenfolge eingegeben, erfolgt die Sicherung nur für das Verzeichnis, bei dem der Scheduler gestartet wurde.
Wichtig:- Wenn Sie eine zweite Dateispezifikation angeben, und handelt es sich nicht um einen gültigen Zielort, empfangen Sie diesen Fehler:
ANS1082E Invalid destination file specification <filespec> entered. - Geben Sie mehr als zwei Dateispezifikationen an, empfangen Sie diesen Fehler:
ANS1102E Excessive number of command line arguments passed to the program!
Wird für diesen Parameter ACTION=ARCHIVE, INCREMENTAL oder SELECTIVE angegeben, können Sie maximal 20 Dateispezifikationen auflisten.
Schließen Sie die Objektzeichenfolge in Anführungszeichen ein, wenn sie Leerzeichen enthält, und schließen Sie dann die Anführungszeichen in Hochkommas ein. Enthält die Objektzeichenfolge mehrere Dateinamen, schließen Sie jeden Dateinamen in Anführungszeichen ein und schließen Sie dann die gesamte Zeichenfolge in Hochkommas ein. Fehler können auftreten, wenn Dateinamen ein Leerzeichen enthalten, das nicht korrekt in Anführungszeichen eingeschlossen ist.
Wenn Sie Zeichen verwenden, die für Windows-Benutzer eine besondere Bedeutung haben, wie z. B. Kommas, setzen Sie das gesamte Argument in zwei Paare doppelter Anführungszeichen und umgeben Sie die gesamte Zeichenfolge mit einfachen Anführungszeichen. Die folgenden Beispiele zeigen, wie einige Dateinamen angegeben werden:- Geben Sie Folgendes ein, um C:\FILE 2, D:\GIF FILES und E:\MY TEST FILE anzugeben:
OBJECTS='"C:\FILE 2" "D:\GIF FILES" "E:\MY TEST FILE"'
- Geben Sie Folgendes ein, um D:\TEST FILE anzugeben:
OBJECTS='"D:\TEST FILE"'
- So geben Sie D:TEST,FILE an:
OBJECTS='""D:\TEST,FILE""'

Die folgenden Beispiele zeigen, wie einige Dateinamen angegeben werden können:- Geben Sie Folgendes ein, um /home/file 2, /home/gif files und /home/my test file anzugeben:
OBJECTS='"/home/file 2" "/home/gif files" "/home/my test file"'
- Geben Sie Folgendes ein, um /home/test file anzugeben:
OBJECTS='"/home/test file"'
Tipp:Wenn für Windows-Clients, die im Stapelmodus ausgeführt werden, doppelte Anführungszeichen erforderlich sind, verwenden Sie den interaktiven Modus oder Escapezeichen des Betriebssystems. Weitere Informationen liefern die folgenden Abschnitte:
- Wenn Sie eine zweite Dateispezifikation angeben, und handelt es sich nicht um einen gültigen Zielort, empfangen Sie diesen Fehler:
- PRIority
- Gibt den Prioritätswert für einen Zeitplan an. Dieser Parameter ist wahlfrei. Zulässige Werte sind ganze Zahlen von 1 bis 10, wobei 1 die höchste Priorität und 10 die niedrigste Priorität angibt. Der Standardwert ist 5.
Wenn zwei oder mehr Zeitpläne dieselbe Fensterstartzeit haben, bestimmt der von Ihnen angegebene Wert, wann IBM Storage Protect den Zeitplan verarbeitet. Der Zeitplan mit der höchsten Priorität startet zuerst. Ein Zeitplan mit PRIORITY=3 startet beispielsweise vor einem Zeitplan mit PRIORITY=5.
- STARTDate
- Gibt das Datum für den Anfang des Fensters an, in dem der Zeitplan zuerst verarbeitet wird. Dieser Parameter ist wahlfrei. Standardwert
ist das aktuelle Datum. Verwenden Sie diesen Parameter zusammen mit dem Parameter STARTTIME, um anzugeben, wann das Anfangsstartfenster des Zeitplans gestartet wird.Sie können das Datum unter Verwendung der folgenden Werte angeben:
Wert Beschreibung Beispiel MM/TT/JJJJ Ein bestimmtes Datum 09/15/1998 TODAY Das aktuelle Datum TODAY TODAY+Tage oder +Tage Das aktuelle Datum plus der Anzahl der angegebenen Tage. Die maximale Anzahl Tage, die angegeben werden können, beträgt 9999. TODAY +3 oder +3. EOLM (Ende des letzten Monats) Der letzte Tag des Vormonats. EOLM EOLM-Tage Der letzte Tag des Vormonats minus angegebene Tage. EOLM-1 Um Dateien einzuschließen, die am Tag vor dem letzten Tag des Vormonats aktiv waren.
BOTM (Anfang dieses Monats) Der erste Tag des aktuellen Monats. BOTM BOTM +Tage Der erste Tag des aktuellen Monats plus angegebene Tage. BOTM+9 Um Dateien einzuschließen, die am zehnten Tag des aktuellen Monats aktiv waren.
- STARTTime
- Gibt die Uhrzeit für den Anfang des Fensters an, in dem der Zeitplan zuerst verarbeitet wird. Dieser Parameter ist wahlfrei. Standardwert ist die aktuelle Uhrzeit. Dieser Parameter wird zusammen mit dem Parameter STARTDATE verwendet, um anzugeben, wann das Anfangsstartfenster beginnt.Sie können die Uhrzeit unter Verwendung der folgenden Werte angeben:
Wert Beschreibung Beispiel HH:MM:SS Eine bestimmte Uhrzeit 10:30:08 NOW Die aktuelle Uhrzeit NOW NOW+HH:MM oder +HH:MM Die aktuelle Uhrzeit plus den angegebenen Stunden und Minuten NOW+02:00 oder +02:00 Wird dieser Befehl um 5:00 Uhr mit der Angabe STARTTIME=NOW+02:00 oder STARTTIME=+02:00 ausgegeben, beginnt das Startfenster um 7:00 Uhr.
NOW-HH:MM oder -HH:MM Die aktuelle Uhrzeit minus den angegebenen Stunden und Minuten NOW-02:00 oder -02:00 Wird dieser Befehl um 5:00 Uhr mit der Angabe STARTTIME=NOW-02:00 oder STARTTIME=-02:00 ausgegeben, beginnt das Startfenster um 3:00 Uhr.
- DURation
- Gibt die Anzahl Einheiten an, die die Länge des Startfensters der geplanten
Operation definiert. Dieser Parameter ist wahlfrei. Dieser Wert muss zwischen
1 und 999 liegen. Der Standardwert ist 1.
Verwenden Sie diesen Parameter mit dem Parameter DURUNITS, um die Länge des Startfensters anzugeben. Werden beispielsweise DURATION=20 und DURUNITS=MINUTES angegeben, muss der Zeitplan innerhalb von 20 Minuten nach dem Startdatum und der Startzeit beginnen. Die Standardlänge des Startfensters beträgt 1 Stunde. Die Länge des Fensters muss kürzer sein, als der Zeitraum zwischen Fenstern.
Dieser Wert wird ignoriert, wenn DURUNITS=INDEFINITE angegeben wird.
Tipp: Definieren Sie Zeitpläne mit einer Dauer von mehr als 10 Minuten. Dadurch erhält der IBM Storage Protect -Scheduler genügend Zeit, den Zeitplan zu verarbeiten und den Client aufzufordern. - DURUnits
- Gibt die Zeiteinheiten an, mit denen die Dauer des Fensters bestimmt wird, in dem der Zeitplan starten kann. Dieser Parameter ist wahlfrei. Der Standardwert ist HOURS.
Verwenden Sie diesen Parameter zusammen mit dem Parameter DURATION, um anzugeben, wie lange das Startfenster geöffnet bleibt, um den Zeitplan zu verarbeiten. Gilt beispielsweise DURATION=20 und DURUNITS=MINUTES, muss der Zeitplan innerhalb von 20 Minuten nach dem Startdatum und der Startzeit beginnen. Die Verarbeitung des Zeitplans muss nicht unbedingt innerhalb dieses Fensters enden. Wenn der Zeitplan aus irgendeinem Grund wiederholt werden muss, müssen die Wiederholungsversuche vor Ablauf des Startfensters beginnen; andernfalls wird die Operation nicht erneut gestartet.
Der Standardwert für die Länge des Startfensters ist 1 Stunde. Sie können einen der folgenden Werte angeben:- Minutes
- Gibt an, dass die Dauer des Fensters in Minuten definiert wird.
- Hours
- Gibt an, dass die Dauer des Fensters in Stunden definiert wird.
- Days
- Gibt an, dass die Dauer des Fensters in Tagen definiert wird.
- INDefinite
- Gibt an, dass die Dauer des Startfensters der geplanten Operation unbegrenzt ist. Der Zeitplan kann bis zu seinem Verfall zu einem beliebigen Zeitpunkt nach der geplanten Startzeit ausgeführt werden. Sie können DURUNITS=INDEFINITE nur angeben, wenn Sie PERUNITS=ONETIME angeben. Der Wert INDEFINITE ist für erweiterte Zeitpläne nicht zulässig.
- MAXRUNtime
- Gibt die maximale Ausführungszeit an. Hierbei handelt es sich um die Anzahl Minuten, in denen alle Clientsitzungen, die von der geplanten Operation gestartet werden, abgeschlossen werden sollten. Sind Sitzungen nach Ablauf der maximalen Ausführungszeit noch aktiv, gibt der Server eine Warnung aus, aber die Ausführung der Sitzungen wird fortgesetzt.Tipp: Die maximale Ausführungszeit wird vom Anfang des Startfensters und nicht von der Zeit berechnet, zu der Sitzungen innerhalb des Startfensters gestartet werden.Einschränkungen:
- Der Wert des Parameters wird nicht an Server verteilt, die von einem Manager für unternehmensweite Konfiguration verwaltet werden.
- Der Wert des Parameters wird nicht mit dem Befehl EXPORT exportiert.
Der Parameter ist wahlfrei. Sie können eine Zahl im Bereich von 0 bis 1440 angeben. Der Standardwert ist 0. Der Wert 0 bedeutet, dass die maximale Ausführungszeit unendlich ist und keine Warnung ausgegeben wird. Die maximale Ausführungszeit muss größer als die Dauer des Startfensters sein, die mit den Parametern DURATION und DURUNITS definiert wird.
Ist beispielsweise die Startzeit einer geplanten Operation 21:00 Uhr und beträgt die Dauer des Startfensters 2 Stunden, erstreckt sich das Startfenster von 21:00 Uhr bis 23:00 Uhr. Beträgt die maximale Ausführungszeit 240 Minuten (4 Stunden), sollten alle Clientsitzungen für diese Operation um 1:00 Uhr abgeschlossen sein. Sind eine oder mehrere Sitzungen nach 1:00 Uhr noch aktiv, gibt der Server eine Warnung aus.Tipp: Alternativ können Sie einen Laufzeitalert von 1:00 Uhr im IBM Storage Protect Operations Center angeben. - SCHEDStyle
- Dieser Parameter ist wahlfrei. SCHEDSTYLE definiert entweder das Intervall zwischen den Zeiten, zu denen ein Zeitplan ausgeführt werden kann,
oder die Tage, an denen der Zeitplan ausgeführt wird. Der Standardwert ist die klassische Syntax.Gültige Werte:
- Classic
- Die Parameter für die klassische (classic) Syntax sind: PERIOD, PERUNITS und DAYOFWEEK. Diese Parameter können nicht verwendet werden: MONTH, DAYOFMONTH und WEEKOFMONTH.
- Enhanced
- Die Parameter für die erweiterte (enhanced) Syntax sind: MONTH, DAYOFMONTH, WEEKOFMONTH und DAYOFWEEK. Diese Parameter können nicht verwendet werden: PERIOD und PERUNITS.
- PERiod
- Gibt den Zeitraum zwischen Startfenstern für diesen Zeitplan an. Dieser Parameter ist wahlfrei. Dieser
Parameter wird nur für klassische Zeitpläne verwendet. Zulässige Werte sind ganze Zahlen von 1 bis 999. Der Standardwert ist 1.
Verwenden Sie diesen Parameter zusammen mit dem Parameter PERUNITS, um den Zeitraum zwischen Startfenstern anzugeben. Werden beispielsweise PERIOD=5 und PERUNITS=DAYS angegeben (mit der Annahme DAYOFWEEK=ANY), wird die Operation alle fünf Tage nach dem Anfangsstartdatum und der Anfangsstartzeit geplant. Der Zeitraum zwischen den Startfenstern muss länger sein als die Dauer jedes Fensters. Der Standardwert ist 1 Tag.
Dieser Wert wird ignoriert, wenn PERUNITS=ONETIME angegeben wird.
- PERUnits
- Gibt die Zeiteinheiten an, mit denen der Zeitraum zwischen Startfenstern für diesen Zeitplan bestimmt wird. Dieser Parameter ist wahlfrei. Dieser
Parameter wird nur für klassische Zeitpläne verwendet. Der Standardwert ist DAYS.Verwenden Sie diesen Parameter zusammen mit dem Parameter PERIOD, um den Zeitraum zwischen Startfenstern anzugeben. Werden beispielsweise PERIOD=5 und PERUNITS=DAYS angegeben (mit der Annahme DAYOFWEEK=ANY), wird die Operation alle 5 Tage nach dem Anfangsstartdatum und der Anfangsstartzeit geplant. Der Standardwert ist 1 Tag. Sie können einen der folgenden Werte angeben:
- Hours
- Gibt an, dass der Zeitraum zwischen Startfenstern in Stunden angegeben wird.
- Days
- Gibt an, dass der Zeitraum zwischen Startfenstern in Tagen angegeben wird.
- Weeks
- Gibt an, dass der Zeitraum zwischen Startfenstern in Wochen angegeben wird.
- Months
- Gibt an, dass der Zeitraum zwischen Startfenstern in Monaten angegeben wird.
Wird PERUNITS=MONTHS angegeben, wird die geplante Operation jeden Monat an demselben Datum verarbeitet. Wenn das Startdatum der geplanten Operation beispielsweise 02/04/1998 lautet, wird der Zeitplan danach am 4. jedes Monats verarbeitet. Wenn das Datum jedoch für den nächsten Monat nicht gültig ist, wird die geplante Operation am letzten gültigen Datum in dem Monat verarbeitet. Danach basieren nachfolgende Operationen auf diesem neuen Datum. Wenn das Startdatum beispielsweise 03/31/1998 lautet, wird die Operation des nächsten Monats für den 04/30/1998 geplant. Danach werden alle folgenden Operationen bis Februar am 30. des Monats ausgeführt. Da Februar nur 28 Tage hat, wird die Operation für das Datum 02/28/1999 geplant. Nachfolgende Operationen werden am 28. des Monats verarbeitet.
- Years
- Gibt an, dass der Zeitraum zwischen Startfenstern für den Zeitplan in Jahren angegeben wird.
Wird PERUNITS=YEARS angegeben, wird die geplante Operation jährlich in demselben Monat und an demselben Datum verarbeitet. Wenn das Startdatum der geplanten Operation beispielsweise 02/29/2004 lautet, wird die geplante Operation des nächsten Jahres am 02/28/2005 ausgeführt, da Februar nur 28 Tage hat. Danach werden folgende Operationen für den 28. Februar geplant.
- Onetime
- Gibt an, dass der Zeitplan einmal verarbeitet wird. Dieser Wert überschreibt den für den Parameter PERIOD angegebenen Wert.
- DAYofweek
- Gibt den Wochentag an, an dem das Startfenster für den Zeitplan beginnt. Dieser Parameter ist wahlfrei. Sie können verschiedene Optionen für den Parameter DAYofweek angeben, je nachdem, ob der Zeitplanstil als Klassisch oder Erweitert definiert wurde:
- Klassischer Zeitplan
- Gibt den Wochentag an, an dem das Startfenster für den Zeitplan beginnt. Dieser Parameter ist wahlfrei. Sie können entweder einen Tag der Woche oder WEEKDAY, WEEKEND oder ANY angeben. Wenn das Startdatum und die Startzeit auf einen Tag fallen, der keinem von Ihnen angegebenen Tag entspricht, werden das Startdatum und die Startzeit in 24-Stunden-Schritten vorwärts verschoben, bis der Parameter DAYOFWEEK erfüllt ist.
Wenn Sie einen anderen Wert als ANY für DAYOFWEEK auswählen und abhängig von den Werten für PERIOD und PERUNITS werden Zeitpläne möglicherweise nicht verarbeitet, wenn Sie dies erwarten. Der Standardwert ist ANY.
- Erweiterter Zeitplan
- Gibt die Tage der Woche an, an denen der Zeitplan ausgeführt werden soll. Sie können entweder mehrere Tage, die durch Kommas und ohne Leerzeichen voneinander getrennt werden, oder WEEKDAY, WEEKEND oder ANY angeben. Werden mehrere Tage angegeben, wird der Zeitplan an jedem angegebenen Tag ausgeführt. Wird WEEKDAY oder WEEKEND angegeben, müssen Sie auch entweder WEEKOFMONTH=FIRST oder WEEKOFMONTH=LAST angeben, und der Zeitplan wird nur einmal pro Monat ausgeführt.
Der Standardwert ist ANY. Dieser Wert bedeutet, dass der Zeitplan an jedem Tag der Woche oder an dem Tag bzw. an den Tagen ausgeführt wird, der bzw. die durch andere Parameter des erweiterten Zeitplans bestimmt wird bzw. werden. DAYOFWEEK muss den Wert ANY aufweisen (entweder standardmäßig oder mit dem Befehl angegeben), wenn der Parameter DAYOFMONTH verwendet wird.
Gültige Werte für den Parameter DAYofweek sind:- ANY
- Das Startfenster kann an einem beliebigen Wochentag beginnen.
- WEEKDay
- Das Startfenster kann am Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag oder Freitag beginnen.
- WEEKEnd
- Das Startfenster kann am Samstag oder Sonntag beginnen.
- SUnday
- Das Startfenster beginnt am Sonntag.
- Monday
- Das Startfenster beginnt am Montag.
- TUesday
- Das Startfenster beginnt am Dienstag.
- Wednesday
- Das Startfenster beginnt am Mittwoch.
- THursday
- Das Startfenster beginnt am Donnerstag.
- Friday
- Das Startfenster beginnt am Freitag.
- SAturday
- Das Startfenster beginnt am Samstag.
- MONth
- Gibt die Monate des Jahres an, in denen der Zeitplan ausgeführt werden soll. Dieser Parameter wird nur für erweiterte Zeitpläne verwendet. Geben Sie mehrere Werte an, indem Sie Kommas und keine Leerzeichen verwenden. Der Standardwert lautet ANY. Er bedeutet, dass der Zeitplan während aller Monate des Jahres ausgeführt wird.
- DAYOFMonth
- Gibt den Tag des Monats an, an dem der Zeitplan ausgeführt werden soll. Dieser Parameter wird nur für erweiterte Zeitpläne verwendet. Sie können entweder
ANY oder eine Zahl von -31 bis 31, ausschließlich Null, angeben. Ein negativer Wert gibt einen Tag
an, bei dem vom Ende des Monats zurückgezählt wird. Beispiel: Der letzte Tag des Monats
ist -1, der vorletzte Tag des Monats ist -2 usw. Sie können mehrere
Werte angeben, die durch Kommas und ohne Leerzeichen voneinander getrennt werden müssen. Werden mehrere Werte angegeben, wird der Zeitplan an jedem angegebenen Tag des Monats
ausgeführt. Geben mehrere Werte denselben Tag an, wird der Zeitplan nur einmal an diesem Tag
ausgeführt.
Der Standardwert ist ANY. ANY bedeutet, dass der Zeitplan an jedem Tag des Monats oder an den Tagen ausgeführt wird, die durch andere Parameter des erweiterten Zeitplans bestimmt werden. Der Parameter DAYOFMONTH muss den Wert ANY haben (entweder standardmäßig oder mit dem Befehl angegeben), wenn er mit dem Parameter DAYOFWEEK oder WEEKOFMONTH verwendet wird.
- WEEKofmonth
- Gibt die Woche des Monats an, in der der Zeitplan ausgeführt werden soll. Dieser Parameter wird nur für erweiterte Zeitpläne verwendet. Eine Woche
wird als beliebige 7-Tage-Periode betrachtet, die nicht an einem bestimmten Tag der Woche
beginnt. Sie können FIRST, SECOND, THIRD, FOURTH, LAST oder ANY angeben. Sie können mehrere
Werte angeben, die durch Kommas und ohne Leerzeichen voneinander getrennt werden müssen. Werden mehrere Werte angegeben, wird der Zeitplan während jeder angegebenen Woche des Monats
ausgeführt. Geben mehrere Werte dieselbe Woche an, wird der Zeitplan nur einmal während dieser Woche
ausgeführt.
Der Standardwert ist ANY. ANY bedeutet, dass der Zeitplan während jeder Woche des Monats oder an dem Tag bzw. an den Tagen ausgeführt wird, der bzw. die durch andere Parameter des erweiterten Zeitplans bestimmt wird bzw. werden. Der Parameter WEEKOFMONTH muss den Wert ANY haben (entweder standardmäßig oder mit dem Befehl angegeben), wenn er mit dem Parameter DAYOFMONTH verwendet wird.
- EXPiration
- Gibt das Datum an, nach dem dieser Zeitplan nicht mehr verwendet wird. Dieser Parameter ist wahlfrei. Der Standardwert ist NEVER. Sie können einen der folgenden Werte angeben:
- Never
- Gibt an, dass der Zeitplan nie abläuft.
- Ablaufdatum
- Gibt das Datum im Format MM/TT/JJJJ an, an dem dieser Zeitplan abläuft. Wenn ein Ablaufdatum angegeben wird, läuft der Zeitplan um 23:59:59 Uhr am angegebenen Datum ab.
Beispiel: Einen Zeitplan für eine monatliche Teilsicherung definieren
Den Zeitplan MONTHLY_BACKUP definieren, der eine Teilsicherung aller zugeordneten Knoten einleitet. Als Startdatum Dienstag, den 1. Mai 2001 angeben. Dieses Datum stimmt nicht mit dem angegebenen Wochentag (Sonntag) überein. Daher beginnt das Anfangsstartfenster am ersten Sonntag nach dem 1. Mai 2001 (05/01/2001). Das Startfenster für diesen Zeitplan dauert von 01:00 bis 03:00. Dieser monatliche Zeitplan leitet Sicherungen der Dateibereiche c: und d: für alle zugeordneten Knoten ein.define schedule standard monthly_backup
description="Monthly Backup of c: and d: drives"
objects="c:\* d:\*"
startdate=05/01/2001 starttime=01:00
duration=2 durunits=hours period=1
perunits=months dayofweek=sundayBeispiel: Einen Zeitplan für eine wöchentliche Teilsicherung definieren
Den Zeitplan WEEKLY_BACKUP definieren, der eine Teilsicherung aller zugeordneten Knoten einleitet. Das Anfangsstartfenster für diesen Zeitplan dauert von 23:00 Uhr am Samstag, 7. Juni 1997 (06/07/1997), bis 03:00 Uhr am Sonntag, 8. Juni 1997 (06/08/1997). Nachfolgende Fenster beginnen um 23:00 Uhr an jedem Samstag. Bei der Ausführung dieses Zeitplans werden keine Nachrichten an den Clientknoten zurückgegeben.define schedule employee_records weekly_backup
startdate=06/07/1997 starttime=23:00 duration=4
durunits=hours perunits=weeks
dayofweek=saturday options=-quietBeispiel: Einen Zeitplan definieren, mit dem ein bestimmtes Verzeichnis vierteljährlich archiviert wird
Einen Zeitplan definieren, der bestimmte Dateien vierteljährlich am letzten Freitag des Monats archiviert.define schedule employee_records quarterly_archive
starttime=20:00 action=archive
object=/home/employee/records/*
duration=1 durunits=hour schedstyle=enhanced
month=mar,jun,sep,dec weekofmonth=last dayofweek=fri